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Am Freitag, 26.06.2020 wird in der Zeit von ca. 06:30 Uhr bis ca. 14:00 Uhr wegen Umbauarbeiten an der Stromversorgung im Landratsamt nochmals die Statusausleitung abgeschaltet

Beim MTA Zusatzmodul ABC-Gefahren am 27.06.2020 in Stockstadt sind noch 3 Plätze frei.

Anmeldungen per Email an KBM Happ unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Beim Fahrsicherheitstraining am 11.07.2020 in Gründau sind noch 4 Plätze frei, somit könnten sich noch zwei Feuerwehren anmelden.

Bei Interesse bitte eine Email an KBM Happ unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Kurzfilm "Einsatzstellenhygiene bei der Feuerwehr – Erreiche das nächste Level" soll auf die unsichtbaren Gefahren beim Feuerwehreinsatz aufmerksam machen: Schadstoffe, die bei mangelnder Hygiene nach Einsätzen über die Haut in den Körper aufgenommen werden und Einsatzkräften somit schaden können. Einsatzkräfte können sich und ihre Nächsten schützen, indem sie die hier dargestellten Regeln befolgen.

Ausführlichere Informationen und Hintergründe bietet die DGUV Information 205-035 "Hygiene und Kontaminationsvermeidung bei der Feuerwehr".

Leider müssen wir den Kreisfeuewehrball am 07.11.2020 in der Hahnenkammhalle in Wasserlos absagen.

Aufgrund der Corona-Lage sind "Großveranstaltungen" bis Ende Oktober nicht erlaubt - daher wollen wir auch am 07.11.2020 eine solche Innenveranstaltung nicht durchführen.

Wir bedauern diesen Entschluss sehr und planen für das Jahr 2021 einen neuen Anlauf.

Schuhhersteller organisiert Hilfeleistungstraining für Frauen

Nach dem erfolgreichen Auftakt 2019 veranstaltet der Hightech-Schuhhersteller HAIX nun zum zweiten Mal ein Intensiv-Training in der Verkehrsunfallrettung nur für Frauen. Das Training findet in Kooperation mit der Vereinigung zur Förderung des deutschen Unfallrettungswesens (VFDU) statt.

Von 21.06. bis einschließlich 12.07.2020 können sich interessierte Frauen, die in der Feuerwehr, dem Technischem Hilfswerk oder im Rettungsdienst aktiv sind, für die Teilnahme bewerben. Die Anmeldung erfolgt unter www.haix.com/vfdu.

Von 13. bis 14.11.2020 dreht sich dann beim Training in Osnabrück für die Teilnehmerinnen alles um patientengerechte Rettung und Praxis-Übungen im Team. Ausgestattet werden die Teilnehmerinnen mit dem HAIX® FIRE EAGLE, dem sportlich leichten Sicherheitsschuh für Feuerwehrleute.

Informationen und Impressionen zur Veranstaltung 2019 finden Sie unter: https://www.haix.de/frauenpower-pur-fischdose-oeffnen-in-teamwork

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Hösbach/BAB3 – Montagnacht (22.06.2020) gegen 22:50 Uhr wurden die Feuerwehren Hösbach, Goldbach und Waldaschaff zu einem PKW Brand an die Anschlussstelle Hösbach gerufen. Ein Kastenwagen war in Fahrtrichtung Würzburg auf der BAB3 unterwegs, als der Fahrer Brandgeruch wahrnahm. Geistesgegenwärtig fuhr er noch aus dem Tunnel heraus und verlies mit einem weiteren Insassen das Fahrzeug. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der PKW stand bei Eintreffen der Feuerwehr bereits im Vollbrand. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz nahmen sofort einen Löschangriff vor und konnten damit nach kurzer Zeit „Feuer aus“ melden. Weiterhin wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, die Abfahrt gesperrt und die Fahrbahn gereinigt. Die Feuerwehr Goldbach war mit 20 Feuerwehrleuten und vier Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehr Hösbach mit neun Einsatzkräften und einem Fahrzeug. Weiterhin war die Feuerwehr Waldaschaff mit sechs Mann und drei Fahrzeugen, sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vor Ort. Einsatzende war gegen 00:20Uhr.

