Am Mittwochnachmittag, dem 14.01.2026, wurden um 14:24 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Hörstein und Alzenau in das Industriegebiet Alzenau-Süd alarmiert. Grund für die Alarmierung war eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einem dort ansässigen Unternehmen.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte in einem Kompressorraum eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Einsatzleiter Markus Emge, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Hörstein, ließ daraufhin umgehend einen Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vorgehen. Weitere Atemschutztrupps standen in Bereitschaft, um bei Bedarf unmittelbar eingreifen zu können.
Kurze Zeit später wurde die Ursache festgestellt: Ein heißgelaufener Keilriemen an einem Kompressor hatte die Rauchentwicklung ausgelöst. Ein offenes Feuer war nicht entstanden. Der betroffene Bereich wurde belüftet und anschließend mittels Wärmebildkamera kontrolliert, um mögliche weitere Gefahrenquellen auszuschließen.
Im Anschluss wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und das Objekt wieder an den Betreiber übergeben.
Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz. Seitens der Kreisbrandinspektion machte sich der zuständige Kreisbrandmeister Thorsten Frank vor Ort ein Bild vom Geschehen.



