





Die Kreisjugendfeuerwehr erweitert ihr Angebot im Verleih: Ab sofort steht mit Winkie Tessa eine neue, weibliche Winkfigur zur Verfügung. Sie ist bereits im Verleihkalender integriert und kann direkt gebucht werden.
Damit stehen nun insgesamt zwei Gebläse sowie vier verschiedene Aufsätze zur Auswahl:
Bitte gebt bei der Reservierung unbedingt an, welcher Aufsatz gewünscht ist.
Für Rückfragen steht KBM Eva Freudenberg gerne zur Verfügung.

Der Fachbereich 9 – Brandschutzerziehung, Brandschutzaufklärung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern hat den Brandschutzerziehungsordner „Alles über Feuer und Rauch“ aktualisiert. Die Version „04/2026“ ist die erste, welche jetzt auch in den Bundesländern Saarland und Nordrhein-Westfalen verwendet wird.
Der Brandschutzerziehungsordner wurde komplett neugestaltet:
Folgende weitere Änderungen und Aktualisierungen wurden gemacht:
Der Ordner steht als Datei auf der Seite des LFV Bayern Fachbereichs 9 zum Download zur Verfügung:
www.lfv-bayern.de/fachbereiche/fachbereich-9/#heading-ordner-alles-uber-feuer-und-rauch
(Quelle LFV Bayern)



