Am 26.09.2024 wurden gegen 19.20 Uhr von der integrierten Leitstelle Bayer. Untermain die Freiwillige Feuerwehr Mömbris mit dem zuständigen Kreisbrandinspektor Georg Thoma gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Staatstraße 2305 bei Mömbris alarmiert.
in der Nähe des Bahnübergangs bei Mömbris-Fronhofen kam ein in Richtung Alzenau fahrendes Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem in Richtung Mömbris fahrenden Fahrzeug zusammen. Infolge des Zusammenstoßes wurde noch ein weiteres in Richtung Mömbris fahrendes Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen.
Bei dem Unfall wurden insgesamt 3 Personen teils schwer verletzt. Diese wurden von Feuerwehr-Sanitäter bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut und medizinisch versorgt.
Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst Vorort. Nach einer rettungsdienstlichen Versorgung wurden die drei verletzten Fahrzeuginsassen in Krankenhäuser transportiert.
Die Mömbriser Feuerwehr sicherte und sperrte die Unfallstelle ab, leuchteten die gesamte Einsatzstelle aus, sicherte den Brandschutz und leiteten den Verkehr weiträumig um. Alle Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten durch Abschleppunternehmer und der polizeilichen Unfallaufnahme reinigte die Feuerwehr noch die Fahrbahn. Die anwesende Straßenmeisterei beauftragte zur vollständigen Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe eine Spezialfirma mit einer speziellen Reinigungsmaschine.
Für die Dauer des Einsatzes war die Staatstraße 2305 voll gesperrt. Der Feuerwehreinsatzleiter Kommandant Marco Grünewald konnte auf 25 Einsatzkräfte der Mömbriser Feuerwehr und fünf Feuerwehrfahrzeuge zurückgreifen.
(Quelle und Bilder FF Mömbris)




Aktuell werden die letzten Mahlzeiten für die Nachtschicht der technischen Einsatzleitung (kurz TEL) ausgeliefert. Wir blicken auf einen erfolgreichen Tag zurück. Einige unserer Einsatzkräfte sind bereits seit 02:30 Uhr auf den Beinen. Dennoch können wir mit Stolz sagen: Erschöpft, aber glücklich, beenden wir unseren ersten Einsatztag und freuen uns auf die Herausforderungen des morgigen Übungstags.
In einer Ansprache bedankte sich Georg Dürr, der Kontingentführer des bayerischen Kontingents, bei den zahlreichen Einsatzkräften aus Bayern für ihre Teilnahme an dieser außergewöhnlichen Übung. Auch Martin Bahmer, Teilkontingentführer und Abschnittsleiter, sprach seinen Dank für den heutigen engagierten Einsatz aus und gab erste Anweisungen für den Ablauf am morgigen Tag. Ab den frühen Morgenstunden erwarten wir rund 700 Kräfte aus Niedersachsen im Verfügungsraum.
Weitere Updates zur Waldbrandübung Eichkater 2024 werden morgen früh folgen.



Der Landesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich informiert online zum Thema: "Feuerwehr + Medizin = Feuerwehrmedizin - Wieviel Medizin braucht Feuerwehr?"
- Was macht ein Feuerwehrarzt
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Anschließend beantwortet Landesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich Fragen.
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Derzeit versorgen wir gemeinsam mit der Kreisfeuerwehr Celle rund 500 Einsatzkräfte aus Bayern. In unserer Feldküche wurde direkt nach dem Aufbau eine frische, warme Mahlzeit für den heutigen Abend zubereitet. Gleichzeitig wurde die Abschnittsleitung Logistik/Verpflegung in Betrieb genommen und ist nun durchgängig besetzt. Die Unterkünfte wurden erkundet und von unseren Einsatzkräften mit Feldbetten ausgestattet. Neben dem Einrichten der Schlafplätze übernahmen wir auch die Zuteilung der Einsatzkräfte auf die entsprechenden Schlafbereiche in den Unterkünften.
Gleichzeitig fanden weitere Lagebesprechungen und Planungen für den morgigen Übungstag statt. Bereits jetzt ist klar: Am Vormittag müssen wir, unterstützt von den Einheiten aus Celle, Uelzen und dem Heidekreis, insgesamt 950 Einsatzkräfte verpflegen.






Soeben haben wir unseren Einsatzauftrag erhalten, und eine besondere Aufgabe liegt vor uns: Wir übernehmen die Gesamteinsatzleitung für den Bereich Logistik und Verpflegung für sämtliche Einsatzkräfte aus Niedersachsen und Bayern. Teilkontingentführer Martin Bahmer hat somit die Gesamtverantwortung für den Einsatzabschnitt 4 der Waldbrandübung "Eichkater 2024" übernommen.
Aktuell erkunden die Einheitsführer die Unterkunftsgebäude und erfassen die verfügbaren Schlafplätze. Am Abend erwarten wir die Ankunft des gesamten bayerischen Kontingents, das von uns bereits kurz nach seiner Ankunft in wenigen Stunden verpflegt wird. Die Vorbereitungen und der Aufbau laufen auf Hochtouren. In der laufenden Einsatzbesprechung der Abschnittsleiter und Kontingentführung werden weitere Einsatzaufträge koordiniert.
Bei bester Stimmung zeigt sich einmal mehr: Wir sind ein großes Team, und jeder packt mit an.







