Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung, Ausgabe 10/2026 kann hier heruntergeladen werden:
Deutsche_Feuerwehr-Zeitung_Ausgabe_10-2026.pdf

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Am Sonntagmorgen, den 04.10.2026 trafen sich die Feuerwehrleute in Kleinostheim zu einer gemeinsamen Übung.
Das Übungsszenario dieser Zugübung war ein Verkehrsunfall bei dem zunächst ein PKW-Brand gemeldet wurde und noch auf der Anfahrt sich das Lagebild über eingehende weitere Notrufe verschärfte und an der Einsatzstelle insgesamt zwei Pkws betroffen auch Personen eingeklemmt waren.
Vor Ort strukturierte die Feuerwehreinsatzleitung die Lage schnell. Während das erste Hilfeleistungslöschfahrzeug zunächst die Brandbekämpfung übernahm, bereitete das zweite Hilfeleistungslöschfahrzeug die technische Rettung vor.
Noch während der Brandbekämpfung wurde die Rettung der insgesamt fünf Verletzten eingeleitet.
Gemeinsam wurde die anschaulich dargestellte Unfallsituation von dem eingesetzten Zug abgearbeitet und das Zusammenspiel innerhalb des Zuges bei der Brandbekämpfung und der technischen und medizinischen Rettung trainiert.
Bei dieser Zugübung am Sonntagmorgen waren diesmal die ganzen Familien, die Angehörige und Partner der Feuerwehrleute als Übungszuschauer eingeladen und anschließend ging es zu einem gemeinsamen gemütlichen Sonntagsbrunch der ganzen „Feuerwehrfamilie“ ins Feuerwehrhaus.
Die Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim bedankt sich bei den Übungsteilnehmern und bei allen Gästen des Sonntagsbrunchs für ihr Kommen.
(Quelle und Bilder FF Kleinostheim)



















Du willst nicht nur zuschauen, sondern mit anpacken?
Feuerwehr ist Teamwork, Verantwortung und Gemeinschaft und vor allem: für viele der Einstieg in ein Ehrenamt, das wirklich etwas bewegt.
Ob Kinderfeuerwehr, Jugendfeuerwehr oder Einsatzdienst: Es gibt viele Wege, Teil der Feuerwehrfamilie zu werden. Vorkenntnisse? Nicht nötig. Was zählt, ist die Bereitschaft, gemeinsam anzupacken.
Vor wenigen Tagen konnte bei der Freiwilligen Feuerwehr Mespelbrunn-Hessenthal eine neue Kinderfeuerwehr gegründet werden. Heute, am 03. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, stehen ab 14 Uhr sowohl in Eichenberg als auch in Wenigumstadt die Gründungen neuer Kinderfeuerwehren an. Mit diesen drei Neugründungen von Kinderfeuerwehren stehen nahezu flächendeckend Kinderfeuerwehren bei den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg den Kindern zum Einstieg in die Feuerwehr offen.
Passend zur aktuell laufenden Feuerwehraktionswoche: Schau heute in Eichenberg oder Wenigumstadt oder beim nächsten Termin bei deiner Feuerwehr vor Ort vorbei, lern die Menschen dahinter kennen und vielleicht heißt es schon bald auch für dich: Mitmachen statt nur zuschauen.
Die Freiwilligen Feuerwehr in Eichenberg und Wenigumstadt freuen sich auf einen regen Besuch ihrer Gründungsfeier.
(Bilder StMI)



Wie wir bereits ausführlich berichtet haben, fand am Samstag, den 26.09.2026, im Falkenbergtunnel im Verlauf der Bahnstrecke Aschaffenburg – Würzburg eine Großübung mit einem verunfallten und brennenden Zug statt.
Im Vordergrund steht natürlich bei der Berichterstattung zu einer Übung immer die angenommene Übungslage und die eigentliche Arbeit der überwiegend ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte. Die vielen Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst und weiteren Organisationen müssen während der Übung natürlich aber auch verpflegt werden.
Wie auch im Realeinsatz steht bei Übungen den Teilnehmenden auch eine Verpflegung und Versorgung zu und genau hier kommen die Logistik- und Versorgung der Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg ins Spiel. Eine zentrale Rolle bei dieser Aufgabe, insbesondere bei der Verpflegung von Einsatzkräften, spielen die Freiwilligen Feuerwehren Mömbris-Hutzelgrund und Unterafferbach.
Bei der gesamten Vorbereitung und Verteilung der Übungsverpflegung wurde großer Wert darauf gelegt, dass die einzelnen Abläufe und Schritte wie bei einem Realeinsatz durchgeführt und so beübt und damit auch überprüft wurden.
Bereits am Vorabend wurden Getränke, Wurst, Käse, Gurken und Obst abgeholt und vorbereitet.
Ab 06:00 Uhr belegten die beiden Feuerwehren aus dem Hutzelgrund und aus Unterafferbach insgesamt 1500 Brötchen und das in nur zwei Stunden.
Somit konnte wie geplant um 08:00 Uhr die Ausgabe für rund 180 Statisten, Pressebetreuer und Landratamtmitarbeiter im Wanderheim in Laufach-Hain starten.
Die übrigen, rund 500 Einsatzkräfte wurden schon vor Übungsbeginn versorgt. Hierfür standen an beiden Tunneleingängen, je ein Kühlwagen bereit.
Verpflegung in Zahlen gesamt:
- 60 Kästen Getränke
- 1500 Brötchen
- Wurst und Käse a 3 Scheiben pro Brötchen
- 10 kg Gurken
- 10 große Zwiebel
- 12 L Milch
- 3 kg Kaffee
- 180 Müsliriegel
- 180 Bananen
- 180 Äpfel
An der Übung beteiligten sich 36 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Hutzelgrund und Unterafferbach, die nicht nur organisieren, schneiden, belegen, verpacken und ausgeben, sondern auch immer mit einem motivierenden Lächeln für ihre Mitmenschen da sind.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband bedanken sich bei den beiden Feuerwehren für die, wie immer, reibungslose Zusammenarbeit und die gute Versorgung aller Übungsteilnehmer.
(Quelle und Bilder FF Mömbris-Hutzelgrund)




