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Für einen Einsatzbericht über das Sturmereignis am 18.08.19 im Raum Alzenau und Kahlgrund suche ich aussagekräftige, hochauflösende Bilder. Wer Bilder zur Verfügung stellen kann, setzt sich bitte mit KBM Rollmann in Verbindung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Am 11. September 2019 ist das Atemschutzzentrum in Goldbach wegen einer Veranstaltung des Marktes Goldbach den ganzen Tag geschlossen.

In der Nacht von Sonntag 01.09.19 auf Montag 02.09.19 brannte im Alzenauer Ahornweg eine Gartenhütte aus bislang unbekannten Gründen in voller Ausdehnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr, die um 02.11 Uhr zu dem Brand alarmiert wurde, drohte das Feuer auf umstehende Wohnhäuser und weitere Gartenhütten über zu greifen. Die Rollläden des direkt angrenzenden Wohnhauses begannen durch die enorme Hitze bereits zu schmelzen. Die alarmierten Feuerwehren Alzenau und Kälberau nahmen sofort 2 C-Rohre unter Atemschutz vor. Im weiteren Einsatzverlauf wurde noch ein weiteres C-Rohr eingesetzt. Durch das sehr schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte die Gefahr der Brandausbreitung wirkungsvoll unterbunden werden. Die Feuerwehren waren unter Leitung von Alzenaus stv. Kdt. Günther Knoth mit 27 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Frank Wissel vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 04.00 Uhr beendet.

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Krombach – Hilferufe aus Waldstück

Am Sonntagnachmittag (01.09.2019) bemerkte eine Anwohnerin Hilferufe aus einem Waldstück bei Krombach und verständigte die Rettungskräfte über die Notrufnummer 112. Die gegen 15:50Uhr alarmierte Feuerwehr aus Krombach fand einen offenbar verwirrten aber glücklicherweise unverletzten Mann im Wald auf.
Die Feuerwehr Krombach war mit zwei Fahrzeugen und 14 Feuerwehrdienstleistenden vor Ort. Diese suchten zu Fuß, unter der Leitung von Kommandant Wolfgang Bedel, das Waldstück am Schönebergweg ab. Unterstützt wurde er dabei durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Nach ca. 45min wurde der etwa 35-Jährige, augenscheinlich verwirrte, Mann unverletzt angetroffen. Anschließend wurde er aus dem Waldstück geführt und dem Rettungsdienst übergeben. Von Rettungsdienstlicher Seite waren ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Bergwacht aus Hösbach vor Ort. Sie wurden durch den Einsatzleiter Rettungsdienst Heiko Magel koordiniert.
Zum Gesundheitszustand kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Im Rahmen der diesjährigen Feuerwehrkerb der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein gab es am Sonntag, den 25.08.2019, einen weiteren Grund, zu feiern. Die Kinderfeuerwehr, die sogenannten Grisu-Kids, feierten ihr 10-jähriges Bestehen. Verdiente Mitglieder, welche sich seit Gründung der Kinderfeuerwehr engagiert haben, wurden durch den Vereinsvorsitzenden, Horst Grebner geehrt und deren Nachwuchsarbeit gewürdigt.
Im Rahmen einer Schauübung präsentierten die Kids ihr erlerntes Wissen und Können. Dargestellt wurde mit BobbyCars und Tretautos ein Verkehrsunfall auf einer mehrspurigen Straße. Hierbei wurde eine vorbildlich funktionierende Rettungsgasse gebildet. So konnte der Feuerwehrnachwuchs mit seinem selbst gebauten Feuerwehrauto zum Einsatz anrücken. Es galt weiterhin die Unfallstelle fachmännisch abzusichern, die Verletzten zu betreuen und den Brandschutz sicher zu stellen.
Begrüßt werden konnten zahlreiche Kerbbesucher sowie die Ehrengäste Dr. Alexander Legler (Bürgermeister Stadt Alzenau), KBI Frank Wissel und KBM Volker Hock (Kinderfeuerwehren Lkr. AB).
Zur Abrundung des Jubiläums konnte der Feuerwehrverein den Grisu-Kids neu entworfene T-Shirts übergeben. Durch den Bürgermeister Dr. Alexander Legler wurde ebenfalls ein Präsent an die Kindergruppe übergeben. Im Anschluss der Schauübung wurde der Nachmittag mit einer Feuerwehrspielstraße auf dem Kerbgelände abgerundet.

