













Am Sonntag, den 14.06.2026 wurden von der Integrierten Leitstelle gegen 11:10 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff gemeinsam mit dem Rettungsdienst auf die Bundesautobahn A 3 zwischen der Rastanlage Spessart-Süd und der Anschlussstelle Marktheidenfeld in Fahrtrichtung Würzburg bei Km 243 zu einem Verkehrsunfall alarmiert.
An der Unfallstelle war ein Motorradfahrer aus noch nicht geklärten Gründen nach rechts an die Außenplanke gestoßen und gestürzt. Das Motorrad kam auf der Fahrbahn zum Liegen, der Motorradfahrer selbst stürzte beim Aufprall über die Leitplanke und lag dann ca. 5 m tiefer außerhalb der Autobahn.
Die alarmierten Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab und schafften mit Hilfe tragbarer Feuerwehrleitern einen sicheren Zugang von der Fahrbahn bis zum Verletzten. Nach einer ersten Versorgung wurde der Verletzte mit einer Schleifkorbtrage über die Steckleitern nach oben auf die Fahrbahn gerettet.
Nach der vollständigen Versorgung durch Notarzt und Rettungsdienstpersonal wurde anschließend der Biker vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert.
Während der Rettungsarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg an der Unfallstelle zunächst eine kurze Zeit voll gesperrt. Während der polizeilichen Unfallaufnahme und der Bergung des Motorrades konnte der Verkehr auf zwei Fahrstreifen von der Feuerwehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
(Symbolbild)
Eine Abordnung der Laufacher Feuerwehr besuchte am Samstag, den 13.06.2026, das Luftrettungszentrum des Rettungshubschraubers Christoph 2 an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) in Frankfurt. Der Rettungshubschrauber ist auf dem Dach des Klinikgebäudes stationiert.
Als Rettungshubschrauber, mit dem Funkrufnamen Christoph 2, wird in Frankfurt ein Zivilschutzhubschrauber des Bundesministeriums des Innern eingesetzt. Der Hubschrauberpilot wird von der Bundespolizei-Fliegerstaffel aus Fuldatal, der Notfallsanitäter von der Berufsfeuerwehr Frankfurt und der Notarzt von der BG Unfallklinik Frankfurt gestellt.
Im Mittelpunkt des Besuches standen der informative Austausch mit dem Piloten und der Crew, sowie interessante Einblicke in die Abläufe der Luftrettung. Da die Gemeinde Laufach im Einsatzgebiet von Christoph 2 liegt, war es besonders wertvoll, mehr über die Zusammenarbeit, die Anforderungen an Landeplätze und die Einsatzmöglichkeiten des Rettungshubschraubers zu erfahren.
Nach gut einer Dreiviertelstunde musste der Besuch jedoch aufgrund eines Einsatzes des Rettungshubschraubers vorzeitig beendet werden. Für die Besucher bot sich dadurch noch einmal ein eindrucksvoller Einblick in die Einsatzbereitschaft und die schnelle Reaktionsfähigkeit der Luftrettung.
Die Feuerwehrleute aus Laufach bedanken sich herzlich beim Luftrettungszentrum sowie der diensthabenden Crew für die Möglichkeit dieses Besuchs, die offene Gesprächsatmosphäre und die vielen interessanten Informationen. Der persönliche Austausch trägt dazu bei, das gegenseitige Verständnis zu stärken und die Zusammenarbeit im Einsatzfall weiter zu fördern.
Die Feuerwehrkameraden bedanken sich für den freundlichen Empfang und die spannenden Einblicke in die Luftrettung und wünschen der gesamten Crew stets sichere Flüge und erfolgreiche Einsätze!
(Quelle und Bilder FF Laufach)




Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, besichtigte eine Abordnung des Gemeinderats auf Einladung von Bürgermeister Felix Wissel zusammen mit dem Planungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund die Baustelle des neuen Feuerwehrhauses. Der Termin begann im Baustellencontainer, wo der aktuelle Stand der Bauarbeiten sowie die geplanten Maßnahmen vom technischen Betreuer im Bauamt, Christoph Suttrop und dem Bürgermeister erläutert wurden.
Baufortschritt und Kosteneinsparungen
Während der Begehung der künftigen Fahrzeughalle wurden die Fortschritte der Ausbauarbeiten präsentiert. Christoph Suttrop erklärte unter anderem, dass die Wände in der Fahrzeughalle aus Kostengründen mit ihrer ursprünglichen Betonoberfläche belassen werden und auf einen Fliesenspiegel verzichtet wird. Darüber hinaus informierte er über die enge Zusammenarbeit von Verwaltung, Bauleitung und Feuerwehr, wodurch kostensparende Ausführungsvarianten gewählt werden konnten. Bislang liegen die Ausgaben im vorgesehenen Kostenrahmen.
Derzeit befinden sich die Ausbauarbeiten im vollen Gange. In der kommenden Woche wird bereits der Außenanlagenbauer mit der Hofbefestigung beginnen. Teilweise ist die Außenwandverkleidung aus Holz und Blech bereits sichtbar. Auf dem Dach wurden die Begrünung, die Lüftungsanlage sowie die Photovoltaikanlage installiert. Auch die Hallentore sind bereits eingebaut und an der Logistikhalle werden aktuell die rotbraunen Verkleidungen angebracht. Dieser Farbton wird sowohl im Eingangsbereich als auch im Innenbereich - beispielsweise am Aufzug - aufgegriffen.
Zukünftige Planungen und Ausschreibungen
Nach der Besichtigung der Baustelle ging es weiter ins Rathaus, um den Gemeinderäten den aktuellen Stand der Ausschreibungen und die Kostenübersicht transparent darzustellen. Dabei wurden u.a. die Inhalte der Ausschreibung für die Inneneinrichtung präsentiert.
Zudem wurde die Architektin Isabell Beck vom Planungsbüro Kplan aus Siegen in den Mutterschutz verabschiedet. Christoph Suttrop erwähnte außerdem, dass am Vortag ein gemeinsames Mittagessen aller Handwerker als Dankeschön für ihre hervorragende Arbeit auf der Baustelle stattgefunden habe. Er hob die Vielfalt der Nationalitäten hervor, die an dem Projekt beteiligt sind, und betonte: „Wenn wir diese Handwerker nicht hätten…“
Ausblick
Insgesamt verläuft der Ausbau planmäßig, sodass weiterhin mit einem Einzug der Feuerwehr Ende des Jahres gerechnet wird und die Verteilung der Feuerwehr auf die vier alten Feuerwehrhäuser ein Ende nimmt. Auch wird damit für das vom Landkreis Aschaffenburg bis dahin zusätzlich zur Verfügung stehende Wechselladerfahrzeug der notwendige Stellplatz nutzbar sein.
Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund freuen sich auf die weitere Entwicklung und danken allen Beteiligten für ihre bisherige gute Arbeit!
(Quelle und Bilder FF Mömbris-Hutzelgrund)






Gute Neuigkeiten für die Feuerwehr in Wiesen. Sie wurde für die jährlich stattfindende Aktion "Reanimations-Quickies / Tag der Reanimation" und das dazu in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Wiesen und dem Chor StimmArt erstellte Reanimationsvideo aus dem letzten Jahr für den Ehrenamtspreis 2026 der Versicherungskammer-Stiftung nominiert.
Um diesen Preis zu gewinnen müssen möglichst viele Menschen für die Nominierung der Wiesener Feuerwehr abstimmen.
Die Abstimmung ist über den Barcode im beigefügten Bild und über den nachfolgenden Link zu erreichen:
https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/ehrenamtspreis/ehrenamtspreis-2026/publikumspreis/abstimmung/
Der Abstimmungszeitraum endet am 20. Juli 2026.
Bitte unterstützt recht zahlreich die Nominierung der Kameradinnen und Kameraden aus Wiesen, um den Ehrenamtspreis 2026 zur Feuerwehr Wiesen in den Landkreis Aschaffenburg zu holen.

Am Samstagabend (13.06.2026) wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim gegen 18.45 Uhr zu einem brennenden Schuppen in die Bahnhofstraße alarmiert.
Beim Eintreffen vor Ort konnte man eine Flammenbildung auf dem Dach der Gartenhütte feststellen. Mit einem C-Rohr und einem Trupp unter Atemschutz wurde umgehend die Brandbekämpfung begonnen, die auch schnell zum Erfolg führte. Im Anschluss wurde die Gartenhütte nochmals mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Dem Einsatzleiter Benjamin Withauer (Zugführer der Feuerwehr Kleinostheim) standen insgesamt 16 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandmeister Thorsten Frank unterstützte die Einsatzleitung.
Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort.
Der Verkehr der angrenzenden Bahnlinie wurde nicht beeinträchtigt.
Der Einsatz war gegen 19:30 Uhr beendet.
Bilder: Feuerwehr Kleinostheim



