Am Samstag, 29.11.2025, veranstaltete der Feuerwehrverein Markt Großostheim die Weihnachtsfeier für das Jahr 2025. Die Feier wurde nicht bloß an einem festen Ort veranstaltet, sondern durch eine etwa 7 km lange Wanderung ergänzt, diese Umsetzung wurde von vielen begrüßt. Herzlich eingeladen waren neben den eigenen Vereinsmitgliedern auch die Mitglieder der Feuerwehrvereine aus Pflaumheim und Ringheim, sowie die aktiven Einsatzkräfte. Alle durften auch ihre Angehörigen mitbringen.Die Route begann am historischen Marktplatz in Großostheim, wo Max Frey als Fachkundiger zahlreiche Anekdoten zur Geschichte des markanten Platzes und seiner umstehenden Gebäude zu erzählen wusste. Besonders fesselnd war für die Einsatzkräfte die Geschichte um ein Brandereignis am Marktplatz im Jahre 1847. Es gilt als ein wesentlicher Anlass zur Modernisierung der damals nicht besonders effektiven Pflichtfeuerwehr, die im Jahre 1868 nach einem weiteren größeren Brand von der heutigen Freiwilligen Feuerwehr abgelöst wurde. Die Großostheimer Feuerwehr gilt als eine der ältesten im Landkreis Aschaffenburg. In den Archiven der Feuerwehr gibt es Schriftstücke, die auf den Brand hinweisen. Frey hat das Ereignis intensiv auch in anderen Archiven recherchiert und dazu auch alte Zeitungsberichte aus Hamburg, München und Stuttgart übersetzt. So konnte er ein sehr gutes Bild des verheerenden Brandes vermitteln.
Nach dem Weg durch die Weinberge Großostheims stand der erste Zwischenstopp am Pflaumheimer Schützenhaus an, wo für eine erste Verpflegung gesorgt war. Vorbei am alten Steinbruch und über die Lohmannsbrücke entlang der alten Bahnlinie der einstigen Bachgaubahn führte die Route zum nächsten Zwischenstopp: den Standort des früheren Bahnhofs "Pflaumheim - Wenigumstadt". Die Kameraden der Feuerwehr Wenigumstadt sorgten hier bestens für warme und kalte Getränke, gute Gesellschaft und wärmende Lagerfeuer.
Die Endstation der Weihnachtswanderung war schließlich das Vereinsheim des Geflügelzuchtvereins an der "Ringheimer Mühle". Dort warteten köstliche halbe Hähnchen mit Pommes auf die knapp 100 Teilnehmenden der Weihnachtsfeier. Insgesamt war das Feedback sehr positiv. Der Feuerwehrverein Markt Großostheim möchte sich ausdrücklich bei allen Helfern für die gute Umsetzung bedanken.
Bilder und Text: Philipp van der Gouwe, Feuerwehr Großostheim





Wie in jedem Jahr möchte das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg auch wieder Anfang 2026 einen Infoabend für alle Kinderfeuerwehrbeauftragten und Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg durchführen.
Gerne sind auch weitere Interessierte zum Thema „Kinderfeuerwehr im Landkreis Aschaffenburg“ herzlich willkommen.
Dieser Infoabend findet am Dienstag, den 20. Januar 2026 um 19:30 Uhr im Feuerwehrhaus der FF Michelbach-Kälberau statt.
Folgende Tagespunkte sind geplant:
- Begrüßung
- Rückblick 2025
- Ausblick auf 2026
- Abnahme „Kinderflamme Bayern“
- Besuch von Workshops/Seminaren an der SFS Würzburg
- Sonstiges
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das ganze Fachreferat freuen sich gemeinsam mit ihrem Fachreferatsvorsitzenden und Fach-Kreisbrandmeister für die Kinderfeuerwehren Volker Hock auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sagen im voraus vielen Dank an die Freiw. Feuerwehr Michelbach-Kälberau und die Organsiatoren der Veranstaltung und natürlich auch an alle Teilnehmenden für ihr Kommen.