gez. Tim Dedio

Montagnachmittag (22.06.2020) gegen 16:20Uhr wurden die Feuerwehren Sommerkahl-Vormwald und Schöllkrippen zu einer in Vollbrand stehenden Garage alarmiert. Aus zweien der drei Garagen schlugen bereits Flammen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehrleute konnte ein Übergreifen auf den Dachstuhl, sowie auf eine weitere angrenzende Garage verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

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Ein Trupp unter schwerem Atemschutz nahm sofort, durch ein bereits geborstenes Fenster, einen Löschangriff vor, während zwei weitere Trupps durch eines der Tore in das Gebäude vor gingen. Ein darin befindlicher PKW brannte zwar vollständig aus, jedoch konnte ein Übergreifen auf den Dachstuhl und die im Spitzboden gelagerten Gegenstände verhindert werden. Ebenso blieb die dritte angrenzende Garage unversehrt.

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Die Feuerwehr Sommerkahl-Vormwald war mit 16 Feuerwehrleuten und drei Fahrzeugen vor Ort, die Feuerwehr Schöllkrippen mit 19 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen. Zusätzlich wurde die Feuerwehr Blankenbach nachalarmiert, sie konnte die Einsatzstelle allerdings nach kurzer Zeit verlassen. Einsatzleiter Patrik Gries wurde durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Norbert Ries unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung vor Ort. Einsatzende war gegen 17:20Uhr.

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gez. Tim Dedio

ACHTUNG!

Am Mittwoch, 24.06.2020 wird in der Zeit von ca. 06:30 Uhr bis ca. 14:00 Uhr wegen Umbauarbeiten an der Stromversorgung im Landratsamt die Statusausleitung abgeschaltet.

Karlstein - Am frühen Sonntagabend, um 18:24 Uhr, wurden wir zum Absichern des Landeplatzes für einen Rettungshubschrauber, alarmiert. Dieser war zur Unterstützung, bei einem medizinischen Notfall, im Einsatz. Ausgerückt mit MZF, HLF, LF, TLF und MTW führten wir eine Vollsperrung der Kreuzung St. 3308/Am Oberborn von allen vier Seiten, die Sperrung von fünf Aus-/Einfahrten von Fahrradwegen sowie mehreren Fußgängerwegen, an diesem Verkehrsneuralgischen Knotenpunkt durch. Hierzu wurde das gesamte Personal aller Fahrzeug eingesetzt und noch von Helfern der BRK Bereitschaft Karlstein unterstützt. Kurz nach der Landung wurde dann auch schon die Patientin, durch einen Rettungswagen, zum Rettungshubschrauber Christoph 77 transportiert. Von uns wurde dann noch, auf Anforderung der RTH Crew, ein Sichtschutz aufgebaut um das umladen vom RTW in den Hubschrauber gegen die vielen neugierige Blicke abzuschirmen. Nach dem die Person umgeladen und die Maschine wieder startklar war, erfolgte sogleich auch der Start des Hubschraubers sowie die Freigabe der Verkehrswege. Wir wünschen der Patienten auf diesem Weg alles Gute und baldige Genesung.

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gez. Andreas Emge, FF Karlstein

Geiselbach – Kurz nach 22:00 Uhr wurden die Feuerwehren Geiselbach und Omersbach zur Absicherung einer Hubschrauberlandung alarmiert. Nach einem Fahrradsturz in Geiselbach war ein Rettungshubschrauber hinzugerufen worden. Dazu sperrten und beleuchteten die insgesamt 23 Feuerwehrleute den Sportplatz. Des Weiteren unterstützten sie den Rettungsdienst beim Transport des Patienten. Einsatzleiter war Geiselbachs Kommandant Peter Huber.
gez. Tim Dedio, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion20200621 Heli Landung GB

Bild: FF Geiselbach

Die Feuerwehr Stockstadt nimmt einen neuen Versorgungs-Lastkraftwagen (V-LKW) Typ Bayern in Betrieb. Das Fahrzeug hat den Rufnamen „Florian Stockstadt 56/1“. Der neue Versorgungs-Lastkraftwagen ersetzt einen fast 20 Jahre alten und gebraucht beschafften Lastkraftwagen, der 2007 nach Umbau zum Feuerwehrfahrzeug zur Feuerwehr Stockstadt kam und als Gerätewagen-Logistik 1 eingesetzt war. Das Vorgängerfahrzeug (55/1) wird außer Dienst gestellt.

