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Am Samstagnachmittag (15.02.2020) wird die Feuerwehr Heinrichsthal gegen 17:00 Uhr zu einem brennenden PKW alarmiert. Schon auf Anfahrt ist eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Vor Ort stellt sich jedoch heraus, dass es sich um zwei Mülltonnen im Vollbrand handelt. Das Feuer droht dabei auf einen Stapel Paletten überzugreifen und zieht einen Anhänger in Mitleidenschaft. Verletzt wird niemand.

Sofort geht ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Hinterhof vor, und bringt den Brand schnell unter Kontrolle. Anschließend kühlen sie die umliegenden Gegenstände ab. Kommandant Thilo Happ kann auf 16 Einsatzkräfte und zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Heinrichsthal, 15 Feuerwehrleute und zwei Fahrzeuge aus Heigenbrücken, sowie zehn Mann und zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Jakobsthal zurückgreifen. Unterstützt wird er durch Kreisbrandmeister Marco Eich. Aufgrund der bestätigten Brandmeldung und Nähe zum Gebäude befindet sich zusätzlich die Feuerwehr Schöllkrippen auf Anfahrt. Sie kann diese aber abbrechen. Gegen 18:00 Uhr können alle die Einsatzstelle verlassen.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
Fotos: FF Heinrichsthal

Am Samstag den 15.02.2020 stürzte eine Reiterin im Waldgebiet am Edelbacher Ölberg. Um 15:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Kleinkahl und Schöllkrippen, die Bergwacht aus Hösbach und der Rettungsdienst alarmiert.

Mit Hilfe von Ersthelfern konnte die Reiterin schließlich gefunden werden. Diese wurde durch die First Responder der Feuerwehr Kleinkahl bis zum Eintreffen des Notarztes versorgt. Danach wurde die Patientin mit einem speziellen, geländegängigen Fahrzeug der Bergwacht aus dem Waldstück zum Rettungswagen verbracht.

Kommandant Ulf Wirzberger wurde von Kreisbrandmeister Norbert Ries, sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst und einem Einsatzleiter der Bergwacht unterstützt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleinkahl war mit drei Fahrzeugen und 14 Feuerwehrdienstleistenden vor Ort, die Feuerwehr Schöllkrippen mit zwei Fahrzeugen und 9 Feuerwehrdienstleistenden. Der Einsatz war nach ca. 2 Stunden beendet.

Zur Unfallursache und Art und Schwere der Verletzungen kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Gez. Tim Bathon
Öffentlichkeitsarbeit
Freiwillige Feuerwehr Kleinkahl

Am Samstag den. 15. Februar 2020 beendeten 25 Teilnehmer von Feuerwehren der Stadt Alzenau ihre Feuerwehr-Grundausbildung. Unter der Leitung von Björn Sticksel (FF Kälberau) fand diese zum dritten Mal als Basismodul zur Modularen Truppausbildung (MTA) statt. Die MTA ist seit wenigen Jahren das neue bayerische Konzept für die Ausbildung angehender Feuerwehrleute. Durch den modularen Aufbau wird praxisgerechter und damit zeitsparender ausgebildet.

Seit Ende September letzten Jahres trafen sich die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer jeden Montag und an diversen Samstagen im Feuerwehrgerätehaus Wasserlos, um sich in Theorie und Praxis auf ihre zukünftige Tätigkeit vorzubereiten.

Das Fachreferat Ausbildung entsandte Norbert Hepp und Philip Misterek zur Abnahme der Zwischenprüfung. Sie konnten sich als verantwortlicher Prüfer vom guten Ausbildungsstand der Teilnehmer überzeugen, die ihr Wissen mit sehr guten Ergebnissen unter Beweis stellten.