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Am Mittwochmittag (28.08.2019) lief aus einer ca. 400Kg schweren, umgestürzten Batterie, Säure aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Batteriesäure verteilte sich auf der Ladefläche eines LKW. Dabei verschmutzte sie auch einen Teil der restlichen Ladung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Die Feuerwehr Alzenau war mit zwei Fahrzeugen und zehn Feuerwehrdienstleistenden vor Ort. Sie entlud unter der Leitung von Timo Elsässer den Lkw, um weitere Schäden an der übrigen Ladung zu verhindern. Anschließend nahm sie die ausgelaufene Säure mit Chemikalienbinder auf. Ihm stand Kreisbrandinspektor Frank Wissel zur Seite. Um gesundheitlichen Risiken durch entstehende Dämpfe vorzubeugen, gingen die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz vor. Die Einsatzdauer von ca. 2,5 Stunden verlangte den Einsatzkräften, insbesondere wegen den hohen Temperaturen, einiges ab. Nachdem die verunreinigte Ladung sowie die Verpackung an eine Fachfirma zur Entsorgung übergeben wurde, verließen die Einsatzkräfte den Industriepark.
Zur Höhe des entstandenen Schadens sowie zur Unfallursache, kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.
gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
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Schöllkrippen - Kochanowice Zwölf Jahre besteht zwischen der Stadt Kochanowice in Polen und dem Markt Schöllkrippen eine Partnerschaft und enge Freundschaft. Seitdem veranstalten auch die Jugendfeuerwehren der beiden Kommunen eine gemeinsame Freizeit. 2019 ist es bereits der fünfte Jugendaustausch. Heuer fand die gemeinsame Freizeit vom 10.08. - 17.08.2019 in Schöllkrippen statt. Als Unterkunft wurde die neue Grundschule in Schöllkrippen gewählt. Diese bot alle Möglichkeiten zur Selbstverpflegung sowie für Freizeitaktivitäten.

Tag 1 - 10.08.2019

Am Ankunftstag startete die gemeinsame Woche, als Örtlichkeit in der Grundschule Schöllkrippen. Um 16 Uhr haben die 20 Jugendliche und fünf Betreuer aus Kochanowice mit einem Bus Schöllkrippen erreicht.

Nach Begrüßung durch den 2. Bürgermeister Norbert Ries, den Kommandanten der Feuerwehr Markt Schöllkrippen Jörg Klingmann und den Organisator der Veranstaltung, Jugendwart Tobias Bopst, wurden die Zimmer bezogen und das Gelände rund um die Schule erkundet.

Im Anschluss an das Abendessen, bei dem es Hamburger und Cheeseburger gab, wurden einige Kennlernspiele veranstaltet.

Mit gemütlichem Beisammensein endete der erste Tag und die meisten zog es zu den aufgebauten Feldbetten.

Tag 2 - 11.08.2019

Der Sonntag startete für eine Ferienfreizeit recht spät um acht Uhr mit Frühsport und anschließend einem ausgiebigem Frühstück.

Um das „Wir-Gefühl“ zu stärken, wurde eine Lagerolympiade veranstaltet. Vier bunt gemischte Teams mussten ihre Teamfähigkeit bei verschiedenen Spielen unter Beweis stellen. Die besondere Herausforderung lag auch dabei, die Spiele den Gästen zu erklären. Dies geschah überraschend gut, und falls doch eine Kleinigkeit nicht verstanden wurde, sind die beiden Dolmetscher eingesprungen.

