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Als weitere Ergänzung zum Testangebot hat der Landkreis Aschaffenburg den Schnelltestbus wieder ins Leben gerufen, der ab Montag, den 22. November durch den Landkreis tourt. Der Bus ist mit ehrenamtlichen Feuerwehrleuten aus dem Landkreis besetzt, die sich dankenswerterweise bereit erklärt haben, diese Aufgabe zu übernehmen.

Passanten können sich dort ohne Anmeldung spontan und kostenfrei schnelltesten lassen.

„Es ist mir ein zentrales Anliegen, Schnelltest-Angebote wieder möglichst flächendeckend in unserem Landkreis anbieten zu können, so dass jede und jeder erneut die Möglichkeit hat, sich unbürokratisch und rasch testen zu lassen, um auch auf diese Weise sich und andere zu schützen und damit Infektionsketten zu verhindern.“, erklärt Landrat Dr. Alexander Legler.

Dabei werden täglich gut erreichbare Orte wie die Marktplätze, Rathausplätze oder Parkplätze von Supermärkten angefahren. Dort wird der Bus jeweils ca. 45 Minuten stehen bleiben. Die Routen und Standpunkte sowie auch der Live-Standort des Schnelltestbusses in Echtzeit lassen sich auf der Landkreiskarte einsehen: www.kreiskarte-ab.de

Folgende Ortschaften werden angefahren:

  • Montags:             09:00 Uhr Stockstadt, Taunusstraße 7, Parkplatz Einkaufszentrum

10:15 Uhr Mainschaff, Maintalhalle

11:30 Uhr Johannesberg, Haltestelle an der Schule

12:45 Uhr Wasserlos, Festplatz

14:00 Uhr Mömbris, Marktplatz

  • Dienstags:          14:45 Uhr Krombach, Feuerwehrhaus

16:00 Uhr Sailauf, Parkplatz unterhalb des Feuerwehrhauses

17:00 Uhr Laufach, Haltestelle „Zentrum“

  • Mittwochs:           09:00 Uhr Schöllkrippen, Bahnhof KVG

10:30 Uhr Großostheim, Bushaltestelle Marktplatz

11:45 Uhr Karlstein, Parkplatz vor dem Rathaus

12:45 Uhr Kahl, Parkplatz am Wasserturm

14:15 Uhr Haibach, Rathaus

  • Donnerstags:     09:00 Uhr Hösbach, Bushaltestelle HSG

10:00 Uhr Hösbach-Bahnhof, Vorplatz Bahnhof

11:00 Uhr Bessenbach, REWE Parkplatz

12:15 Uhr Kleinostheim, Parkplatz am Rathaus

13:30 Uhr Alzenau, Marktplatz

14:30 Uhr Michelbach, Am Schlößchen

  • Freitags:              09:00 Uhr Weibersbrunn, Feuerwehrhaus

10:15 Uhr Mespelbrunn, Wanderheim

11:15 Uhr Dammbach, Feuerwehrgerätehaus

12:30 Uhr Rothenbuch, Schloßstraße/ Jägerwiese

13:45 Uhr Waldaschaff, Vorplatz Kirche

  • Samstags:           09:00 Uhr Blankenbach, Hotel Behl

10:15 Uhr Wiesen, Bushaltestelle Hauptstraße 46

11:00 Uhr Heinrichsthal, Dorfplatz

11:45 Uhr Heigenbrücken, Bushalteplatz Dorfmitte

12:45 Uhr Goldbach, Altes Feuerwehrhaus

  • Sonntags (ungerade Wochen):

10:00 Uhr Mömbris, Marktplatz

11:00 Uhr Alzenau, Marktplatz

12:15 Uhr Karlstein, Parkplatz vor dem Rathaus

13:30 Uhr Johannesberg, Haltestelle an der Schule

14:45 Uhr Sailauf, Parkplatz unterhalb des Feuerwehrhauses

16:00 Uhr Schöllkrippen, Bahnhof KVG

  • Sonntags (gerade Wochen):

10:00 Uhr Laufach, Haltestelle „Zentrum“

11:00 Uhr Waldaschaff, Vorplatz Kirche

12:15 Uhr Mespelbrunn, Wanderheim

13:15 Uhr Dammbach, Feuerwehrgerätehaus

14:30 Uhr Weibersbrunn, Feuerwehrhaus

15:30 Uhr Rothenbuch, Schloßstraße/ Jägerwiese

16:45 Uhr Schöllkrippen, Bahnhof KVG

Zusammen mit der Versicherungskammer Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern bietet der Landesfeuerwehrverband Bayern den Maschinisten der bayerischen Feuerwehren ein Verhaltenstraining durch einen eigens für diesen Bedarf entwickelten Einsatzfahrten-Simulator an.

Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn sind in der Regel mit einem 8-fach höheren Unfallrisiko verbunden. Diese Fahrten werden in den Freiwilligen Feuerwehren generell von ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden ausgeübt.

Das Training im Simulator trägt zur besseren Sicherheit für die Einsatzfahrer bzw. Fahrzeugbesatzungen der Freiwilligen Feuerwehren bei. Die wesentlichen Inhalte der Schulung sind kontrolliertes Verhalten in Stresssituationen, das Wissen um die rechtlichen Grundlagen zu Sonder- und Wegerechten, die Entwicklung von Fahrstrategien und damit einhergehend die Verminderung des Unfall- und Schadensrisikos. Das Sichtfeld im Fahrsimulator umfasst einen Winkel von 200 Grad, damit auch beim Blick aus dem Seitenfenster die im Originalen vorherrschende Verkehrssituation wahrgenommen werden kann. Wetter-, Sicht- und Tageslichtverhältnisse führen dazu, dass sich beispielsweise der Bremsweg bei Regen oder Schnee entsprechend verlängert. Die Möglichkeit von Rangier- und Rückwärtsfahrübungen komplettiert das Angebot.

Den Freiwilligen Feuerwehren in Stadt und Landkreis Aschaffenburg stand der Sondersignal- Fahrt-Trainer im Oktober für vier Wochen zur Verfügung. Insgesamt wurden im Feuerwehrgerätehaus Goldbach 306 Feuerwehrdienstleistende durch die Trainer geschult.