Am Ende durfte Bürgermeister Dr. Alexander Legler, Norbert Hepp, Philip Misterek und Björn Sticksel den folgenden Neu-Truppmännern und -frauen zu ihrer erfolgreichen Zwischenprüfung gratulieren:

Robin Schmidt und Pascal Wagenknecht (beide Albstadt), Laurin Elsner, Aaron Gollas, Niklas Haas, Bastian Knoth, Lukas Reinhard, Kareem Shehadeh-Rifai und Alina Zeller (alle Alzenau), Markus Debes und Kerstin Igl (beide Hörstein), Sandra Dimaggio und Sascha Kraus (beide Kälberau), Nico Borgner, Lukas Kempf, Michelle Kempf, Paul Keßler und Marius Weinand (alle Michelbach), so wie Gijsbert de Rue, Marius Gollas, Thorsten Kühne, Lukas Meyer, Daniel Reusing, Tim Schlenkrich und Nicola Seipel (alle Wasserlos).

Björn Sticksel

FF Kälberau

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Am 23.01.2020 fand bei FF Mainaschaff die jährliche Dienstversammlung statt. Kommandant Matthias Grimm verwies in seinem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2019 auf 189 Einsätze die bewältigt werden mussten. Im einzelnen waren es 36 Brandeinsätze, 102 Einsätze zur technischen Hilfe und 46 First-Responder-Einsätze. Besonders auffällig seien hier die Alarmierungen zu Kinder- und Säuglingsnotfällen. Leider waren 2019 auch wieder 5 Fehlalarmierungen zu verzeichnen.
Bei den 189 Einsätzen wurden vier Personen gerettet, für sieben Personen kam jede Hilfe zu spät. Die Aktiven leisteten 2019 1449 Stunden reine Einsatzzeit! Ungewöhnlich hoch war mit 25 die Anzahl der Einsätze in den Nachbargemeinden. Dies hatte zwei Gründe: Einmal das Unwetterereignis am 18. August 2019 im Bereich Alzenau / Kahl / Karlstein bei dem von der Feuerwehr Mainaschaff 13 Einsatzstellen abgearbeitet wurden. Zum zweiten am 31. Juli der Brand im Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Kleinostheim, der die nachbarliche Unterstützung seitdem nötig werden ließ. Grimm erinnerte auch an einige weitere herausragende Einsätze, die im vergangenen Jahr notwendig waren:
So zum Beispiel der Brand eines Anbaues an einem Wohnhaus am 24. März, im dicht bebauten Ortskern und der Großbrand am 11. Mai im Aschaffenburger Hafengebiet bei dem unter anderem die beiden Boote der Mainaschaffer Wehr gefordert waren.
Am 28. Juli waren nach einem Starkregenereignis um 1.00 Uhr zeitgleich zwei kritische Einsätze zu bewältigen:
In der Johann-Dahlem-Str. konnte sich die Besatzung eines Pkw nach der Überflutung der Straße nicht mehr selbst befreien und wurde mit Hilfe des Flachwasserbootes gerettet und in einem Spielcasino mussten 12 Personen über die Fenster ins Freie gerettet werden, nachdem die Türen wegen der enormen Wassermassen nicht mehr geöffnet werden konnten. Grimm konnte aber auch auf zwei erfolgreich beendete Vermisstensuchen verweisen, bei denen die Personen rechtzeitig gefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden konnten.
Im Berichtsjahr waren auch einige größere Übungen im Jahresplan zu verzeichnen. So z.B. eine große Übung am Festplatz und auf dem Main. Hier wurde eine Schiffshavarie angenommen. Die Übung wurde gemeinsam mit den Kameraden vom BRK, der Wasserwacht und der Bergwacht durchgeführt und auch von einem Hubschrauber der Bundeswehr unterstützt.
Die Feuerwehrtätigkeiten wurden von 62 Einsatzkräften, 50 Männer und 12 Frauen, verrichtet. Sechs Mädchen und sechs Jungen sind in der Jugendfeuerwehr. In der Kinderfeuerwehr genießen noch ein Mädchen und neun Jungen die spielerische Hinführung zur Feuerwehr. Der Altersdurchschnitt liegt bei 36 Jahren.
Für diese Einsätze haben sich die Kräfte in verschiedensten Lehrgängen und Seminaren weitergebildet:
Modulare Trupp Ausbildung: Kerstin Bauer, Kathrin Jörg, Julia Männche, Felix Schmitt, Noah Kunkel, Julian Dirnhofer, Max Halbig, Tobias Scheich, Niklas Wollenberg, Marius Wienand
Zugführer: Marian Bauer
Gerätewart: Benjamin Männche
Leiter Atemschutz: Benjamin Männche
Jugendfeuerwehrwart: Milena Wolf
Bootsführer: Christian Dorn
THL Seminar LKW und Busunfälle: Kaleb Kempf
Führerschein CE: Kaleb Kempf
First Responder: Julia Schade, Kerstin Bauer, Felix Schmitt
Bahnerden: Jan Schade, Kaleb Kempf
Atemschutzgeräteträger und CSA-Träger: Julian Dirnhofer, Noah Kunkel, Jan Schade
Türöffnen: Jens Wolff, Daniela Wolff
UBI-Funk: Joachim Taupp
Kommandant Grimm bedankte sich am Ende seiner Rede bei den Partnerinnen und Partner der Wehrleute, die oft die stillen Helden seien, wenn die Partner Hals über Kopf in das Gerätehaus zum Einsatz eilen und alle vorherigen Pläne zunichte gemacht werden.
Über die Jugendfeuerwehr und die Kinderfeuerwehr berichtete Jugendfeuerwehrwartin Milena Wolf. Neben der Teilnahme am Landkreiszeltlager in Hösbach und einer 48-Stunden-Übung hätten die Nachwuchsfeuerwehrleute ein Weihnachtstrucker-Paket gepackt, um einer bedürftigen Familie eine Freude zu bereiten.
Den Dank der Gemeinde für die ständige Einsatzbereitschaft der Aktiven zum Wohle der Bevölkerung überbrachte Bürgermeister Engler. Pfarrer Georg Klar überreichte eine persönliche Spende für die Arbeit in der Kinder- und Jugendfeuerwehr und dankte den Feuerwehrleuten für ihre Arbeit. Kreisbrandmeister Udo Schäffer bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit und die Tätigkeiten der Mainaschaffer Wehr, die sowohl örtlich als auch überörtlich getätigt worden seien.
In der darauffolgenden Jahreshauptversammlung des Fördervereins beleuchteten der Vereinsvorsitzende Matthias Zschirpe und Schriftführer Riccardo Martino die verschiedensten Aktivitäten und Veranstaltungen, die im Berichtsjahr 2019 durchgeführt wurden. Aus persönlichen Gründen beendeten der 1.Vorsitzende und die Kassiererin Andrea Grimm ihre Arbeit an der Jahreshauptversammlung.
Die Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse: 1. Vorsitzender Robert Dully, stellv. Vorsitzende Kerstin Bauer, Kassier Tim Langrock.

