Am Samstag, den 22.11.2025, fand das diesjährige Seminar „Gefahrgut Ersteinsatz“ auf der Feuerwache in Großostheim statt.
Zu Beginn wurden in einem kurzen Theorieblock die wichtigsten Grundsätze für den ABC-Einsatz wiederholt und der Führungsvorgang, zugeschnitten auf den ABC-Einsatz, durchgesprochen.
Nach einer kurzen Frühstückspause konnten die elf Teilnehmer in Kleingruppen vier verschiedene Szenarien erkunden und sich eine Möglichkeit zur Abarbeitung der Lage erarbeiten. Den Teilnehmern standen hierbei drei Fachberater ABC des Landkreises beratend zur Seite. Im Nachgang an die einzelnen Erkundungsvorgänge wurden verschiedenste Möglichkeiten und Ideen diskutiert sowie weitere Hinweise bzw. mögliche Alternativen zur Abarbeitung der Übungsszenarien aufgezeigt.
Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Großostheim für das Bereitstellen der Räumlichkeiten, an die Fachberater für die fachliche Unterstützung und natürlich an die Teilnehmer für das rege Interesse, die guten Diskussionen und das konstruktive Feedback.
Christoph Ostheimer
Kreisbrandmeister ABC-Gefahren



Ob Adventskranz oder Gesteck mit Teelicht: Kerzenschein verbreitet in dieser Jahreszeit eine besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Licht ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren. Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit zahlreiche folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten.
Die Feuerwehren in Deutschland informieren vor dem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit. Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände.
Sieben einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:
- Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
- Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
- Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen!
- Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
- Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
- In Haushalten mit Kindern und freilaufenden Haustieren sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
- Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Idealerweise sollten auch elektrische Lichterketten nicht in Ihrer Abwesenheit leuchten.
(Quelle und Bild DFV)
Das Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) informiert, dass ab Dienstag, den 25.11.2025 nun auch die Funktion ENTWARNUNG bei Cell Broadcast zur Verfügung steht. Von nun an können Bürgerinnen und Bürger über diesen Mobilfunkdienst auch Entwarnungen für die über Cell Broadcast verbreiteten Warnungen auf ihrem Handy erhalten!
Link zu weiteren Infos des BBK:
Cell Broadcast: Entwarnung jetzt möglich – Warnsystem wird kontinuierlich ausgebaut
(Quelle und Bild BBK)
Wir haben folgenden Lehrgang für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr
Lehrgangsdauer: 19.01. - 23.01.2026
Schulungsort: SFS Geretsried
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 (per Whatsapp)
Am Montagmorgen, den 24.11.2025 kam es gegen 6:30 Uhr auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld zu einem Verkehrsunfall, an dem insgesamt drei Pkw beteiligt waren. Glücklicherweise wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt.
Die Freiwilligen Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff waren mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften im Einsatz. Die Maßnahmen der Feuerwehr umfassten das Absichern der Unfallstelle, das Ausleuchten des betroffenen Bereichs sowie die Reinigung der Fahrbahn.
Der Einsatz konnte gegen 8:30 Uhr beendet werden. Während der Arbeiten kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen.
(Text und Bilder: Paul Schäfer, FF Weibersbrunn)





Wie gut wären Sie – ihr Haushalt, ihre Einrichtung, ihre Organisation – vorbereitet, wenn heute, genau in diesem Moment, ein Notfall eintreten würde?
Meike Maren Beinert, Lars Inderthal und Karl-Heinz Ladwig, alle aktiv im Ausschuss Brandschutzerziehung, Brandschutzaufklärung und Selbsthilfe von Deutschem Feuerwehrverband und Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes, beschäftigen sich am Donnerstag, 27. November 2025, von 15.00 bis 17.00 Uhr beim Praxisdialog@vfdb über Zoom mit dem Thema: Resilient im Notfall - Aufklärung zur Hilfe und Selbsthilfe.
Jetzt unter https://www.vfdb.de/events/digitale-formate/praxisdialogvfdb informieren und zu der Online-Veranstaltung anmelden!
(Quelle DFV)

Die Besatzung des eintreffenden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) fand vor Ort einen verunfallten PKW vor, der gegen ein parkendes Auto geprallt war.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und nahm die auslaufenden Betriebsstoffe mittels Bindemittel auf. Um die Autobatterie abzuklemmen, mussten die Motorhaube geöffnet werden.
Vor Ort wurde zuerst versucht die abgeknickte Baumkrone mit einem Einreißhaken herauszuziehen, was jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachte. Daher mussten der Baum mittels Motorkettensäge gefällt werden, um die Gefahr für den Straßenverkehr kurzfristig zu beseitigen.
(Quelle und Bilder FF Mainaschaff)


Dieses MTA-Basismodul bildet den Grundstein für die feuerwehrtechnische Ausbildung in Bayern und ist eine Voraussetzung für den aktiven Einsatzdienst in den örtlichen Feuerwehren. In dieser intensiven Schulung von knapp 120 Unterrichtseinheiten wurden die Teilnehmer gezielt auf ihre zukünftigen Aufgaben im Feuerwehrdienst vorbereitet.
Die Inhalte des Lehrgangs umfassten unter anderem rechtliche Grundlagen, Rechte und Pflichten im Feuerwehrdienst, Brand- und Löschlehre, technische Hilfeleistung, Gerätekunde, den sicheren Umgang mit Leitern und Strahlrohren, Funktechnik sowie Erste Hilfe.
Am 23.11.2025 konnten alle Teilnehmer diesen ersten Teil ihrer Modularen Truppausbildung mit einer theoretischen und praktischen Zwischenprüfung erfolgreich abschließen. Nach zwei MTA-Ausbildungsjahren in der eigenen Feuerwehr und bei weiteren MTA-Zusatzmodule auf Kreisebene folgt dann die MTA-Abschlussprüfung.