Die Kreisbrandinspektion sowie der Kreisfeuerwehrverband bedanken sich bei den Instruktoren für die qualitativ hochwertige Ausbildung, bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der verschiedenen Feuerwehren für deren interessierte Mitarbeit und Engagement und nicht zuletzt bei der Freiwilligen Feuerwehr Goldbach für die zur Verfügung gestellte Infrastruktur.

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Zusatzmodul MTA Brandbekämpfung 2 im ASZ Goldbach (20.11.2021)

Achtung!!!

Alle Teilnehmer bei diesem Seminar müssen vorher getestet sein (Schnelltest) und eine entsprechende negative Bescheinigung bei Beginn vorzeigen. 
Die Testung sollte/kann innerhalb der eigenen Wehr erfolgen. 

Für weitere Fragen steht KBM Thilo Happ unter der 0170/2421120 zur Verfügung. 

Wir haben 2 Plätze beim Lehrgang "Technische Hilfeleistung Lkw- und Busunfälle" am 21.12.2021 in Regensburg gebucht - diese beiden Plätze stehen uns zu. Interessenten für diesen Tageslehrgang melden sich bitte unter Tel. 0160 8341877 (Frank Wissel)

NEUES SEMINAR des LFV Bayern - Kulturgutschutz durch Betreiber - Kulturgutrettung durch die Feuerwehr - jetzt anmelden! -

Termin: 30.11.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fachbereich 4 – Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz im LFV Bayern führt mit Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung ein Online Seminar „Kulturgutschutz durch den Betreiber – Kulturgutrettung durch die Feuerwehr“ am 30. November 2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr durch.

Das Seminar ist kostenlos und richtet sich an Betreiber, die historische Gegenstände in baulichen Anlagen aufbewahren (lagern, ausstellen) und an Feuerwehren die historische Gebäude mit unwiederbringlichen Kunstschätzen in ihrem Einsatzbereich haben.

Moderation und rechtliche Einführung:

Jürgen Weiß

Leiter Fachbereich 4, Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz im LFV Bayern

Referenten:

Susanne Rißmann

Bayerische Staatliche Schlösser- und Seenverwaltung

Hermann Bayer

Kreisbrandmeister a.D. - Kreisfeuerwehrverband München

Anmeldelink: https://www.hss.de/veranstaltungen/online-seminar-ehrenamt-kulturgutschutz-durch-den-betreiber-kulturrettung-durch-die-feuerwehren-3210307839/#!

Bewerbungsstart für IF Star 2022 / Bronzeskulptur und Preisgeld von 3.500 Euro

Berlin/Düsseldorf – Die öffentlichen Versicherer und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) vergeben im nächsten Jahr wieder den IF Star, die Auszeichnung für Ideen der Feuerwehren. Sämtliche Feuerwehren in ganz Deutschland können sich ab sofort bis zum 15. April 2022 um die begehrte Bronzeskulptur IF Star und ein Preisgeld in Höhe von 3.500 Euro bewerben.

2022 verleihen die öffentlichen Versicherer und der Deutsche Feuerwehrverband ihre Auszeichnung für Ideen der Feuerwehren, den IF Star, bereits zum siebten Mal. Dies geschieht turnurmäßig alle zwei Jahre. Bewerben können sich alle Feuerwehren mit ihren Ideen aus den folgenden Tätigkeitsbereichen: Sicherheit und Gesundheitsschutz von Einsatzkräften und Bevölkerung; optimierte, schadenarme Einsatztaktik; Sachschutz im privaten und gewerblichen Umfeld; Brandschutzerziehung und -aufklärung; Ehrenamtssicherung und Nachwuchsförderung; aktuelle Themen wie zum Beispiel der Einsatz unter Corona-Bedingungen, Integration und Digitalisierung.
„Die öffentlichen Versicherer arbeiten schon sehr lange und sehr intensiv mit den Feuerwehren in Deutschland zusammen und wollen mit dem IF Star die kreativen Köpfe unter ihnen fördern und für ihr Engagement ehren“, sagt Wolfgang Wiest, Hauptgeschäftsführer des Verbands öffentlicherer Versicherer e. V. „Die Feuerwehrangehörigen geben täglich ihr Bestes, um die Bevölkerung vor Bränden und anderen Gefahren zu schützen. Wir sehen immer wieder viele kreative Konzepte und Ideen, die für mehr Sicherheit und Schutz von Einsatzkräften und Bevölkerung sorgen können. Diese Ideen sollen honoriert und auch anderen Feuerwehren zugänglich gemacht werden.

“Durch zahlreiche Publikationen, auch in Fachmedien, werden die Gewinner und ihre Feuerwehren deutschlandweit bekannt. „So verbreiten sich die Ideen und Konzepte noch schneller innerhalb der Feuerwehrorganisation“, sagt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands. „Dadurch können möglichst viele Feuerwehren im Land von den Vorschlägen und Innovationen profitieren und ihren Alltag sicherer und effizienter gestalten.“Die Bewerbungen können bis zum 15. April 2022 in digitalisierter Form unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingereicht werden. Vertreter der Gewinner-Teams werden, sofern es die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie erlaubt, zu einer feierlichen Preisverleihung im Sommer 2022 eingeladen.

Zur Auszeichnung IF Star:
Gefahrenquellen möglichst schnell zu identifizieren und das Schadenausmaß einzudämmen gilt bei Feuerwehren als ein übergeordnetes Ziel. Weil auch die öffentlichen Versicherer diesem Grundsatz folgen, arbeiten sie seit jeher erfolgreich mit den Feuerwehren zusammen. Beim Deutschen Feuerwehrtag 2010 in Leipzig wurde der IF Star zum ersten Mal vergeben. Eine Jury aus Vertretern des Deutschen Feuerwehrverbands, der Feuerwehren, der öffentlichen Versicherer und der Wissenschaft wählt die Gewinner aus.

Der Flyer zur Bewerbung und weitere Informationen zum IF Star sind online unter www.voev.de/if-star und https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/if-star/ zu finden.

Aufgrund der deutlich gestiegenen Corona-Zahlen (auch bei uns im Landkreis) haben wir uns dazu entschlossen, die Ausbildung/Fortbildung der Gerätewarte am Samstag, 20.11.2021 abzusagen.

Wir wollen in der aktuellen Situation kein Risiko eingehen.

Die Ausbildung wird im Frühjahr 2022 nachgeholt.