Joachim Taupp
Sachgebiet „Öffentlichkeitsarbeit“

Bild:                 Vorstandschaft 2020:

FF Mainaschaff 054

v.l.n.r: 1. Vors. Robert Dully, stellv.Vorsitzende Kerstin Bauer, Kassier Tim Langrock, Schriftführer Riccardo Martino, stellv. Kommandant Christoph Schöffel, Kommandant Matthias Grimm

Vorsorge und Verantwortungsbewusstsein bei Sitzungen und Umzügen

Deutschlands Jecken starten durch: Vor allem im Rheinland, aber auch in unserer Regionen reiht sich bald Sitzung an Sitzung; den Höhepunkt findet die närrische Saison dann mit den Umzügen an den „tollen Tagen". Damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, geben die Feuerwehren sieben Sicherheitstipps für Fastnachtssitzung und Karnevalsumzug:

Informieren Sie sich im Vorfeld und auch während der Veranstaltung über die Wetterlage. Smartphone-Apps wie NINA oder KatWarn sind hierbei hilfreiche Mittel.

 Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brennbarem Material.

Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle" und anderem Wurfmaterial heiß hergeht – halten Sie bei Umzügen ausreichenden Abstand zu den Festwagen.

Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben.

Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!

Viele Feuerwehren helfen ehrenamtlich bei der Absicherung von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie diese Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behindern.

