Am Freitagabend, dem 26.06.2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Jakobsthal, Heigenbrücken, Sailauf und Laufach um 20:11 Uhr zu einem Waldbrand in der Gemarkung Jakobsthal alarmiert.
Ein ehrenamtlicher Feuerwehrmann hatte während einer Freizeitaktivität eine Rauchentwicklung im Waldgebiet entdeckt und umgehend über den Notruf 112 seine Kameradinnen und Kameraden alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei Personen an einer Sitzbank am Waldrand mit einem Holzkohlengrill gegrillt hatten. Vermutlich durch das Herannahen der Einsatzkräfte und die Martinshörner aufgeschreckt, entsorgten sie den bereits gelöschten Grill in einer Fichtenschonung.
Als erstes Fahrzeug traf das Waldbrandfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Jakobsthal an der Einsatzstelle ein. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde der Auffindeort kontrolliert. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen von rund 40 Grad Celsius gestaltete sich der Einsatz kräftezehrend.
Ebenfalls alarmiert wurde Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Nach der ersten Lagemeldung von der Einsatzstelle konnte er seine Einsatzfahrt jedoch abbrechen, da sich die Lage bereits unter Kontrolle befand und keine weiteren Unterstützungsmaßnahmen erforderlich waren.
Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Jakobsthal, Heigenbrücken, Sailauf und Laufach im Einsatz.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte befand sich zudem ein Rettungswagen der med3Group Rettungswache Heinrichsthal an der Einsatzstelle. Ein rettungsdienstlicher Einsatz war jedoch nicht erforderlich.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die beiden Personen wurden der Streife übergeben.
















