Das 2G-Netz, auch als GSM bekannt, wird seit Jahrzehnten für Telefonie, SMS und technische Anwendungen genutzt. In den kommenden Jahren wollen die Netzbetreiber diese Technik schrittweise abschalten.
Die 2G-Netze erreichen in Deutschland eine Abdeckung von fast 100 Prozent. Aus diesem Grund nutzen bisher viele technische Geräte, die nur kleine Mengen an Daten übertragen, das 2G-Netz. Es können daher auch zahlreiche sicherheitsrelevante technische Systeme, wie ältere Alarm- und Gefahrenwarnanlagen, Aufzugnotrufe, GPS-Tracker, Fahrzeug-Telematikmodule oder auch ältere eCall-Notrufsysteme, von einer Abschaltung betroffen sein.
Die Netzbetreiber gehen unterschiedlich vor:
- Telekom: Abschaltung von 2G zum 30. Juni 2028
- Vodafone: Ende für 2G ab September 2028, kritische Anwendungen bleiben bis Ende 2030 aktiv
- Telefónica (O2): 2G bleibt vorerst als Basisnetz für Telefonie und SMS bestehen
Besonders bei Alarm- und Gefahrenwarnanlagen, Aufzugnotrufen oder anderen sicherheitsrelevanten Meldesystemen in Feuerwehrhäusern oder sonstigen technischen Nutzungen durch die Feuerwehr empfiehlt sich die Übertragungseinrichtungen frühzeitig zu prüfen und eine rechtzeitige Umrüstung auf moderne Standards, wie LTE-M, NB-IoT oder 4G/5G, in den nächsten beiden Haushaltsjahren anzugehen, um Ausfälle zu vermeiden.
(Das Pixabay-Bild dient lediglich der Veranschaulichung und dient nur als Beispiel)