Wir haben aktuell 2 freie Plätze beim Lehrgang Atemschutzgeräteträger in Vollzeit vom 18.08.2025 - 22.08.2025.
Die Anmeldungen hierzu sind weiterhin über das Online-Buchungsportal möglich.
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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 08.08.2025, wurde um 0:29 Uhr die Feuerwehr Stockstadt auf die Autobahn A3 zu einem Verkehrsunfall gerufen.
Zwischen der Anschlussstelle Stockstadt und dem Dreieck Seligenstadt waren drei Fahrzeuge kollidiert. Der verunfallte PKW, ein Kleintransporter und ein weiterer Kleintransporter mit Autoanhänger kamen alle auf der Standspur und dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Von den insgesamt zwölf Insassen waren zwei verletzt und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Für die Unfallaufnahme und Spurensicherung wurde die Autobahn von der Polizei für etwa eine Stunde gesperrt. Danach waren zwei Fahrspuren wieder befahrbar. Die Feuerwehr unterstützte die Versorgung der Betroffenen und Verletzten, sicherte die Unfallstelle und nahm ausgetretene Betriebsstoffe auf.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Stockstadt mit vier Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter, sowie die Polizei mit mehreren Fahrzeugen.
Text und Fotos, Armin Lerch, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Stockstadt





Am Donnerstagnachmittag (07.08.25) um 15:56 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzenau mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall mit PKW“ in die Wasserloser Straße alarmiert. Auf Höhe der Einmündung zur Kirchbergstraße kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision zweier Pkw, darunter ein Elektrofahrzeug.
Insgesamt befanden sich drei Personen, darunter auch ein Kleinkind, in den beteiligten Fahrzeugen. Der gleichzeitig mit der Feuerwehr eingetroffene Rettungsdienst – ein Rettungswagen aus der BRK-Rettungswache Alzenau – übernahm umgehend die medizinische Erstversorgung. Glücklicherweise konnten nach einem kurzen Gesundheitscheck alle Beteiligten unverletzt an der Einsatzstelle verbleiben.
Die Feuerwehr übernahm die Sicherung der Unfallstelle gegen Brandgefahr sowie die Verkehrsabsicherung. Das beteiligte Elektrofahrzeug wurde vorsorglich mit einem Emergency Plug stromlos geschaltet. Auslaufende Betriebsstoffe wurden abgestreut und aufgenommen. Nach dem Abtransport der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurde die Straße gründlich gereinigt.
Aufgrund der stadtfestbedingten Vollsperrung der Innenstadt musste durch die Feuerwehr eine weiträumige Umleitung eingerichtet werden, was zu einem erhöhten Personalbedarf führte.
Im Einsatz waren insgesamt 17 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen unter der Leitung des zweiten stellvertretenden Kommandanten Frank Lehrian.