Um 12:30 Uhr sind wir im Verfügungsraum in Celle-Scheuen eingetroffen. Anschließend meldeten wir uns beim „Meldekopf Eichkater“ an und registrierten uns. Aktuell warten wir auf den Kontingentführer Bayern, von dem wir dann unseren weiteren Einsatzauftrag erhalten. Derzeit stehen wir mit weiteren bayerischen Kräften im Verfügungsraum.





Am Mittwoch, den 25.09.2024 fand auf der Anlage des Reitsportverein Aschaffenburg wieder ein Treffen für Feuerwehrfrauen aus unserem Landkreis statt. Diesmal stand der Umgang mit Großtieren im Einsatz als Thema im Vordergrund. Neben dem Einblick in ein interessantes Feuerwehrthema sollen aber diese vom KFV-Fachreferat für Frauen organisierte Zusammenkünfte auch dem weiteren Ausbau eines Netzwerks unter den Feuerwehrfrauen dienen und dieses fördern.
Die Leiterin des KFV-Fachreferat für Frauen Sabrina Rohmann konnte diesmal 39 Feuerwehrfrauen aus 18 verschiedenen Feuerwehren begrüßen. In einem sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag ging die Referentin Anna Pöttcher von der Feuerwehr Großostheim auf die Besonderheiten und Gefahren im Umgang mit Großtieren, wie Kühe und insbesondere Pferde, im Einsatz ein, da diese als Fluchttiere in Gefahrensituationen sehr speziell reagieren.
Die Referentin erklärte, wie man sich den Tieren nähern soll und wie man sich gegenüber diesen Tieren in diesen besonderen Situationen verhalten soll. Immer wieder wurde darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig der Eigenschutz im Umgang mit solch großen Tieren ist.
Des Weiteren wurde über die Maßnahmen und Hilfsmöglichkeiten gesprochen, die bei Einsätzen/Unfällen gerade mit Pferden wichtig sind. So wurde u. a. die enge Zusammenarbeit mit dem Besitzer des Tieres und die frühzeitige Hinzuziehung eines Tierarztes besprochen. Auch wurden die unterschiedlichen Verschlüsse von Pferdeboxen, Anhängern und Weidezäunen erklärt.
Nach dem Theorieteil kam das Highlight des Abends. An sieben Pferden durften die Feuerwehrfrauen das Anlegen eines Nothalfters mit einem Leinenbeutel üben und die Pferde durch die Reithalle führen.
Vielen Dank an die Referentin Anna Pöttcher und das große Interesse der Feuerwehrfrauen. Es war eine spannende Ausbildung und ein rundum gelungenes Seminar. Das KFV-Fachreferat Frauen wird zukünftig weiter solche Zusammenkünfte der Feuerwehrfrauen organisieren, da auch die gelegentlichen Begegnungen unter den Feuerwehrfrauen, über die eigene Feuerwehr hinaus, als sehr hilfreich und angenehm angesehen wird.
Ebenfalls ein Dankeschön an den Reitverein Aschaffenburg für die Unterstützung.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband möchte auch die Gelegenheit nutzen, dem KFV Fachreferat Frauen mit Sabrina Rohmann an der Spitze für ihre gute Arbeit zu danken. Ihr Erfolg spiegelt sich auch darin, dass der Frauenanteil in unseren Landkreisfeuerwehren um einiges über dem Landesdurchschnitt liegt.
(Quelle und Bilder KFV AB FR Frauen)


Nach unserem Tankstopp setzten wir unsere Fahrt mit dem Kontingent pünktlich um 10:00 Uhr fort. Kurz nach unserer Weiterfahrt wurde die A7 hinter der Raststätte Harz-Ost jedoch vollständig gesperrt. Glücklicherweise konnten wir rechtzeitig die Autobahn verlassen und auf eine Alternativroute ausweichen. Nach einigen Kilometern gelang es uns, über eine Bundesstraße wieder auf die A7 aufzufahren. Am Autobahnkreuz Hannover kam es zur nächsten Vollsperrung der A7. Auch hier fand die Teilkontingentführung erfolgreich eine geeignete Umleitungsroute für die Kolonne.
Jetzt liegen nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Ziel, dem Verfügungsraum in Celle-Scheuen, vor uns. Durch die Sperrung hat sich unsere Ankunftszeit auf etwa 12:30 Uhr verschoben. Am sogenannten „Meldekopf“ im Verfügungsraum werden wir unseren Einsatzauftrag erhalten. Dieser dient als Sammel- und Koordinationspunkt, an dem Einsatzkräfte erfasst, registriert und mit Aufträgen sowie aktuellen Lageinformationen versorgt werden.