Nach dem im letzten Jahr das 75-jährige Bestehen des Großostheimer Ortsteils Ringheim gefeiert wurde, der nach dem zweiten Weltkrieg auf einem in den 1930-Jahren gebauten Militärflugplatz entstanden ist, kann nun 2026, ein Jahr später, auch mit einem Fest am 1. Mai das 75-jährige Jubiläum einer Freiwilligen Feuerwehr in Ringheim gefeiert werden.
Zur Gründungszeit 1951 standen in Ringheim lediglich die Gebäude des ehemaligen Fliegerhorstes, die von Flüchtlingen und Vertriebenen bewohnt wurden, und es entstanden im Bereich des heutigen Südrings und der heutigen Sonnenstraße gerade die ersten Siedlungshäuser. Die Ringheimer Neubürger waren es aus ihrer alten Heimat gewohnt, dass man sich um den Brandschutz als freiwillige Feuerwehrleute selbst kümmerte. Da die Freiwillige Feuerwehr in Großostheim eine weite Anfahrt hatte und die Motorisierung der Löschgeräte auch noch nicht so weit vorangeschritten war, gründete man zunächst eine Löschgruppe in Ringheim. Der Großostheimer Feuerwehrkommandant Georg Flügel ernannte Fritz Riemann und Hans Schiedrich zu Gruppenführern der Ringheimer Mannschaft. Als Ausstattung erhielten sie ein Saug- und Druckspritze aus dem Jahre 1881 (Bild 1) mit dazu gehörenden Schläuchen und Armaturen. Zum Abstellen der Spritze wurde zunächst eine private Garage genutzt. Später stellte der Markt Großostheim den Kameraden in Ringheim einen Abstellraum des ehemaligen Fliegerhorstes am Legesweg als Gerätehaus zur Verfügung.
Mit dem Wachsen des Ortsteils Ringheim und der Ansiedlung auch von Gewerbe wurde 1961 auf Bestreben der damaligen Kreisbrandinspektion die Freiwillige Feuerwehr in Ringheim organisatorisch selbständig. Erste Kommandant in Ringheim wurde Werner Löffler, der Besitzer der in Ringheim ansässigen Wattefabrik.
Kommandant Löffler sorgte für eine Verbesserung der Ausrüstung. Die Feuerwehr erhielt eine Tragkraftspritze TS 8/8 und weiteres Schlauchmaterial. In Eigenleistung wurde ein gebrauchter Opel Blitz Kastenwagen zu einem Tragkraftspritzenfahrzeug (Bild 2 + 3) umgebaut.
1971 wurde Fritz Seitschek zum neuen Kommandanten gewählt. Er konnte 1972 ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug auf Basis eines Ford Transit (Bild 4) für die Feuerwehr in Ringheim in Empfang nehmen. Da das Gerätehaus im Legesweg wirklich nur dem Abstellen des Feuerwehrfahrzeuges und der Lagerung einiger Geräte diente, erhielt 1975 die Mannschaft in der ehemaligen Funkleitbaracke im Ostring zusätzliche Räumlichkeiten, die in Eigenleistung zu einem Feuerwehrheim ausgebaut wurden (Bild 5).
Den kompletten Brandschutz und die technische Hilfe konnte die Ringheimer Feuerwehr für ihren Ortsteil nie alleine leisten. Sie war immer auf die Unterstützung aus dem Hauptort angewiesen. In der Freiwilligen Feuerwehr in Ringheim engagierten sich viele Neubürger der ersten Stunde, eine sichere Einsatzstärke der Ortsfeuerwehr konnte aber auch mit den später in die Neubaugebiete gezogenen Bürgerinnen und Bürgern in Ringheim nicht erreicht werden. Nach der Gemeindegebietsreform mit der Eingemeindung von Pflaumheim und Wenigumstadt erhoffte man sich einen Feuerwehrhausneubau in Ringheim, der allerdings vom Gemeinderat abgelehnt wurde.
Nachdem am Ortseingang vom Ortsteil Pflaumheim 1990 ein zentrales Feuerwehrgebäude für die fusionierten Freiwilligen Feuerwehren Großostheim und Pflaumheim entstanden war, schloss sich 1991 auch die aktive Mannschaft aus Ringheim ebenfalls freiwillig der Großostheimer Feuerwehr an. Das Tragkraftspritzenfahrzeug wurde umgestellt und zu einem Kleinalarmfahrzeug (Bild 6) umgebaut und als solches noch einige Jahre im ganzen Markt Großostheim weitergenutzt. Heute sind die Kameradinnen und Kameraden aus Ringheim ein unverzichtbarer Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim und sie tragen in einem nicht unerheblichen Umfang zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger im ganzen Markt Großostheim bei. So hat auch der heutige Großostheimer Kommandant Alan Friedreich seinen Ursprung bei der Freiwilligen Feuerwehr in Ringheim (Bild 7, vorne rechts).
Fritz Seitschek beendete mit dem Anschluss der aktiven Mannschaft seinen Dienst als Kommandant in Ringheim. Er führte den Verein in Ringheim bis 1996 weiter und wurde zum Ehrenkommandanten ernannt.
Nachdem Fritz Seitschek altersbedingt 1996 nicht mehr zur Wahl angetreten war, wurde Jürgen Klabunde der neue Vereinsvorsitzende. Nach zwei Jahrzehnten gab er sein Amt an den heutigen Vereinsvorsitzenden Matthias Staudt weiter.
Der Feuerwehrverein in Ringheim blieb auch nach dem Anschluss weiterhin eigenständig in Ringheim bestehen. Er wirbt weiter für ehrenamtliche aktive Feuerwehrleute aus der Ringheimer Bürgerschaft für die Großostheimer Feuerwehr und repräsentiert dort bis heute die Feuerwehr im Ortsteil Ringheim. Das Feuerwehrheim im Ostring wird weiterhin als Vereinsdomizil genutzt (Bild 8) und es wird ein aktives Vereinsleben betrieben. Der Ringheimer Feuerwehrverein ist ein wichtiger Faktor im gesellschaftlichen Leben in Ringheim. Viele Veranstaltungen in Ringheim wären ohne das Zutun und der Mithilfe der Ringheimer Feuerwehrleute gar nicht denkbar.
Mit stolzem Blick zurück auf die Vergangenheit und mit Zuversicht auf eine gute Zukunft freuen sich die Ringheimer Feuerwehrkameradinnen und -kameraden dieses besondere Jubiläum mit einem gesellingen Tag, in guter Atmosphäre am 1. Mai. ab 10 Uhr gemeinsam mit ihren Gästen am Feuerwehrheim im Ostring feiern zu können.
(Bilder FF Ringheim)