Aufgrund der Corona-Lage wurde in Bayern der Katastrophenalarm ausgelöst und es sollen auch wieder für Bürgertestungen die dezentralen Testrecken im Landkreis Aschaffenburg hochgefahren werden - hierfür ist die Hilfe der Feuerwehren aktuell nicht notwendig.

Gleichzeitig wird ab Montag, 22.11.2021 von 7.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr der Schnelltestbus des Landkreises in Betrieb gehen - hier sind wir angefragt worden, ob die Feuerwehren des Landkreises hier mit Personal unterstützen können.

Der Bus soll an 7 Tagen in der Woche fahren. Es werden immer 3 Personen im Testbus benötigt.

Für die Helfer im Testbus wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

Aktuell ist geplant, dass die Unterstützung der Feuerwehren im Testbus für ca. 2 Wochen angedacht ist.

Bitte meldet euch bei KBI Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877 oder KBM Thilo Happ unter Tel. 0170 2421120, wenn ihr hier unterstützen könnt.

Vielen Dank im voraus für die Hilfe.

Folgende drei wesentliche Änderungen haben sich nach den Updates ergeben.
Bei weiteren Fragen steht KBM Andreas Ullrich gerne zur Verfügung.

1. Neue Status-Quittungs-Texte
Mit Rollout der Version werden die Status-Quittungen von Flash-SDS auf Permanent-SDS mit aktiviertem PID 204 verschickt. Das führt zur permanenten Statusanzeige im Display des Funkgerätes. Außerdem ändern sich die Quittungstexte. Auch das Bestätigen eines Status ist somit nicht mehr erforderlich und es können die Status Meldungen auch nach und nach abgesetzt werden.

Update Digitalfunk Status 3

2. Änderungen in den Quittierungstönen (nur gelbe HRT Geräte)
Beim Senden des Status wird kein Quittungston mehr vom Funkgerät ausgegeben. Hierzu ist folgende Änderung am Funkgerät vorzunehmen.
Menü/Einstellungen/Töne/Senden-OK "TON an" aktiviert werden.

Update Digitalfunk Status

3. Änderung in der Vibration (nur gelbe HRT Geräte)
Beim Senden des Status wird keine Vibration durch das Funkgerät ausgegeben. Hierzu ist folgende Änderung am Funkgerät vorzunehmen.
Menü/Einstellungen/Vibrieren "Vib. d. Rufton" auswählen.

Update Digitalfunk Status 2

Am Freitag, 12.11.21 hat die Feuerwehr Karlstein einen Rollcontainer "Hygiene/Einsatzbereitschaft" in Dienst gestellt. Sinn und Zweck dieses RC besteht darin, die Herstellung der Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Kleingeräten zu vereinfachen und zu optimieren. Neben Desinfektionsmitteln und Reinigungsmitteln ist auch ein Industriesauger und eine Druckluftschlauchhaspel auf dem Rollcontainer verladen.

RC1

RC2

RC3

RC4

RC5

In der Nacht auf Sonntag (14.11.2021) wurden die Feuerwehr Kleinkahl sowie das Löschfahrzeug (HLF20) aus Schöllkrippen gegen 1 Uhr zu einem Gartenhüttenbrand nach Kleinkahl alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt sowie zum Ausräumen des Brandguts um dieses im Freien abzulöschen. Mittels Brechwerkzeug und Kettensägen wurden Zwischenwände geöffnet um die letzten Glutnester abzulöschen. Die Brandstelle ist anschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert worden.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Versorgungs-LKW aus Schöllkrippen an die Einsatzstelle zum Abtransport der verschmutzten Einsatzgerätschaften und Tausch der Atemschutzgeräte nachgefordert.
Seitens der Feuerwehr Markt Schöllkrippen waren 20 Einsatzkräfte (hiervon sieben in Bereitschaft im Gerätehaus) mit zwei Fahrzeugen. Die Feuerwehr Kleinkahl war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle war ein Rettungswagen des DRK Kreisverbandes Gelnhausen-Schlüchtern sowie eine Streife der Polizei. Seitens der Kreisbrandinspektion stand KBM Georg Thoma dem Einsatzleiter Ulf Wirzberger, Kommandant der Feuerwehr Kleinkahl unterstützend zur Verfügung.
Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.
Text: FF Schöllkrippen
Bilder: FF Kleinkahl / FF Schöllkrippen
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Gartenhütte3A
Gartenhütte1A

Nachdem der Landesfeuerwehrverband Bayern auch Hinweise zum Verhalten der Feuerwehr in der derzeitig eskalierenden Corona-Lage veröffentlicht hat, haben wir unsere bisherigen Hinweise und Epfehlungen etwas angepasst. Eine Aussage aus dem Innenministeriums wird noch erwartet. Wir werden unsere Hinweise und Empfehlungen immer dem uns vorliegenden aktuellen Erkennntisstand anpassen und hier veröffentlichen: 

Stand 14.11.2021:

In Anbetracht der steigenden Inzidenzzahlen und der Auslastung der Intensivstationen raten wir innerhalb der Feuerwehren wieder verstärkt auf den Infektionsschutz zu achten, um uns und unsere Kameradinnen und Kameraden vor einer Ansteckung zu schützen und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu sichern.  

Wir geben hierzu folgende Hinweise und Empfehlungen:


Konzentration auf Pflichtaufgaben der Feuerwehren im Einsatzdienst


Verzicht auf vermeidbare gesellschaftliche Aktivitäten innerhalb der Feuerwehr


Nur gesunde Einsatzkräfte nehmen am Einsatz-, Ausbildungs- und Übungsdienst teil.


Alle Feuerwehrleute

  • mit Anzeichen eines Infekts, wie z. B. Husten, Halsschmerzen, Atemnot, Fieber, Geschmacks- und Geruchsverlust, Durchfall oder
  • die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem gesicherten COVID-19 Fall (Kontaktperson I) hatten oder
  • mit Aufenthalt in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet oder
  • mit angeordneter Quarantäne, Isolation, Absonderung

bleiben dem Feuerwehrdienst (auch im Alarmfall!) fern!


Allen Einsatzkräften der Feuerwehr wird dringend als Schutz der Impfstatus geimpft oder genesen angeraten und nach sechs Monaten unbedingt den Impfschutz durch eine „Booster-Impfung aufzufrischen.


