Am 11.09.2024 wurden gegen 15:05 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain die Freiwilligen Feuerwehren Großostheim und Wenigumstadt zu einem Ölunfall nach Wenigumstadt in den Rosenbergweg alarmiert.
Außerhalb der geschlossenen Ortsbebauung war auf einem geteerten Feldweg der Hydraulikschlauch eines größeren landwirtschaftlichen Fahrzeugs geplatzt und eine größere Menge Hydrauliköl lief aus.
Von der Feuerwehr wurde als Sofortmaßnahme das weiter nachlaufende Hydrauliköl mit einer Wanne aufgefangen, die weitere Ausbreitung der Lache mit einem Erdwall verhindert und das ausgelaufene Öl so weit möglich mit Hilfe von Bindemittel aufgenommen.
Die für den Schutz des Wassers und des Bodens zuständige Behörden waren ebenfalls Vorort und veranlassen in eigener Zuständigkeit ggf. weitere Folgemaßnahme, wie z.B. das Abtragen weiteren ölverschmutzten Erdreichs durch eine Fachfirma.
(Quelle und Bilder FF Wenigumstadt)

Am 11.09.2024 wurde gegen 10:40 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain die Freiwillige Feuerwehr Großostheim und der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 469 zwischen den Anschlussstellen Großostheim-Nord (B26) und Großostheim-Mitte in Fahrtrichtung Amorbach alarmiert.
Die Unfallmeldung erfolgte über eCall an die BMW-Notrufzentrale. Der beteiligte BMW meldete automatisch einen Crash, zwei Fahrzeuginsassen und ausgelöste Airbags. Über automatisch hergestellten Sprechkontakt mit dem Fahrer konnte die BMW-Notrufzentrale über die Freisprechanlage noch erfahren, dass ein zweites Fahrzeug am Unfall beteiligt ist und sich zusätzlich noch ein Hund im BMW befindet. Die BMW-Notrufzentral gab diese Informationen an unsere Leitstelle weiter.
Feuerwehr und Rettungsdienst trafen zeitglich an der Unfallstelle ein. Eine bereits vorher eingetroffene Polizeistreife hatte die beiden auf dem linken Fahrstreifen stehenden Unfallfahrzeuge bereits abgesichert.
Für die Erkundung und Klärung der Lage durch Feuerwehr und Rettungsdienst wurden beide Fahrstreifen kurzzeitig voll gesperrt.
Alle Unfallbeteiligten waren leicht verletzt oder unverletzt und wurden vom Rettungsdienst versorgt bzw. betreut.
Da niemand eingeklemmt war, keine Betriebsstoffe ausliefen und die Polizei die Unfallfahrzeuge bereits absicherte, rückte die Feuerwehr von der Unfallstelle wieder ab und der Verkehr konnte über den rechten Fahrstreifen die Unfallstelle passieren.
Die Feuerwehr aus Großostheim war mit einem Rüstzug und dem V-LKW mit Verkehrssicherungsanhänger mit insgesamt 22 Einsatzkräften zur Unfallstelle ausgerückt.
(Bilder: Rüstzug ELW 1, HLF 20, RW, LF 20 und V-LKW mit VSA)






Da unsere Arbeit und unsere steigenden Einsatzzahlen auch immer mehr mit dem Wetter im Zusammenhang stehen und Offenbach in der Nachbarschaft liegt, könnte ein Besuch beim Tag der offenen Tür beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit Fachvorträgen zu Wetter und Klima vielleicht auch für Feuerwehrleute interessant sein.
Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür des DWD am 14.09.2024 von 10-18 Uhr im beiliegenden Flyer:
DWD_Flyer_TdoT_2024.pdf

