Am frühen Montagabend (09.03.26, 17:41 Uhr) wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein zusammen mit dem zuständigen Kreisbrandinspektor Georg Thoma zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus im Ortsgebiet von Karlstein alarmiert.
Mit einem Löschzug, bestehend aus Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Drehleiter mit Korb sowie Löschgruppenfahrzeug, konnten die Einsatzkräfte zeitnah an der Einsatzstelle eintreffen. Vor Ort ging ein Trupp unter Atemschutz in das verrauchte Gebäude vor. Im Inneren wurde ein stark qualmender Kamin festgestellt, dessen Abgase nicht über den Kamin abgeführt wurden, sondern in die Wohnung gelangten.
Das glimmende Holz wurde mithilfe einer Schuttmulde aus der Wohnung entfernt. Parallel dazu kehrte ein weiterer Trupp über die Drehleiter mit Korb den Kamin unter Einsatz von Schornsteinfegerwerkzeug. Dabei wurde jedoch ein freier Kamin festgestellt.
Nachdem die Wohnung mittels Druckbelüftung vollständig vom Rauch befreit worden war, konnte die Einsatzstelle an den Hauseigentümer sowie an den Kaminkehrer übergeben werden. Als Ursache für die Verrauchung wird ein technischer Defekt am Kamin vermutet.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein waren neben den eigenen First Respondern auch ein Fahrzeug der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes Karlstein sowie ein Rettungswagen der Malteser aus Aschaffenburg vor Ort. Ein Eingreifen des Rettungsdienstes war jedoch nicht erforderlich.
Text und Bild: Marco Henning, FF Karlstein
