Am Samstag, den 18.04.2026, wurden um 13:16 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Hemsbach und Hörstein, die Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Mömbris, Kreisbrandinspektor Georg Thoma, die Bergwacht, der Rettungsdienst sowie ein Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 2“ aus Frankfurt eingeflogen wurde, zu einem gestürzten Fahrradfahrer auf dem Burgentrail alarmiert.
Zunächst sperrte die Feuerwehr Hemsbach die Zufahrten zu den in Frage kommenden Trail-Abschnitten, um ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Mittels what3words-Koordinaten wurden die Einsatzkräfte durch die ILS Untermain gezielt zur Einsatzstelle gelotst. Der Verunfallte befand sich im oberen Bereich des Abschnitts 2. Die Erstversorgung des schwerverletzten Patienten erfolgte umgehend durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hemsbach.
Im weiteren Verlauf wurden Rettungsdienst und Notarzt durch die Feuerwehren Hörstein und Mömbris direkt zum Patienten gebracht. Um eine gegenseitige Behinderung durch zu viele Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle zu vermeiden, wurde auch die Polizei durch die Feuerwehr Hörstein mittels des ATV (All-Terrain Vehicle, ein geländegängiges, kompaktes Einsatzfahrzeug für unwegsames Gelände) zum Unfallort transportiert.
Zwischenzeitlich mussten die First Responder der Feuerwehr Mömbris aus dem Einsatz herausgelöst werden, um einen weiteren Einsatz im Ortsgebiet Mömbris wahrzunehmen.
Nachdem der Patient medizinisch erstversorgt und transportfähig war, wurde er mittels Gebirgstrage der Bergwacht unter Einsatz einer Vakuummatratze zum zwischenzeitlich nachgerückten Rettungswagen verbracht. Von dort erfolgte der Transport zum Rettungshubschrauber, der den Patienten zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus flog.
Der Einsatz konnte gegen 15:00 Uhr beendet werden.
Insgesamt waren 21 Einsatzkräfte der Feuerwehren mit vier Fahrzeugen, ein Rettungswagen, ein Notarzt mit Rettungshubschrauber sowie ein Fahrzeug der Bergwacht im Einsatz.
 
„Die enge und reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Blaulichtorganisationen zeigte sich während des gesamten Einsatzes eindrucksvoll und trug maßgeblich dazu bei, dass dem Verunfallten schnell und professionell geholfen werden konnte – die Zusammenarbeit lief gut und hat sich bewährt“, so abschließend Kommandantin Laura Hoffmann.
 
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Foto: KBI Thoma
Text: Laura Hoffmann, FF Hemsbach / KBM Fischer
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