Ob Feuer, Verkehrsunfall oder rettungsdienstlicher Notfall: Alarmieren Sie die Feuerwehr und Rettungsdirenst über den kostenfreien Notruf 112.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Einführung des 'Telenotarztes' in Bayern auf gutem Weg - Arbeitsbeginn der 'Telenotärzte' Mitte 2022 geplant - Bayern lehnt Gesetzentwurf des Bundes zur Reform der Notfallversorgung ab

+++ Die bayernweite Einführung des 'Telenotarztes' ist auf einem guten Weg, so dass mit einer flächendeckenden Einführung ab Mitte 2022 gerechnet werden kann. Das gab heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann anlässlich eines Ortstermins in Straubing bekannt. "Gemäß dem Beschluss des Ministerrats vom 9. Juli 2019 wird der 'Telenotarzt' Schritt für Schritt eingeführt. Aktuell werden unter anderem die notwendigen Änderungen im Bayerischen Rettungsdienstgesetz erarbeitet", so der Minister. Im Laufe dieses Jahres sei mit einem Beschluss im Landtag und dem Inkrafttreten der Gesetzesänderung zu rechnen. Das Projektteam zur Einführung des 'Telenotarztes' wird voraussichtlich im Juli dieses Jahres seine Arbeit aufnehmen. Herrmann: "Ohne die Unterstützung Straubings, den 'Telenotarzt' hier als Pilotprojekt durchzuführen, wäre eine bayernweite Entwicklung nicht möglich gewesen." Die niederbayerische Mittelstadt soll laut Herrmann wieder Telenotarztstandort werden. +++

Die Telemedizin ermöglicht es zum Beispiel via Videoübertragung dem unmittelbar behandelnden ärztlichen oder nicht-ärztlichen Personal, am Einsatzort und im Rettungswagen schnell auf zusätzliches Expertenwissen eines 'Telenotarztes' zuzugreifen – auch wenn dieser Experte nicht persönlich anwesend, sondern 'zugeschaltet' ist. Herrmann betonte zugleich, dass die flächendeckende Versorgung der bayerischen Bevölkerung mit notärztlichen Leistungen auch ohne Telenotarzt sichergestellt ist. "Die Besetzungsquote der bayerischen Notarztstandorte betrug letztes Jahr 96,8 Prozent. Zur weiteren Optimierung soll mittelfristig eine Notarztbedarfsstudie in Auftrag gegeben werden", so Herrmann.

Zum Anfang Januar vom Bundesministerium für Gesundheit vorgelegten Referentenentwurf für eine bundesweite Reform der Notfallversorgung sagte Herrmann: "Selbstverständlich liegt auch mir eine stetige Verbesserung der Behandlung von Notfallpatienten sehr am Herzen. Doch der Bund will mittels einheitlicher Vorgaben wesentliche Bereiche unserer Notfallrettung und unserer Leitstellen regeln. Zugleich soll aber ein Hauptteil der Finanzierung des Rettungsdienstes auf die Länder verlagert werden. Einer derartigen Aufgaben- und Lastenverteilung kann ich nicht zustimmen." Ziel sei stattdessen, Bayerns bewährte Rettungsstrukturen zu erhalten und weiter zu verbessern.

Am 15.02.2020 führt die Integrierte Leitstelle Bayer. Untermain einen Test beim turnusmäßig stattfindenden Probealarm auf dem Kanal 495 durch. Es soll hierbei getestet werden, ob die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg auch bei Ausfall der Steuerung der Gleichwellenfunkanlage und bei einem Verlust der Anbindung der ILS an die Gleichwelle in einer Rückfallebene über Funk noch auseichend zu alarmieren sind. Hierfür wird die Gleichwellensteuerung in der Feuerwache Aschaffenburg bzw. der ILS deaktiviert.

Die Relaisstellen Hahnenkamm, Johannesberg, Geishöhe und Wiesen der Geleichwellenfunkanlage, schalten dann alle in den RS1 Betrieb auf dem Kanal 495. Alle vier Relaisstellen arbeiten dann eigenständig ohne eine gemeinsame Steuerung. Anschließend wird der turnusmäßige Probealarm ab 11:30 Uhr durchgeführt.

