Am Samstagmittag ereignete sich bei Sailauf ein tragischer Arbeitsunfall, bei dem ein Forstarbeiter ums Leben kam. Der Mann, der Arbeiten an einem Baum durchführte, wurde aus bislang ungeklärten Gründen bewusstlos, während er in etwa acht Metern Höhe mit einem Auffanggurt gesichert war. Sofort nach Erkennen eines medizinischen Notfalls haben die anwesenden Personen einen Notruf abgesetzt.

Die Leitstelle alarmierte umgehend die Höhenretter Aschaffenburg/Großostheim, die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Sailauf sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Laufach und Hösbach. Die Anfahrt gestaltete sich aufgrund der engen Bebauung des Wohngebiets schwierig. Ein Höhenretter der Höhenrettungsgruppe wurde nach seinem Eintreffen unverzüglich gesichert auf den Baum geschickt, um möglichst schnell Hilfe zu leisten. Gleichzeitig wurde die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Hösbach in Stellung gebracht, um eine schnelle und sichere Rettung zu ermöglichen.

Der Höhenretter sicherte den bewusstlosen Mann und durchtrennte dessen Sicherungsleine, um ihn zügig mit der Drehleiter zu Boden zu bringen. Dort übernahmen der anwesende Rettungsdienst und weitere Feuerwehrkräfte sofort die Reanimationsmaßnahmen am Verunfallten. Trotz umfassender Rettungsversuche konnte der Notarzt schließlich nur noch den Tod des Forstarbeiters feststellen.

Hinsichtlich der Todesursache wird ein medizinischer Notfall angenommen. Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Sailauf, Laufach, Hösbach, Aschaffenburg und Großostheim mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Kreisbrandmeister Max Asmar unterstützte die Einsatzleitung vor Ort beratend.

 
Text: Fabien Kriegel, Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

 

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