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Zum 1.1.2022 stellt die Feuerwehr Mespelbrunn - Hessenthal einen Gerätewagen Logistik 2 in Dienst.

Der GW-L2 war ehemals als Schlauchwagen 2000 (SW-2000) bei der Feuerwehr Kahl im Einsatz.

  • Funkrufname: Florian Mespelbrunn-Hessenthal 56/1
  • Klassifizierung: Gerätewagen - Logistik
  • Besatzung: 1/2
  • Fahrgestell: Mercedes Benz 917 AKS
  • Baujahr: 2000
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 9 Tonnen

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Die Funktion "Einsätze/Alarmierungen" funktioniert wieder.

Über die News kommt man auf diese Seite - hier sind alle Einsätze und Alarmierungen im Landkreis zu sehen.

Als neuer Kreisbrandrat möchte ich allen Feuerwehren mit ihren aktiven und passiven Mitgliedern mit Familien und den Kinder- und Jugendgruppen ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr 2022 wünschen.

Mein eigener größter Wunsch für das Jahr 2022 wäre der Satz"' Die Corona-Lage in Deutschland ist beendet" - ich befürchte aber, dass dies noch einige Zeit dauern wird. Wir werden daher sicherlich noch einige Zeit mit Corona leben müssen und damit einhergehend mit den Einschränkungen für die Feuerwehren.

Wir starten mit einer "neu" gebildeten Inspektion in das Jahr 2022 - der Schwerpunkt wird in den Bereichen Ausbildung, digitale Alarmierung und Katastrophenschutz liegen. Hier haben wir uns mit dem Ausbildungs-KBI Thilo Happ mit Unterstützung von 2 Fach-KBM - Oliver Jäger und Timo Krimm - und jeweils einem KBM für die Bereiche Digitalfunk (Martin Schwarz) und Katastrophenschutz (Martin Bahmer) neu aufgestellt.

Mein ganz großer Dank gilt meinem Vorgänger Karl-Heinz Ostheimer, der das Feuerwesen im Landkreis Aschaffenburg in den letzten 24 Jahren auf einen Stand gebracht hat, der zu den besten in ganz Bayern zählt. Die Fußstapfen von Karl-Heinz sind gigantisch und ich werde alles geben, ein guter Nachfolger zu sein und die Arbeit von Karl-Heinz auch in seinem Sinne weiter zu führen.

Herzlichen Dank auch an die ausgeschiedenen Mitglieder der Kreisbrandinspektion, die teilweise ganz viele Jahre die Inspektionsarbeit geprägt haben:

Martin Hock, Thorsten Trapp, Udo Schäffer, Thomas Rollmann und Dr. Jürgen Luxem. Thomas Rollmann wird als weiterer Pressesprecher und Jürgen Luxem  als Feuerwehrarzt uns weiter unterstützen.

Jetzt heißt es für die neue Inspektion: Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit!

Alles Gute unseren Feuerwehren im Jahr 2022 und auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohl unserer Landkreisbürger.

Frank Wissel
Kreisbrandrat

Die üblicherweise arbeitsreichste Nacht des Jahres lief in einem sehr ruhigen Rahmen ab. So verzeichneten die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg zwischen 18:00 Uhr und 10:30 Uhr am Neujahrsmorgen vier Einsätze.

Die Feuerwehr Alzenau rückte um 20.23 Uhr zu einem Kaminbrand in die Hochstraße aus. Zusammen mit dem Kaminkehrer konnte die Gefahr behoben werden.

Ein Verkehrsunfall ereignete sich gegen 23.18 Uhr auf der BAB 3 zwischen Aschaffenburg-West und Aschaffenburg-Ost. Da zunächst nicht klar war, wo sich die Unfallstelle befand, wurden die Feuerwehren Goldbach und Aschaffenburg alarmiert. Tatsächlich war die Unfallstelle im Stadtgebiet Aschaffenburg, sodass die Kräfte aus Goldbach ihren Einsatz abbrechen konnten. Die Feuerwehr Aschaffenburg sicherte die Einsatzstelle ab, leuchtete die Unfallstelle aus, stellte den Brandschutz sicher, reinigte die Fahrbahn und unterstützte den Abschleppdienst bei der Bergung des Fahrzeuges.

