

<Landkreis Aschaffenburg> Das Landratsamt hat im Rahmen des Leuchtturm-Konzepts einheitliche Beschilderungen für die vorhandenen Leuchttürme, Notfall-Infopunkte und Wärmestuben im Landkreis erstellt. Landrat Dr. Legler überreichte die Schilder nun stellvertretend an den Markt Schöllkrippen. Die weiteren Schilder werden den Landkreiskommunen im nächsten Schritt zur Verfügung gestellt und an den jeweiligen Gebäuden angebracht.
Ziel der einheitlichen Beschilderungen ist es, der Bevölkerung im Katastrophenfall, unabhängig vom Wohnort, noch deutlicher und besser erkennbar zu machen, bei welchem Gebäude es sich um eine Anlaufstelle handelt, die beispielsweise im Katastrophenfall aufgesucht werden kann.
Das Leuchtturmkonzept ist Teil des Bevölkerungsschutzes im Katastrophenfall. Sollte im unwahrscheinlichen Fall eines flächendeckenden oder länger anhaltenden Stromausfalls kritische Infrastruktur nicht verfügbar sein, können in den Leuchttürmen die Bürgerinnen und Bürger Notrufe absetzen. Die Leuchttürme im Landkreis sind vorwiegend die Feuerwehrgerätehäuser.
Bei den Notfall-Infopunkten - in der Regel sind dies die Rathäuser der Landkreiskommunen - erhalten Bürgerinnen und Bürger aktuelle Informationen zur Lage.
Wärmestuben sind Einrichtungen, die in Notfallsituationen wie extremen Wetterbedingungen oder Katastrophen eingerichtet werden, um den betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern eine sichere Möglichkeit zum Aufwärmen, zum Schutz vor der Kälte und zur Grundversorgung zu bieten.
Eine Übersicht aller Standorte findet sich auf der digitalen Landkreiskarte unter www.kreiskarte-ab.de sowie auf der Homepage des Landkreises unter www.kats-ab.de. Hier sind auch konkrete Anleitungen und Listen zu finden, welche Vorräte und Ausrüstung sich für den eigenen Haushalt empfehlen.
Grundsätzlich empfiehlt das Landratsamt, vorsorglich Warn-Apps zu installieren und die Push-Benachrichtigungen zu aktivieren, um im Ernstfall aktuelle Meldungen vor möglichen Gefahren direkt auf dem Smartphone angezeigt zu bekommen. Warn-Apps wie beispielsweise NINA oder KATWARN dienen nicht nur dafür, die Bevölkerung vor akuten Gefahren wie Bränden, Unwettern oder Schadstoffbelastungen zu warnen, sondern ermöglichen auch eine zuverlässige und schnelle Entwarnung.

Bildunterschrift: Landrat Dr. Alexander Legler übergibt die Schilder an Schöllkrippens Bürgermeister Marc Babo
Am 1. Dezember 2025 um 19:00 Uhr dreht sich im Online-Lern-Nugget der Deutschen Jungendfeuerwehr (DJF) für die Betreuer/-innen von Kindergruppen alles um „Spiele rot angemalt“.
Spielen ist für Kinder weit mehr als Zeitvertreib – es ist ihre wichtigste Lernform. Durch Ausprobieren, Rollenwechsel und „So-tun-als-ob“ entwickeln sie Fähigkeiten, stärken ihr Selbstvertrauen und verstehen Zusammenhänge.
Auch in den Gruppenstunden der Kinderfeuerwehren hilft Spielen dabei, Inhalte lebendig, nachhaltig und kindgerecht zu vermitteln.
Im Online-Lern-Nugget zeigt die Deutsche Jugendfeuerwehr, wie sich einfache Kinderspiele kreativ in Feuerwehrspiele verwandeln lassen – inklusive vieler neuer Ideen für Eure Praxis.
Moderatorinnen sind:
Anna-Lena Janssen (Bildungsreferentin LFV Hessen)
Maike Stein (AK Kinderfeuerwehr LFV Hessen)
Termin: Montag, 01.12.2025, 19:00 Uhr (Dauer 60 bis 90 Minuten)
Teilnahme: Alle Betreuer/-innen von Kindergruppen, es ist keine Anmeldung erforderlich.
Der Online-Plattform Teams für die Teilnahme beitreten unter: https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_YTRkODA4ZTktMmM5MC00YTQxLWFjNTctNGNhMzYzNmY1MzRj%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%2251aa96b6-8b3d-4f5d-bee5-19eef0a11c70%22%2c%22Oid%22%3a%225b3a2087-dba5-49d8-b891-65b979773d7c%22%7d
Hinweis: Es wird keine Teilnahmebescheinigung durch die DJF ausgestellt.
(Quelle DJF)