Für Rückfragen steht der Fachreferatsvorsitzenden und Fach-Kreisbrandmeister für die Kinderfeuerwehren Volker Hock gerne unter folgenden Erreichbarkeiten zur Verfügung:
Mobil 0160 / 1865659
E-Mail: 

Am Freitag, 28.11.2025, unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Großostheim den Chemieunterricht in der Mittelschule Großostheim. Wolfgang Rollmann, Chemiker im Ruhestand bei der Feuerwehr Großostheim und im Landkreis Aschaffenburg als Fachberater Chemie im Einsatz, vermittelte seine Fachexpertise mit zahlreichen Experimenten an die etwa 40 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7bM. Der Fokus lag für die Feuerwehr vor allem darin, im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz zu lehren und damit natürlich auch Interesse für die Feuerwehr zu wecken.
Unterricht kann trocken und langatmig sein, das lässt sich manchmal nicht verhindern. Da hilft es, die Aufmerksamkeit mit einer kleinen Stichflamme oder einer Verpuffung wieder zurückzuholen - so oder so ähnlich könnte man die Herangehensweise des pensionierten Chemikers Wolfgang Rollmann interpretieren. Entgegen dieser Vermutungen geht es aber keineswegs darum, eingeschlafene Zuhörer wieder zu wecken - dafür sind diese Themen ohnehin viel zu interessant - nein, Brennen und Löschen ist ein "heißes" Thema, wenn es im Alltag plötzlich mal brenzlich wird. Die Kenntnis darüber, wie ein Feuer entsteht, wie der Brand abläuft und was zu seiner Eindämmung getan werden kann, könnte für jeden einmal unverhofft relevant werden. Da ist praktischer Unterricht - auch mit Stichflammen und Verpuffungen, vorausgesetzt sie werden von einem Profi moderiert - erfahrungsgemäß sehr zielführend.
Ohne Frage ist die Brandbekämpfung für Rollmanns übliche Zuhörerschaft, nämlich Einsatzkräfte der Feuerwehr, durchaus eher ein Anliegen als für Siebtklässler. Das ließ Eva Bachmann, Lehrerin für NT (Natur und Technik) einer 7. Klasse der Mittelschule Großostheim, jedoch nicht davon abhalten, bei der Feuerwehr Großostheim einmal um Rat zu fragen. Vorbeugender und abwehrender Brandschutz sind zweifelsfrei wichtige Themen, darüber waren sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Großostheim sofort im Klaren. Nach einer kurzen Abstimmung mit dem Fachmann stand dem Praxisunterricht also nichts mehr im Wege. Rollmann kam als Profi in den Reihen der Feuerwehr auch persönlich in der Mittelschule zu Besuch und führte zweimal in jeweils 90 Minuten 16 Experimente durch, zum Teil auch im Freien - nicht ganz ohne Grund.
Angefangen mit einem vergleichsweise trivialen Metallbrand - wir erinnern uns, nicht mit Wasser löschen (was passiert, wenn doch?) -, vorbei an einem brennenden Gummibärchen (hier ist besonders, dass der Sauerstoff, der für die Verbrennung notwendig ist, nicht aus der Umgebung kommt, sondern durch die Verbrennungsreaktion selbst entsteht; genau wie bei Lithium-Ion-Akkus), über spontane Selbstentzündung (wie war das nochmal mit dem Glyzerin?) und Staubexplosionen bis hin zu kleinen Stichflammen. Aber mal wieder etwas alltäglicher: Wenn Sie einen Benzinbrand mit Wasser löschen, dann wird der Brand üblicherweise vergrößert, denn das brennende Benzin schwimmt jetzt auf dem Wasser und wird wunderbar verteilt - dafür kann ein Dieselbrand ironischerweise in bestimmten Situationen mit Diesel gelöscht werden. Ja, kein Witz, durch die Zugabe von nicht brennendem Diesel wird die Temperatur des brennenden Diesels nämlich gesenkt - und das reicht unter Umständen schon um das Feuer zu löschen. Und haben Sie schonmal einen brennenden Geldschein gesehen (keine Angst, beim kontrollierten Experiment vom Experten bleibt er unversehrt)? Oder eine brennende Hand (vom Experten)? Machen Sie diese Versuche bitte nicht zuhause nach!