Gegen 00.07 Uhr unterstützte die Feuerwehr Weibersbrunn den Rettungsdienst. Mittels Manpower wurde zusammen mit dem Rettungsdienst eine Patientin aus dem Kellergeschoss gerettet und zum Rettungswagen gebracht.

Um 00.14 Uhr rückte die Feuerwehr Westerngrund zu einem gemeldeten Heckenbrand aus. Als die Feuerwehr kurze Zeit später in der Bayernstraße eintraf, konnte das Feuer bereits durch die Anwohner gelöscht werden. Nach einer Kontrolle der Brandstelle konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Der Kreisfeuerwehrverband und die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg wünschen allen aktiven Feuerwehrdienstleistenden, den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren, allen Unterstützern, Förderern, Gönnern und Freunden der Feuerwehren sowie allen Mitbürgern ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2022, vor allem beständige und unerschütterliche Gesundheit, Zuversicht, Zufriedenheit und Gottes Segen.

Dank der großzügigen Spenden unserer Nikolausaktion konnte die Feuerwehr Heigenbrücken dem Kindergarten ein kleines Weihnachtsgeschenk in Höhe von 300€ überreichen. Ein kleiner Teil der Spenden kommt unserer Jugendfeuerwehr zugute.

Mit der Spende an die Kindergartengruppen werden neue Spielsachen von deren Wunschliste gekauft.

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Bilder und Text: Kevin Ritter, FF Heigenbrücken

Aufgrund einiger Nachfragen in den letzten Tage folgende Info:

Seit 17.03.2021 - mit kleiner Unterbrechung im Sommer - betreibt der Landkreis Aschaffenburg einen Schnellttestbus.

Das Testpersonal dieses Schnelltestbusses wird seit dieser Zeit zum ganz großen Teil von Freiwilligen Feuerwehrkräften aus unserem Landkreis gestellt. Es ist eine ganz starke Leistung von vielen Feuerwehrfrauen- und männern, die hier mitgeholfen haben. Ich möchte mich hierfür ganz herzlich bedanken.

Aufgrund der enormen Belastung (der Bus fährt an 7 Tagen in der Woche) haben wir dem Landratsamt mitgeteilt, dass wir von Seiten der Feuerwehr zum 16.01.2022 diese Testungen nicht mehr weiter leisten können. Viele Helfer im Schnelltestbus sind wieder im "normalen" Berufsleben und es wird von Tag zu Tag schwerer, Personal für den Testbus zu finden.

Es wurde nun von Seiten des Landratsamtes mit dem BRK Aschaffenburg gesprochen, ob es möglich ist, dass das Bayerische Rote Kreuz die Testungen ab 16.01.2022 im Schnelltestbus übernimmt - das BRK sucht hier aktuell Personal für den Testbus.

Die Landkreisfeuerwehren haben im Testbus einen tollen Beitrag zur Pandemiebekämfpung geleistet und wir sind ja auch in vielen dezentralen Teststellen weiterhin aktiv und wollen diese Arbeit hier weiter fortsetzen.

Frank Wissel
Kreisbrandinspektor
Testbus bearbeitet
Foto: Landratsamt Aschaffenburg

Hier die Termine für die Ausbildung mit dem Schaumtrainer:

Dienstag, 08.03.2022

Dienstag, 12.04.2022

Freitag, 08.07.2022

Montag, 10.10.2022

Drei weitere Ausbildungstermine am 19.05., 27.06. und 05.09.2022 sind bereits vergeben (waren noch Überhänge aus dem Jahr 2021).

Beginn ist um 19.00 Uhr im Gerätehaus in Mainaschaff.

Anmeldungen bitte über das Anmeldeformular auf www.kfv-ab.de.

Für Rückfragen steht Joachim Taupp von der FF Mainaschaff unter Tel. 0171 1223112 zur Verfügung. Bitte sprecht Joachim auch an, wenn einer der oben aufgeführten Termine nicht passt bzw. ein Zusatztermin für eure Feuerwehr benötigt wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

mit Ablauf des 31.12.2021 wechsele ich nach fast 24 Jahren an der Spitze der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg in den Ruhestand. Ab dem 01.01.2022 führt mein Nachfolger als Kreisbrandrat Frank Wissel die Amtsgeschäfte weiter.

