Am Freitagnachmittag kam es in der Tunneleinhausung der A3 bei Goldbach zu einem Pkw-Brand, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Um 16:45 Uhr wurden die Feuerwehren Goldbach, Hösbach und Waldaschaff in die Südröhre der Einhausung alarmiert. In Fahrtrichtung Würzburg geriet ein silberner BMW SUV aus bislang ungeklärter Ursache im Motorraum in Brand. Das Feuer breitete sich rasch auf das Fahrzeug aus und sorgte für eine starke Rauchentwicklung.
Aufgrund des Brandereignisses und der Rauchentwicklung schalteten die Ampelanlagen der Tunneleinhausung auf Rot, wodurch die A3 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt wurde. Dies führte insbesondere im Feierabend-, Wochenend- sowie beginnenden Ferienverkehr zu massiven Verkehrsbehinderungen, die auch nach Abschluss der Arbeiten bis in die Abendstunden anhielten.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Goldbach wurde umgehend die Brandbekämpfung mit einem Schnellangriffsrohr sowie einem C-Rohr eingeleitet. Der Fahrer des Fahrzeugs konnte dieses selbstständig verlassen und blieb unverletzt. Während der Löscharbeiten löste die Brandmeldeanlage der Tunneleinhausung aus. Abkömmliche Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin in der Tunnelzentrale die ausgelösten Melder und konnten nach Überprüfung Entwarnung geben.
Die Feuerwehr Waldaschaff unterstützte in Absprache mit der Autobahnmeisterei bei der Absicherung der Einsatzstelle. Nachdem der Brand vollständig gelöscht, die Tunnelröhren vom Rauch befreit und die Brandmeldeanlage zurückgesetzt worden war, konnte die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Frankfurt wieder freigegeben werden. In Fahrtrichtung Würzburg wurde der Verkehr über zwei freigegebene Fahrspuren an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.
Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Goldbach, Hösbach und Waldaschaff. Kreisbrandmeister Marco Laske stand dem Goldbacher Einsatzleiter und Kommandanten Max Asmar beratend zur Seite.

