Mehr als 500 Menschen haben am vergangenen Samstag bei der Katastrophenschutz-Vollübung im Falkenbergtunnel gemeinsam den Ernstfall geprobt. Dass eine Übung dieser Größenordnung stattfinden kann, ist nur möglich, wenn viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Aufgaben gemeinsam daran mitwirken - bei den Vorbereitungen, im eigentlichen Übungsgeschehen und an zahlreichen Stellen im Hintergrund.
Rund zehn Monate wurde die Vollübung vorbereitet. Feuerwehren, Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienste, Polizei, Integrierte Leitstelle, Deutsche Bahn, Kliniken und weitere beteiligte Stellen mussten in die Planungen eingebunden werden. 61 Statisten übernahmen die Rollen der betroffenen Fahrgäste. Hinzu kamen Schiedsrichter und Übungsbeobachter sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer in den Bereichen Technik, Logistik, Verpflegung, Organisation und realistische Darstellung von Verletzungen.
Ihnen allen gilt gleichermaßen ein herzliches Dankeschön. Ob im Tunnel, an den Rettungsplätzen und Bereitstellungsräumen, in der Einsatzleitung und Leitstelle oder bei den vielen Aufgaben hinter den Kulissen: Jeder einzelne Beitrag war notwendig, um die Vollübung in dieser Form durchführen zu können. Viele Beteiligte investierten dafür nicht nur den Samstag selbst, sondern bereits im Vorfeld zahlreiche Stunden ihrer Zeit.
Auch Landrat Dr. Alexander Legler richtet seinen Dank an alle, die zum Gelingen der Vollübung beigetragen haben: „Dass sich so viele Menschen haupt- und ehrenamtlich mit ihrer Zeit, mit ihrer wertvollen und für eine solche Übung auch unverzichtbaren Erfahrung sowie ihrem persönlichen Einsatz einbringen, ist alles andere als selbstverständlich. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank. Das erneut an den Tag gelegte Engagement und die Bereitschaft, gemeinsam für außergewöhnliche Einsatzlagen vorzusorgen und zu üben, sind eine ganz wesentliche Säule des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes in unserem Landkreis.“
Kreisbrandrat Frank Wissel hebt ebenfalls das gemeinsame Engagement hervor: „Eine Übung dieser Größenordnung ist eine Gemeinschaftsleistung. Mein Dank gilt allen, die sich mit ihrem Wissen, ihrer Zeit und ihrem persönlichen Einsatz eingebracht haben. Das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Aufgaben und Organisationen ist entscheidend - in einer solchen Übung genauso wie in einem möglichen Ernstfall. Einen herzlichen Dank auch an das Vorbereitungsteam dieser Übung – namentlich Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann sowie der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes.“
Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann heben als Übungsleitung neben dem gemeinsamen Einsatz auch den Wert der intensiven Vorbereitung hervor: „Eine solche Übung lebt davon, dass nicht nur Einsatzkräfte, sondern auch Statisten, Leitstellen, Organisatoren, Technik, Verpflegung und viele Helfer im Hintergrund zusammenspielen. Die Übungsvorbereitung alleine hat schon den Effekt, dass sich jeder – ob Organisator oder Teilnehmer – wieder mit dieser nicht alltäglichen Thematik beschäftigt. Unterlagen werden auf den neuesten Stand gebracht oder überarbeitet. Es werden praktische und theoretische Schulungen besucht und viele Aspekte gemeinsam diskutiert und erarbeitet. Somit ist neben der Überprüfung des Einsatzplanes auch der Wissenstransfer ein toller Effekt.“
Zum Gesamtbild einer solchen Vollübung gehört auch das Interesse über die unmittelbar Beteiligten hinaus. Unser Dank gilt deshalb ebenso den anwesenden Medienvertretern, den weiteren Gästen sowie den Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Behörden, die die Vollübung mit großem Interesse begleitet haben.
Mit dem Ende des Übungstages ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen. Die Beobachtungen und Erfahrungen aus den verschiedenen Übungsbereichen werden in den kommenden Monaten zusammengetragen und ausgewertet. Anschließend werden die Ergebnisse mit den beteiligten Führungskräften besprochen, um daraus Erkenntnisse für die bestehenden Planungen und die weitere Zusammenarbeit zu gewinnen.
Engagement über den Übungstag hinaus
Neben den vielen Beteiligten und Organisationen haben sich im Zuge der umfangreichen Vorbereitungen auch Einzelne in besonderer Weise eingebracht. Besonders danken möchten wir Kreisbrandmeister Marco Laske, der die Planungen bereits im Vorfeld intensiv in verschiedenen Bereichen unterstützte - unter anderem bei Ausbildungen und Besichtigungen.
Ein besonderer Dank der Übungsleitung gilt auch Pressesprecher Fabien Kriegel, der sich bereits im Vorfeld intensiv in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einbrachte. Dazu gehörten unter anderem die Organisation und Abstimmung mit der Pressestelle des Landratsamtes, der Deutschen Bahn, den Foto- und Videografen aus dem Blaulichtbereich sowie regionalen und überregionalen Presse- und Medienvertretern. Darüber hinaus koordinierte und begleitete er die Berichterstattung in den verschiedenen Medien. Am Übungstag verantwortete und begleitete er zudem die geführte Tour durch das Übungsgebiet für Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Behörden und Medien sowie weitere geladene Gäste.
Für ihre umfangreiche Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Vollübung dankt die Übungsleitung außerdem der Feuerwehr Laufach. Dazu gehörten unter anderem die Vorbereitung der Holzmanntunnel-Übungen sowie die Gastfreundschaft und Bereitstellung der Räumlichkeiten für die Konzeptvorstellungen. Der Gemeinde Laufach danken wir für die Bereitstellung der benötigten örtlichen Infrastruktur und ihre Unterstützung rund um die Übung.
Abschließend gilt unser Dank auch Mark Thielemann, Lukas Lang und Konstantin Fuchs, die die Vollübung fotografisch begleitet, das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven festgehalten und mit ihren Aufnahmen einen unmittelbaren Einblick in die verschiedenen Bereiche der Übung ermöglicht haben.












Text: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg
Bilder: Mark Thielemann, Lukas Lang, Konstantin Fuchs