Das bedeutet, dass die Fünfton-Folgen alle per Hand in den Alarmgeber an den ELP`s eingegeben und direkt über ein FuG auf Kanal 495 von der ILS zu den vier Relaisstellen ausgesendet werden.

Hierdurch wird sich der Ablauf des Probealarms am 15.02.2020 zeitlich deutlich erweitern und über das übliche Zeitfenster von 11:30 Uhr bis 11:45 Uhr hinausgehen.


Wie gut die Abdeckung durch die einzelnen Relaisstationen in dieser Rückfallebene ist und wie sicher die Alarmierung der Feuerwehren dann noch funktioniert, soll der Test im Zuge dieses Probealarms zeigen.

Sollte es bei einer Feuerwehr bei diesem Probealarm zu erheblichen Ausfällen kommen, die eine Alarmierung der Feuerwehr nicht mehr gewährleisten, dann bitten wir um Rückmeldung an den Fach-KBM Funk und IT Andreas Ullrich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0160/97250415.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Kommt´s her zur Feuerwehr!

Unter diesem Motto startet auf ANTENNE BAYERN eine große Initiative für neue Helfer-Helden. Der Startschuss dafür fiel in der heutigen Sendung „Guten Morgen Bayern“ mit den Moderatoren Wolfgang Leikermoser und Indra.

Ziel ist es mit der Aktion die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr ins öffentliche Interesse zu rücken und neue Ehrenamtliche für die Freiwillige Feuerwehr im gesamten Freistaat zu gewinnen.

Die ausführliche Presse-Info sowie das Bildmaterial, honorarfrei und zur freien Verfügung, finden Sie unter folgendem Link:

https://www.unternehmensgruppe-antenne.de/newsroom/pressemitteilungen/kommts-her-zur-feuerwehr-antenne-bayern-startet-initiative-fuer-neue-helfer-helden

Über ein Feedback zur Resonanz der Aktion bei den Feuerwehren vor Ort würde sich der Landesfeuerwehrverband Bayern freuen.


LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.
Carl-von-Linde-Straße 42
85716 Unterschleißheim

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Seminarkosten betragen 80,00 Euro und beinhalten Unterkunft und Verpflegung ohne Getränke.
Die Anmeldung zur diesem Seminar ist sowohl telefonisch über die Zentrale der Hanss-Seidel-Stiftung in München (Erna Kastner Referat 0309 (Tel. 089/1258-237 Fax. -338 Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wie auch auf der Internetseite der Hanss-Seidel-Stiftung www.hss.de und dort über den Reiter "Veranstaltungen" möglich.

Seminar Feuerwehr Rettungskräfte 20. 22. März Seite 1

Seminar Feuerwehr Rettungskräfte 20. 22. März Seite 2

Am heutigen Dienstagmittag gegen 14.00 Uhr ist ein Sattelzug an der Autobahn-Anschlussstelle Stockstadt der A3 verunglückt. Der 55-jährige Fahrer wollte aus Richtung Frankfurt kommend auf die Bundesstraße 469 in Richtung Miltenberg weiterfahren. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er dabei nach rechts von der Fahrbahn ab. Die Zugmaschine knickte ein und der Auflieger drohte nach rechts umzukippen. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Die Feuerwehren Stockstadt und Großostheim sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 14.05 Uhr zu diesem Unfall alarmiert. Die Einsatzkräfte stellten den Brandschutz her, sicherten die Unfallstelle ab und sicherten den Lkw gegen die gegen das Umfallen. Die Zugmaschine hatte sich so in der Leitplanke verkeilt, dass ein Bergeunternehmen mit einem Autokran angefordert werden musste. Ein Pkw-Fahrer versuchte durch die Absperrung an der Unfallstelle vorbeizufahren, wurde jedoch durch die anwesende Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach gestoppt. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott bis zum Eintreffen des Bergeunternehmens mit 5 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Einsatz für die Feuerwehren war um 15.30 Uhr beendet.

