Am Donnerstagmorgen, den 29.01.2026, kam es gegen 05:55 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Einsatzstelle befand sich zwischen der Kauppenbrücke und der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt. Alarmiert wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Waldaschaff, Weibersbrunn und Bessenbach.

Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten ein Lastkraftwagen und ein Kleintransporter. Infolge der Wucht des Zusammenstoßes wurde der Beifahrer eines mit insgesamt sieben Personen besetzten Kleinbusses eingeklemmt.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde die Unfallstelle umgehend abgesichert und ausgeleuchtet. Parallel dazu begann die technische Rettung des eingeklemmten Beifahrers mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte. Bis zum Eintreffen weiterer Rettungsmittel übernahmen Feuerwehrsanitäter die medizinische Erstversorgung der Verletzten.

Alle sieben Insassen des Kleinbusses erlitten Verletzungen, teilweise schwer, und wurden nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Fahrer des Lastkraftwagens blieb unverletzt.

Der Einsatz wurde von Einsatzleiter Thorsten Fleckenstein, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff, geführt. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg befanden sich Kreisbrandrat Frank Wissel sowie Kreisbrandmeister Marco Eich an der Einsatzstelle.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die Autobahn zunächst vollständig gesperrt werden. Im weiteren Verlauf konnte eine Fahrspur in Richtung Frankfurt wieder für den Verkehr freigegeben werden. Zur Absicherung der Einsatzstelle kamen zwei Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff zum Einsatz.

Die Sperrung führte insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch die Ausweichrouten im Bereich Waldaschaff, Weibersbrunn, Bessenbach und Keilberg waren stark belastet, sodass es im umliegenden Straßennetz zu deutlichen Behinderungen kam.

Der Unfall ereignete sich bei winterlichen Straßenverhältnissen und starkem Schneefall. 

Zusätzlich wurde die Anfahrt der Einsatzkräfte durch eine nicht ordnungsgemäß gebildete Rettungsgasse erschwert, sodass die Autofahrer von den Einsatzkräften der Feuerwehr persönlich und mit Nachdruck aufgefordert werden mussten, umgehend eine ordnungsgemäße Rettungsgasse zu bilden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

 

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Bilder: FF Waldaschaff

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