Feuerwehrleute, die eine 2-G-Regelung nicht erfüllen, müssen vor Aus- und Fortbildungen und Übungen vor dem Kontakt mit anderen Kameradinnen und Kameraden auf Corona getestet sein.


Bei überörtlichen Ausbildungsveranstaltungen mit Teilnehmern verschiedener Feuerwehr wollen wir die Sicherheit noch dadurch erhöhen, dass alle Teilnehmer, auch genesene und geimpfte, vor dem Kontakt mit anderen Kameradinnen und Kameraden auf Corona getestet sein müssen.

Der Testnachweis von getesteten Feuerwehrleuten darf bei PCR-Tests oder PoC-PCR-Tests höchstens 48 Stunden und bei PoC-Antigentests höchstens 24 Stunden alt sein.  


Mit einer Kontakt- und Teilnehmerdokumentation (z.B. über Anwesenheitslisten im Feuerwehrdienst) wird eine Kontaktverfolgung bzw. eine Information jederzeit ermöglicht.

Alle Kontaktflächen im Feuerwehrgerätehaus und in den Einsatzfahrzeugen sind regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren.


Jeder ist im Feuerwehrdienst angehalten, wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten. In geschlossenen Räumlichkeiten ist auf ausreichende Belüftung zu achten. 

 

Wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen nicht möglich ist, ist unbeschadet der allgemeinen Pflicht mindestens eine medizinische Maske zu tragen, im Feuerwehrdienst bei Einsätzen, Aus- und Fortbildungen und Übungen immer eine FFP 2 Maske zu tragen.


Im Feuerwehreinsatz FFP 2-Maske

  • Im Einsatz ist oft kein ein ausreichender Abstand, insbesondere auch nicht zu feuerwehrfremden Personen, einzuhalten und der Einsatz innen oder außen ist nicht vorher abzusehen, daher ist immer eine FFP 2-Maske von allen Einsatzkräften zu tragen 
  • Im Einsatz wird die Feuerwehr-Schutzkleidung vollständig und geschlossen getragen und ggf. mit zusätzlicher Schutzausrüstung (z.B. Schutzbrille, Helmvisier, medizinische Einmalhandschuhe, Infektionsschutzanzug) ergänzt


FFP 2-Masken im Feuerwehrgerätehaus

  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen ist eine FFP 2-Maske zu tragen. 
  • Relevante Ausnahmen von der Maskenpflicht für FFP 2-Masken sind:
    • Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr müssen im Feuerwehrgerätehaus mindestens eine medizinische Maske tragen
    • Am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, wenn zuverlässig ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt wird.
    • Im Aufenthalts-, Bereitschaftsraum am Tisch sitzend

FFP 2-Masken am Feuerwehrgerätehaus im Freien

  • Im Freien besteht zunächst keine Maskenpflicht 
  • Wenn bei Aus- und Fortbildungen und Übungen im Freien zuverlässig ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht gewahrt wird, sollte mind. eine medizinische Maske getragen werden. Zur Vereinheitlichung der Maskenpflicht bei Aus- und Fortbildungen und Übungen werden hier auch FFP 2-Masken empfohlen.

 
FFP 2-Masken im Einsatzfahrzeug

  • In geschlossenen Fahrzeugbereichen, Kabinen und Ähnlichem ist eine FFP 2-Maske zu tragen.


    Werden von den Feuerwehren weitere medizinische Masken und/oder FFP 2-Masken benötigt, dann steht KBM Thilo Happ als Ansprechpartner zur Verfügung.  

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Lars Oschmann und Karl-Heinz Frank als DFV-Vizepräsidenten gewählt
Digitale Delegiertenversammlung: Impfappell des Präsidenten, Impuls zu Folgen von Fake-news, Auswertung der Starkregenereignisse

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Berlin – Lars Oschmann und Karl-Heinz Frank sind im Rahmen der digital stattfindenden 68. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) als Vizepräsidenten gewählt worden. Insgesamt waren 161 von 172 Delegierten virtuell präsent; hinzu kamen 50 Gäste.
 
Der 49-jährige Lars Oschmann aus Thüringen setzte sich im ersten Wahlgang mit 62,75 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen die 50-jährige Birgit Kill (Nordrhein-Westfalen) und den 43-jährigen Sascha Guzy (Berlin) durch. Oschmann ist Fachanwalt für Strafrecht und bereits seit 2016 DFV-Vizepräsident für die Freiwilligen Feuerwehren. Im Präsidium ist er verantwortlich für die Themen Technik sowie Sozialwesen und Psychosoziale Unterstützung.
 
Der 54-jährige Karl-Heinz Frank, Leiter der Feuerwehr Frankfurt am Main (Hessen), wurde einstimmig als neuer DFV-Vizepräsident für die Bundesgruppe Berufsfeuerwehr gewählt. Der Diplom-Forstwirt engagiert sich im europäischen Gemeinschaftsverfahren für den Katastrophenschutz sowie im Erkundungs- und Koordinierungs-Team (UNDAC) der Vereinten Nationen.
 
Satzungsänderung: Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
 
Durch eine Satzungsänderung bekennt sich der Deutsche Feuerwehrverband nun dezidiert auch in seiner Rechtsordnung zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen sowie diskriminierenden Bestrebungen entgegen. Auch die Rahmenbedingungen für Gremiensitzungen ohne Anwesenheit am Versammlungsort und die Stimmrechtsausübung im Wege der elektronischen Kommunikation sind festgeschrieben worden.
 
Impfappell, Feuerwehren im Bevölkerungsschutz und Stärkung des Ehrenamts
 
DFV-Präsident Karl-Heinz Banse dankte in seiner Rede allen Feuerwehrangehörigen „für die Aufrechterhaltung unserer Aufgaben und Ziele trotz und gerade wegen Corona“. Er appellierte, sich sowohl gegen Corona als auch gegen die Grippe impfen zu lassen. Die Landkreise und kreisfreien Städte forderte er auf, die Booster-Impfung für die Einsatzkräfte kurzfristig und unproblematisch zu organisieren.
 