Der vom Markt Stockstadt beschaffte Versorgungs-Lastkraftwagen (V-LKW) entspricht der technischen Baubeschreibung Bayern und wird von der Regierung entsprechend bezuschusst. Der Fahrzeugtyp ist zur Beförderung von Ausrüstung, Löschmitteln, und sonstigen Gütern größeren Umfangs zur Versorgung eingesetzter Feuerwehreinheiten vorgesehen. Nach europaweiter Ausschreibung erhielt die Firma MAN den Zuschlag für das Fahrgestellt und die Firma Junghanns Fahrzeugbau aus Hof für den Aufbau mit Ladekran und Ladebordwand.

Das neue Stockstädter Fahrzeug ist mit einem Fahrerhaus zur Aufnahme von drei Feuerwehrleuten ausgestattet. Wie die meisten Stockstädter Feuerwehrfahrzeuge ist das Fahrgestell weiß lackiert und mit einer leuchtroten Folie (RAL 3026) beklebt. Es besitzt einen Ladekran, eine Ladebordwand und natürlich eine Ladefläche zur Unterbringung von Rollwagen mit unterschiedlichster Feuerwehrtechnik. Die Ladefläche ist mit einer Plane versehen, die über ein Schiebebügelsystem samt Dachfläche geöffnet werden kann. Somit hat der Kran Zugriff auf die gesamte Ladefläche und kann von dort Paletten, Gitterboxen oder sonstige Güter direkt entnehmen.

Neben der am Fahrzeug verbauten Umfeldbeleuchtung verfügt es über Arbeitsscheinwerfer am Kran und einen pneumatischen Lichtmast am Aufbau. Alle Scheinwerfer sind in LED-Technik ausgeführt und werden über das Fahrzeug mit Strom versorgt. Heckseitig ist ein LED-Warnsystem aus gelben Blitzleuchten verbaut, über das der fließende Verkehr an Einsatzstellen gewarnt wird.

Der neue Versorgungs-Lastkraftwagen ist seit 1989 die dritte Fahrzeuggeneration dieses Typs in Stockstadt. Er hat durch die Möglichkeit der wechselnden Beladung über Rollcontainer, Gitterboxen und Paletten ein sehr breites Einsatzspektrum abzudecken. Im täglichen Einsatzgeschehen reicht dies von der Beseitigung von Umweltschäden über den Transport von Wassersaugern bei Starkregeneinsätzen bis zum Verlegen von langen Schlauchleitungen bei Waldbränden. Und dies sind nur einige Beispiele der universellen Verwendung des Fahrzeuges. Zahlreiche Rollwagen und Ausrüstungen stehen als Wechselbeladung in Stockstadt bereits zur Verfügung, die unter anderem auch vom Feuerwehrverein beschafft wurden.

Um möglichst schnell mit dem Fahrzeug und insbesondere mit dem Ladekran vertraut zu werden, wurde unmittelbar nach Erhalt des Fahrzeugs eine zweitägige Schulung für 24 Maschinisten zum Betrieb des Ladekrans durchgeführt. Alle Teilnehmer haben erfolgreich die Qualifikation des Ladekranführers erlangt.

Fahrgestell: MAN TGM 13.290 4X4 BL

Das Fahrzeug von Typ MAN TGM 13.290 4X4 BL hat eine Motorleistung von 213 kW (290 PS) und eine Abgasanlage nach neuster Euro 6d Norm. Das Gesamtgewicht beträgt 16 Tonnen. Für gutes Vorankommen im Gelände verfügt es über einen 4x4 Allradantrieb. Ein vollautomatisiertes 6-Gang Getriebe Allison 3000 mit Retarder sorgt dafür, dass der Fahrer sich bei Einsatzfahrten voll auf den Verkehr konzentrieren kann. Das Gesamtgewicht beträgt 16 Tonnen. Mit diesem Fahrgestell kann Wasser bis zu einer Höhe von 550 mm durchfahren werden, was insbesondere bei Überschwemmungen für die Feuerwehr sehr wichtig ist.

Kran: HMF 1620K- RCS

Zwischen Fahrerhaus und Ladefläche ist ein Ladekran vom Typ 1620K-RCS (K4) der Firma HMF verbaut. Der Kran verfügt über ein Lastmoment von 12,9 mto und kann über 400 Grad gedreht werden. Die hydraulische Reichweite beträgt 12,7 Meter. Konkret bedeutet dies, dass der Kran bei einer Ausladung von 4,5 Metern eine Last von 3,10 Tonnen heben kann. Voll hydraulisch auf 12,7 Meter ausgefahren kann er noch 0,94 Tonnen heben.

