
Am 22.09.2024 wurde gegen 15 Uhr der Integrierten Leistelle Bayer. Untermain über einen automatischen eCall Notruf aus einem Fahrzeug ein Unfall auf der BAB A 3 im Bereich der Zufahrt zur Rastanlage Spessart-Süd auf Höhe Rohrbrunn in Fahrtrichtung Würzburg gemeldet. Das verunfallte Fahrzeug qualifizierte sich als leichtes Nutzfahrzeug mit zwei Insassen. Unsere Leitstelle alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff und den zuständigen Kreisbrandnspektor Otto Hofmann gemeinsam mit dem Rettungsdienst.
Die anrückenden Einsatzkräfte fanden an der Einfahrt zur Rastanlage einen Pickup mit einem größeren Anhänger, der auf die Leitplanke in der Fahrbahnteilung zwischen Autobahn und Einfahrt zur Rastanlage aufgefahren war. Der Anhänger hatte sich quergestellt und sich mit dem Zugfahrzeug verkeilt.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und trennte anschließend das Zugfahrzeug vom Anhänger, damit sie von einem Abschleppdienst von der Unfallstelle abgeholt werden konnten.
Die beiden Fahrzeuginsassen wurden vom Rettungsdienst gesichtet und waren bei ihrem Unfall unverletzt geblieben, ein Abtransport durch den Rettungsdienst war daher nicht erforderlich. Fahrer und Beifahrer hatten Glück, da am Beginn der Leitplanke zwischen Autobahn und Einfahrt ein Aufpralldämpfer eingebaut war, der die Wucht des Aufpralls aufnahm.
Kurzzeitig war die komplette Fahrbahn gesperrt. Während den Bergungsarbeiten war nur die Einfahrt zur Rastanlage und die rechte Fahrspur Richtung Würzburg abgesperrt. Gegen 17 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
(Bilder FF Weibersbrunn)




Eine neue Drehleiter (DLA K 23/12) wurde am Freitag, den 20.09.2024, beim Hersteller abgeholt und bei der Freiwilligen Feuerwehr Hösbach am Feuerwehrhaus in Empfang genommen.
Die Indienststellung in den Einsatzdienst wird nach Abschluss der Schulungen und Einweisungen im Laufe des Herbstes erfolgen, die offizielle Übergabe und Segnung erfolgt im Rahmen der 150-Jahr-Feier am 1. Juni 2025. Das neue Fahrzeug ersetzt eine 20 Jahre alte Drehleiter zum Ende ihrer Dienstzeit.
Der neue Funkrufname lautet – wie der alte – „Florian Hösbach 30/1“.
Die Drehleiter vom Typ L32A XS 3.2 wurde von Rosenbauer Karlsruhe auf einem Fahrgestell des Typs Mercedes-Benz Atego 1630F aufgebaut. Die zulässige Gesamtmasse beträgt 16.000 kg und wird über einen Heckantrieb mit 220 kW (299 PS) Motorleistung durch eine Allison Vollautomatikgetriebe bewegt.
Die verlängerte Fahrzeugkabine bietet Platz für einen selbständigen Trupp aus 3 Einsatzkräften.
Der Aufbau ist mit umfangreicher LED-Beleuchtung, Kameras und Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Blaulichter sind in den Korb, die Front, das Heck und, als eine der ersten Drehleitern, in das Dach als neues Rosenbauer-Designelement integriert. Neben dem elektronischen Signalhorn mit Durchsageeinrichtung ist eine Martin-Horn Pressluftanlage in der Stoßstange verbaut. Auch verfügt der Aufbau zusätzlich zu der Umfeld- und Podest-Beleuchtung über eine Heckwarneinrichtung und eine SafeSky-Einrichtung zur Beleuchtung des Bereichs über der Drehleiter bei Nacht.
Die Stützen der 4-fach Waagrecht-Senkrecht-Abstützung mit einer Abstützbreite von 2.500 bis 4.850 mm sind bei Bedarf einzeln und stufenlos ausfahrbar. Das Bedienfeld der Abstützung zeigt dabei die aktuelle Neigung des Fahrzeugs, den Ausladungsbereich und den Zustand der Sicherheitseinrichtungen an. Die Position der Abstützung ist durch LED-Spots schon beim Erreichen der Einsatzstelle erkennbar.
Der 5-teilige Leitersatz erreicht eine Arbeitshöhe von 32m. Durch das Gelenk des abneigbaren Korbarms können auch schwer erreichbare oder durch Hindernisse verbaute Punkte erreicht werden. Der 5-Personen-Korb mit 500 kg Tragkraft kann vorne vollständig geöffnet werden, um eine Krankentragenhalterung auch am Korbboden zu ermöglichen. Außerdem können am Korb diverse Arbeitsgeräte wie Lüfter und Sicherungsgeräte angebaut werden. Für die feste Verrohrung im Korb ist im Korb ein C-Schlauch und eine C-Hohlstrahlrohr verlastet, und kann zusätzlich zum Wenderohr mit einer Durchflussmenge von 2000 l/min angeschlossen werden.
An Rettungskorb und Leitersatz sind mit insgesamt 10 LED-Scheinwerfer und 4 Kameras verbaut.
Im Unterwagen sind umfangreiche Gerätschaften für die technische Hilfeleistung, Brandbekämpfung und Personenrettung mit der Drehleiter verlastet und so angeordnet, dass sie gut erreichbar und schnell einsetzbar sind.
Dem insgesamt gut gelungenen neuen Einsatzfahrzeug wünschen wir eine allzeit gute und sicherer Fahrt und der ganzen Mannschaft eine erfolgreiche Schulungszeit und immer eine gesunde Heimkehr.
(Quelle und FF Hösbach)