Beim Kistenklettern mussten vier Spieler schnellstmöglich 15 Getränkekisten übereinander stapeln und hoch klettern. Gesichert wurden sie mit einem Klettergurt und Seilen. Dabei wurde die jeweilige Zeit gestoppt und zusammen addiert sowie die Anzahl der gestapelten Kisten.

Die zweite Station war am Schützenhaus bzw. dem Areal des Apfelweinstammtisch Schöllkrippen. Die Kinder- und Jugendlichen konnten ihre Fähigkeiten beim Bogenschießen unter Beweis stellen. Hierfür vielen Dank an den Schützenverein Wildschütz Großlaudenbach 1911 e.V. Wir waren begeistert über das Engagement und Hilfsbereitschaft, einfach Klasse!

Beim dritten Spiel mussten die Jugendlichen sich beim Zielspritzen mit der Kübelspritze beweisen. Die Schwierigkeit bestand jedoch darin, sich das Wasser zum Spritzen zu erkämpfen. Hierzu musste jeweils ein Jugendlicher über ein freistehendes Steckleiterteil steigen. Das Steckleiterteil wurde dabei lediglich von Jugendlichen gehalten. Am Ende wurde die Wassermenge, die beim Zielspritzen im Eimer ankam, gemessen.

Das vierte und letzte Spiel forderte Teamwork. Während vier Spieler vier Feuerwehrschläuche zusammenrollten, mussten anschließend zwei weitere Spiele an den Beinen gegenseitig zusammengebunden die zuvor gerollten Schläuche ausrollen, während die letzten zwei Spieler mit verbundenen Augen diese zusammen kuppeln mussten. Hierbei wurden sie von einem weiteren Spieler angeleitet. Die Gesamtzeit wurde hierbei gestoppt.

Während den Spielen hat der Heimat- und Geschichtsverein Schöllkrippen eine Ortsführung angeboten. In historischen Gewändern wurde die Geschichte Schöllkrippens erzählt. Vielen Dank hierfür!

Am späten Nachmittag wurde dann im Erlebnisschwimmbad neue Kraft getankt.

Nach einem leckeren Abendessen haben die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Markt Schöllkrippen zum besseren gegenseitigen Kennenlernen diverse Gruppenspiele veranstaltet. Um 22 Uhr hieß es dann schließlich Nachtruhe.

Tag 3 - 12.08.2019

Am Montag ging es bereits um acht Uhr mit einem Reisebus der KVG nach Würzburg. Ziel war die staatliche Feuerwehrschule in der Mainaustraße. Die neue große Übungshalle erlaubt eine wetterunabhängige Durchführung von realitätsnahen Einsatzübungen, vom Brand eines Ein- und Mehrfamilienhauses, bis hin zum Hochhaus, Hotel, Krankenhaus oder Tiefgarage. Überrascht waren alle, wieviel Technik hierbei verbaut wurde und wie realistisch die Übungen ablaufen können. Weiter ging es mit einem Rundgang durch die „Feuerwache“. Das Gebäude, die Anordnung und Ausstattung dieser „Fahrzeughalle“ entspricht einer Feuerwache mit einer Einsatzzentrale. Auch die vielen weiteren Gebäude, wie z.B. das Unterkunftsgebäude, die Energiezentrale bis hin zu dem neuen im Bau befindlichen Areal wurden besichtigt. Vielen Dank für die Führung, die außerplanmäßig während der Schulferien durchgeführt wurde.

Am Mittag stärkten wir uns mit vielen Pizzen am Mainufer, bevor es dann weiter mit der Stadtführung ging. Hierfür wurden zwei Stadtführer engagiert, welche die Stadtführung auch in polnischer Sprache abgehalten haben.

Am Nachmittag ging es schließlich zurück nach Schöllkrippen. Hier warteten die Köche bereits mit dem Abendessen.

Der Abend wurde tänzerisch nach dem Motto „Wie wir tanzen. Wir stellen unsere Tänze unseren Partnern vor“.

Tag 4 - 13.08.2019

Natürlich darf bei einem Jugendaustausch der Jugendfeuerwehren die Feuerwehrausbildung nicht fehlen. Zwei interessante Übungen haben sich hierfür die Aktiven ausgedacht.

Am Feuerwehrhaus stand für jede Gruppe ein Fahrzeug zur Verfügung. Angenommen wurde eine verunfallte Person, die im PKW eingeklemmt war. Die Schwierigkeit bestand darin, die Rettung aus einem PKW in Seitenlage durchzuführen. Alle Schritte wurden nacheinander erklärt und praktisch umgesetzt.

Die zweite Ausbildungseinheit, Personenrettung mit Drehleiter, wurde an der Grundschule abgehalten. Zunächst wurde das neuste Einsatzfahrzeug und die Beladung erklärt. Anschließend musste eine Person aus dem Obergeschoss mittels der Schleifkorbtrage zu Boden gebracht werden. Die Rettung aus Tiefen wurde ebenfalls geübt.

Am Nachmittag haben sich die jugendlichen Gastgeber mehrere Spiele ausgedacht. Nach Vorbild „Schlag den Raab“ wurde „Schlag den Betreuer“ gespielt. Die Spiel- und Quizmaster erklärten die einzelnen Spiele. Der Wetteinsatz waren 20 Liegestütze, die Betreuer allerdings in voller Montur. Nach dem Schätzspiel, Tischtennisballzielwurf sowie einem Merkspiel haben die Jugendlichen ihren Wetteinsatz eingelöst und unter strenger Kontrolle 20 Liegestützen gemacht.

Der Abend endete nach gemeinsamen Abendessen beim Lagerfeuer, Musik und Tanz.

Die um 22 Uhr begonnene Nachtruhe endete zu späterer Uhrzeit mit einer Sirene. Eine nicht angekündigte Nachtübung stand auf dem Programm. Die Aktiven vermissten ihren bei dem PKW-Unfall verletzten Dummy. Dieser musste gesucht und gerettet werden. Die Felder und Fluren in der näheren Umgebung wurden abgesucht. Schließlich wurde der vermisste Dummy gefunden und aus seiner misslichen Lage befreit.

Tag 5 - 14.08.2019

Am Mittwoch hieß es „Höhen- und Platzangst“ überwinden. In zwei gemischten Gruppen fuhren die Kinder- und Jugendliche mit ihren Betreuern nach Haibach in den Kletterwald bzw. nach Goldbach ins Atemschutzzentrum.

Kreisbrandmeister Peter Schmitt, Leiter des Atemschutzzentrums Oliver Jäger, sowie Stefan Scherf zeigten die landkreiseigene Einrichtung. Jeder konnte die Kriechstrecke durchlaufen, die aktiven Kameraden konnten eine komplette Belastungsübung mit Fitnessgeräten und Kriechstrecke mit schwerem Atemschutz durchlaufen. Die Belohnung war eine Bestätigung über die bestandene Übung.

Im Übungshof wurde der gasbefeuerte Brandcontainer hochgefahren. Den Jugendlichen wurde eine Rauchgasdurchzündung vorgeführt, welche anschließend von ihnen gelöscht werden musste.

Die zweite Gruppe konnte im Kletterwald in Haibach ihre Kletterkünste unter Beweis stellen. Nachdem alle mit einem Klettergurt und Helm ausgerüstet und auf die Technik eingewiesen waren, ging es an die verschiedenen Parcours, angefangen von drei Meter Höhe bis hin zu 12 Metern Höhe. Am Mittag tauschten die Gruppen ihre Einsatzorte.

Sichtlich erschöpft erholten sich die Jugendlichen im Naturerlebnisbad. Am Abend wurde gemeinsam mit der aktiven Mannschaft am Lagerfeuer gegrillt und sich ausgetauscht.

