
Am 27.12.2025 wurde gegen 15:30 Uhr die Freiw. Feuerwehr Großostheim zu einer über Notruf gemeldeten Rauchentwicklung in den Großostheimer Unterwald in der Nähe des Verkehrslandeplatzes Großostheim-Aschaffenburg alarmiert.
Die Einsatzkräfte fanden im Wald mehrere unbeaufsichtigte Feuerstellen mit noch offenem Feuer und z. T. noch großen Glutnestern nach vorausgegangenen Waldarbeiten, die diese weit sichtbare Rauchentwicklung verursachten.
Sicherheitshalber wurden von der Feuerwehr die noch nicht verloschenen Feuerstellen mit dem angerückten Löschfahrzeug kurzer Hand vollständig abgelöscht.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)



Die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg stehen, wie alle 365 Tage im Jahr, auch zu Silvester bereit, um in einer der oft arbeitsreichsten Nächte des Jahres den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Not und Gefahr zu helfen.
Passen Sie auf sich, Ihre Familien und mitfeiernde Freunde und Bekannte in der Silvesternacht auf, dass die Feuerwehren und der Rettungsdienst zum Jahreswechsel nicht mit zu vielen Einsätzen überlastet werden und beachten Sie zu Ihrer eigenen und aller Sicherheit die nachfolgenden Tipps der Feuerwehren für eine sichere Silvesternacht.
- Auch wenn der Verkauf in ganz Deutschland in diesem Jahr vom 29. bis 31.12.2025 in Verkaufsräumen erlaubt ist, dürfen Feuerwerkskörper nur am 31. Dezember und am 1. Januar abgebrannt werden.
- Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine unbeabsichtigte Entzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
- Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände. Feuerwerkskörper der Klasse II wie Raketen, Kanonenschläge, Blitze und Böller dürfen nur an Personen über 18 Jahren abgegeben und auch nur von ihnen gezündet werden.
- Auch das für Kinder zugelassene Kleinstfeuerwerk der Klasse I sollte nur unter Aufsicht von Erwachsenen abgebrannt werden.
- Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerkhäusern ist verboten. Gemeinden können über das Ortsrecht diese Beschränkung auf weitere Örtlichkeiten (z.B. historischer, engbebauter Ortskern) erweitern. Beachten Sie unbedingt Ihre örtlichen Regelungen.
- Nur solche Feuerwerkskörper kaufen und verwenden, die von der Bundesanstalt für Materialforschung zugelassen sind. Diese sind am aufgedruckten Zulassungszeichen, das immer mit den Buchstaben "BAM" beginnt (zum Beispiel: BAM-PII-0537), klar zu erkennen. Niemals Feuerwerkskörper oder andere pyrotechnische Knalleffekte selbst herstellen.
- Lesen Sie vor dem Gebrauch der Feuerwerkskörper unbedingt die Gebrauchsanweisung. Zünden oder Werfen Sie Feuerwerkskörper auf keinen Fall in Richtung Menschen, Tiere oder Sachen. Achten Sie immer für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen Ihrem Feuerwerk und Personen.
- Gezündetes Feuerwerk auf keinen Fall in der Hand belassen. Blindgänger und Versager auf keinen Fall ein zweites Mal zünden.
- Alkohol vermindert das Reaktionsvermögen. Deshalb sollten alkoholisierte Personen das Feuerwerk lieber als Zuschauer genießen.
- In der Silvesternacht Fenster, Türen und Luken möglichst geschlossen halten, damit brennende Querschläger, abstürzende Raketen oder Leuchtkugeln keinen Brand im Inneren verursachen können. Entfernen Sie möglichst brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen.
- Wegen der großen Brandgefahr sind sogenannte Himmelslaternen oder Skyballons (unbemannte Ballone, bei denen die Luft durch Brennstoffe erwärmt wird) verboten.
- Vergessen Sie nicht Ihre Haustiere und lassen Sie schreckhafte Tiere nicht alleine.
- Bewahren Sie bei einem Brand oder Unfall Ruhe und alarmieren Sie die Feuerwehr und den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.
Wenn Sie all diese Tipps beachten, steht einer sicheren Silvesternacht im Regelfall nichts entgegen.
Die Feuerwehren wünschen den Menschen im Landkreis Aschaffenburg einen geruhsamen und ruhigen Jahreswechsel mit einer schönen Silvesterfeier und ein gutes und insbesondere friedliches neues Jahr 2026.







