

Am Donnerstag, 18. September, fand im Feuerwehrhaus Großostheim ein Treffen der aktiven Feuerwehrfrauen aus dem gesamten Landkreis Aschaffenburg statt. Der Einladung des Fachreferates Frauen folgten rund 30 engagierte Teilnehmerinnen aus 13 Feuerwehren.



Wir haben kurzfristig für den den nachfolgenden Lehrgang einen freien Platz:
Lehrgangsart: Technische Hilfeleistung Block 3 - Verkehrs-, Bau- und Maschinenunfälle - Tagesseminar
Lehrgangsdauer: 28.10. - 28.10.2025
Schulungsort: SFS Geretsried
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email an
Am Mittwochabend (17.09.2025) gegen 21 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzenau zu einem Brand in der Siemensstraße alarmiert. Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte eine starke Verrauchung sowie offenes Feuer im Keller eines Gewerbeobjekts vor.
Unverzüglich leiteten die Feuerwehrleute einen massiven Löschangriff ein: Vier C-Rohre und sechs Trupps unter Atemschutz kamen zum Einsatz. Zur Unterstützung rückte die Freiwillige Feuerwehr Michelbach-Kälberau mit zwei weiteren Löschfahrzeugen an.
Auch der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen sowie Einsatzleiter Rettungsdienst Simon Aschenbrenner (BRK-Kreisverband Aschaffenburg) vor Ort. Zwei Personen, die sich beim Brandausbruch im Gebäude befanden, wurden vorsorglich untersucht, blieben jedoch unverletzt und konnten an der Einsatzstelle verbleiben.
Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich ein Fitnessstudio, das durch die massive Rauchentwicklung erheblichen Rußschaden davontrug. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte die Räume vorsorglich. Mehrere Überdrucklüfter wurden eingesetzt, um das Objekt vom hochtoxischen Brandrauch zu befreien.
Darüber hinaus musste die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet werden. Die Siemensstraße war während der Löscharbeiten vollständig gesperrt.
Dank des schnellen und koordinierten Vorgehens konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera bestätigte den Löscherfolg. Die Brandstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben. Angaben zur Ursache und zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor.
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Markus Höfler, dem ersten stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Alzenau, im Einsatz. Seitens der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandrat Frank Wissel und Kreisbrandinspektor Georg Thoma vor Ort.