Tag 6 - 15.08.2019

Leider machte uns an dem Feiertag das Regenwetter einen Strich durch die Rechnung. Die Prozession zur Rodberghütte mit anschließender kleiner Wanderung zum Feuerwehrhaus wurde auf den Besuch des Schöllkrippener Feuerwehrhauses beschränkt. Die Jugendlichen führten die polnischen Freunde durch die inzwischen umgebaute Feuerwehrunterkunft und erklärten die Räumlichkeiten und weitere Fahrzeuge und Gerätschaften. Interessierte konnten auch den in Schöllkrippen stationierten Rettungswagen „Rot-Kreuz Schöllkrippen 71/1“ des Bayerischen Roten Kreuzes besichtigten. Die Rettungsdienstbesatzung erklärte allen interessierten den RTW und die Gerätschaften.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand ein Völker- und Volleyballturnier in der angrenzenden Schulturnhalle an. Anschließend konnten sich alle im Schwimmbad ausruhen.

In der Zwischenzeit konnten alle Spiele der Lagerolympiade ausgewertet werden. Weil zwei Gruppen überraschenderweise Gleichstand hatten, musste ein stechen bei. Dies wurde am Abend ausgetragen mit anschließender Siegerehrung.

Tag 7 - 16.08.2019

Am vorletzten Tag konnten alle ausschlafen. Nach dem gemeinsamen Frühstück hatten alle bis Mittag Zeit im Ort spazieren zu gehen und einzukaufen. Die Jugendlichen der Feuerwehr Markt Schöllkrippen nutzen diese Gelegenheit und zeigten den Gästen ihr Schöllkrippen und die Geheimtipps. Gestärkt fuhren am Mittag alle nach Karlstein. Aufgeteilt in zwei Gruppen besichtigte die eine das neue Gerätehaus, während die zweite Gruppe eine Bootsausbildung genoss. Mit Booten der Feuerwehr Karlstein (Mehrzweckboot), Rettungsboot der Feuerwehr Kahl sowie dem Flachwasserschubboot der Feuerwehr Markt Schöllkrippen wurden auf dem Main die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten gezeigt, manch einer konnte selbst Fahrversuche unter Aufsicht unternehmen.

Im Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde Karlstein an der Hanauer Landstraße führte Kommandant der Feuerwehr Karlstein, Andreas Emge, durch die Räumlichkeiten. Nach zwei Stunden wurden die Gruppen getauscht.

Der Abend endete schließlich mit einer Tanzveranstaltung, bei der die Talente weiter ausgebaut und die Beziehungen zwischen den Jugendlichen vertieft werden konnten.

Tag 8 - 17.08.2019

Großes Packen und Räumen der Klassenzimmer war in den frühen Morgenstunden angesagt, denn leider stand am heutigen Tag die Rückfahrt der Gäste auf dem Programm.

Nach einem gemeinsamen ausgiebigen Frühstück wurden die Kinder- und Jugendlichen gebeten in Gruppen ein Feedback zu der Veranstaltung zu geben. Das Resümee: eine gelungene Veranstaltung mit vielen Eindrücken, Erlebnissen sowie neuen Freunden. Leider war die gemeinsame Zeit viel zu kurz.

Schließlich wurde der Bus beladen und zum letzten Mal schrillte die Offizierspfeife zum Appell. Der Jugendwart und Organisator der gemeinsamen Veranstaltung Tobias Bopst bedankte sich zum Abschluss bei allen Teilnehmern für die gelungene internationale Ferienfreizeit. Er dankte allen Betreuern sowie dem Markt Schöllkrippen und der Schulleitung für die Zur-Verfügungstellung der Räumlichkeiten und dem Feuerwehrverein sowie den vielen Aktiven für die Unterstützung bei der Ausbildung, sowie in der Küche und bei den Vorbereitungen.

Auch der Jugendwart der Jugendfeuerwehr Kochanowice, Marek Kaczorowski dankte allen für die erlebnis- und abwechslungsreiche Woche.