Auch während der Weihnachtsfeiertage 2025 bewiesen die Feuerwehren im Landkreis ihre kontinuierliche Einsatzbereitschaft. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte leisteten dabei bei einer Vielzahl unterschiedlicher Einsätze schnelle und zuverlässige Hilfe.
Einsätze am 24. Dezember 2025 (Heiligabend)
01:19 Uhr
Alarmierung der Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Haibach zu einem medizinischen Notfall.
08:29 Uhr
Die Feuerwehr Dammbach unterstützte den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe bei einer Patientenrettung.
08:56 Uhr
Technische Hilfeleistung für die Feuerwehr Geiselbach-Omersbach, nachdem ein Bauzaun auf eine Straße gestürzt war.
13:27 Uhr
Die Feuerwehr Westerngrund wurde zu einer Dieselspur im Ortsteil Huckelheim alarmiert.
14:30 Uhr
Alarmierung der Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Mainaschaff zu einem medizinischen Notfall zur Erstversorgung und Überbrückung der Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
18:11 Uhr
Medizinischer Notfall in Mömbris-Mensengesäß, Einsatz für die Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Mömbris.
18:21 Uhr
In Goldbach kam es zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Fenster. Nach der Brandbekämpfung waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig. Die betroffene Wohnung ist nach dem Brand unbewohnbar. Zur Unterstützung waren die Feuerwehren Unterafferbach und Hösbach im Einsatz.
18:27 Uhr
Alarmierung der Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Stockstadt zu einem medizinischen Notfall.
18:33 Uhr
Einsatz für die Feuerwehr Geiselbach-Omersbach. Auf der Staatsstraße 2306 musste eine Ölspur beseitigt werden.
19:12 Uhr
Ein umgestürzter Baum auf der Staatsstraße 2316 zwischen Rohrbrunn und Schollbrunn machte den Einsatz der Feuerwehr Weibersbrunn erforderlich.
21:10 Uhr
Die Feuerwehr Kahl wurde zu einem Kleinbrand alarmiert. Ein Gasofen samt Gasflasche war in Brand geraten, konnte jedoch noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Anwohnern ins Freie gebracht und abgelöscht werden.
Einsätze am 25. Dezember 2025 (1. Weihnachtsfeiertag)
08:49 Uhr
Die Feuerwehr Goldbach wurde zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder alarmiert. Ein Brandereignis konnte nach Erkundung nicht festgestellt werden.
14:06 Uhr
Tragehilfe in unwegsamem Gelände für den Rettungsdienst durch die Feuerwehr Hörstein nach einem medizinischen Notfall.
17:52 Uhr
Medizinischer Notfall in Glattbach. Die Feuerwehren Glattbach und Goldbach waren im Einsatz. Ein Patient wurde schonend aus dem zweiten Obergeschoss mittels Drehleiter der Feuerwehr Goldbach gerettet.
18:36 Uhr
Alarmierung der Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Heigenbrücken zu einem medizinischen Notfall in Neuhütten.
18:48 Uhr
In Hösbach geriet ein unter einem Carport abgestellter Pkw in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Motorraum bereits in Vollbrand, ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus drohte. Durch den schnellen Einsatz eines Trupps unter Atemschutz konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Die Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach waren im Einsatz.
18:52 Uhr
Einsatz für die Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Hofstädten zu einem medizinischen Notfall.
19:05 Uhr
Weitere Alarmierung der Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Stockstadt zu einer bewusstlosen Person.
Einsätze am 26. Dezember 2025 (2. Weihnachtsfeiertag)
04:43 Uhr
Die Feuerwehren Hösbach und Winzenhohl wurden zu einer Tragehilfe alarmiert. Eine Person musste nach einem medizinischen Notfall mit einer Schleifkorbtrage gerettet werden.
08:06 Uhr
Technische Hilfeleistung durch die Feuerwehr Schimborn, nachdem sich ein Pkw die Ölwanne aufgerissen hatte und die Fahrbahn verunreinigt wurde.
12:51 Uhr
Die Feuerwehr Geiselbach-Omersbach wurde zu einem brennenden Müllbehälter bei einem örtlichen Recyclingbetrieb alarmiert.
14:30 Uhr
Alarmierung der Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Mainaschaff zu einem medizinischen Notfall.
16:24 Uhr
Ein ausgelöster Rauchwarnmelder im Ortsteil Hain im Spessart (Gemeinde Laufach) war Grund für den Einsatz der Feuerwehr Laufach.
16:35 Uhr
Die Feuerwehr Karlstein musste zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage ausrücken.
18:14 Uhr
Alarmierung der Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Bessenbach zu einem medizinischen Notfall in Straßbessenbach.
19:02 Uhr
Einsatz für die Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Haibach aufgrund eines medizinischen Notfalls.
21:23 Uhr
Die Feuerwehr Goldbach unterstützte den Rettungsdienst bei einer Patientenrettung.
Kreisbrandrat Frank Wissel sowie die Kreisbrandinspektion bedanken sich herzlich bei allen eingesetzten Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern aus dem Landkreis. Ihr Engagement unterstreicht eindrucksvoll, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis jederzeit auf ihre Feuerwehren verlassen können – unabhängig von Uhrzeit, Anlass oder Kalendertag.