Zum Oktober 2025 gibt es bei der Jugendfeuerwehr Haibach einen Wechsel in der Führung. Die bisherigen Jugendwarte Niklas Haida, Marlon Dorn und Joe Roth sowie ihr Betreuerteam haben nach langjährigem Engagement – teilweise über rund zehn Jahre hinweg – ihr Amt abgegeben. Die Freiwillige Feuerwehr Haibach bedankt sich herzlich für die wertvolle Arbeit in der Nachwuchsgewinnung und Ausbildung junger Feuerwehrmitglieder.
Aktuell umfasst die Jugendfeuerwehr 28 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Einige der Jugendlichen sind bereits seit Kinderfeuerwehrzeiten aktiv und haben so einen kontinuierlichen Weg in die Jugendfeuerwehr gefunden. Ab dem 16. Lebensjahr und nach erfolgreich abgeschlossener Grundausbildung ist es zudem möglich, bereits an Einsätzen außerhalb des Gefahrenbereichs teilzunehmen und so erste praktische Erfahrungen im Feuerwehrdienst zu sammeln.
Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung stehen in der Jugendfeuerwehr auch zahlreiche gemeinschaftliche Aktivitäten auf dem Programm. Dazu gehören zum Beispiel die in den letzten Jahren regelmäßig durchgeführte 24-Stunden-Übungen, spannende Ausflüge und viele weitere Aktivitäten. Damit wird nicht nur das Wissen rund um die Feuerwehr vertieft, sondern auch der Teamgeist und die Kameradschaft gestärkt.
Die Jugendarbeit wird künftig von Luis Seltsam und Til Hofmann übernommen, die die erfolgreiche Arbeit ihrer Vorgänger engagiert fortsetzen werden. Die Gruppenstunden finden wie gewohnt montags zwischen 19:00 und 20:00 Uhr im Feuerwehrhaus statt.
Das Führungsteam der Feuerwehr Gemeinde Haibach bedankt sich herzlich für die bisherige Ausbildung des Nachwuchses und ist zuversichtlich, dass die Zukunft der Wehr durch die starke Jugend- und Kinderfeuerwehr weiterhin in guten Händen liegt.
Bildquelle: Jugendfeuerwehr Haibach
Am Dienstagmorgen kam es in einem Friseursalon in Alzenau zu einer starken Rauchentwicklung. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren Alzenau und Michelbach-Kälberau war das Feuer bereits erloschen, jedoch war der Salon noch stark verraucht. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Erkundung in das Gebäude vor und kontrollierte die betroffene Stelle mit einer Wärmebildkamera, wobei keine weiteren Glutnester festgestellt wurden. Anschließend wurde der Salon mithilfe eines Hochdrucklüfters entraucht. Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle zur Brandursachenermittlung an die Polizei.
Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte unter der Leitung von Markus Höfler, 1. stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Alzenau, im Einsatz. Seitens der Kreisbrandinspektion unterstützte Kreisbrandmeister Markus Rohmann. Auch der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen anwesend, musste jedoch nicht eingreifen.
Pressemeldung des Polizeipräsidiums Unterfranken:
Sachbeschädigung an Friseursalon - Polizei sucht Zeugen
ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Zwischen Montagmittag und Dienstagmorgen beschädigte ein Unbekannter die Eingangstüre eines Friseursalons in der Daimlerstraße und versuchte einen Brand zu entfachen. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg ermittelt und sucht Zeugen.
Ein unbekannter Täter schlug im Zeitraum von Montag, 14:30 Uhr, bis Dienstag, 08:45 Uhr, das Glas der Eingangstüre eines Friseursalons in der Daimlerstraße ein und versuchte das Innere in Brand zu setzen. Es entstand eine starke Rauchentwicklung, die durch die Feuerwehren Alzenau und Michelbach-Kälberau eingedämmt werden konnte. Der verursachte Sachschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich.
Die Polizei hat die Ermittlungen vor Ort übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung:
Hinweise nimmt die Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1733 entgegen.
Am Montagabend prallte ein PKW aus ungeklärter Ursache auf der Straße vom Hahnenkamm kommend in Fahrtrichtung Hemsbach gegen einen Baum. Infolge des Aufpralls lösten die Airbags des PKW aus. Die beiden Fahrzeuginsassen konnten aus eigener Kraft aussteigen und hatten das Fahrzeug beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits verlassen.
Dieses Bild bot sich den Freiwilligen Feuerwehren aus Hemsbach und Hörstein, als sie am Montagabend um kurz vor 21.00h alarmiert wurden und zur Einsatzstelle ausrückten. Die Einsatzkräfte betreuten die beiden Verletzten bis zur Übergabe an den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher, sicherten das Fahrzeug, leuchteten die Unfallstelle aus und sperrten die Straße. Beide Fahrzeuginsassen wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung eingeliefert.
Im Nachgang an diesen Einsatz musste die FF Hemsbach erneut tätig werden: Beim Abschleppen des Unfallfahrzeugs durch den Pannendienst kam es zu einer Verschmutzung der Fahrbahn mit Öl, so dass die entstandene Ölspur durch die Feuerwehrkräfte beseitigt werden musste.
Zur Unfallursache, zur Schwere der Verletzungen und zur Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
(Quelle Text und Bilder: FF Hemsbach)
In der Nacht zum Dienstag meldeten mehrere Anrufer Rauch und Feuerschein auf dem Gelände eines Industriebetriebs in Karlstein. Um 00:07 Uhr wurde daher die Feuerwehr Karlstein mit dem Stichwort „B1 – im Freien – Rauchentwicklung“ in die Straße Am Sportplatz alarmiert.
Da sich die Notrufe in kurzer Zeit häuften, erfolgte bereits um 00:09 Uhr eine Stichworterhöhung auf „B4 – Gewerbe/Industrie – Industriegebäude“, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Brand innerhalb oder unmittelbar angrenzend an einer Gewerbehalle entwickelte.
Im Zuge der Stichwortanpassung wurden außerdem die Feuerwehren Kahl, Mömbris und Großostheim, der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, ein Fachberater des THW Alzenau sowie Vertreter der Kreisbrandinspektion an die Einsatzstelle alarmiert.
Nach dem Eintreffen der Karlsteiner Kräfte stellte sich die Lage weniger kritisch dar als zunächst angenommen: Im Außenbereich brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Container in voller Ausdehnung. Ein Trupp unter Atemschutz brachte das Feuer mit einem Löschrohr schnell unter Kontrolle. Die angrenzende Gewerbehalle war nicht betroffen. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde der Zugverkehr auf der benachbarten Bahnstrecke kurzzeitig angewiesen, den Abschnitt mit erhöhter Vorsicht zu befahren.
Alle weiteren alarmierten Kräfte konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen. Die Einsatzleitung hatte der Kommandant der Feuerwehr Karlstein, Andreas Emge, inne. Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Georg Thoma sowie mehrere Kreisbrandmeister waren ebenfalls vor Ort. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