Jeder Jugendliche erhielt als Andenken an die gemeinsame Woche ein Gruppenbild und von den Gästen einen USB-Stick.

Schließlich traten die polnischen Gäste gegen 10 Uhr nach manchen tränenreichen Abschieden die Heimreise an.

Seit 2007 besteht inzwischen die Freundschaft der Feuerwehren sowie der Jugendgruppen aus Schöllkrippen und Kochanowice. Diese kennt keine Grenzen und die Kinder und Jugendlichen haben trotz mancher Sprachbarrieren riesen Spaß. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Jugendaustausch.

Abschließend gilt es noch Danke zu sagen. Danke an den Markt Schöllkrippen sowie die Schulleitung für die Zur-Verfügungstellung der Grundschule. Danke an das Deutsch-Polnische Jugendwerk für die Förderung, ohne dessen Hilfe dieser internationale Austausch schwer realisierbar wäre. Den Feuerwehren Schneppenbach und Hofstädten sowie den Firmen Schreinerei Naumann, SNG Bau und SNC GmbH für die Unterstützung beim Transport der Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen, dem Schützenverein Wildschütz Großlaudenbach bei der Unterstützung bei der Lagerolympiade, dem Apfelweinstammtisch für die Nutzung ihrer Anlage für die Lagerolympiade sowie dem Heimat- und Geschichtsverein Schöllkrippen für die historischen Führungen. Der Firma Rack Baustoffhandel GmbH für die Spende von Schotter als Unterlage für den Feuerplatz, den Feuerwehren Karlstein, Kahl sowie dem Atemschutzzentrum Goldbach für die Unterstützung bei Ausbildungen mit Booten bzw. Betreiben des Atemschutzzentrums und der Brandsimulationsanlage, der Kahlgrund-Verkehrs-Gesellschaft mbH für den unkomplizierten Bustransfer nach Würzburg und zurück und zuletzt den verständnisvollen Nachbarn der Grundschule Schöllkrippen.

Besonderer Dank gilt der Küchenchefin Caroline Kaltwasser sowie Regina und Norbert Ries, Britta Klingmann, Claudia und Hans-Peter Albrecht und Manuela Albrecht für die hervorragende Verpflegung am Morgen, Mittag und Abend sowie allen Organisatoren, Spendern und Unterstützern, die diese unvergessliche Woche ermöglicht hatten.

Die Woche wird bei allen Kindern und Jugendlichen unvergessen bleiben. Und es sind neue, grenzenlose Freundschaften entstanden!

Lukas Glogowski, FF Schöllkrippen

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Die neue Drehleiter DLA (K) 23/12 der FF Mömbris wurde schon vor einigen Wochen ausgeliefert. Da dies die erste Drehleiter bei der FF Mömbris ist, wurden die letzten Wochen erst für intensive Schulungen des Personals genutzt. Außerplanmäßig kam die neue Leiter schon beim Sturmeinsatz am 18.08.2019 zum Einsatz. Am 01.09.19 wird die Leiter als 14. Drehleiter im Landkreis nun offiziell in Dienst gestellt und in die Fahrzeugdisposition der ILS bei Alarmierungen eingebunden.
Gleichzeitig stellt die FF Mömbris ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 Beladeplan 1 außer Dienst.

DLK Mömbris 1

DLK Mömbris 2
 

Die September-Ausgabe der Deutschen Feuerwehr-Zeitung steht von sofort an unter dem Link mit folgenden Themen zur Lektüre bereit:

- Fachempfehlung zum Umgang mit AdBlue

- Fortbildung zu Klimafolgen und Digitalisierung

- Neues Sky-Angebot für Feuerwehrangehörige

- Trauerflor nach Unfalltod

- Land Hessen begeht 30 Jahre Mauerfall im DFM

- Bürgerschaftliches Engagement

- BBK-Glossar

- Flyer zu »CO macht k.o.«

- Möglichkeiten zur Ehrung und Auszeichnung verdienter Personen

Aus gegebenem Anlass weist die TTB-KVB nochmals ausdrücklich darauf hin, dass ein Tausch von Funkgeräten zwischen und/oder innerhalb von Fahrzeugen erst nach vorheriger Absprache mit dem Landratsamt (TTB-KVB) durchgeführt werden darf! Die Funkgeräte können sonst weder korrekt mit der Leitstelle kommunizieren, noch werden diese beim Update im System erkannt. Nichtbeachtung kann dazu führen, dass ein Funkgerät nicht mehr einwandfrei funktioniert.

Kurzfristig ist ein Kontingentplatz für den Lehrgang "Vorbeugender Brandschutz - Grundlagen" vom 16.09.19 bis 20.09.19 an der Feuerwehrschule Würzburg frei geworden. Wer Interesse an dem Lehrgang hat, wendet sich bitte umgehend an KBR Ostheimer oder KBM Rollmann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Die Freiwillige Feuerwehr Glattbach wird am 08.09.2019 ab 09.30 Uhr einen Gottesdienst zur 140 Jahr-Feier in der alten Kirche in Glattbach einen Gottesdienst feiern und dabei Ihre neue Feuerwehrfahne weihen.


Die Freiwillige Feuerwehr Glattbach würde sich freuen, wenn
möglichst viele Feuerwehren mit Ihren Fahnen und einer Fahnenabordnung an dem Gottesdienst und an der Fahnenweihe teilnehmen würden.

Es ergeht hiermit herzliche Einladung im Namen der FF Glattbach an alle Feuerwehrfahnen mit Ihren Fahnenabordnungen aus dem ganzen Landkreis der Fahnenweihe in Glattbach beizuwohnen.

112-Newsletter vom 23. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

der Dürresommer 2018 und die außergewöhnlich trockenen und heißen Wochen im Frühjahr 2019 sind deutliche Anzeichen dafür, dass sich das allgemeine Waldbrandrisiko in Bayern erhöht hat. In unserer neuen Broschüre "Waldbrandbekämpfung in Bayern" beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um das Thema Waldbrand und erklären das bayerische Konzept zur Waldbrandbekämpfung kurz und verständlich.

Damit der Freistaat im Kampf gegen Waldbrände bestens gerüstet ist, investieren wir kräftig: Um gerade auch bei schwierigen topografischen Verhältnissen oder bei langen Förderstrecken den Transport des Löschwassers zum Brandherd zu ermöglichen, haben wir in den Jahren 2013 bis 2017 an zwölf Feuerwehrstandorten für insgesamt rund fünf Millionen Euro Hochleistungspumpen beschafft. Die Luftrettungsstaffel Bayern, die Waldbrände meist schon in der Entstehungsphase bei Beobachtungsflügen erkennt, haben wir in den letzten Jahren mit neuen Digitalfunkgeräten ausgestattet. Und für eine noch wirksamere Waldbrandbekämpfung aus der Luft haben wir zusätzliches und technisch verbessertes Equipment beschafft, mit dem vom Hubschrauber aus Löschwasser gezielt abgeworfen werden kann.

In Summe hat der Freistaat in den vergangenen Jahren circa 6,5 Millionen Euro investiert - gut angelegtes Geld für den Schutz von Natur und Menschenleben.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Freistaat gegen Waldbrände gut gewappnet

Laut Innenminister Joachim Herrmann hatte Bayern im Jahr 2018 trotz des sehr trockenen Sommers und des flächenmäßig großen Waldbestands im Vergleich zu den meisten anderen Bundesländern mit 132 relativ wenige Waldbrände zu verzeichnen. "Ein wesentlicher Grund dafür sind neben den Luftbeobachtern mit ihren 150 Flugzeugen unsere aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger", lobte der Minister. "Sie informieren rechtzeitig und schnell bei einer Feuer- oder Rauchentwicklung im Wald die Feuerwehr." Über tragfähige Forstwege können die Löschfahrzeuge die Brandstellen meist gut erreichen und direkt wirkungsvoll bekämpfen. "Bayern ist in den Bereichen Feuerwehr und Luftbeobachtung hervorragend aufgestellt", so Herrmanns Bilanz.