Abschließend lässt sich feststellen, dass Chemieunterricht sehr wohl praktisch, spannend, laut und manchmal streng riechend sein kann - aber bitte nur unter Aufsicht von Chemikern. Die Feuerwehr Großostheim betrachtet die Doppelstunde als sehr gelungen und hofft, einiges nützliches Wissen - auch im Sinne des Brandschutzes - an die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen an der Mittelschule Großostheim weitergegeben zu haben.
Bilder: Eva Bachmann, Mittelschule Großostheim | Text: Philipp van der Gouwe, Feuerwehr Großostheim




Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband möchten natürlich auch im Lehrgangsjahr 2026 immer wieder neue und interessante Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Bereich des Atemschutzes anbieten.
Zum einem ist dies wichtig, um auch erfahrene Atemschutzgeräteträger immer wieder auf den neuesten und aktuellen Ausbildungsständen zu halten und die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse und die Anpassungen oder Änderungen im Bereich der Brandbekämpfung unter Atemschutz zu vermitteln, aber zum anderen auch, um jüngere oder eher unerfahrenen Atemschutzgeräteträger für ihre Aufgaben so gut wie möglich vorzubereiten.
Genau deshalb freuen wir uns, dass das Ausbildungsangebot durch das Atemschutzzentrum um dieses Seminar im holzbefeuerten Brandübungscontainer (BÜC) erweitert wurde und bieten für 2026 zunächst 2 Termine an. Bei weiterem Bedarf werden weitere Termine eingeplant und bekanntgegeben.
Das Tagesseminar ist ein aufbauendes und ergänzendes Modul zu den bisherigen Angeboten und unterscheidet sich auch komplett vom Inhalt und Ablauf der bisherigen Ausbildung in diesem BÜC.
Die Kosten pro Teilnehmer/in betragen 160 €.
Der Ausbildungsstandort ist der holzbefeuerte Brandübungscontainer im Hafen Aschaffenburg mit der Adresse Limesstraße 64 (Firma GSB) in 63741 Aschaffenburg und von dort aus noch ca. 500 Meter geradeaus bis zum Übungsgelände.
Die Ausbildung bezieht sich hauptsächlich auf die folgenden Inhalte:
- Das Ampelsystem als Entscheidungshilfe mit Verhaltensregeln im Innenangriff
- Brandverlauf- und Entwicklung (Rauchschichten und Hitze)
- Umgang mit dem Hohlstrahlrohr (richtige und falsche Löschtechnik)
- Umgang mit der Wärmebildkamera
Was muss der/die Seminarteilnehmer/in mitbringen:
- Brandschutzkleidung mit Handschuhen für den Innenangriff, Helm, Stiefel und Flammschutzhaube
- eine gültige Eignungsuntersuchung für Atemschutzgeräteträger für die Gerätegruppe 3 (G26-3) muss bei der Anmeldung vorliegen und am Ausbildungstag mitgebracht werden (Kopie reicht)
- ausreichende Wechselkleidung und Handtücher stabiler Müllsack (mind. 120 l) und zum Verschließen Kabelbinder oder Klebeband
- Maskenbrille, wenn notwendig
- wenn möglich eigene Wärmebildkamera (WBK) und Hohlstrahlrohr
- eventuell Hygieneartikel, da nur ein Baustellentoilette (Dixi) am Übungsgelände vorhanden ist
Die Verpflegung (4 Brötchen und Wasser) sowie die Atemschutzausrüstung während der Ausbildung wird komplett zur Verfügung gestellt.
Folgende zwei Termine sind für 12 Personen buchbar, wobei zunächst höchstens 2 Personen pro Feuerwehr angemeldet werden können bzw. bei mehr als 2 Personen Anmeldung, die nächsten zunächst auf die Warteliste gemeldet werden.
