Der starke Schneefall am Montag hat im gesamten Landkreis Aschaffenburg zu einer Vielzahl von Feuerwehreinsätzen geführt. Auch nachdem die Schneefälle in der Nacht von Montag auf Dienstag nachgelassen beziehungsweise vollständig aufgehört hatten, hielten die Auswirkungen des Wintereinbruchs die Feuerwehren weiterhin in Atem. Insbesondere am Dienstag waren die Einsatzkräfte landkreisweit durchgehend im Einsatz, um liegengebliebene oder in den Straßengraben gerutschte Fahrzeuge zu sichern sowie zahlreiche Schneebruch-Einsätze abzuarbeiten, in deren Verlauf es auch zu einem Verkehrsunfall kam, bei dem ein Baum auf ein Fahrzeug stürzte. Durch die hohe Schneelast kam es wiederholt zu abgebrochenen Ästen bzw. umgestürzten Bäumen, die Verkehrswege blockierten. Der Rettungsdienst wurde bei mehreren Einsätzen durch die Feuerwehren unterstützt, unter anderem bei einer Tragehilfe, bei First-Responder-Einsätzen sowie bei einer Drehleiterrettung.

Ein besonderer Einsatzschwerpunkt lag auf der Bundesstraße 26 im Bereich Stockstadt. Aufgrund mehrerer umgestürzten Bäume wurde die B26 zwischen Darmstadt und Aschaffenburg im Abschnitt zwischen Babenhausen und dem Abzweig zur B469 für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr Stockstadt leitete unmittelbar nach der Alarmierung die erforderlichen Erstmaßnahmen zur Verkehrsabsicherung ein und richtete eine Vollsperrung der Bundesstraße ein. Nach dem Eintreffen des zuständigen Straßenbaulastträgers wurde die Einsatzstelle an diesen übergeben. Die Anordnung sowie die Durchführung der dauerhaften Vollsperrung erfolgten anschließend durch den Straßenbaulastträger. Die B26 bleibt in diesem Bereich voraussichtlich bis Mittwochmittag in beiden Richtungen voll gesperrt.

Im angrenzenden hessischen Abschnitt waren mehrere Lastkraftwagen sowie Personenkraftwagen zwischen umgestürzten Bäumen eingeschlossen. Diese wurden durch die zuständige Feuerwehr Babenhausen aus ihrer misslichen Lage befreit.

Trotz des inzwischen beendeten Schneefalls ist weiterhin davon auszugehen, dass auch im weiteren Tagesverlauf sowie in den kommenden Abendstunden zusätzliche Einsatzstellen abzuarbeiten sein werden.

Die Kreisbrandinspektion bedankt sich ausdrücklich bei allen eingesetzten Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern sowie allen weiteren beteiligten Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre hohe Einsatzbereitschaft und die gewohnt professionelle Zusammenarbeit. Durch ihr engagiertes Handeln konnten Verkehrswege gesichert, freigemacht und bestehende Gefahrenstellen schnell beseitigt werden.

 

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Bilder: Feuerwehren Kahl / Mainaschaff / Stockstadt / Alzenau

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