Als ein politisches Verbandsziel formulierte der DFV-Präsident die Mitwirkung der Feuerwehren in der Neustrukturierung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). „Die Feuerwehren müssen im Leitungsgremium des geplanten Kompetenzzentrums Bevölkerungsschutz permanent vertreten sein“, so Banse. Der Deutsche Feuerwehrverband hat dem BBK die aktive Unterstützung bei der Warnung der Bevölkerung durch Aufklärungsarbeit über die Feuerwehrangehörigen in der Brandschutzerziehung und -aufklärung angeboten.
 
An die künftige Bundesregierung gewandt, forderte Banse zudem die nachhaltige und leistungsgerechte Stärkung des Ehrenamtes. „Hier müssen auch für die einzelne Kameradin und den einzelnen Kameraden klare Zeichen gesetzt werden: Geprüft werden muss die Einführung von Steuerfreibeträgen als Ausgleich für die mit dem Ehrenamt privat aufzubringenden Kosten, die Berücksichtigung der oftmals jahrzehntelangen Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit durch die Gewährung von zusätzlichen Rentenpunkten und die Festsetzung der Steuerfreibeträge auf Aufwandsentschädigungen unserer Funktionsträger.“
 
Erste Auswertung der Starkregenereignisse des Sommers 2021
 
Die Starkregen- und Hochwasserereignisse im vergangenen Sommer waren ein weiterer Schwerpunkt der Delegiertenversammlung. Bereits in der Totenehrung hatte die DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge, Erneli Martens, erinnernde Worte gefunden: „Heute gedenken wir der Toten. Wir danken ihnen für ihren Mut. Wir danken ihnen für den Einsatz all ihrer Kraft. Ja, wir danken ihnen, dass sie in den Einsatz gegangen sind. Wir beklagen ihren Verlust. Und wir bleiben mit ihnen verbunden – auf eine besondere Weise.“
 
Während und auch direkt nach der Flutkatastrophe hatte der Deutsche Feuerwehrverband übereilte Forderungen ohne Auswertung verurteilt. Zwischenzeitlich hat der Fachverband gemeinsam mit der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) eine Expertenkommission ins Leben gerufen. „Uns geht es um eine sachliche Aufarbeitung und Reflexion des Einsatzes. Es gilt – im positiven wie auch im negativen Sinne – Fakten darzustellen, die für eine Anpassung und Weiterentwicklung unseres Hilfeleistungssystems geeignet“, erläuterte DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.
 
Dr. Ulrich Cimolino, Vorsitzender der Expertenkommission Starkregen 2021, erläuterte die 15 Punkte, die als erste Erkenntnisse einer Umfrage unter Beteiligung von knapp 2.500 Einsatzkräften zusammengestellt worden sind. Diese Punkte reichten von der Bedeutung ehrenamtlicher Strukturen für eine schnelle, flächendeckende und tief reichende Gefahrenabwehr in Deutschland über Führungssystem und -ausstattung, Einbindung und Steuerung von Spontanhelfern und privater Ressourcen, Technik in Kommunikation, Fahrzeug und Gerät, Medienarbeit, Stärkung der Versorgungs- und Durchhaltefähigkeit, Regelung und Ausbildung des Einsatzes von Luftfahrzeugen, Ausbildung und Bedarfsplanung bis hin zum Umgang mit Spenden und erkannten Forschungs- und Innovationsbedarfen. Details sind unter https://www.feuerwehrverband.de/katastrophenschutz-braucht-dringend-ein-update/ veröffentlicht.
 
Impuls zu Auswirkungen von Fake-news auf Ehrenamt und Gemeinwesen
 
Politikwissenschaftler Dr. Florian Hartleb gab in seinem Vortrag „Fake-news und Desintegration. Folgen für das Ehrenamt und das Gemeinwesen“ einen Überblick über die Auswirkungen und die Instrumentalisierung von Falschnachrichten. „Fake-news sind längst zu einer Herausforderung für die Feuerwehr geworden. Das zeigen konkrete Beispiele, etwa von diesem Sommer bei Falschmeldungen in Hochwassergebieten oder die via What‘sApp verbreitete Nachricht, die Feuerwehr wolle in Privatwohnungen checken, inwiefern sich der Corona-Virus verbreite“, erklärte der Wissenschaftler.
 
Er forderte: „Wir brauchen ,Rauchmelder‘ gegen Fake-news-Brände, in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen. Hier hilft Medienkompetenz ganz entscheidend, damit wir uns als Feuerwehrmitglieder, aber auch als Staatsbürger, im täglichen Informations-Overkill zurechtfinden können.“ Die Covid-19-Pandemie habe nicht unbedingt zu mehr gesellschaftlicher Solidarität geführt. Umso wichtiger sei es in diesen Zeiten, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu verbessern. Hier müssten die tiefgehenden gesellschaftlichen Wandlungsprozesse, etwa durch Migration, Klima und die digitale Transformation, umfassend berücksichtigt werden.
 
Hartleb war selbst lange Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr in Passau aktiv. Seine Forschungsschwerpunkte sind Populismus, Parteien, Rechtsextremismus und politische Führung sowie Digitalisierung. Er ist seit mehr als einem Jahr als externer Sachverständiger Mitglied der vom niedersächsischen Landtag eingesetzten Enquetekommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“. Dr. Florian Hartleb ist aktuell in den Beirat des Deutschen Feuerwehrverbandes berufen worden.
 
Aktueller Einblick in Planungen zu 29. Deutschen Feuerwehrtag & Interschutz
 
DFV-Vizepräsident Frank Hachemer berichtete zum Sachstand des 29. Deutschen Feuerwehrtages und der Interschutz, die nach zweimaliger Verschiebung nun 2022 stattfinden sollen: „Wir passen die Planung dynamisch an, um weiter vor der Lage zu bleiben.“ Geplant sind als Veranstaltungen unter anderem ein Zukunftskongress, ein Symposium zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte sowie die internationale Vernetzung. Der Feuerwehrverband, seine Mitglieder und Partner werden im Rahmen der Weltleitmesse Interschutz in Hannover einen großen Gemeinschaftsstand mit Leben und Inhalt füllen.
 
Da die Veranstaltung aus einem Studio in Berlin gesendet wurde, sprach Frank Scholz, stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Berlin, ein Grußwort und dankte allen Verbandsakteuren für ihre Arbeit: „Wir können unsere Arbeit nicht ohne Unterstützung leisten.“

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Am 13.11.2021 wurden auf einer Dienstversammlung der Freiw. Feuerwehr Haibach Kommandant Michael Bauecker und der Stellvertretende Kommandant Markus Roth für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Am Samstag den 6. November fand der Ehrungsabend mit Beförderungen von Einsatzkräften der Alzenauer Feuerwehr pandemiebedingt im Feuerwehrgerätehaus statt.

Zu diesem besonderen Anlass waren, nachdem die Veranstaltung 2020 nicht stattfinden konnte, viele Vereinsmitglieder erschienen. Vereinsvorstandsvorsitzender Oliver Bartella begrüßte die Mitglieder, ihre Familienangehörigen sowie Bürgermeister Stefan Noll herzlichst.

Die Leiterin der Kinderfeuerwehr, Kathrin Stutz-Engel, bedankte sich bei ihrem Ausbildungsteam und allen Kindern, dass sie trotz 15-monatiger Pause der Kinderfeuerwehr treu geblieben sind.

Danach übergab Jugendwart Maximilian Krebs die erworbenen Wissenstestabzeichen an die Jugendlichen und Kommandant Frank Ritter nahm die Beförderungen in der aktiven Wehr vor. So wurden Alina Zeller, Aaron Gollas, Bastian Knoth, Niklas Haas und Lukas Reinhard von der Jugendgruppe in die Einsatzabteilung überstellt. Christian und Oliver Bartella, Tim Ritter und Lucas Zeller wurden zu Oberfeuerwehrmännern, Michael Huth zum Hauptfeuerwehrmann und Benjamin Ritter zum Löschmeister und Gruppenführer ernannt. Hierauf bedankte sich Kommandant Ritter bei allen Aktiven für den unter Coronabedingungen erschwerten Einsatzdienst.

Vereinsvorsitzender Oliver Bartella ehrte dann Thomas Tietz, Jochen Zindler und Thorsten Zimmer für 25 Jahre, Günther Seipel, Albert Zeller und Achim Eizenhöfer für 40 Jahre sowie Peter Seipel und Hans-Peter Weiß für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein. Mit einem Dankeschön wurden die beiden bisherigen Vorsitzenden Daniel Buchholz und Timo Elsesser sowie die Vorstandsmitglieder Bernd Lämmermeyer und Bertram Börner verabschiedet.

Bürgermeister Noll ehrte, nachdem er sich bei allen Mitgliedern und deren Angehörigen für den geleisteten Einsatz bedankt hatte, Daniel Buchholz, Stefan Bernhard, Steven Czart, Christoph Oster, Timo Ritter, Markus Wilz, Jochen Zindler, Thorsten Zimmer und Thomas Tietz für 25 Jahre sowie Achim Eizenhöfer und Michael Gollas für 40 Jahre Einsatzdienst. Der Vereinsvorsitzende Oliver Bartella schloss nach einem Dank an Alle den offiziellen Teil und lud zu einem gemütlichen Beisammensein mit Abendessen ein.

AlzE1

Die für 25 oder 40 Jahre aktiven Dienst geehrten Alzenauer Feuerwehrleute. 
 v.l.n.r.: Jochen Zindler, Michael Gollas, Christoph Oster, Daniel Buchholz, Thorsten Zimmer, Markus Wilz, Steven Czart, Timo Ritter, Thomas Tietz und Bürgermeister Stefan Noll.
AlzE2A
Die für 25, 40 oder 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrten Alzenauer Feuerwehrleute.
v.l.n.r.: Michael Gollas, Thorsten Zimmer, Albert Zeller, Thomas Tietz, Hans Peter Weiß, Günther Seipel, Vorsitzender Oliver Bartella, 2. Vorsitzender Timo Orth, Jochen Zindler, Bernd Lämmermeyer und Peter Seipel.
AlzE3A
Alzenauer Feuerwehrleute die befördert wurden mit Bürgermeister Noll und den Kommandanten Ritter und Knoth.
v.l.n.r.: Christian Bartella, Oliver Bartella, Tim Ritter, Lucas Zeller zum Oberfeuerwehrmann; Alina
Zeller zur Feuerwehrfrau; Michael Huth zum Hauptfeuerwehrmann; Marc Heilos Wissenstest; Bastian Knoth zum Feuerwehrmann und Benjamin Ritter zum Löschmeister.
Text: Bertram Börner, Feuerwehr Alzenau
Fotos: Benjamin Ritter, Feuerwehr Alzenau

UNTERFRANKEN. Die Krankenhaus-Ampel steht auf „Rot“ und seit Donnerstag gilt bayernweit der Katastrophenfall. Durch das aktuelle Infektionsgeschehen sind stärkere Schutzmaßnahmen dringend geboten. Zum Schutz der Bevölkerung hat auch die unterfränkische Polizei gemeinsam mit den Kreisverwaltungsbehörden im Regierungsbezirk Kontrollen zur Einhaltung der 2G- bzw. 3G-Regeln spürbar ausgeweitet.

Die verschärften Maßnahmen dienen dem Zweck, die vierte Welle der Corona-Pandemie zu brechen bzw. unter Kontrolle zu bringen und haben daher auch bei der unterfränkischen Polizei oberste Priorität. Schwerpunktmäßig werden Kontrollen in allen öffentlichen Bereichen stattfinden, in denen die 2G- bzw. 3G-Regeln Anwendung finden. Das gilt zum Beispiel für

  • Bars, Clubs und Diskotheken,
  • Gaststätten und Restaurants,
  • Spielotheken, Kinos und andere Freizeiteinrichtungen sowie
  • öffentliche Veranstaltungen.

Die unterfränkische Polizei appelliert daher an alle Betreiber bzw. Veranstalter gewissenhaft ihrer Kontrollpflicht nachzukommen und ausschließlich berechtigen Personen Zugang zu gewähren. Darüber hinaus wird jeder Einzelne darum gebeten, seinen persönlichen Teil zur Eindämmung der Pandemie beizutragen und die geltenden Regeln strikt zu beachten.

Zur Planung und Durchführung der Kontrollmaßnahmen steht die unterfränkische Polizei bereits in engem Kontakt zu den originär zuständigen Kreisverwaltungsbehörden. Darüber hinaus gewährleistet die Polizei die Unterstützung der Städte und Landratsämter durch Bereitstellung von Einsatzkräften. Hierbei setzt das Polizeipräsidium Unterfranken eigene Kräfte ein, wenn erforderlich aber auch Unterstützungskräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei.