DFV - Klare Strukturen, starke Ehrenamt-Förderung und abgestimmte Ressourcen notwendig
Zivil- und Katastrophenschutz kann nur gelingen, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen – das betont der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) angesichts der aktuellen organisatorischen wie finanziellen Herausforderungen. „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Bund, Länder, Kommunen, Hilfsorganisationen, Wirtschaft und Bevölkerung gleichermaßen einbindet“, erklärt DFV-Präsident Karl-Heinz Banse. Er stellt die sechs Kernforderungen des Deutschen Feuerwehrverbandes zum Zivil- und Katastrophenschutz klar.
Die Feuerwehren übernehmen hierin eine unverzichtbare Schlüsselrolle. Sie sind flächendeckend präsent – in Städten ebenso wie im ländlichen Raum. Sie kennen ihre Regionen, Strukturen und Risiken wie kein anderer und genießen tiefes Vertrauen in der Bevölkerung. Gleichzeitig können sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten flexibel auch in anderen Regionen einsetzen, wie etwa bei den Hochwassereinsätzen im Ahrtal oder in Süddeutschland. Diese regionale Verwurzelung kombiniert mit überregionaler Adaptionsfähigkeit macht sie zu unverzichtbaren Partnern im Bevölkerungsschutz.
1. Koordiniertes Fähigkeitsmanagement statt isolierter Maßnahmen
Die Feuerwehren fordern, das System des Bevölkerungsschutzes konsequent am Fähigkeitsmanagement auszurichten. Das bedeutet: Nicht nur Fahrzeuge und Geräte zählen, sondern klar definieren, welche Fähigkeiten in Krisenlagen bereitstehen müssen – von Hochwasserrettung bis Notstromversorgung. „Nur wenn alle Akteure ihre Fähigkeiten transparent machen und wir Doppelstrukturen vermeiden, können wir Ressourcen effizient nutzen“, betont Karl-Heinz Banse. Das geplante KRITIS-Dachgesetz zum Schutz kritischer Infrastrukturen unterstreicht die Bedeutung dieses Ansatzes: Resilienz und Sicherheit müssen ganzheitlich gedacht werden – mit abgestimmten Beschaffungen, gemeinsamen Standards und verbindlicher Zusammenarbeit.
2. Keine pauschalen Finanzforderungen – gezielte Investitionen statt Stückwerk
Die Feuerwehren wollen keine pauschalen finanziellen Forderungen aufstellen. Investitionen müssen dort erfolgen, wo sie im Rahmen des Fähigkeitsmanagements den größten Effekt bringen. „Das bedeutet: Weg von isolierten Einzelmaßnahmen, hin zu vernetzten Strukturen und abgestimmter Beschaffung“, so der DFV-Präsident.
3. Doppelbelastung verhindern: Transparenz und statistische Realität schaffen
Viele Einsatzkräfte engagieren sich mehrfach – etwa als Berufsfeuerwehrangehörige und in einer Freiwilligen Feuerwehr oder als Pflegekraft zusätzlich im Katastrophenschutz. Diese Doppelmitgliedschaften bergen zwei Risiken: erstens die Gefahr der Überlastung der Helferinnen und Helfer, und zweitens fehlende statistische Klarheit darüber, wie viele Einsatzkräfte im Ernstfall tatsächlich verfügbar sind. „Wir müssen wissen, wie groß unser handlungsfähiges Potenzial in der Realität ist. Ohne diese Transparenz laufen wir Gefahr, uns auf Zahlen zu verlassen, die in der Krise nicht tragfähig sind“, erklärt Banse.
4. Selbstschutz fördern: Bevölkerung für Krisen befähigen
Zivil- und Katastrophenschutz funktioniert nur, wenn die Bevölkerung selbst handlungsfähig ist. Deshalb unterstützen die Feuerwehren den Ausbau der Fähigkeit zur Selbsthilfe. Dazu gehört, bestehende Strukturen zu stärken – etwa an feuerwehrtechnischen Ausbildungszentren – und bereits vorhandene Ansätze wie praxisorientierte Brandschutzausbildung in Schulen auszubauen. „Wir müssen bei den Jüngsten beginnen und in allen Altersgruppen Kompetenzen vermitteln, damit die Menschen sich in Krisen selbst schützen und andere unterstützen können“, betont der DFV-Präsident.
5. Ehrenamt stärken: Rückgrat des Bevölkerungsschutzes sichern
Das Ehrenamt ist das Fundament des Zivil- und Katastrophenschutzes – mehr als 95 Prozent der Feuerwehrangehörigen in Deutschland leisten ihren Dienst freiwillig. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Wir müssen es konsequent fördern und rechtlich absichern – nicht mit Lippenbekenntnissen, sondern mit verbindlichen Rahmenbedingungen. Dazu gehören:
- Bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt, Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitmodelle und klare Freistellungsregelungen.
- Rechtssicherheit und Absicherung für Einsatzkräfte, die im Dienst ausfallen oder Nachteile im Beruf erleiden.
- Gesellschaftliche Anerkennung, die über symbolische Wertschätzung hinausgeht, etwa steuerliche Vorteile, rentenrechtliche Berücksichtigung und Vergünstigungen.
- Neue Wege für das Ehrenamt: Neben aktiven Einsatzkräften müssen auch Zielgruppen wie Rentnerinnen und Rentner, Studierende oder Menschen mit berufsspezifischem Know-how stärker eingebunden werden – etwa in Ausbildung, Logistik, Krisenkommunikation.
„Wenn wir das Ehrenamt nicht mutig und innovativ stärken, droht uns ein schleichender Systemkollaps im Bevölkerungsschutz. Wir brauchen ein Update – jetzt“, fordert der DFV-Präsident.
6. Personelle Verfügbarkeit sicherstellen – auch für Spezialisten
Wie die Bemühungen um die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Katastrophenfall im geplanten Gesundheitssicherstellungsgesetz zeigen, sind verlässliche Strukturen entscheidend, um in Krisen auf ausreichend Personal zurückgreifen zu können. Für den Bevölkerungsschutz bedeutet das: Wir brauchen verbindliche Mechanismen, um genügend Einsatzkräfte und Spezialisten im Ernstfall verfügbar zu haben – von der Löschgruppe bis zum Experten für chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahren. „Ohne klare Regelungen, auch mit Gesetzen, wie wir Personal im Krisenfall bündeln, riskieren wir gefährliche Lücken“, warnt Karl-Heinz Banse.
Hintergrund:
Die Forderungen des DFV basieren auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre, in denen Extremwetter, Pandemien und geopolitische Krisen die Belastungsgrenzen des Bevölkerungsschutzes deutlich gemacht haben. Gleichzeitig zeigen neue sicherheitspolitische Herausforderungen, Cybergefahren und hybride Bedrohungen, dass der klassische Zivilschutz ebenfalls neu bewertet und gestärkt werden muss. Zur aktuellen Debatte um Wehrpflicht und Pflichtdienste äußert sich der DFV nicht. Ein Pflichtdienst könnte jedoch auch den Feuerwehren zugutekommen, indem er zusätzliche personelle Ressourcen erschließt.
Weitere Informationen stehen im Positionspapier des Deutschen Feuerwehrverbandes zum Zivil- und Katastrophenschutz unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/publikationen/positionspapier-zivil-und-katastrophenschutz/
Updates: Modulare Truppausbildung (MTA)
In folgenden drei Bereichen warten Neuerungen auf Sie:
Grundsätze & Informationen
Diese Fachinformation dient als Übersicht und Information zu Abläufen und Zusammenhängen. Sie regelt Grundsätze zur Durchführung der MTA und gibt praxisnahe Hinweise und Empfehlungen.
Zur Fachinformation
Prüfungsfragen-Training
Im E-Learning können ab sofort alle Fragen der MTA Zwischen- und Abschlussprüfung im Vorfeld trainiert werden. Die Teilnehmenden erhalten sofort Feedback über Richtigkeit der Antworten und erkennen in welchen Themen noch Übungsbedarf besteht.
Zum Prüfungsfragen-Training
PSNV
MTA Basis 6.2 "PSNV" wurde grundlegend überarbeitet und ist ab sofort auf der Feuerwehr-Lernbar.Bayern abrufbar.
Bayerische Feuerwehrgesetz (BayFwG)
Die neue Fassung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes steht ab sofort auf der Feuerwehr-Lernbar.Bayern zur Verfügung. Ab September ist das Gesetz in Druckform bestellbar.
Rechtsgrundlagen & Organisation
Versandpause
Der Versand geht von 11. bis 31. August in die Sommerpause. Das Team der Feuerwehr-Lernbar wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Ausbildung und einen schönen Sommer!
Feuerwehr-Lernbar.Bayern
Insgesamt rückten 20 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen aus, um den Brand zu bekämpfen. Zwei Atemschutztrupps nahmen umgehend die Löschmaßnahmen vor. Mit einem Schnellangriffsschlauch gelang es den Einsatzkräften, die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Objekte zu verhindern.
Im Anschluss wurde die Motorhaube mithilfe eines hydraulischen Rettungsspreizers geöffnet, um verbliebene Glutnester gezielt ablöschen zu können. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera bestätigte den erfolgreichen Löscheinsatz.
Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet, das ausgebrannte Fahrzeug wurde an die Besitzer übergeben. Verletzt wurde niemand.
Bilder: FF Glattbach



Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Systeme zur Warnung der Bevölkerung wird am Donnerstag, 11. September 2025, um 11 Uhr, eine Probealarmierung durchgeführt.
Hierfür werden die Sirenen mit dem Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“, einem einminütigen Heulton, im gesamten Landkreis Aschaffenburg ausgelöst. Zusätzlich werden über die Warn-App „NINA“ und "KATWARN" sowie mittels Cell Broadcast eine Probewarnung versandt.
Weitere Infos unter: BBK - bundesweiter Warntag

In der Nacht zum Donnerstag, den 07.08.2025 kam es in der Lärmschutzeinhausung der Autobahn A3 auf Höhe der Anschlussstelle Goldbach zu einem Verkehrsunfall, der eine kurzzeitige Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Frankfurt zur Folge hatte.
Gegen 00:46 Uhr ging über das eCall-System eines Mercedes ein automatischer Notruf bei der Integrierten Leitstelle ein – ein System, das bei einem Unfall eigenständig einen Notruf absetzt und dabei relevante Fahrzeug- und Standortdaten übermittelt. Gemeldet wurde ein Unfall in der Nordröhre der Tunnelanlage: Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen die seitliche Betonwand geprallt. Das Fahrzeug wurde dabei stark beschädigt und kam erst nach einigen Metern zum Stehen.
Die alarmierten Feuerwehren sicherten die Unfallstelle umgehend ab, leuchteten sie aus und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf. Das verunfallte Fahrzeug wurde anschließend in den Auffahrtsbereich verbracht, sodass die Hauptfahrbahn bereits nach etwa 30 Minuten wieder freigegeben werden konnte. Die drei Insassen des Fahrzeugs wurden durch den Rettungsdienst untersucht, blieben jedoch glücklicherweise unverletzt.
Noch während der laufenden Maßnahmen kam es zur parallelen Auslösung der objekteigenen Brandmeldeanlage der Einhausung. Mehrere Melder in der Nordröhre schlugen Alarm. Eine umgehende Erkundung durch die Einsatzkräfte ergab keinen ersichtlichen Auslösegrund. Vermutet wird die Auslösung des Wärmesensorkabels durch einen direkt darunter stehenden Lkw. Die Anlage wurde nach Abschluss der Kontrolle über die Tunnelzentrale zurückgesetzt und der Einsatz damit beendet.
Dem Einsatzleiter Sebastian Rußmann, Feuerwehr Goldbach, standen rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hösbach, Goldbach, Laufach und Waldaschaff zur Verfügung. Unterstützt wurde er durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg.



Text: Freiwillige Feuerwehr Goldbach, Fabien Kriegel
Bilder: Freiwillige Feuerwehr Goldbach / Freiwillige Feuerwehr Hösbach