Am Samstagmorgen (13.06.2026) gegen kurz nach 09:00 Uhr wurden die Feuerwehren Karlstein und Kahl zu einer Industriefirma in Karlstein an der Zeche Gustav alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte brannten ca. 25 Paletten mit Akkus im Außenbereich in voller Ausdehnung. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergriff auf weitere Lagerteile und Gebäude verhindert werden.
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig auf aufwendig. Die Akkus mussten in diversen Containern transportiert und mit Wasser geflutet werden, um ein Rückzünden im Nachgang zu verhindern. Hierfür wurde auch der landkreiseigene Teleskoplader aus Großostheim nachalarmiert und eingesetzt. Die Arbeiten wurden unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Insgesamt kamen neun Atemschutzgeräteträger-Trupps zum Einsatz. Hierbei unterstützte das Personal mit dem Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Großostheim mit weiteren Geräten.
Im näheren Umfeld der Einsatzstelle wurden durch das Mess- und Erkundungsfahrzeug der Feuerwehr Stockstadt mehrere Luft-Messungen durchgeführt. Eine Gefahr konnte durch die Messgeräte der Feuerwehr nicht festgestellt werden.
Einsatzleiter Marco Henning (Stv. Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein) konnte auf ca. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Karlstein, Kahl, Stockstadt, Großostheim und Mömbris-Hutzelgrund zurückgreifen. Seitens der Kreisbrandinspektion unterstützte Kreisbrandinspektor Georg Thoma den Einsatzleiter.
Im Verlauf des Einsatzes wurde durch die Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund mit der Logistik und Verpflegungskomponente des Landkreises die Einsatzkräfte vor Ort mit Getränken und Essen versorgt.
Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Pino Giuffrida (Johanniter) mit einem RTW und einem Fahrzeug der UG-Rett des Rot-Kreuz Kahl zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Bilder: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg





