
Mittwoch, 12. März 2025
18:00-19:00 Uhr, kostenlose Onlinefortbildung
𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮: Evakuierungsübungen in Schulen und Kindertagesstätten
Referent: Lars Inderthal, federführender Autor der Fachempfehlung Evakuierungsübungen in Schulen und Kindertagesstätten, Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung von vfdb und DFV
Vorbereitung rettet Leben: Evakuierungsübungen in Schulen und Kindertagesstätten sind entscheidend, um Kindern und Jugendlichen sowie den dort arbeitenden Menschen die nötigen Fähigkeiten und das Vertrauen zu vermitteln, in Notfällen schnell und sicher zu handeln. Um sowohl Verantwortlichen an Schulen und Kindertageseinrichtungen als auch den Feuerwehren die Planung und Durchführung von Evakuierungsübungen zu erleichtern, gibt es nun eine neue Fachempfehlung.
Der praxisnahe Leitfaden wurde durch Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) unter Beteiligung des Fachausschusses Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren erstellt.
Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit dem Ticket als Anmeldebestätigung (ggf. Spamordner beachten) sowie den Zugangslink für den virtuellen Veranstaltungsraum.
Die Onlinefortbildung ist kostenfrei und beinhaltet ein Teilnahmezertifikat (im Nachgang per E-Mail, an alle, die angemeldet sind und teilgenommen haben).
Link zur Anmeldung:
https://www.eventmanager-online.com/de/event/fachempfehlung-zu-evakuierungsuebungen-in-schulen-und-kitas-1

Die aktuelle Fassung der Bayer. Schallzeichenverordnung kann hier herunter geladen werden:

Kommandant Claus Schmitt verlas seinen letzten Jahresbericht - denn Claus trat nach 18 Jahren an der Spitze als Kommandant bei der später stattfindenden Neuwahl nicht mehr an.
Es freute ihn sehr, dass wieder eine Leistungsprüfung durchgeführt wurde.
Er dankte der Gemeinde und dem Gemeinderat sehr, dass sie trotz der angespannten Lage am Neubau festgehalten haben.
Die Anzahl der Aktiven ist mit 41 Dienstleistenden leicht angestiegen und es freute ihn sehr wieder neue Aktive zu requirieren.
Stellv. Kommandant Michael Müller ging in seinem Bericht auf die 41 Übungen ein. Hier wurden 1185 Stunden von den Aktiven geleistet. Die Übungen wurden durchschnittlich von 15 Personen besucht. Drei Kameraden mit der höchsten Übungsbeteiligung konnte er hervorheben. Dies waren Noah Schanze, Luis und Tim Schmitt.
Jugendleiter Daniel Herbert berichtete von 13 Jugendlichen in der Jugendgruppe. Davon 10 Buben und 3 Mädchen. Ein herzliches Dankeschön geht an Jugendwartin Bianka Maier und ihr neues Team. Unterstützt wird sie in Zukunft vom stellv. Jugendwart Josh Kuntze, Aaron Geis, Paul Müller, Tim Schmitt und Leon Schachner. Hier wurden im vergangen Jahr unglaubliche 250 Stunden für die Betreuung der Jugendfeuerwehr investiert. Die Kindergruppe Löschkids hatten zum Jahresende 11 Kinder. Davon 8 Buben und 3 Mädchen. Ein großes Dankeschön ging an Julia Müller und Michaela Lunz, die seit Januar 2024 die Leitung der Löschkids übernommen haben. Kontinuierlich wechselten Kinder der Löschkids zur Jugendgruppe und von der Jugend in den aktiven Dienst, sodass aktuell 12 Personen zwischen 18 und 27 Jahren bei der aktiven Mannschaft dabei sind. Daniel Herbert verabschiedete sich nach 12 Jahren von dem Posten des Jugendleiters.
Bei den anschließenden Neuwahlen entschieden Michael Müller als Kommandant sowie Daniel Herbert als sein Stellvertreter das Rennen für sich.
Der frühere Kommandant Andreas Hartmann und der bisherige Kommandant Claus Schmitt wurden für Ihre langjährigen Leistungen für die Freiwillige Feuerwehr Sailauf von Peter Kernhof im Anschluß an die Wahlen zu Ehrenkommandanten ernannt.
Auch im Verein standen Neuwahlen an.
Für langjährige Dienst- und Vereinszugehörigkeit wurden geehrt:
Ein ganz besonderes Highlight wird 2025 das 150-jähriges Jubiläumsfest, welches vom 25.07. - 27.07.2025 im großen Festzelt auf dem Festplatz neben dem neuen Feuerwehrhaus gebührend gefeiert wird.






[Quelle Text von Christian Strohschein & Kerstin Schmitt, Bilder FF Sailauf]
Gegen 19:15 Uhr konnte die Ursache für die in mehreren Orten des Landkreises Aschaffenburg in der Stadt Aschaffenburg wahrgenommene Geruchsbelästigung ermittelt werden.
Ursächlich ist vermutlich ein Produktaustritt in einem benachbarten Landkreis bei dem es am heutigen Morgen zu einer kleinen Leckage die kurzfristig behoben werden konnte mit Odorierungsmitteln kam. Odorierungsmittel werden dem Erdgas beigemischt, um diesem den typischen, wahrnehmbaren Geruch zu verleihen und so Leckagen frühzeitig erkennbar zu machen. Dieser Geruch kann im Freien auch noch einige Stunden wahrgenommen werden.
Nach der Klärung der Ursache können die Maßnahmen der Feuerwehr eingestellt werden. Die eingesetzten Kräfte kehren zu ihren Standorten zurück.
Kreisbrandrat Frank Wissel bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften für ihr engagiertes Handeln zur Bewältigung dieser Lage.
Nachdem sich das Einsatzaufkommen zwischenzeitlich etwas entspannt hatte, werden die Feuerwehren aus Aschaffenburg, Mainaschaff, Kleinostheim, Karlstein, Steinbach und Hörstein erneut zu Einsätzen gerufen, die im Zusammenhang mit der anhaltenden Geruchsbelästigung stehen.
Parallel zu den laufenden Maßnahmen werden weiterhin Luftproben durch das Analytische Task Force (ATF) Team untersucht, um die Ursache der Geruchsbelästigung zu ermitteln.



Aufgrund des erhöhten Koordinierungsbedarfs im Rahmen des aktuellen Einsatzgeschehens wurde Kreisbrandrat Frank Wissel von Landrat Dr. Alexander Legler nach Artikel 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes gegen 11:30 Uhr zum örtlichen Einsatzleiter bestellt.
Bereits zuvor, gegen 10:58 Uhr, erreichte ein weiterer ernst zu nehmender Notruf die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Aus einer Grundschule in Kahl am Main wurde gemeldet, dass 30 Kinder über Übelkeit und Unwohlsein klagten. Unverzüglich wurden umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet: zwei Rettungswagen, zwei Notärzte, ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Florian Ewald), ein organisatorischer Leiter (Sven Oster) des Rettungsdienstes sowie ein leitender Notarzt (Daniel Merten) wurden zur Einsatzstelle entsandt.
Vor Ort erfolgte die Sichtung der betroffenen Kinder durch die Notärzte. Nach eingehender Untersuchung konnten alle 30 Kinder in die Obhut ihrer Eltern entlassen werden. Derzeit kann kein Zusammenhang zwischen den aufgetretenen Symptomen der Kinder und dem Gasgeruch nachgewiesen werden. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes sowie des Malteser Hilfsdienstes im Einsatz. Die Feuerwehr Kahl führte Messungen im Bereich der Schule durch. Mit den Messgeräten der Feuerwehr konnte kein Gefahrstoff festgestellt werden. Kreisbrandinspektor Georg Thoma unterstützte den Einsatzleiter Alexander Reuß in der Einsatzführung.
Parallel zu diesen Maßnahmen wurde von der Berufsfeuerwehr Mannheim die Analytische Task Force (ATF) angefordert. Die ATF ist eine Spezialeinheit zur Detektion, Identifikation und Beurteilung von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen (CBRN) Gefahrenlagen. Sie unterstützt die lokalen Einsatzkräfte mit hochspezialisierter Messtechnik und Expertise. Die Fachkräfte werden gegen 15:00 Uhr erwartet.


Am Montagmorgen, den 3. Februar 2025, seit 8:45 Uhr, kommt es in den Ortslagen von Karlstein, Kahl, Kleinostheim, Mainaschaff und Stockstadt zu einem groß angelegten Feuerwehreinsatz. Grund dafür ist ein massiver Gasgeruch, der von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern über den Notruf bei der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain gemeldet wurde.
Unverzüglich wurden die Freiwilligen Feuerwehren der betroffenen Ortschaften alarmiert, um die Lage vor Ort zu erkunden. Die Gesamteinsatzleitung ist im Feuerwehrgerätehaus Kleinostheim eingerichtet. Insgesamt sind rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.
Unter der Leitung von Kreisbrandrat Frank Wissel sind die Kreisbrandinspektion mit Kreisbrandinspektor Georg Thoma, Kreisbrandmeister Thorsten Frank, Kreisbrandmeister für ABC-Gefahren Christoph Ostheimer, Kreisbrandmeister Raphael Debes sowie Kreisbrandmeister Markus Fischer beteiligt. Unterstützung erhalten sie von den Fachberatern für ABC-Gefahren Dirk Ohler und Franz Borrmann.
Auch die hessischen Nachbarleitstellen melden ein erhöhtes Notrufaufkommen aufgrund des wahrgenommenen Gasgeruchs. Parallel dazu sind die Gasversorger der betroffenen Gemeinden eingebunden, um ihre Gasstationen und Leitungen zu überprüfen.
Trotz umfassender Aufklärungsmaßnahmen durch die Feuerwehr können bis jetzt keine konkreten Feststellungen hinsichtlich einer Gasquelle getroffen werden. In den betroffenen Ortslagen sind Messpunkte eingerichtet, um die Konzentration in der Umgebungsluft in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.
In Mainaschaff wird die Bevölkerung vorsorglich durch die Feuerwehr mittels Lautsprecherdurchsagen gewarnt. Zusätzlich erfolgen Warnmeldungen über die Warn-Apps KATWARN und NINA.