Gesteuert wird der Kran per Funkfernbedienung welche es dem Maschinisten erlaubt sich vom Fahrzeug zu entfernen und die Last immer genau zu beobachten. Hier wird dem Kranführer auch jederzeit der Betriebszustand des Krans angezeigt. Eine Kranbelastungsanzeige informiert über den jeweiligen Belastungszustand. Dies ist Teil des Standsicherheitsüberwachungssystems, das einen maximalen Arbeitsbereich für den Kran erlaubt. Das System prüft die Steuerbewegungen des Kranbedieners und nimmt, falls für die Sicherheit erforderlich, Sicherheitsmaßnahmen vor.

Eine hydraulische Seilwinde steht für senkrechte Hebevorgänge zur Verfügung. Maximal können mit dem 50 Meter langen Seil Gewichte von 1,5 Tonnen gehoben werden. Damit ist es zum Beispiel möglich das Rettungsboot der Feuerwehr direkt vom Anhänger anzuheben und zu Wasser zu bringen.

Mit dem Kran wurden eine Reihe von Anbaugeräten und Anschlagmitteln beschafft.: Krangabel, Grabgreifer, Lasttraverse, Fassgreifer, Tier-Hebegeschirr für Nutztiere.

Die Krangabel kommt zum Heben von Paletten oder Gitterboxen zur Anwendung. So werden zum Beispiel schwere Paletten mit Sandsäcken zum Hochwasserschutz verladen und an Einsatzstellen wieder abgeladen. Mit Hilfe des Krans können die Sandsäcke auch an höheren Stellen abgeladen werden, wo sonst die Säcke von Feuerwehrleuten mühsam von Hand hingeschafft werden müssten.

Mit dem Grabgreifer können zum Beispiel Trümmer angehoben oder beseitigt werden. Auch ist es möglich Sand für Abfüllanlagen von Sandsäcken zu bewegen oder bei Hochwasser eine Verblockung vor einer Brücke zu beseitigen. Für das sichere Anschlagen und Bewegen von länglichen Lasten steht eine Lasttraverse bereit. Genormte Fässer, wie sie oft in Industrie und Handel eingesetzt werden und immer wieder auf verunfallten Lastkraftwagen anzutreffen sind, werden mit einem Fassgreifer sicher angehoben.

Neben verschiedenen Schäkel, Ketten und Rundschlingen wurde bei den Anschlagmitteln auch ein Hebegeschirr für Nutztiere beschafft. Es dient zur Kranbergung von großen Tieren, die zum Beispiel in Gruben oder Gräben gestürzt sind und sich nicht mehr selbst befreien können. Alle Anbauteile sind auf Rollwagen verlastet die auf der Ladefläche des Fahrzeuges mitgeführt werden können.

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Am Montag, 22.06.2020, wurde gegen 07:50 Uhr die Feuerwehr Stockstadt zu einem Verkehrsunfall auf die B26 alarmiert. Dort war ein mit einer Fahrerin besetzter Personenwagen mit einem LKW frontal zusammengestoßen. Der PKW kam über einer Böschung zu stehen und drohte in den Wald abzurutschen. Die Verletzte wurde durch das Unfallgeschehen im Fußraum eingeklemmt. Zunächst musste von der Feuerwehr das Fahrzeug gegen weiteres Abrutschen mit einem Greifzug und Stützen gesichert werden. Die Befreiung der Verletzten erfolgte mittels hydraulischem Spreizer und Rettungszylinder. Der LKW-Fahrer blieb augenscheinlich unverletzt. Zum schnellen Transport der Patientin kam ein Rettungshubschrauber an die Einsatzstelle und landete auf einem Feld am Waldrand. Während den Rettungsarbeiten war die B26 zwischen B469 und Kreuzung AB16 voll gesperrt. Die Feuerwehr Stockstadt war unter Einsatzleiter Frank Bott mit sechs Fahrzeugen und 20 Personen im Einsatz. Unterstützt wurde er durch Kreisbrandmeister Udo Schäffer. Vom Rettungsdienst waren zwei RTW, 1 NEF und ein Hubschrauber im Einsatz. Ein Einsatzleiter Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort.