Die Polizei wird aber auch einschreiten, sofern sie Verstöße entweder selbst feststellt oder Hinweise aus der Bevölkerung erhält. Sie wird Zuwiderhandlungen konsequent beanstanden und ggf. Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten einleiten, die zur Ahndung an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden weitergeleitet werden.

Zudem bittet die Polizei um Verständnis bei allen Bürgerinnen und Bürger, die von den Kontrollmaßnahmen betroffen waren oder künftig sein werden. Die Maßnahmen dienen Ihrem Schutz vor Ansteckung. Bitte halten Sie Ihre Nachweise bereit und zeigen Sie diese im Falle einer Kontrolle vor.  

Bleiben Sie gesund!

Ihre unterfränkische Polizei

Nachdem sich abzeichnet, dass die vier bereits veröffentlichten Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger im kommenden Jahr 2022 nicht ausreichen, haben wir nochmals zwei weitere Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger in unser Lehrgangsprogramm für 2022 aufgenommen.

Die Ausschreibung für die beiden zusätzlichen Lehrgänge ist nachfolgend veröffentlicht.

Das Buchungsportal auf unserer KFV-Homepage ist ab dem 14.11.2021, 18:00 Uhr für die beiden zusätzlichen Lehrgänge freigeschaltet.

AGT Lehrgänge 2022 Zusatzlehrgänge Seite 1

AGT Lehrgänge 2022 Zusatzlehrgänge Seite 2

AGT Lehrgänge 2022 Zusatzlehrgänge Seite 3

Deutscher Feuerwehrverband e.V.

Katastrophenschutz braucht dringend ein Update

Starkregenkatastrophe NRW und RLP: Erste Ergebnisse der Expertenkommission – die 15 wichtigsten Erkenntnisse aus dem Einsatzverlauf

Zur Bewältigung von Katastrophen wie nach dem Starkregen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen müssen die organisatorischen Strukturen in Deutschland künftig deutlich modifiziert werden. Auch muss das Führungssystem und dessen Ausstattung aktualisiert und internationalen Standards angepasst werden. Das sind zwei der ersten Ergebnisse der mehr als 60-köpfigen Expertenkommission „Starkregen“, die von der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) mit der Aufarbeitung des Gesamteinsatzes im Sommer beauftragt wurde.

Der Expertenkommission gehören neben Angehörigen von Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr, Polizei, Behörden und Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern auch Wissenschaftler verschiedener Hochschulen an. In einer ersten Zusammenfassung haben die Kommissionsmitglieder 15 wichtige Punkte als Erkenntnisse aus dem Einsatzverlauf aufgelistet.

„Die Problematik zieht sich, wie die ersten Untersuchungen ergeben, quer durch alle Organisationen und über alle administrativen Ebenen hinweg“, sagt Dr. Ulrich Cimolino, Vorsitzender der Kommission und Branddirektor in Düsseldorf. „Eine detaillierte Umfrage unter allen Einsatzkräften gibt uns schon jetzt erste wertvolle Erkenntnisse.“ Fast 2.500 Helferinnen und Helfer haben an der Erhebung teilgenommen, mit deren Hilfe Schwachstellen analysiert und Verbesserungspotenzial identifiziert werden soll. „Eine weitere wichtige Erkenntnis: 90 Prozent der Einsatzkräfte kommen aus dem Ehrenamt“, berichtet Cimolino. „Obwohl Ausmaß und Komplexität solcher Lage nicht zum ersten Mal aufgetreten sind, waren es für die einzelnen Einsatzkräfte meistens unbekannte Ereignisse, die sie nur sehr selten – oder nie – erleben“, so Cimolino weiter. „Auch deshalb sind solche Ereignisse auch nur selten Gegenstand von Einsatzplanung und Ausbildung. Das aber hat sich jetzt als Fehler erwiesen.“

Laut Umfrage der Expertenkommission hatten rund zwei Drittel der Einsatzkräfte eine derartige Großschadenslage noch nie erlebt. Wer jedoch schon Erfahrungen mit ähnlichen Katastrophen hatte, bemängelte in der Befragung, dass es seit dem letzten Ereignis für die Einsatzkräfte keine durchgängige Verbesserung der Schwachstellen gegeben habe. Als vermutete Gründe wurden mangelnde Mittel und mangelndes Interesse der Politik angegeben. „Das Interesse ist nur temporär vorhanden und nach kurzer Zeit wieder in der Versenkung verschwunden“, lautete ein Argument.

Schlechte Noten bekamen bei den Einsatzkräften auch die Kommunikationsmittel und -möglichkeiten. Eine eher negative Rolle spielte dabei auch das oft nach kurzer Zeit und dann mitunter für viele Stunden oder mehrere Tage ausgefallene Digitalfunknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Ebenso wurden eine mangelnde Geländegängigkeit mit nicht ausreichender Wasser-Durchfahrtsfähigkeit sowie teils unzureichende Motorisierung von Einsatzfahrzeugen auch des Katastrophenschutzes bemängelt. Dazu kommen immer mehr Probleme mit fehlender Wartungsfreundlichkeit und mangelnder Robustheit insbesondere moderner Fahrgestelle. Kritik gibt es auch am Einsatz der Hubschrauber. Dabei geht es unter anderem um die Verfügbarkeit, Leistungs- und Multirollenfähigkeit. Sowohl bei den Hubschraubern als auch bei den im Schnitt gut bewährten Drohnen müsse es nach Einschätzung der Aktiven Verbesserungen geben.
Neben den zahlreichen Schwachstellen bei dem Einsatz werden aber auch positive Aspekte genannt. Dazu gehört unter anderem die unkomplizierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Hilfsorganisationen und vor allem mit den vielen privaten Helfern und Anwohnern. Allerdings müsse die Einbindung privater Helfer und Firmen noch deutlich optimiert werden.