In Verbindung mit der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim führen die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband ein Seminar über die Grundlagen der Aufzugstechnik und die Evakuierung von Aufzügen bei einer Störung im Feuerwehrhaus in Großostheim durch.
Die Einladung richtet sich an alle Feuerwehren, da die unterschiedlichsten Personen- und Lastenaufzüge überall zum Einsatz kommen und Einsätze mit Aufzügen für keine Feuerwehr heute im Regelfall mehr auszuschließen sind.
Das Seminar findet mit seinem Theorieteil am Freitag, den 06.11.2026 von 19:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr und mit seinem Praxisteil am Samstag, den 07.11.2026 von 8:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr statt.
In diesem Seminar werden insbesondere folgende Themen behandelt:
Theorie:
Verschiedene Aufzugsarten und deren Wirkungsweise
Besonderheiten und Unterschiede von Schacht- und Kabinentüren
Verhalten bei einer Evakuierung und die Evakuierung von Aufzügen
Praxis:
- Hydraulikaufzug - Benutzung und Bedienung
- Feuerwehraufzug - Benutzung und Bedienung
- Evakuierung von Aufzügen
Für die praktische Ausbildung ist die persönliche Schutzausrüstung erforderlich.
An diesem Seminar können maximal 14 Personen teilnehmen.
Die Teilnahmekosten an diesem Seminar betragen je Teilnehmer 20,00 €.
Das Seminar ist über die Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes (www.kfv-ab.de) ab dem 08.10.2026, 16:00 Uhr buchbar.

Am Mittwochabend, den 30.09.2026, nahm die Freiwillige Feuerwehr Schneppenbach an einer Aus- und Fortbildung am Schaumtrainer in Mainaschaff teil.
Hierfür machten sich die Teilnehmenden auf den Weg zur Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff. Dort wurde die Ausbildung an diesem Abend von einer Kameradin und drei Kameraden der Feuerwehr Mainaschaff durchgeführt.
Ein Dank gilt den Ausbildern in Mainaschaff und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Schneppenbach, die sich die notwendige Zeit für diese wichtige Aus- und Fortbildung genommen haben.
(Quelle FF Schneppenbach und Bilder M. Bayer)




Am Montag, den 16.11.2026, ist ab 18:30 Uhr durch das Landratsamt Aschaffenburg die Beübung des Leuchtturmkonzeptes im gesamten Landkreis geplant. Im Rahmen dieser Übung werden die noch als Rückfallebene noch vorhandenen analogen Funktechniken in den einzelnen Feuerwehrhäusern sowie in den Führungsfahrzeugen überprüft.
Hierzu wird ein Funktionstest ab 18:30 Uhr durchgeführt.
Dauer der Funküberprüfung je KBM-Bezirk ca. 10 – 15 Minuten.
Folgender Ablaufplan ist vorgesehen.
ab 18:30 Uhr KBM Bezirk 2/1
ab 18.45 Uhr KBM Bezirk 2/2
ab 19:00 Uhr KBM Bezirk 2/3
ab 19:15 Uhr Gebiets-Kreisbrandmeister sowie Inspektoren im Bereich 2
ab 19:30 Uhr KBM Bezirk 3/1
ab 19.45 Uhr KBM Bezirk 3/2
ab 20:00 Uhr KBM Bezirk 3/3
ab 20:15 Uhr Gebiets-Kreisbrandmeister sowie Inspektor im Bereich 3
An diesem Tag sind alle analogen Funkgeräte in den Feuerwehrhäusern, den Führungsfahrzeugen, den Abschnittsführungsstellen, den beiden UG-ÖELS sowie der Fernmeldegruppe und den überörtlichen Führungsdienstgraden einzuschalten und von mindestens einer Person zu besetzen.
Durch die Kreiseinsatzzentrale wird dann jede Feuerwehr sowie Einheit einzeln im 4-m Funkangesprochen angesprochen und eine Funksprechprobe durchgeführt. 4-m Funkstellen, die in ihrem Zeitslot nicht angeprochen werden, melden aich zum Ende des des jeweiligen Zeitslots bei der Kreiseinsatzzentrale über Funk.
Bei Fragen steht Kreisbrandmeister Andreas Ullrich gerne zur Verfügung.