Nach etwa 28 Monaten nach dem Brand im Schneppenbacher Feuerwehrhaus, bei dem auch der Mannschaftstransportwagen ein Opfer der Flammen wurde, konnte sich die Freiwillige Feuerwehr Schneppenbach in den letzten Tagen über ihren neuen MTW freuen, der nun für den Feuerwehrdienst bereitsteht. Der MTW trägt den Funkrufnamen „Florian Schneppenbach 14/1“.
Das Fahrzeug, ein VW T6.1 Transporter, wurde in den letzten Wochen durch die Firma Fahrzeugbau Urban GmbH & Co. KG in Schöllkrippen zu einem Feuerwehrfahrzeug ausgebaut und durch die Firma "Kretschmar Werbung" aus Schöllkrippen-Hofstädten im Design der Schneppenbacher Feuerwehr beklebt.
Daten, Ausstattung und Beladung des Fahrzeuges:
- Transporter VW T6.1 Kombi
- Motor: 2,0L TDI SCR 110 kW
- Getriebe: 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe
- Sondersignalanlage:
> Lichtbalken Legend LPD LED
> Heckbalken Signalmaster LED 6+2
> Frontblitzleuchten Nano LED
> Blitzleuchten Nano LED in Heckklappe verbaut
> Tonfolgeanlage Sirenen EKS 200 (Martinshornsimulation)
> Bedieneinheit Rauwers Tiny8
- Beladung:
> 1x Fahrzeugsprechfunkgerät MRT
> 3x Handsprechfunkgerät HRT
> 3x Adalit Handlampe
> 1x Krankentrage
> 2x Warnblitzleuchte
> 2x Faltwarndreiecke
> 2x Warndreieck
> 2x Winkerkelle
> 1x Feuerlöscher
> 1x AED
> 1x Rettungsrucksack
> 6x Verkehrsleitkegel
> 1x Halterung für Wärmebildkamera
> 8x Trainingsanzug (Ersatzkleidung)
> 1x Abschleppseil
> 8x Warnweste
> 1x Suchscheinwerfer
Auf diesem Wege möchte sich die Freiwillige Feuerwehr Schneppenbach noch einmal sehr herzlich bei der Feuerwehr Aschaffenburg für die doch jetzt längere Leihgabe des MTW`s bedanken. Vielen, vielen Dank von der Feuerwehr in Scheppenbach!
(Quelle und Bilder FF Schneppenbach)
Seit nunmehr 25 Jahren stellt der First Responder-Dienst in Heigenbrücken eine unverzichtbare Unterstützung bei akut lebensbedrohlichen Verletzungen und Erkrankungen dar. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr-Sanitäter wird die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes entscheidend überbrückt, wodurch lebensrettende Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden können.
In diesen 25 Jahren wurden insgesamt 1.940 Einsätze erfolgreich absolviert.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg sprechen ihren herzlichen Dank für das außergewöhnliche Engagement und die beständige Einsatzbereitschaft aus.
Am vergangenen Wochenende haben 22 Teilnehmer erfolgreich an einer umfassenden Ausbildung zum THL-Zusatzmodul in Schöllkrippen teilgenommen. An vier verschiedenen Stationen hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, den Umgang mit technischem Gerät zu erlernen und praktische Erfahrungen zu sammeln.
An der ersten Station stand das Trennen und Schneiden mit Hilfsmitteln wie Kettensäge, Rettungssäge und Trennschleifer im Fokus. Die zweite Station widmete sich dem Absichern und Ausleuchten von Einsatzstellen sowie dem Umgang mit einer Tauchpumpe.
An der dritten Station konnten die Teilnehmer einen PKW mit Hebekissen oder einem Hi-Lift anheben und anschließend einen LKW mittels Mehrzweckzug bewegen. Die vierte Station bot die Möglichkeit, mit schwerem Gerät eine Seitenöffnung in einen PKW zu schneiden.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich weiterzubilden. Ein besonderer Dank geht auch an die Ausbilder der Feuerwehren Schöllkrippen und Königshofen, die diese praxisorientierte Schulung ermöglicht haben.
Bilder: Sebastian Kaltwasser, Feuerwehr Schöllkrippen




























