Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Michelbach-Kälberau, die Freiwillige Feuerwehr Alzenau sowie das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Kahl zu einem gemeldeten Vegetationsbrand in die Hemsbacher Straße nach Kälberau alarmiert.
Aus bislang ungeklärter Ursache waren dort gelagertes Holz, Unterholz, Teile einer Wiesenfläche sowie ein Baum in Brand geraten. Aufgrund der trockenen Vegetation und der hochsommerlichen Temperaturen bestand die Gefahr einer schnellen Ausbreitung des Feuers.
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde umgehend ein umfangreicher Löschangriff eingeleitet. Mit insgesamt drei C-Rohren gingen die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor. Zusätzlich kam spezielles Waldbrandwerkzeug zum Einsatz, um insbesondere im Bereich des Unterholzes gezielt gegen das Feuer vorzugehen. Dadurch konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich abgelöscht werden.
Im Anschluss waren längere Nachlöscharbeiten erforderlich. Dabei wurde das Brandgut mit dem Waldbrandwerkzeug auseinandergezogen und die betroffenen Bereiche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, um verbliebene Glutnester aufzuspüren. Festgestellte Glutnester wurden gezielt abgelöscht, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte stand während der Löscharbeiten ein Rettungswagen der DRK-Rettungswache Somborn bereit. Ein Feuerwehrmann musste im Verlauf des Einsatzes durch den Rettungsdienst ambulant medizinisch versorgt werden. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort. Die Einsatzleitung hatte Marcus Huth, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Michelbach-Kälberau. Seitens der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandinspektor Thilo Happ sowie die Kreisbrandmeister Thorsten Frank und Markus Fischer (Pressesprecher) an der Einsatzstelle anwesend.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.



