Das Masimo Rad-67 ist ein modernes Messgerät, welches die Messung der Kohlenmonoxid-Konzentration (CO) im Blut über einen Fingerclip ermöglicht.
Kohlenmonoxid ist ein gefährliches Atemgift, das bei unvollständigen Verbrennungsprozessen entsteht. Bereits geringe Konzentrationen können bei Menschen zu schweren Vergiftungen führen. Da Kohlenmonoxid farb- und geruchlos ist, ist es für Einsatzkräfte und Betroffene ohne spezielle Messgeräte kaum wahrnehmbar. Die Feuerwehren halten zum Selbstschutz ihrer Einsatzkräfte CO-Warngeräte vor, die bei der Überschreitung einer bestimmten CO-Konzentration einen Alarm auslösen.
Sehr wichtig ist es aber auch, bei Personen nach einer möglichen Inhalation von Kohlenmonoxid die Konzentration im Blut zu messen. Durch den Einsatz des Masimo Rad-67 können so die Einsatzkräfte schnell und präzise feststellen, ob bei einer Person eine CO-Vergiftung vorliegt und entsprechende Maßnahmen ergreifen bzw. veranlassen.
Das neue Messgerät ist in Schöllkrippen auf dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 verlastet.
Diese Beschaffung war Dank einer Förderung aus dem Regionalbudget der ILE Kahlgrund möglich.
(Quelle und Bilder FF Schöllkrippen)

Am Sonntag, den 10. November 2024, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hörstein gegen 11 Uhr zu einem Einsatz in der Hörsteiner Kirchgasse alarmiert. Eine Person war in einem engen Badezimmer gestürzt und schwer zugänglich zwischen Badewanne und Toilette eingeklemmt. Die Hand der Person steckte hinter einem Heizkörper fest, und der Kopf lag unter einem Regal, was die Rettung zusätzlich erschwerte. Die Verletzungen waren zunächst unklar.
Nach enger Absprache mit dem Rettungsdienst starteten die Einsatzkräfte unter der Leitung von Einsatzleiter Tom Bergmann (Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein) mit der Demontage der Toilette, um den Zugang zur verunfallten Person zu verbessern. Um den Heizkörper entfernen zu können, wurde das Wasser aus dem Heizkreislaufsystem über die Zentralheizung abgelassen und mithilfe einer Tauchpumpe aus dem Keller entfernt. Mithilfe einer Säbelsäge wurden das Regal sowie die Halterung des Heizkörpers entfernt, sodass die eingeklemmte Person befreit werden konnte. Die Feuerwehr unterstützt anschließend den Rettungsdienst beim schonenden Transport der verletzten Person aus dem Gebäude. Die Person wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.
Im Einsatz waren insgesamt 20 Einsatzkräfte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), einem Tanklöschfahrzeug (TLF) und einem Mannschaftstransportfahrzeug (MZF). Der Einsatz dauerte rund 1,5 Stunden. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen vor Ort.

Am Freitagabend und Samstag fand unser Motorsägen-Lehrgang Modul A statt, an dem 15 Teilnehmer der Feuerwehren Blankenbach, Dörnsteinbach, Glattbach, Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Johannesberg, Königshofen, Steinbach, Waldaschaff, Wiesen teilgenommen haben!
Der Lehrgang bot eine umfassende Ausbildung in Theorie und Praxis. Nach spannenden theoretischen Einheiten über Sicherheit und Technik ging es direkt ins Freie, wo unsere Teilnehmer das richtige Handling mit der Motorsäge und die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen erlernten.
Ein großes Dankeschön an alle Ausbilder und Helfer, die diesen lehrreichen Kurs möglich gemacht haben!



Am Samstagabend (09.11.24) gegen 23:00 Uhr ereignete sich in der Würzburger Straße ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein 46-jähriger Mann schwer verletzt wurde und später im Krankenhaus verstarb. Der Unfallhergang ist Gegenstand intensiver Ermittlungen der Polizeiinspektion Aschaffenburg, die dabei von einem Sachverständigen unterstützt wird.
Die Feuerwehr Bessenbach wurde alarmiert und war mit 15 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen unter der Leitung des Kommandanten Martin Gadau vor Ort. Neben der Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle halfen sie dem Rettungsdienst bei der Erstversorgung der Verletzten, unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme und reinigten die Fahrbahn, sodass diese nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder zugänglich gemacht werden konnten.
Der Unfall ereignete sich, als der 46-jährige Anwohner durch die Lautstärke und Geschwindigkeit eines Kraftrads aufgeschreckt wurde und den 21-jährigen Fahrer konfrontieren wollte. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß, bei dem der Anwohner schwer verletzt wurde. Er wurde umgehend in eine Klinik gebracht, erlag dort jedoch kurz darauf seine Verletzungen. Der Fahrer des Kraftrads wurde ebenfalls verletzt und medizinisch versorgt.
Die Polizei konnte feststellen, dass sich kurz nach dem Unfall ein weiterer Motorradfahrer an der Unfallstelle aufhielt, der jedoch noch vor dem Eintreffen der Polizeistreife verschwand. Dieser unbekannte Motorradfahrer könnte als wichtiger Zeuge zur Aufklärung des Unfallhergangs beitragen.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Würzburger Straße für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch die Straßenmeisterei im Einsatz.
Die Polizeiinspektion Aschaffenburg bittet den bisher unbekannten Motorradfahrer sowie weitere Unfallzeugen, sich dringend unter der Telefonnummer 06021/857-2230 zu melden.
Text: Polizei Unterfranken / Feuerwehr