Nur zehn Minuten nach der Alarmierung zum Unfall auf der B26 erreichte gegen 08:00 Uhr ein weiterer Alarm die Feuerwehr Stockstadt. In einem Labor in der Feuerwehrstraße waren 160 ml Salzsäure ausgelaufen. Da alle Kräfte der Stockstädter Feuerwehr noch auf der B26 im Einsatz waren, wurde zu diesem ABC-Einsatz die Werkfeuerwehr Sappi Stockstadt hinzugerufen. Beim Eintreffen ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung in das Labor vor. Dort konnte festgestellt werden, dass die Flüssigkeit bereits verdunstet war. So musste das Labor nur noch gelüftet werden und konnte dann an den Betreiber übergeben werden. Eine betroffene Person wurde mit einem RTW zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren die Werkfeuerwehr Sappi mit einem Löschfahrzeug und 9 Mann, Kreisbrandmeister Thorsten Trapp und ein Rettungswagen.

Armin Lerch,
Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

m heutigen Sonntagmittag, 21.06.20 wurde in der Thüringer Straße in Großostheim bei der Desinfektion eines hauseigenen Swimming-Pools Chlorgas freigesetzt. Verletzt wurde niemand. Gegen 11.30 Uhr mischte der Hauseigentümer in einem 20l Kanister Komponenten für die Desinfektion seines Schwimmbades zusammen. In der Folge reagierten die beiden Chemikalien miteinander und es bildete sich Chlorgas. Daraufhin verständigte er richtigerweise die Feuerwehr. Die Feuerwehr Großostheim rückte gegen 11.50 Uhr zur Schadenstelle aus. Nach erster Erkundung und Absicherung der Einsatzstelle wurde unter fachkundiger Mitwirkung eines Fachberaters für ABC-Gefahren die Lösung im Kanister mit Hilfe von Lauge neutralisiert. Da es bei der der Neutralisation zu einer thermischen Reaktion kam, wurde der Kanister in einem Wasserbad gekühlt. Anschließend wurde der Kanister in einem Überfass, das zum Transport chemischer Flüssigkeiten geeignet ist, abtransportiert und im Gefahrstofflager der Feuerwehr Großostheim zwischengelagert, bis es morgen sachgerecht entsorgt wird. Die Feuerwehr Großostheim war unter der Leitung des Großostheimer Kommandanten Thomas Domanig mit 20 Kräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz war gegen 14.30 Uhr beendet.

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Der Fachbereich „Feuerwehren Hilfeleistungen Brandschutz“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gibt regelmäßig zu aktuellen Themen Informationsschreiben mit dem Titel „Fachbereich (FB) Aktuell“ heraus. Im Juni wurde ein neuer FB Aktuell Nummer 018 zum Thema Lithium-Ionen-Akkus veröffentlicht.

Lithium-Ionen-Akkus sind aus unserer modernen Welt nicht mehr wegzudenken. In jedem Haushalt gibt es mittlerweile Akkus auf Lithium-Ionen-Basis. Angefangen beim Handy über das E-Bike bis hin zu Elektrofahrzeugen oder Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen sind Akkus in unterschiedlichen Größen zu finden. In den Medien liest und sieht man daher auch vermehrt Berichte, in denen über Brände und Unfälle im Zusammenhang mit den Akkus berichtet wird. Dadurch steigt die Unsicherheit hinsichtlich der Gefährdung und die Ungewissheit, wie mit defekten oder gar brennenden Akkus umgegangen werden soll.

Das Infoschreiben mit dem Titel „Hinweise zum betrieblichen Brandschutz bei der Lagerung und Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus“ liefert hier Antworten über mögliche Brandursachen, das Brandverhalten, Maßnahmen zur Vermeidung von Bränden und der Brandbekämpfung von Entstehungsbränden. Das Informationsschreiben Fachbereich Aktuell #018 liefert somit gut aufbereitet, sachliche Informationen für die Ausbildung und den Einsatz. Es steht zum Herunterladen hier zur Verfügung.