Wie es sich für eine Olympiade gehört, gaben auch die Wettergötter noch einmal alles. So konnten 160 Kinder aus 14 Kinderfeuerwehren des Landkreises, in 38 Gruppen, bei allerbestem Wetter in Goldbach auf dem Gelände der Feuerwehr Goldbach, deren Kinderfeuerwehr gerade ihr 15-jähriges Jubiläum feiert, und dem angrenzenden Gelände des TV Goldbach in sechs Disziplinen gegeneinander und miteinander antreten.
Egal, ob es darum ging, kleine Löschfahrzeuge mit einem Wasserstrahl einen Schlauch entlang rasen zu lassen, ob ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau mit der korrekten Einsatzkleidung anzuziehen war, ob es darum ging, einen Ball in einer Rinne aus vielen kleinen Stücken quer über den Sportplatz zu bewegen, ob Wasser in Bechern über Hindernisse transportiert werden musste oder ein Turm aus Wasserkästen einmal in der Horizontalen zu errichten war – die Brandschützer von morgen gaben alles und hatten dabei noch jede Menge Spaß.
Um die ganze Veranstaltung perfekt zu machen, sorgte die Feuerwehr Goldbach mit Bratwürsten, Pommes, Kuchen und Getränken für das leibliche Wohl der Kinder und ihrer ca. 50 Betreuer. Ebenfalls begeistert aufgenommen wurden die Feuerwehr-Unimogs des Fachreferats Kinderfeuerwehr und die große, in Bessenbach stationierte Hüpfburg des Bezirksfeuerwehrverbandes Unterfranken.
Nach der Auswertung der Ergebnisse konnte es gegen 14.00 Uhr an die Siegerehrung gehen. Der dritte Platz ging an die Gruppe „Laufach III“, der zweite Platz an „Karlstein I“ und den Pokal für den ersten Platz konnte die Gruppe „Waldaschaff I“ mit nach Hause nehmen.
Vielen Dank an alle Teilnehmer und ihre Betreuer sowie an alle Mitglieder des Fachreferats Kinderfeuerwehr und alle Helfer, die den Tag zu einem tollen Erlebnis gemacht haben.
Ein besonderer Dank geht noch an den TV Goldbach, dessen Vereinsgelände direkt neben der Feuerwehr Goldbach wir nutzen durften und das mit seiner räumlichen Nähe sehr geholfen hat, die Veranstaltung rund zu machen.
An dieser Stelle möchten wir auch ganz herzliche Genesungswünsche an den Kreisbrandmeister Kinderfeuerwehr Volker Hock senden, der die Kreis-Kinderfeuerwehr-Olympiade geplant hatte und leider aufgrund einer Erkrankung am Samstag nicht dabei sein konnte.
Bilder und Text: Sascha Rheker im Auftrag der Pressestelle der Kreisbrandinspektion































Insgesamt 22 engagierte Teilnehmer aus 12 verschiedenen Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg nutzten heute die Gelegenheit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung im Rahmen eines speziellen Seminars zu erweitern. Die Schulung, die sowohl theoretische als auch praktische Elemente umfasste, fand in Jakobsthal statt und war ein voller Erfolg.
Der Tag begann mit einem fundierten theoretischen Einstieg, der von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann geleitet wurde. In diesem Block wurden die Teilnehmer umfassend über die Besonderheiten und Herausforderungen bei der Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden informiert.
Anschließend ging es in den praktischen Teil über, der aus vier Stationen bestand. Die Feuerwehrleute konnten ihr Wissen direkt anwenden und erweitern. An den Stationen mussten Glutnester gesucht und bekämpft, ein Wundstreifen angelegt sowie ein Löschangriff mit C- und D-Leitungen und einer tragbaren Pumpe im Gelände durchgeführt werden. Den Abschluss bildete die Arbeit mit der Feuerpatsche an brennendem Stroh, bei der die Teilnehmer die Theorie in die Praxis umsetzen konnten.
Die praktische Ausbildung wurde von den Feuerwehren Daxberg und Jakobsthal vorbereitet und mit großem Engagement durchgeführt.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg bedanken sich herzlich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Ausbildungstages beigetragen haben.





















Am 19.09.2024 leistete die Freiwillige Feuerwehr Großostheim mit dem landkreiseigenen Abrollbehälter Rettung beim Brand in der Aschaffenburger Seniorenresidenz nachbarliche Hilfe in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg.
Der Abrollbehälter Rettung ist mit Gerätschaften und Materialien für den schnellen Transport einer größeren Anzahl betroffener und insbesondere verletzter Menschen aus einem Gefahrenbereich ausgestattet und zum anschließenden Betrieb einer ersten Verletztenablage und einer Sammelstelle von Unverletzten außerhalb des Gefahrenbereichs konzipiert.
Bericht zum Einsatz in der Seniorenresidenz Elisa von der Feuerwehr Aschaffenburg:
Brand in einer Seniorenresidenz (feuerwehr-aschaffenburg.de)





Die Feuerwehren aus Karlstein und aus dem benachbarten hessischen Seligenstadt waren wegen des immer wieder wahrnehmbaren unangenehmen Geruchs bereits mehrfach in den letzten Monaten im Einsatz. Die Emissionsquelle bzw. der Verursacher konnte aber bisher nicht gefunden werden.