Hösbach, 25. Dezember 2025 – Am ersten Weihnachtsfeiertag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach um 18:57 Uhr mit dem Stichwort „B3 – im Freien - am Gebäude“ in die Seusstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein unter einem Carport abgestellter Pkw im Motorraum in Vollbrand. Unmittelbar wurde die Brandbekämpfung durch einen Trupp unter Atemschutz eingeleitet. Zu Beginn bestand die Gefahr, dass die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergreifen könnten. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehren konnte eine Brandausbreitung jedoch verhindert werden.
Nach dem Ablöschen des Feuers wurden notwendige Nachlöscharbeiten durchgeführt sowie der betroffene Bereich und das angrenzende Gebäude kontrolliert, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.
Unter der Einsatzleitung von Kommandant Timo Dreger waren rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit insgesamt sechs Fahrzeugen im Einsatz. Zusätzlich befanden sich der Rettungsdienst, die Polizei sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann an der Einsatzstelle. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.


Am Nachmittag des 25.12.2025 wurde gegen 14 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Hörstein zu einer Tragehilfe in die Weinberge alarmiert.
Eine weibliche Person war dort gestürzt und hatte sich dabei einen offenen Bruch am Knöchel zugezogen, sodass eine medizinische Versorgung erforderlich war.
Da sich der Unfall in unwegsamem Gelände ereignet hatte, wurde die verletzte Person mittels Schleifkorbtrage durch die Einsatzkräfte aus dem Gelände gerettet und anschließend an den Rettungsdienst übergeben.
Im Einsatz befanden sich ein HLF sowie ein MZF der Feuerwehr. Nach erfolgreicher Übergabe der Patientin an den Rettungsdienst konnte der Einsatz beendet werden. Die verletzte Person wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Feuerwehr Hörstein war mit 13 Einsatzkräften unter der Leitung des Hörsteiner Kommandanten Michael Bott im Einsatz.


Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Hörstein
Zu einer Uhrzeit, zu der die meisten Familien vermutlich gemeinsam im Wohnzimmer sitzen und den Heiligen Abend gemütlich ausklingen lassen, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kahl zu einem Kleinbrand auf einen Campingplatz alarmiert.
Vor Ort war ein Gasofen samt Gasflasche in Brand geraten. Dieser konnte jedoch noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gebracht und von den Parzellenbewohnern selbstständig abgelöscht werden. Durch den Brand wurde insbesondere die Eingangstür stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die Feuerwehr Kahl sicherte die Gasflasche. Im Anschluss wurden das gesamte Mobilheim sowie der Gasofen mithilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert und die Einsatzstelle quergelüftet. Glücklicherweise kam es zu keiner weiteren Brandausbreitung auf das Wohnmodul, sodass die Feuerwehr die Einsatzstelle nach circa 30 Minuten wieder verlassen konnte.




Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Kahl