„Wir werden die Ergebnisse und Erfahrungen in den kommenden Wochen und Monaten sorgfältig auswerten und die detaillierten Ergebnisse im kommenden Jahr präsentieren“, sagt vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner. „Deutlich wird schon jetzt, dass viele Erkenntnisse nicht neu sind. Die Lehren der Vergangenheit wurden nur nicht oder zu wenig umgesetzt.“ Für ein echtes „Lessons Learnt“ gelte es, tragfähige Strukturen zu bilden und zu leben“, so Aschenbrenner. DFV-Präsident Karl-Heinz Banse sieht in der Arbeit der Expertenkommission eine wertvolle Unterstützung und Entscheidungsgrundlage auch für Entscheidungen in der Politik. „Wir haben die Fachleute in unseren Reihen, wir haben das Know-how – leider fehlt neben den technischen Mitteln häufig auch die politische Unterstützung. Sie darf nicht immer erst kommen, wenn etwas passiert ist“, so Banse.
 
Erste Ergebnisse aus der Befragung von Einsatzkräften
Fast 2.500 Einsatzkräfte haben die rund 60 Fragen zu ihren Erfahrungen, Problemen und Verbesserungsvorschlägen im Zusammenhang mit der Starkregenkatastrophe beantwortet. Die Auswertung zeigt, dass viele Erfahrungen nicht neu sind – die Lehren und Erkenntnisse wurden nur nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Die ausführlichen Ergebnisse werden zur Jahresfachtagung der vfdb in Würzburg im Mai und zur INTERSCHUTZ/29. Deutscher Feuerwehrtag in Hannover im Juni 2022 erwartet. Für die zweite Jahreshälfte 2022 ist außerdem ein Buch zum Umgang mit dynamischen Schadenslagen am Beispiel der Starkregenlage aus dem Juli 2021 geplant.

Hier die 15 „Big Points“:

  1. 90 Prozent der Einsatzkräfte kamen aus dem Ehrenamt Das unterstreicht die Bedeutung ehrenamtlicher Strukturen für eine schnelle, flächendeckende und tief reichende Gefahrenabwehr in Deutschland und stellt die Bedeutung der Ehrenamtsförderung deutlich heraus.
  2. Das Führungssystem und die Führungsausstattung (insbesondere oberhalb der Ebene „Zug“) im operativen Bereich sind zu aktualisieren und internationalen Standards anzupassen.
  3. Ein Führungssystem im administrativen Bereich ist bis auf die Gemeindeebene zu etablieren (vgl. Nordrhein-Westfalen).
  4. Führung verlangt auf allen Ebenen ausreichend viel gut ausgebildetes und trainiertes Personal (auch im Hinblick auf Schichtfähigkeit).
  5. Die Einbindung und Steuerung von Spontanhelfern als auch privater Ressourcen ist zu realisieren und im Vorfeld zu planen und zu üben.
  6. Die technische Kommunikation ist zu härten und es sind Redundanzen zu schaffen. Sie ist dem Kommunikationsbedarf in Quantität (z.B. Datenvolumen) und Qualität (z.B. Messengerdienste) anzupassen.
  7. Die Medienarbeit ist – insbesondere für Feuerwehren und Hilfsorganisationen – zu optimieren.
  8. Die Fahrzeug- und Gerätetechnik ist zu erwartenden Schadenslagen (Überflutungen aber auch Waldbrand etc.) anzupassen, insbesondere in puncto:
    • Bessere Robustheit
    • Bessere Geländegängigkeit, -fähigkeit sowie Wat- bzw. Wasserdurchfahrtsfähigkeit
    • Bessere und mehr Boote und Wasserrettungskomponenten
    • Schmutzwasserpumpen
    • Geeignetere und mehr Persönliche Schutzausrüstung, etc.
  9. Die Versorgungs- und Durchhaltefähigkeit ist zu stärken, und die Konzepte zur Etablierung entsprechender Strukturen im Einsatzraum sind anzupassen
  10. Der Einsatz von Luftfahrzeugen (inkl. Drohnen) ist einheitlich zu regeln und auszubilden. Es sind leistungsfähige Zivilschutzhubschrauber in ausreichender Anzahl zu beschaffen und vorzuhalten. Die Kostenfrage ist aufgrund häufig organisations- und bundeslandübergreifender Einsätze einheitlich zu klären.
  11. Die Ausbildung in der Abwehr dynamischer Lagen ist insbesondere für Führungskräfte zu verbessern. Einsatzkräfte sind intensiver auf spezifische Lagen (Wassergefahren, Waldbrand etc.) zu trainieren.
  12. Der Umgang mit Spenden muss konzeptionell geregelt und frühzeitig kommuniziert werden.
  13. Die Brandschutz-/Rettungsdienstbedarfsplanung ist auf eine allgemeine Gefahrenabwehrbedarfsplanung zu erweitern.
  14. Tragfähige Strukturen für ein echtes „Lessons Learnt“ sind zu bilden und zu leben.
  15. Erkannte Forschungs- und Innovationsbedarfe sind in zukünftigen Förderprogrammen zu berücksichtigen.

Deutscher Feuerwehrverband e.V.

20211110 BMA Karlstein 2

Am Mittwoch um ca. 16:30 Uhr, kurz vor Sonnenuntergang, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein zu einem B BMA 3 (groß) in das Gewerbegebiet Zeche Gustav alarmiert. Auf der Anfahrt konnte die Mannschaft des Löschzuges (MZF, HLF, DLK, LF) ein wunderbares Panorama, auf der gegenüberliegenden Mainseite, kurz genießen. Die Basilika zu Seligenstadt zeigte ihre tolle Silhouette in der untergehenden Sonne. Aber wir hatten ja einen anderen Auftrag und so konzentrierten wir uns auf unsere Arbeit. Nach dem Eintreffen vor Ort gingen wir auf Erkundung und fanden einen „Schmorbrand“ nach einem Kurzschluss vor.

20211110 BMA Karlstein

Ein Mitarbeiter hatte entsprechend gut reagiert und die Stromquelle getrennt, so dass die Rauchentwicklung sehr schnell nachgelassen hat. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierte ein Trupp die Anlage und konnte keine weitere bzw. besondere Erwärmung feststellen. Die Brandmeldeanlage lies sich dann auch sehr schnell zurückstellen und alle Mitarbeiter konnten das Gebäude wieder betreten. Noch schnell wurde mit zwei Fotos die „Einsatzromantik“ festgehalten und dann ging es auch schon wieder zurück zum Gerätehaus, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Ein weiteres Löschfahrzeug stand am Gerätehaus auf Bereitschaft, musste jedoch nicht mehr nachrücken. Einsatzende war gegen 17:15 Uhr.  

Text&Bilder: Andreas Emge, FF Karlstein