Samstagabend (20.06.2020) gegen 19:10 Uhr kam ein PKW, in einer Kurve nach links von der Fahrbahn, der Kahlstraße ab. Anschließend kollidierte er mit einem Niederspannungsmast. Dabei verletzte sich eine Mitfahrerin. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankhaus geflogen. Die Fahrerin, sowie ihr Beifahrer wurden leicht verletzt und vor Ort rettungsdienstlich versorgt. Infolge der Erschütterung am Strommast fiel ein Teil des Ortsnetzes aus.

Die 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleinkahl standen unter der Leitung von Kommandant Ulf Wirzberger. Sie übernahmen die Erstversorgung der Verletzten, fingen auslaufende Betriebsstoffe des Unfallfahrzeugs auf und stellten den Brandschutz sicher. Weiterhin sicherten sie die Unfallstelle, sowie die Landung des Rettungshubschraubers ab. Der Rettungsdienst war außerdem mit einem Notarzt und zwei Rettungswagen, unter der Leitung von Sven Oster vor Ort. Einsatzende war gegen 20:45Uhr.

gez. Tim Dedio

Samstagmittag (20.06.2020) gegen 13:30 Uhr gerieten Textilien in einem Wohnhaus in Brand und verqualmten das Gebäude. Die Bewohnerin rief die Feuerwehr über den Notruf 112. Noch vor deren eintreffen, konnte ein zur Hilfe geeilter Nachbar, die Flammen erfolgreich löschen. Verletzt wurde niemand.

20200620 Zimmerbrand DaxbergDie Feuerwehren Daxberg und Schimborn rückten mit jeweils 16 Feuerwehrleuten und zwei Fahrzeugen an. Die Feuerwehr Mömbris mit sechs Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen. Ebenfalls vor Ort war Kreisbrandmeister Thorsten Trapp. Unter der Einsatzleitung von Daxbergs Kommandant Sebastian Kissner, kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandstelle, betreuten die Bewohner und belüfteten die Räume. Der Rettungsdienst war ebenfalls an der Einsatzstelle. Einsatzende war gegen 14:30Uhr.

Bild: FF Daxberg
Gez. Tim Dedio

Am Samstagnachmittag (20.06.2020) wurden gegen 13:42 Uhr die Feuerwehren aus Kleinostheim, Mainaschaff, Stockstadt, Großostheim und Mömbris (Einsatzleitwagen) zu einem Unternehmen in der Heubrach in Kleinostheim gerufen. Ein Notrufteilnehmer meldete schwarzen Rauch über dem Produktionsgebäude. Durch die Integrierte Leitstelle wurde mit dem Alarmstichwort „B4 – Brand Gewerbe/Industrie“ alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte bestätigte sich das Meldebild. Die Produktionshalle war stark verraucht. Sofort wurden mehrere Atemschutztrupps zur Erkundung in das Gebäude geschickt. Parallel dazu wurden Abluftöffnungen geschaffen und das Gebäude gezielt entraucht, um auch die Sichtverhältnisse für die Trupps zu verbessern. Hierfür kamen auch mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz. Brennende Produktionsmaterialien sorgten für die starke Rauchentwicklung. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr abgelöscht.

Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Weiterhin waren mehrere Mitglieder der Kreisbrandinspektion anwesend. Die Einsatzleitung oblag dem ersten Kommandanten der Feuerwehr Kleinostheim Thorsten Frank. Die ebenso alarmierten Einsatzkräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes sowie des Technischen Hilfswerk waren vor Ort, mussten aber nicht eingesetzt werden. Auch der erste Bürgermeister der Gemeinde Kleinostheim Dennis Neßwald machte sich an der Brandstelle ein Bild vom Geschehen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Über den entstandenen Sachschaden und die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Freitagnachmittag (19.06.2020) gegen 17:40 Uhr kam es, während eines heftigen Gewitters, zu einem Entstehungsbrand an einem Dachstuhl. Glimmende Balken sorgten für eine Rauchentwicklung im Gebäude. Die Bewohner riefen die Feuerwehr über den Notruf 112. Anschließend unternahmen sie erfolgreich einen Löschversuch. Verletzt wurde niemand.

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Aufgrund der unklaren Lage rückten die Feuerwehren Rothengrund, Hohl, Gunzenbach und Mömbris, sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel an. Unter der Einsatzleitung von Kommandant Thomas Hain kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandstelle, betreuten die Bewohner und belüfteten die Räume. Einsatzende war gegen 18:30Uhr.

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Gez. Tim Dedio