Am Samstagmorgen (13.06.2026) gegen kurz nach 09:00 Uhr wurden die Feuerwehren Karlstein und Kahl zu einer Industriefirma in Karlstein an der Zeche Gustav alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte brannten ca. 25 Paletten mit Akkus im Außenbereich in voller Ausdehnung. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergriff auf weitere Lagerteile und Gebäude verhindert werden.
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig auf aufwendig. Die Akkus mussten in diversen Containern transportiert und mit Wasser geflutet werden, um ein Rückzünden im Nachgang zu verhindern. Hierfür wurde auch der landkreiseigene Teleskoplader aus Großostheim nachalarmiert und eingesetzt. Die Arbeiten wurden unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Insgesamt kamen neun Atemschutzgeräteträger-Trupps zum Einsatz. Hierbei unterstützte das Personal mit dem Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Großostheim mit weiteren Geräten.
Im näheren Umfeld der Einsatzstelle wurden durch das Mess- und Erkundungsfahrzeug der Feuerwehr Stockstadt mehrere Luft-Messungen durchgeführt. Eine Gefahr konnte durch die Messgeräte der Feuerwehr nicht festgestellt werden.
Einsatzleiter Marco Henning (Stv. Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein) konnte auf ca. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Karlstein, Kahl, Stockstadt, Großostheim und Mömbris-Hutzelgrund zurückgreifen. Seitens der Kreisbrandinspektion unterstützte Kreisbrandinspektor Georg Thoma den Einsatzleiter.
Im Verlauf des Einsatzes wurde durch die Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund mit der Logistik und Verpflegungskomponente des Landkreises die Einsatzkräfte vor Ort mit Getränken und Essen versorgt.
Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Pino Giuffrida (Johanniter) mit einem RTW und einem Fahrzeug der UG-Rett des Rot-Kreuz Kahl zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Bilder: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg








Innenminister Herrmann, Generalleutnant Bodemann, Vizepräsident des Landkreistags Dr. Bär und der Präsident des Landesamts für Bevölkerungsschutz Zacher zu den aktuellen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und der Zivilen Verteidigung - Klare Vorgaben und tragfähige Finanzierungsvereinbarungen seitens des Bundes nötig
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am 12.06.2026 zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Bundeswehr in der Pionierschule in Ingolstadt alle bayerischen Landrätinnen und Landräte sowie alle Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. An der Veranstaltung waren auch Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, der Rettungs- und Einsatzorganisationen, der Bayerischen Staatskanzlei, der Regierungen sowie der Bayerischen Polizei beteiligt. Bei einer im Rahmen der Tagung stattfindenden Pressekonferenz informierte Herrmann zusammen mit dem Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, Generalleutnant André Bodemann, dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landkreistags, Landrat Dr. Oliver Bär, und dem Präsidenten des Bayerischen Landesamts für Bevölkerungsschutz, Wolfgang Zacher, über die aktuellen Herausforderungen im Bereich des Bevölkerungsschutzes und der Zivilen Verteidigung.
Joachim Herrmann: „Bei der heutigen Veranstaltung werden die Landräte und Oberbürgermeister auch von Generalleutnant Bodemann über die verteidigungspolitische Lage in Mitteleuropa informiert und über die Erwartungen der Bundeswehr an die Kommunen. Außerdem geht es um Themen wie den flächendeckenden Sirenenausbau und mehr Ausstattung mit notwendigen Einsatzfahrzeugen und Gerät. Bei aller Anstrengung ist aber auch klar: Den Takt in der Zivilen Verteidigung muss der Bund vorgeben! Er verfügt über die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz in Verteidigungsfragen und muss zentral steuern, koordinieren und die rechtlichen Rahmenbedingungen aktualisieren. Es braucht klare Vorgaben und tragfähige Finanzierungsvereinbarungen. Das ist die Basis für die operative Umsetzung durch Länder und Kommunen.“ Die Innenministerkonferenz hält laut Herrmann Investitionen des Bundes in Höhe von mindestens 20 Milliarden Euro für notwendig.
André Bodemann: „Die Verteidigung Deutschlands ist eine gesamtstaatliche und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Staat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen gemeinsam Vorsorge für den ,worst case‘ treffen. Nur als Team aus militärischen und zivilen Verantwortungsträgern ist die Aufgabe der Verteidigung unseres Landes, unserer Freiheit, von Demokratie und unserer Werte leistbar. Dabei kommt es auch und gerade auf die Städte und Gemeinden an.“
Dr. Oliver Bär: „Die sicherheitspolitische Lage zeigt klar: Zivile Verteidigung ist heute eine zentrale staatliche Aufgabe – und sie entscheidet sich vor Ort in den Landkreisen und Kommunen. Dafür brauchen wir klare Zuständigkeiten, moderne Strukturen und eine enge Einbindung der kommunalen Ebenen. Und es gelingt nicht ohne eine verlässliche Finanzierung. Denn nur starke Kommunen garantieren einen wirksamen Bevölkerungsschutz für die Menschen im Land.“
Wolfgang Zacher: „Die Handlungsfähigkeit des Freistaats Bayern für Lagen des Katastrophenschutzes und der Zivilen Verteidigung haben wir mit der Einrichtung des Landesamts für Bevölkerungsschutz im Innenministerium zum 15. April erhöht. Der Katastrophenschutz als Basis für Zivilschutzlagen soll hierdurch gezielt vorangebracht und auch operativ gestärkt werden. Neben der Ausstattung der weit überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Bevölkerungsschutz setzen wir auf eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten, einem Ausbau der Aus- und Fortbildung im Bevölkerungsschutz und regelmäßige Übungen.“
(Quelle und Bild StMI PM 182b vom 12.06.2026)