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Der Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) dankt den vielen Einsatzkräften beim Sturmtief "Sabine" 

Vor allem in Wäldern und Alleen ist weiter Vorsicht geboten / örtliche Warnungen beachten!

Bislang weniger Einsätze als befürchtet, aber bundesweite Vorbereitung:
Der DFV dankt allen Kräften der Feuerwehren und anderer Hilfeleistungsorganisationen für ihr Engagement anlässlich des Sturmtiefs „Sabine". In ganz Deutschland waren die Feuerwehren vorbereitet – auch wenn es bislang nicht so viele Einsätze gab wie erwartet.

Die flächendeckende Einsatzbereitschaft ist ein eindrücklicher Beweis für die Leistungsfähigkeit der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräfte.

„Vielen Dank an alle Menschen, die im Einsatz und in Bereitschaft waren oder noch sind", dankt der DFV-Vizepräsident Hermann Schreck.

Die Feuerwehren mahnen weiter zur Vorsicht: Die Gefahr ist noch nicht vorbei, auch wenn sich das Wetter in einigen Teilen Deutschlands beruhigt hat. Vor allem von instabilen Bäumen und herabfallenden Ästen in Wäldern und Alleen können auch nach dem Unwetter noch Gefahren ausgehen. Die Feuerwehren appellieren, die örtlichen Warnhinweise und Sperrungen auf jeden Fall zu befolgen.

Das Sturmtief Sabine ist in der Nacht von Sonntag, 09.02.20 auf Montag, 10.02.20 auch über den Landkreis Aschaffenburg hinweggezogen. Glücklicherweise war der Sturm nicht so heftig, wie ursprünglich erwartet. Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt war ab 00.00 Uhr unter der Leitung von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer mit 20 Personen besetzt. Auch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain hatte ihr Personal verstärkt. Ab 02.00 Uhr liefen die ersten Einsätze bei der Leitstelle ein. In Heinrichsthal, Jakobsthal, Rothenbuch und Laufach gab es Stromausfälle. Ebenfalls stromlos waren Teile von Großostheim das Ringheimer Wohngebiet, sowie die Ortsteile Pflaumheim und Wenigumstadt. Einsatzschwerpunkt für die Feuerwehren war die Beseitigung von umgestürzten Bäumen. So waren die B469 zwischen Großostheim-Mitte und Niedernberg wegen umherfliegender Planen und die B26 zwischen Babenhausen und Stockstadt wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Weiter war die Kreisstraße AB 8 zwischen der B26 und dem Flugplatzkreisel, sowie die Verbindungsstraßen zwischen Unterafferbach und Goldbach und zwischen Geiselbach und Horbach gesperrt. In Heinrichsthal wurde die Telefonleitung von einem umstürzenden Baum abgerissen. Zur Zeit sind noch folgende Straßen gesperrt:

Bundesstraße 26 ab der hessischen Landesgrenze Richtung Babenhausen, die Verbindungsstraße zwischen Unterafferbach und Goldbach, sowie die Verbindungsstraße zwischen Geiselbach und Horbach. Insgesamt hatten die 27 alarmierten Feuerwehren bis gegen 06.30 Uhr 88 Einsätze. Der Strom war in allen Teilen des Landkreises gegen 06.00 Uhr wieder zugeschaltet. Erfahrungsgemäß werden nach Tagesanbruch noch Einsätze dazukommen, da nun weitere Schäden ersichtlich werden. Die Feuerwehren waren mit 352 Einsatzkräften zur Beseitigung der Sturmschäden im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 10 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem war ein Fachberater des THW in der Kreiseinsatzzentrale.

Aufgrund des Sturmtiefs „Sabine“, dass in der Nacht von Sonntag, 09.02.2020 auf Montag, 10.02.2020 über den Landkreis Aschaffenburg ziehen wird, haben das zuständige Bayerische Ministerium für Unterricht und Kultus und das Staatliche Schulamt entschieden, dass in Stadt und Landkreis Aschaffenburg am Montag, 10.02.2020 die Schule ausfällt!