Am heutigen Samstag, den 9. November 2024 fand im Feuerwehrhaus Laufach der S-Gard Safety Dialog zum Thema Technische Hilfeleistung statt. 54 Teilnehmende aus den Feuerwehren der Landkreise Aschaffenburg und Main-Spessart sowie der Kreisbrandinspektion nutzten die Gelegenheit, sich weiterzubilden und Erfahrungen auszutauschen.
Nach der Begrüßung startete das Programm mit sechs abwechslungsreichen Impulsvorträgen zu aktuellen Themen der Technischen Hilfeleistung. Die Referenten deckten dabei eine breite Palette an relevanten Einsatzthemen ab: Ralf Schmitz berichtete über MANV - die Bewältigung einer Massenkarambolage auf der A33, während Eric Lambertz sich auf die Technische und Medizinische Rettung sowie auf Herausforderungen durch Alternative Antriebe konzentrierte. Jasmin Schöbel beleuchtete die Traumaversorgung bei Unfällen, Dirk Stephan gab Einblicke in die Entwicklung moderner Schutzkleidung, und Carsten Stock sensibilisierte für die richtige Motivation in der Führung.
Ein herzlicher Dank gilt allen Besucherinnen und Besuchern sowie den unterstützenden Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Gemeinde Laufach und dem Team von S-Gard Safety für die informativen Vorträge.




Wir haben kurzfristig folgenden LEhrgangsplatz für euch im Angebot.
Lehrgangsart: Gerätewart
Lehrgangsdauer: 18.11. - 22.11.2024
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Im Zeitraum vom 04. November bis 08. November 2024 fand im Feuerwehrhaus Goldbach ein Lehrgang zur PSNV-E (Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte) statt.
Am Montag, 04.11.2024, konnte KBM Tobias Brinkmann 5 Teilnehmer aus den Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg, 5 Teilnehmer aus dem Landkreis Miltenberg sowie 4 Teilnehmer aus der Stadt Aschaffenburg sowie den Dozenten Matthias Holzbauer begrüßen.
Gruß- und Dankesworte wurden hier von Nora Römer (Stadt Aschaffenburg), KBR Frank Wissel (Lkr. Aschaffenburg) und KBR Martin Spilger (Lkr. Miltenberg) überbracht.
Im SbE Baustein 1 und Baustein 2 wurden die grundlegenden Fähigkeiten für das Einzel- sowie das Gruppengespräch mit Einsatzkräften nach einem belastenden Einsatz gelehrt. Das fachliche Hintergrundwissen über die Zusammenhänge bei der Verarbeitung belastender Einsätze sowie die praktische Durchführung der Gespräche waren der Schwerpunkt der Ausbildung. Nicht jedes Ereignis ist für jeden (gleich) belastenden. Jeder hat eine andere Wahrnehmung, was für ihn selbst belastend ist. Und trotzdem gilt es, mögliche Belastungen schon frühzeitig zu erkennen bzw. schon tätig zu werden, bevor eine Belastung für die Einsatzkraft überhaupt entstehen kann.
Kurzweilig, mit viel Humor und hohem fachlichen und praktischen Wissen konnte der Dozent Matthias Holzbauer (Dozent an der SFS Geretsried, Dozent SbE, Fachkraft für PSNV-E, Feuerwehrseelsorger sowie KBI im Landkreis Ebersberg) die Teilnehmer auf ihre neue Aufgabe vorbereiten.
Die Teilnehmer des Lehrgangs werden in ihrem eigenen Wirkungsbereich die jeweiligen PSNV-E Teams ergänzen und unterstützen. Schwerpunkt ist die präventive Schulung.
Ein großes Dankeschön ging an den Dozenten Matthias Holzbauer, dem fränkisches flüssiges Gold sowie Nervennahrung durch die Teilnehmer überreicht wurde.
Im Landkreis Aschaffenburg steht KBM Tobias Brinkmann als Ansprechpartner für Ausbildung aber auch für Einsätze zur Verfügung. Erreichbar unter
Text: KBM Tobias Brinkmann

Am heutigen Freitag, den 8. November 2024, löste um 13:18 Uhr die Brandmeldeanlage eines Laufacher Industriebetriebs aus. Noch auf der Anfahrt wurde die Meldung auf Kellerbrand geändert. Ursächlich für die Verrauchung und somit auch die Auslösung war nach ersten Erkenntnissen vermutlich ein defekter Wäschetrockner im Kellerbereich.
Die Feuerwehr Laufach rückte mit KdoW, MZF, HLF und TLF aus und wurde durch die Drehleiter der Feuerwehr Hösbach sowie durch KBI Otto Hofmann, KBM Marco Laske, den Rettungsdienst und die Polizei unterstützt.
Nachdem vor Ort kein Feuer festgestellt wurde, konnte Einsatzleiter Sven Henze, Zugführer der Feuerwehr Laufach, nach rund 30 Minuten die Einsatzstelle an den Betriebsleiter übergeben.
(Text: Feuerwehr Gemeinde Laufach)

Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2025 abgeschlossen werden.













