












Am heutigen Nachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Kahl um 14:03 Uhr gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Alzenau und Karlstein zu einem PKW-Brand auf die Autobahn A45 in Fahrtrichtung Hanau alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund der trockenen Vegetation drohte der Brand bereits auf das angrenzende Waldstück überzugreifen.
Da sich unser Tanklöschfahrzeug zeitgleich auf dem Kreisfeuerwehrtag in Krombach befand, unterstützte die Feuerwehr Alzenau zusätzlich mit ihrem Tanklöschfahrzeug bei der Wasserversorgung. Die Feuerwehr Karlstein übernahm mit ihrem Verkehrssicherungsanhänger die Absicherung der Einsatzstelle.
Noch während sich die eingesetzten Kräfte in der Nachbereitung des ersten Einsatzes befanden, wurde gegen 16:20 Uhr ein weiterer PKW-Brand im Kahler Ortsgebiet gemeldet. Die Feuerwehr Kahl machte sich umgehend auf den Weg zur Einsatzstelle.
Ein zufällig vorbeikommender Kamerad der Wasserwacht konnte das Feuer bereits mit einem Feuerlöscher eindämmen, sodass durch die Feuerwehr Kahl lediglich Kontroll- sowie kleinere Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten.
Der Einsatz konnte gegen 17:30 Uhr beendet werden.









Am Samstag, den 23.05.2026, wurde gegen 14:15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Bessenbach in den Bessenbacher Ortsteil Keilberg, in die Straße Zum St. Jörgen, alarmiert. Über Notruf war an die Leitstelle eine Gefahrenstelle durch einen über die Straße hängenden Baum gemeldet worden.
Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte zeigte sich, dass ein rund 20 m langer Baum (Ø ca. 40 cm) knapp über dem Boden abgebrochen war und in einem anderen Baum auf der anderen Straßenseite festhing und dadurch eine akute Gefahr auf der Straße für Personen und den Verkehr bestand.
Um die Gefahr zu beseitigen, wurde der Baum mit der Seilwinde des Versorgungs‑LKW aus der Böschung gezogen und kontrolliert zu Fall gebracht. Anschließend wurde er mit der Motorkettensäge zerkleinert und sicher am Straßenrand abgelegt. Nach dem Reinigen der Fahrbahn war nach etwa 1,5 Stunden die Straße wieder frei und sicher zu befahren.
(Quelle und Bilder FF Bessenbach)


Am 23.05.2026, kurz nach 17 Uhr, wurden die Freiwillige Feuerwehr Wiesen gemeinsam mit dem Rettungsdienst auf die Staatstraße St 2305 zwischen Wiesen und Frammersbach zu einem Motorradunfall alarmiert.
Ein Motorradfahrer war im Kurvenbereich gestürzt und kam anschließend im Straßengraben verletzt zum Liegen.
Die Feuerwehr aus Wiesen sicherte die Unfallstelle ab und übernahm mit ihren Feuerwehrsanitätern zunächst die Patientenversorgung und -betreuung und unterstützte den Rettungsdienst bei seiner Arbeit. So sicherte sie unter anderem einen Landeplatz für den Rettungshubschrauber Christoph 18 ab und transportierte die Hubschrauberbesatzung zur Einsatzstelle.
Während der polizeilichen Unfallaufnahme und bis zur Räumung der Unfallstelle übernahm die Feuerwehr die Verkehrsabsicherung und die Verkehrslenkung an der Unfallstelle.
(Quelle und Bilder FF Wiesen)



Nach der erfolgreichen Fusion der beiden Feuerwehren Michelbach und Kälberau wurde es wieder Zeit für ein paar neue Truppführer.
Unter der Leitung von Björn Sticksel bereitete sich eine kleine Gruppe Feuerwehrleute auf ihren Abschluss der Modularen Truppausbildung (MTA) vor.
In der Vergangenheit besuchten die Teilnehmer das MTA-Grundmodul und die fünf vom Landkreis Aschaffenburg angebotenen Zusatzmodule, während sie über mindestens ein Jahr vertiefend in der eigenen Feuerwehr ausgebildet wurden, um sich für die Abschlussprüfung zu qualifizieren.
Am Freitag, den 22. Mai 2026, war der Tag der Abnahme, an dem sie ihr Wissen in einem Theoriefragebogen, einer Truppaufgabe und einer Abschlussübung unter Beweis stellen sollten.
Fach-Kreisbrandinspektor Thilo Happ (Ausbildung) konnte gemeinsam mit seinen beiden Mitprüfern Marcus Huth und Michael Lang nach erfolgreicher Prüfung die guten Ergebnisse mit der Verleihung der Truppführer-Qualifikation belohnen.
Die Feuerwehr Michelbach-Kälberau freut sich über die folgenden sechs neuen Truppführer: Christian Billig, Andreas Glatz, Fabian Kuxhausen, Tobias Schober, Hannah Simon und Marvin Stieler.