Am 23.04.2026 gab auf der Gemeinderatssitzung Bürgermeister Grimm bekannt, dass der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Waldaschaff am 10. Juli 2026 stattfindet.
Nach einer langen Planungsphase sind nun alle Vorbereitungen für den Neubau soweit abgeschlossen, sodass dem Baubeginn nichts mehr im Wege steht. Mit der Vergabe des Auftrags an einen Totalunternehmer konnten deutliche Einsparungen bei den Baukosten für das Feuerwehrhaus mit insgesamt 13 Stellplätzen und all seinen notwendigen Einrichtungen erzielt werden.
(Bild Gemeinde Waldaschaff, Präsentation des TU)
Im Rahmen des bundesweiten Girls Day beteiligte sich auch die Feuerwehr Haibach an dem Aktionstag zur beruflichen Orientierung. Ziel des Girls Day ist es, Mädchen Einblicke in Berufsfelder zu ermöglichen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen.
Mit Laurina begrüßten wir eine engagierte Teilnehmerin, die bereits Mitglied der Jugendfeuerwehr ist. Während ihres Besuchs erhielt sie praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Feuerwehr. Unter Anleitung unseres hauptamtlichen Gerätewarts stand vor allem das aktive Mitmachen im Mittelpunkt. Dazu gehörten unter anderem das Ausrollen von Schläuchen, das Kennenlernen eines Unterflurhydranten, das Ausprobieren technischer Ausstattung an den Einsatzfahrzeugen sowie unterstützende Tätigkeiten bei der Fahrzeugpflege.
Die Aufgaben im Feuerwehrdienst sind vielseitig und erfordern Verantwortungsbewusstsein, technisches Verständnis und Teamarbeit. Der Girls Day bietet eine wertvolle Gelegenheit, diese Anforderungen und Möglichkeiten unmittelbar zu erleben und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Unser Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Tag ermöglicht haben. Insbesondere bedanken wir uns bei unseren ehrenamtlichen Einsatzkräften, die sich Zeit genommen haben, Einblicke in ihre Arbeit zu geben und ihr Fachwissen weiterzugeben.
Die Feuerwehr Gemeinde Haibach lebt vom Ehrenamt und vom Engagement junger Menschen. Wer Interesse an Technik, Teamarbeit und einer sinnvollen Aufgabe in der Gemeinschaft hat, ist bei unserer Jugendfeuerwehr herzlich willkommen. Die Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Montag um 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus Haibach.



Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Haibach
Rohrbrunn – Am Freitagmittag, 24.04.2026, wurden um 12:00 Uhr die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff und Bessenbach gemeinsam mit Kreisbrandrat Frank Wissel und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann mit dem Einsatzstichwort „THL 4 VU – Lkw/Bus, Person eingeklemmt“ auf die Bundesautobahn A3 alarmiert.
Kurz vor der Rastanlage Rohrbrunn war ein Sattelzug verunfallt. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Fahrer vermutlich infolge eines Reifenplatzers die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Lkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke sowie einen Wildschutzzaun und kam schließlich zwischen zwei Bäumen zum Stillstand.
Durch das Abkommen von der Fahrbahn wurde die Ölwanne des Fahrzeugs beschädigt, wodurch Betriebsstoffe austraten. Der Fahrer blieb unverletzt, konnte das Fahrzeug jedoch zunächst nicht eigenständig verlassen, da die Fahrzeugtüren durch die Bäume blockiert waren. Die Feuerwehr Weibersbrunn entfernte die Bäume mithilfe einer Motorsäge, um den Fahrer zu befreien.
Die Feuerwehr Bessenbach konnte den Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen. Die Einsatzleitung der Feuerwehr lag bei Felix Roth, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Weibersbrunn. Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz. Aufgrund des Einsatzes musste die Autobahn kurzzeitig vollgesperrt werden. Die Bergung des Lkw wird durch die Autobahnmeisterei organisiert und erfolgt in den kommenden Stunden.



Text und Bilder: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg
Am Abend des 23.04.2026 wurde die Feuerwehr Großostheim gegen 20:00 Uhr gemeinsam mit einem Rettungswagen zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Turmstraße alarmiert. Als die Feuerwehr weniger als 5 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eintraf, hatten die Bewohner das Haus bereits weitgehend verlassen.
Ein Holzofen im Dachgeschoss war ursächlich für den Einsatz der Feuerwehr. Mehrere Umstände - im Wesentlichen das kalte, frisch erzeugte Holzfeuer und der kurze Weg durch den Kamin bis ins Freie - sorgten in Kombination dafür, dass der entstehende Rauch nicht ordnungsgemäß nach oben abziehen konnte, sondern stattdessen nach unten drückte und sich so in allen drei Wohneinheiten des Gebäudes verteilte.
Neben der Feuerwehr, der Polizei und dem Rettungsdienst war deswegen auch der örtlich zuständige Kaminkehrer vor Ort. Die Feuerwehr kontrollierte alle betroffenen Wohnungen und belüftete sie anschließend, nachdem kein offenes Feuer festgestellt werden konnte. Im Anschluss konnte die Einsatzstelle nach Rücksprache mit dem Kaminkehrer verlassen und die Wohnungen an die Wohnungseigentümer übergeben werden. Einsatzleiter Markus Zöller konnte auf 22 Einsatzkräfte zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann stand ihm beratend zur Seite. Der Einsatz war nach rund 45 Minuten beendet.
Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Großostheim