Am Freitagmorgen (21.11.25) wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Mömbris sowie die Dispo-Gruppe Großtierrettung, bestehend aus den Freiwilligen Feuerwehren Alzenau und Karlstein, um 8:04 Uhr zu einem Großtierrettungseinsatz in die Ortsrandlage von Mömbris-Mensengesäß alarmiert.
Vermutlich in der vergangenen Nacht war dort ein Pferd aus einer Koppel ausgebrochen. Bei winterlichen Temperaturen wurde das Tier am Morgen unweit der Ausbruchstelle in Rückenlage aufgefunden. Wie es zu dieser Situation kommen konnte, ist derzeit unklar.
Die ersten Einsatzkräfte leiteten sofort Maßnahmen zur Wärmeerhaltung ein, um das Tier zu stabilisieren und ihm bestmöglichen Schutz zu bieten. Parallel dazu wurde ein Tierarzt hinzugezogen. Trotz aller Bemühungen zeigte sich jedoch, dass das Pferd bereits stark unterkühlt und in einem lebensbedrohlichen Zustand war. Der Tierarzt konnte dem Tier daher leider nicht mehr helfen und entschied sich, es behutsam und ohne weiteres Leiden zu erlösen.
Rund 25 Einsatzkräfte unter der Leitung von Florian Schott (Zugführer - Freiwillige Feuerwehr Mömbris) waren vor Ort im Einsatz. Seitens der Kreisbrandinspektion verschaffte sich Kreisbrandmeister Thorsten Frank ein Bild der Lage und unterstützte den Einsatzleiter.

Die Kreisbrandinspektion bietet in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff in 2026 wieder zehn praktische Fortbildungen zum Löschen mit Schaum an. Ein Schaumeinsatz ist bei bestimmten Bränden eine hocheffiziente Methode der Brandbekämpfung, für deren Einsatz ein regelmäßiges Üben erforderlich ist.
Die zehn Abendseminare finden an folgenden Terminen statt:
Dienstag, 10.03.2026 vergeben
Montag, 23.03.2026 vergeben
Mittwoch, 15.04.2026 vergeben
Montag, 27.04.2026 vergeben
Freitag, 22.05.2026 vergeben
Montag, 08.06.2026 vergeben
Mittwoch, 29.07.2026
Montag, 21.09.2026 vergeben
Mittwoch, 30.09.2026 vergeben
Montag, 19.10.2026 vergeben
Die Seminare beginnen jeweils um 19:00 Uhr am Feuerwehrhaus in Mainaschaff.
Die Teilnehmer benötigen während des Seminares ihre persönliche Brandschutzkleidung.
Kosten werden für die Teilnahme keine erhoben.
Die Buchungen erfolgen ausschließlich über das Buchungsportal auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg (www.kfv-ab.de) über den Reiter <FEUERWEHR> weiter zu <AUSBILDUNG> in die Rubrik <SCHAUMTRAINER>.
Für Rückfragen steht der Seminarleiter Joachim Taupp gerne unter nachfolgenden Erreichbarkeiten zur Verfügung:
Mobil: 0171 / 1223112
E-Mail:

Die Freiwilligen Feuerwehren Heinrichsthal und Wiesen bieten ihre Verstärkung für den Nikolaus an, damit alle Kinder bis zum 10. Lebensjahr in den beiden Ortschaften im Hochspessart ihre Nikolausgeschenke rechtzeitig erhalten können.
Ein schöner Beitrag der beiden Feuerwehren für eine lebendige und lebenswerte Ortsgemeinschaft.
Alles Weitere zu diesen beiden Aktionen ist aus den beiliegenden Flyern zu entnehmen.
Im Fokus steht bei dieser aktuellen Umfrage die Einsatzbekleidung, mit einem besonderen Augenmerk auf der Sicherheit weiblicher Einsatzkräfte. Die Erfahrungen von allen Feuerwehrangehörigen sind hier wichtig!
Das Institut für Arbeitswissenschaft der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule RWTH Aachen University will gemeinsam mit dem Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der DGUV den Arbeitsschutz im Bevölkerungsschutz weiter erforschen und verbessern.
Da bei den Gesprächen mit unseren Feuerwehrfrauen der Schnitt und die Funktion ihre Einsatzkleidung immer wieder ein Thema ist, können sich gerade die Feuerwehrfrauen in dieser Umfrage zu diesem Thema zu Wort melden und dabei ihren Beitrag für zukünftige Verbesserungen leisten!
Unter https://www.soscisurvey.de/PSA_Bevoelkerungsschutz könnt ihr bis zum 31. Januar 2026 an einer rund 20-minütigen Umfrage teilnehmen. Nicht abschrecken lassen: Ihr könnt die Befragung jederzeit unterbrechen und danach weitermachen.
(Quelle DFV)
Alzenau, 20. November 2025 – Am Donnerstagmorgen kam es auf der Staatsstraße 2305 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Krankentransportwagen des Bayerischen Roten Kreuzes und einem Sattelzug. Die Integrierte Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte um 07:57 Uhr mit dem Einsatzstichwort „THL 3 – Verkehrsunfall 1–2 Pkw, Person eingeklemmt“.
Aus bislang ungeklärten Gründen kollidierten der Krankentransportwagen und der Sattelzug im seitlichen Frontbereich, während beide Fahrzeuge in entgegengesetzte Richtungen unterwegs waren. In dem Krankentransportwagen befanden sich zwei Mitarbeitende des Rettungsdienstes sowie ein Patient, der sich auf einer Dialysefahrt befand. Der Fahrer des Sattelzugs war alleine unterwegs.
Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrer des Krankentransportwagens im Fußbereich eingeklemmt und schwer verletzt. Die zweite Rettungsdienstmitarbeiterin sowie der transportierte Patient erlitten leichte Verletzungen. Auch der Fahrer des Sattelzugs wurde leicht verletzt. Der Krankentransportwagen wurde durch den Aufprall massiv deformiert und schwer beschädigt.
Der Sattelzug kam erst mehrere hundert Meter weiter zum Stillstand. Durch die Beschädigung des Dieseltanks traten größere Mengen Kraftstoff aus, die sich gemeinsam mit zahlreichen Trümmerteilen über diese gesamte Strecke auf der Fahrbahn verteilten.
Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Kräfte begann die Freiwillige Feuerwehr Alzenau mit der technischen Rettung des eingeklemmten Fahrers mittels hydraulischem Rettungsgerät. Gleichzeitig wurden die leichtverletzten Personen durch den Rettungsdienst versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Feuerwehren nahmen anschließend die auslaufenden Betriebsstoffe auf, sicherten die Unfallstelle und übergaben die abschließenden Reinigungsarbeiten an eine Fachfirma.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Staatsstraße 2305 in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Einsatzleiter und 1. stellvertretender Kommandant Markus Höfler konnte auf rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Alzenau und Michelbach-Kälberau zurückgreifen. Die Einsatzleitung wurde seitens der Kreisbrandinspektion durch Kreisbrandmeister Jörg Klingmann sowie Pressesprecher Fabien Kriegel unterstützt. Auch Landrat Dr. Alexander Legler war vor Ort und verschaffte sich ein Bild der Lage.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.




Text und Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg
Link zum BR Bericht vom 19.11.2025: „Es stinkt gewaltig in Karlstein – und keiner weiß, warum“