Björn Sticksel, FF Michelbach-Kälberau
In der Nacht zum 24. Mai 2026 ist es in der Straße „Am Steinberg“ in Heimbuchenthal zu einem Brandereignis gekommen, das dank des schnellen Handelns eines Hausbewohners glimpflich verlief. Um 01:51 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Brandnachschau alarmiert, nachdem ein Bewohner den Brand in letzter Sekunde bemerkt hatte.
Der Mann verständigte umgehend die Feuerwehr und leitete noch vor deren Eintreffen erste Löschmaßnahmen mit einem Feuerlöscher ein. Alle Bewohner des Hauses konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und sich vorsorglich in Sicherheit bringen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der betroffene Bereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Durch das beherzte Eingreifen des Bewohners konnte eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Feuerwehr führte anschließend Nachlöscharbeiten durch und überprüfte die Einsatzstelle sorgfältig, um verbliebene Glutnester auszuschließen.
Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und insgesamt zehn Einsatzkräften vor Ort. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.
Kommandant Felix Geis lobte ausdrücklich das schnelle und besonnene Handeln des Bewohners, der den Brand mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle bringen konnte und damit vermutlich größeren Schaden verhinderte.


Bilder und Text: Felix Geis, Kommandant - FF Heimbuchenthal
Ein größerer Feuerwehreinsatz beschäftigte am Samstagabend zahlreiche Einsatzkräfte auf dem Main. Um 19:51 Uhr wurden die Feuerwehren aus Karlstein, Mainhausen und Seligenstadt mit dem Stichwort „Gefahrstoff/Öl auf fließendem Gewässer – Main“ alarmiert.
Vor Ort erkundeten Einsatzkräfte sowohl vom Wasser als auch aus der Luft die Lage. Unterstützt wurden sie dabei von Kreisbrandmeister Alexander Reuß. Mehrere Boote suchten den betroffenen Bereich ab, während die Drohne der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein im Auftrag der Wasserschutzpolizei die Ausbreitung des Ölfilms dokumentierte. Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit der Wasserschutzpolizei.
Nach den Erkundungen stellte sich heraus, dass kein weiteres Öl nachlief und sich der Ölfilm bereits flussabwärts verteilt beziehungsweise teilweise verflüchtigt hatte. Deshalb wurden keine weiteren Maßnahmen zur Eindämmung eingeleitet.



Bilder: FF Karlstein / KBM Debes
Ein spannendes und zugleich lehrreiches Wochenende erlebte die Jugendfeuerwehr Jakobsthal bei ihrem erstmals durchgeführten „Berufsfeuerwehrtag“. Von Freitagmittag bis Samstagmittag verbrachten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern einen abwechslungsreichen Dienstbetrieb nach dem Vorbild einer Berufsfeuerwehr.
Während der gesamten Veranstaltung standen verschiedene Ausbildungs- und Übungseinheiten auf dem Programm, die möglichst realitätsnah gestaltet wurden. Zwischen den einzelnen Übungen gab es immer wieder ausreichend Zeit zum Ausruhen und für gemeinsame Mahlzeiten. Neben den praktischen Ausbildungseinheiten gehörten auch die Pflege und Unterhaltung der Gerätschaften sowie das kameradschaftliche Miteinander zum Tagesablauf.
Im Verlauf der Veranstaltung wurden die Jugendlichen mehrfach zu simulierten Einsätzen alarmiert. Insgesamt galt es, mehrere abwechslungsreiche Szenarien zu bewältigen. Dazu gehörten unter anderem eine Rauchentwicklung in einem Gebäude durch angebranntes Essen, ein simulierter Mülltonnenbrand, die Suche nach einem vermissten und verletzten Waldarbeiter in unwegsamem Gelände sowie ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer mit mehreren verletzten Personen.
Die Jugendlichen arbeiteten die Einsatzlagen dabei weitgehend eigenständig ab, konnten sich jedoch jederzeit auf die Unterstützung ihrer Betreuer verlassen. Sämtliche Übungen wurden sorgfältig vorbereitet und begleitet. Für zusätzliche Realität sorgten eingesetzte Statisten, die die verschiedenen Szenarien unterstützten.
Im Vordergrund standen neben dem Spaß vor allem die Förderung von Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und das Kennenlernen der vielseitigen Aufgaben der Feuerwehr. Gleichzeitig erhielten die Jugendlichen einen spannenden Einblick in den Alltag einer Feuerwehr.
Nach einem ereignisreichen Wochenende konnten die Teilnehmer am Samstagmittag müde, aber glücklich nach Hause verabschiedet werden. Jugendwart Marco Herteux und Fynn Harnischfeger beendeten gemeinsam mit Betreuerin und „Übungsleitstelle“ Natascha Boffo die gelungene Veranstaltung mit den Worten: „Dienstschluss“.