» weitere Informationen » zur Broschüre "Waldbrandbekämpfung in Bayern"

Immer mehr Geflüchtete in sozialversicherungspflichtigen Jobs

Immer mehr Geflüchtete aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. "Innerhalb eines Jahres, von Mai 2018 bis Mai 2019, ist die Zahl dieser Beschäftigten laut der Bundesagentur für Arbeit um 26 Prozent gestiegen, nämlich von rund 43.400 auf 54.900", so Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung eines Projekts zur "Integration in Arbeit" im Museum der Münchner Verkehrsgesellschaft. "Das Projekt zeigt, dass sich eine Zusammenarbeit der Akteure auf dem Arbeitsmarkt lohnt. Die Integration in Bayern gelingt vorbildlich!"

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#seieinengel

Es ist gut, dass überall in Bayern kompetente Helferinnen und Helfer zuverlässig und schnell an Ort und Stelle sind, wenn der eigene Schutzengel einmal kurz Pause macht. Anlässlich des internationalen "Sei ein Engel"-Tages am 22. August stellen wir ab sofort auf unserem Instagram-Kanal die verschiedenen bayerischen Sicherheitsbehörden und -organisationen vor - von der Polizei bis zum BRK, von der Feuerwehr bis zur Luftrettungsstaffel. Allen Helferinnen und Helfern danken wir für ihr wertvolles Engagement!

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Am Freitag um 15.25 Uhr wurde die Feuerwehr Markt Schöllkrippen auf die ST2305 zwischen Schöllkrippen und Kleinkahl alarmiert. Dort waren drei Motorräder und ein PKW verunfallt. Von den beteiligten Personen wurden zwei schwer und zwei leicht verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Aus nicht bekannten Gründen ist ein Motorrad frontal mit einem PKW kollidiert, ein nachfolgendes Motorrad konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr ebenfalls auf. Ein drittes Motorrad in der Kolonne stürzte vermutlich aufgrund des Bremsmanövers. Die beiden Motorräder sowie der PKW wurden hierbei massiv beschädigt. Die anrückenden Feuerwehrkräfte fanden ein Trümmerfeld vor.  Bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs wurde die Straße voll gesperrt, hierfür wurde die Feuerwehr Kleinkahl, die aufgrund eines zuvor abgearbeiteten Einsatzes im Gerätehaus war, zur Sperrung der Staatsstraße hinzugerufen. Die First Responder Schöllkrippen unterstützen den Rettungsdienst bei Versorgung der verletzten Personen, die weiteren Kräfte stellten den Brandschutz sicher und banden ausgelaufene Betriebsmittel. Die verletzten Personen wurden in verschiedene Kliniken verbracht, der eine schwerverletzte Motorradfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Nachdem die verletzten abtransportiert wurden unterstütze die Feuerwehr den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge und reinigte anschließend die Fahrbahn.

Die Feuerwehr Markt Schöllkrippen war mit drei Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften im Einsatz, die Feuerwehr Kleinkahl mit zwei Fahrzeugen und sechs Personen. Seitens des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen (Schöllkrippen, Mömbris, Somborn), ein Notarzteinsatzfahrzeug (Alzenau), ein Rettungshubschrauber (Christoph Mittelhessen) und ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Simon Aschenbrenner, BRK Kreisverband Aschaffenburg) vor Ort. Bis zum Einsatzende ca. 17.30 Uhr war die Staatsstraße komplett gesperrt.

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weitere Bilder - https://www.ff-schoellkrippen.de/einsatz/40946/

Text u. Foto: Lukas Glogowski, Feuerwehr Markt Schöllkrippen