Samstag, den 30. Mai 2026 von 09.00 bis 15.00 Uhr
Samstag, den 01. August 2026 von 09.00 bis 15.00 Uhr
Die zur Verfügung stehenden Seminarplätze können wie gewohnt ab dem 07. Dezember 2025 ab 18 Uhr auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbands (www.kfv-ab.de) gebucht werden.
Für Fragen und weitere Informationen steht der Fach-Kreisbrandmeister für Atemschutz Oliver Jäger gerne unter folgenden Erreichbarkeiten zur Verfügung:
Mobil: 0177 / 17 27 78 0
E-Mail: 
Angebote des Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
Kostenfreie Online-Fortbildungen:
20.01.26, 18:00 – 19:30 Uhr: Steuern & Finanzen im Verein – Update Gemeinnützigkeitsrecht
Info und Anmeldung: Steuern & Finanzen im Verein – Update Gemeinnützigkeitsrecht
www.ehrenamt.bayern.de
Angebote der Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Aktuell keine Online-Angebote im Dezember 2025 und Anfang 2026 für Feuerwehrvereine
https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de
Angebote der Hanss-Seidel-Stiftung
Aktuell keine Online-Angebote im Dezember 2025 und Anfang 2026 für Feuerwehrvereine
https://www.hss.de/veranstaltungen/
Angebote des Landratsamtes Aschaffenburg
Aktuell keine Online-Angebote im Dezember 2025 und Anfang 2026 für Feuerwehrvereine
https://www.landkreis-aschaffenburg.de/Service-und-Verwaltung/Verwaltung/Fachbereiche-und-Personen/index.php?object=tx%7c3984.5.1&ModID=7&FID=3984.34421.1&NavID=3984.13&La=1
Hier kann die aktuelle Ausgabe von "Florian kommen" heruntergeladen werden:
LFV_Bayern_Florian_kommen_Ausgabe_Nr_146_aus_12-2025.pdf

Der Verbandsausschuss des Landesfeuerwehrverbandes Bayern hat in der letzten Sitzung am 25.11.2025 einstimmig beschlossen, die LFV Mitglieder-App in Abwägung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses über den 31.12.2025 hinaus nicht weiter anzubieten.
Alle Nutzerinnen und Nutzer werden daher gebeten, möglicherweise noch benötigte Dateien bis zum 31.12.2025 zu sichern. Ein Zugriff hierauf ist zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr möglich.
(Quelle und Bild LFV Bayern)
Ich möchte darüber informieren, dass es einen Wechsel in der Leitung unseres Atemschutzzentrums in Goldbach gibt.
Mit Wirkung zum 01.12.2025 ist Oliver Jäger nicht mehr als Leiter des Atemschutzzentrums tätig – er bleibt aber weiterhin Mitarbeiter des Atemschutzzentrums und auch Kreisbrandmeister für den Bereich Atemschutz.
Die Stelle als neuer Leiter des Atemschutzzentrums wird in Kürze durch den Markt Goldbach ausgeschrieben.
Ich danke Oliver Jäger für die sehr gute Arbeit als Leiter des Atemschutzzentrums.
Frank Wissel
Kreisbrandrat
Am Samstag und Sonntag des ersten Adventswochenende nahm die Freiw. Feuerwehr Hösbach mit ihrem Stand beim Hösbacher Budenzauber teil und hatte dort einen tollen und stimmungsvollen Adventsauftakt.
Am 11.12.2025 öffnet wieder das 11. Adventstörchen des lebendigen Hösbacher Adventskalender am Feuerwehrhaus in der Schöllkrippener Straße 36.
Die Hösbacher Feuerwehr freut sich gemeinsam mit der Verkehrswacht Aschaffenburg und dem BRK Hösbach, der Wasserwacht Hösbach und der Bergwacht Hösbach von 17.00 bis 19.00 Uhr dort ihrer Gäste begrüßen zu dürfen.
Neben Weihnachtsgebäck, Glühwein und heißem Saft können die großen und kleinen Gäste die verschiedenen Fahrzeuge der Hösbacher Blaulichtorganisationen begutachten und die kleinen Gäste dürfen auch in einer Malecke kreativ werden.
(Quelle und Bilder FF Hösbach)