Am Dienstag, den 24.09.2024 wurde unser Atemschutzzentrum in Goldbach zum Mittelpunkt der Wärmebildkamerawelt. Internationaler Besuch aus Österreich, der Schweiz, Schweden sowie aus den USA und natürlich auch aus Deutschland trafen sich, um sich über den Gebrauch der aktuellen Wärmebildkameras und über die zukünftigen Entwicklungen bei den Wärmebildkameras weiterzubilden.
Das Seminar wurde von der Firma Dönges Fire & Rescue organisiert. Durch das Tagesprogramm führte Andy Starnes, ein erfahrener ehemaliger Bataillon-Chief aus den USA.
Natürlich ging es auch bei diesem Seminar nicht komplett ohne Theorie und so startete die Fortbildung mit den aktuellen technischen Entwicklungen im Bereich Thermographietechnik und deren Nutzung bei der Feuerwehr.
Hier wurde klar, dass die letzten 10 bis 15 Jahre viel Weiterentwicklung bei den Wärmebildkameras erfolgt ist und ältere Wärmebildkameras der ersten Generation eigentlich technisch schon deutlich überholt sind.
Tatsächlich gibt es bis jetzt noch keine europäische oder deutsche Norm für Wärmebildkameras der Feuerwehr. Eine Normung ist in Vorbereitung, ein Einführungstermin kann aber noch nicht genannt werden. Derzeit orientieren sich alle Hersteller an den Codes und Vorgaben der US-amerikanischen National Fire Protection Association (NFPA).
Auch die Ausbildungsinhalte für den Einsatz sind völlig unterschiedlich. In Deutschland gibt es keine genauen Vorgaben für Schulungen der Anwender von Wärmebildkameras, in den USA z.B. müssen Feuerwehrauszubildende mindestens 32 Stunden Ausbildung mit der WBK durchlaufen.
Besonders interessant gestaltete sich der theoretische Teil des Seminars, als Andy Starnes von seinen prägendsten Einsätzen erzählte, die wirklich nur durch zur Hilfenahme der WBK zu einem „glücklichen“ Einsatzerfolg führte und höchstwahrscheinlich tragisch ohne dieses technische Hilfsmittel ausgegangen wären.
Bei der praktischen Fortführung der Weiterbildung zeigten sich so einige „aha-Effekte“. Hierbei konnte jeder Teilnehmer mit seiner eigenen WBK üben. Er konnte aber auch sofort 1:1 die Unterschiede mit den neuesten Modellen selbst vergleichen. Das Team Insight Fire Training hatte aktuelle Modelle mitgebracht, diese vorgestellt und den Teilnehmern zum Vergleichen zur Verfügung gestellt.
Insgesamt war es ein sehr spannender Fortbildungstag mit interessanten Punkten, Ansätzen und Aspekte.
Unsere Mitarbeiter im Atemschutzzentrum unterstützten tatkräftig bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung in unseren Räumen und konnten dabei auch viele interessante Erfahrungen für ihre Arbeit sammeln.
(Bilder ASZ Goldbach)




Am Mittwochabend, den 25.09.2024 wurde gegen 19:50 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Karlstein zu einer Tierrettung an den Sportboothafen an der Seligenstädter Straße alarmiert.
Ein größerer Hund war die Kaimauer am alten Schleusenbecken hinuntergerutscht und saß nun auf einem kleinen Vorsprung fest. Glücklicherweise war der Labrador nicht direkt ins Wasser weiter gerutscht und wurde unten von einem größeren Busch auf einem Vorsprung gehalten. Die Hundehalterin hatte keine Möglichkeit den Hund aus seiner misslichen Lage zu holen. Eine Hunderettung war am besten wasserseitig möglich.
Die Karlsteiner Feuerwehr, die mit Feuerwehrbooten zur Einsatzstelle ausgerückt war, brachte ihr Rettungsboot mit zwei Einsatzkräften zu Wasser. Sie fuhren mit dem Boot zum Hund und holten ihn ins sichere Rettungsboot. Danach ging es zur Slipstelle des Sportboothafens, wo der Hund seiner Besitzerin, freudig und trocken, wieder übergeben werden konnte.
Nachdem Frauchen und Hund wieder glücklich vereint waren, wurde das Boot aus dem Main geholt, alles vor Ort zurückgebaut und in ins Feuerwehrhaus zurückgefahren.
(Quelle und Bilder FF Karlstein)