Am frühen Mittwochmorgen (11.09.24) kam es zu einem Großbrand in einer Produktionshalle eines Maschinenbaubetriebs im Reinhard-Heraeus-Ring. Um 03:20 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle die Meldung über ein Brandereignis ein. Sofort wurden die Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim sowie umliegende Feuerwehren alarmiert.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Die Produktionshalle stand in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff gestartet. Insgesamt kamen 8 C-Rohre und die Wenderohre von 3 Drehleitern zum Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Diese Arbeiten mussten unter Atemschutz durchgeführt werden.
Während der Löscharbeiten bliesen mehrere Gasflaschen ab, was zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erforderte. Der Einsatz wurde in 5 Abschnitte unterteilt: 2 für die Brandbekämpfung, 1 für die Wasserförderung, 1 für den Messeinsatz und 1 für die Dekontamination (Dekon). Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurden zwei Förderleitungen vom Main (à 700 Meter) zur Einsatzstelle verlegt.
Die Atemschutzgeräteträger wurden durch den landkreiseigenen Abrollbehälter Dekon dekontaminiert und mit frischer Wechselkleidung ausgestattet. Parallel dazu führte das Mess- und Erkundungsfahrzeug der Feuerwehr Stockstadt Messungen in der unmittelbaren Umgebung des Brandorts durch. Glücklicherweise konnten keine Schadstoffe in der Luft nachgewiesen werden.
Da der landkreiseigene Abrollbehälter Atemschutz aufgrund eines vorangegangenen Großbrandes am 09.09.24 nicht einsatzbereit war, wurde der Abrollbehälter Atemschutz der Berufsfeuerwehr Hanau nachalarmiert, um ausreichend Atemschutzgeräte bereitzustellen.
Die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde durch die Verpflegungskomponente sichergestellt. Gegen 6:30 Uhr wurden den Feuerwehrkräften belegte Brötchen und Kaffee gereicht.
Rund 150 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Der örtlich zuständige Kreisbrandmeister Thorsten Frank leitete den Einsatz und wurde durch Kreisbrandrat Frank Wissel sowie weitere Mitglieder der Kreisbrandinspektion unterstützt. Der Rettungsdienst stand mit zwei Rettungswagen und einem Einsatzleiter (Andreas Schmid, BRK KV Aschaffenburg) vor Ort bereit, musste jedoch nicht eingesetzt werden.
Auch Kleinostheims Bürgermeister Dennis Neßwald machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen und sprach den Einsatzkräften seinen Dank für den Einsatz aus.
Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Texz und Bilder: KBM Markus Fischer
Am Donnerstag, 12. September 2024, beteiligt sich der Landkreis Aschaffenburg am bundesweiten Warntag. Um 11 Uhr werden ein Warn-Mix, bestehend aus Sirenen, Warn-Apps und andere Warnmittel, zur Probe aktiviert.
Zusätzlich zur für alle hörbarer Sirenenprobe werden auch Warnproben an die registrierten Nutzer der Warn-App KATWARN und der Warn-App NINA versandt.
Bei der Aktion wird zusätzlich bundesweit der "Cell Broadcast“ aktiviert, bei dem Warnmeldungen auf das Handy geschickt werden, ohne dass der Besitzer sich dafür registrieren muss.
Gegen 11:45 Uhr erfolgt über die Warnmittel und Endgeräte eine Entwarnung bei denen es möglich ist. Über Cell Broadcast und über die Sirenen in unserem Landkreis wird aktuell noch keine Entwarnung versendet.
Mit dem Warntag sollen sowohl die Warnmittel getestet, aber auch die Bevölkerung für das Thema WARNEN im Bevölkerungsschutz sensibilisiert werden.
Link zu unserem bereits am 04.09.2024 veröffentlichten Bericht zum Warntag 2024.
Am Dienstagnachmittag, den 10.09.2024, wurden die Feuerwehren aus Heimbuchenthal, Mespelbrunn-Hessenthal und Dammbach um 16:00 Uhr zu einem Brand in der Hauptstraße in Heimbuchenthal alarmiert. Auch der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie ein Rettungswagen der IMS-Rettungswache Heimbuchenthal wurden mitalarmiert. Die Einsatzstelle befand sich in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrgerätehaus, sodass bereits beim Ausrücken eine erhebliche Rauchentwicklung und Feuerschein aus einem Einfamilienhaus erkennbar waren.
Nach der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter, Kommandant Nico Zimmermann, wurde eine Brandausbreitung in mehreren Zimmern sowie im Treppenhaus festgestellt. Sofort wurde ein massiver Löschangriff gestartet. Unter schwerem Atemschutz kamen acht Trupps zum Einsatz, die das Feuer mit drei C-Rohren bekämpften.
Der 62-jährige Bewohner des Hauses, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befand, konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unverletzt ins Freie gelangen. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort untersucht und anschließend unverletzt in die Obhut seiner hinzugekommenen Familienangehörigen übergeben.
Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten rasch Wirkung, sodass das Feuer kurze Zeit später unter Kontrolle war und an die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden konnte. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert und anschließend zur Ermittlung der Brandursache an die Kriminalpolizei übergeben. Das betroffene Anwesen ist aufgrund des Schadens bis auf Weiteres unbewohnbar. Insgesamt waren 42 Feuerwehrkräfte im Einsatz.
Auch Heimbuchenthals Bürgermeister Rüdiger Stenger war vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
Um 17:34 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Heimbuchenthal zu einem weiteren Einsatz alarmiert. In der Elsavastraße musste eine dringende Tragehilfe für den Rettungsdienst durchgeführt werden.
Bilder und Text: KBM Markus Fischer


Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat das Jahresprogramm für das Jahr 2025 ihrer Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler veröffentlicht.
Das Jahresprogramm bietet wieder eine Vielzahl an Seminar zur Aus- und Fortbildung von Führungskräften der Feuerwehren, insbesondere auch im CBRN-Bereich und in der Führungs- und Stabslehre.
Die Kosten für die Teilnahme an den Seminaren trägt im Regelfall der Bund.
Die Anmeldungen erfolgen bitte frühzeitig über Kreisbrandrat und Landratsamt.
Hier kann das Programm als PDF-Datei geöffnet werden:
BABZ-Jahresprogramm-2025.pdf
Während des Brandes bei Firma BMZ in Karlstein musste in der Nacht ein verletzter Feuerwehrmann vom bereitstehenden Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er konnte nach einer eingehenden Untersuchung und einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus heute morgen wieder verlassen und ist jetzt in hausäztlicher Behandlung.
Er ist auf dem Wege der Besserung und wir wünschen ihm eine baldige vollständige Genesung.
Am Montag, den 23. September 2024 bietet das Landratsamt von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr einen Online-Vortrag zum Thema „Datenschutz im Verein - Eine Einführung“ an.
Die Teilnahme ist kostenfrei und bis zum Freitag, den 20. September 2024 per Mail an
Der Vortrag soll ganz praktisch aufzeigen, worauf Vereine beim Datenschutz achten sollten. Dabei liegt der Fokus auf den typischen Berührungspunkten der Mitgliederverwaltung, der Nutzung von Cloud-Diensten oder auch der Öffentlichkeitsarbeit per Website und Social Media. Der Vortrag vermittelt die Grundlagen und bietet auch Plattform für eigene Rückfragen.
Referieren wird Hendrik vom Lehn. Er ist Referent für Datenschutzrecht bei der Stiftung Datenschutz. Organisiert wird der Vortrag von der landratsamtsinternen Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement im Rahmen ihrer Vortragsreihe für Vereine.