Am Anfang stand die Jugendfeuerwehr in Großostheim, in die ich 1971 als Jugendlicher eingetreten bin. Nach diversen Aus- und Fortbildungen wurde ich ab 1978 als Gruppenführer und ab 1982 als Zugführer in der Feuerwehr Großostheim eingesetzt. Von 1987 bis 1998 leitete ich als Kommandant die Großostheimer Feuerwehr und von 1998 bis heute nahm ich das Amt des Kreisbrandrates im Landkreis Aschaffenburg wahr. Das waren für mich mehr als 50 bewegte und erfüllte Jahre, die ich in keiner Weise missen möchte und die mein Leben maßgeblich bestimmten und prägten.

Mir bleibt an meinem letzten Arbeitstag als letzte Handlung nur noch allen für die vielen Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt ganz herzlich Danke zu sagen. Als Team und immer in einem kameradschaftlichen und ehrlichen Miteinander haben wir gemeinsam das Feuerwehrwesen im Landkreis erfolgreich gestaltet. Dafür danke ich 
- den Frauen und Männern in den Freiwilligen Feuerwehren und den Werkfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg mit Ihren Kommandanten und Vereinsführungen,
- den Mitgliedern der Kreisbrandinspektion und der Führung des Kreisfeuerwehrverbandes,
- den Mitarbeitern des Landratsamtes Aschaffenburg mit unserem Landrat Dr. Alexander Legler an der Spitze und
- der Stadt Alzenau, den Märkten und Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg mit Ihren Verwaltungen und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.

Mein Dank gilt weiter 
- den Mitarbeitern der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain und der Polizei-Einsatzzentrale,
- den Führungs- und Einsatzkräften des Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, des Technischen Hilfswerks und der Polizeidienststellen in unserem Landkreis,
- den Mitarbeitern aus dem Bereich Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz bei der Regierung von Unterfranken und
- all den anderen, mit denen ich in den vielfältigsten Angelegenheiten rund um das Feuerwehrwesen regelmäßig in guter und bewährter Weise erfolgreich zusammenarbeiten konnte.

Ein besonderer Dank auch an meine Frau und an mein privates und familiäres Umfeld, die mir in den vielen Jahren für meine Feuerwehrarbeit den Rücken freigehalten haben und die mich dabei immer auch noch tatkräftig unterstützten.

Meinem Nachfolger Frank Wissel wünsche ich viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und immer eine glückliche Hand bei all seinen Entscheidungen.

Ich freue mich nach über 50 Jahren in der Feuerwehr auf meinen jetzt folgenden Ruhestand, als weiteren Lebensabschnitt. 
Gerne werde ich weiterhin gesellschaftliche Kontakte zu den Feuerwehren pflegen und ich freue mich schon heute auf die nach der Pandemie hoffentlich bald wieder stattfindenden Treffen bei den festlichen und kameradschaftlichen Anlässen. 

Dem Feuerwehrwesen im Landkreis und allen die für den Schutz und die Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Region arbeiten, wünsche ich eine erfolgreiche Zeit und eine gute und gesunde Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Ostheimer

Ein erneut sehr außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wer hätte vergangene Weihnachten gedacht, dass uns die Pandemie auch noch ein Jahr später fest im Griff haben wird? Gerne hätte ich Sie in diesem Jahr persönlich zum Neujahrsempfang der Stadt Alzenau begrüßt.
Datum: 01.01.2022 
Uhrzeit: 17:00 Uhr

Aber um es mit den Worten von »Dinner for one« zu sagen: »Same procedure as last year«.
Ich lade Sie herzlich ein zum digitalen Neujahrsempfang der Stadt Alzenau am 1. Januar 2022 um 17 Uhr und verbleibe mit der guten Hoffnung, dass hieraus keine »same procedure as every year« wird.

Lassen Sie uns gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückblicken und einen Ausblick auf 2022 wagen. Ich freue mich, Sie - wenn auch nur digital - beim Neujahrsempfang begrüßen zu dürfen! Seien Sie gespannt, wir haben uns einiges einfallen lassen. Den Zugang zur Veranstaltung finden Sie unter www.alzenau-live.de

Im Namen aller Stadträtinnen und Stadträte sowie der Stadtverwaltung wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie frohe Weihnachten und ein glücklich es und zufriedenes, vor allem aber ein gesundes Jahr 2022!

Herzlichst
Ihr
Stephan Noll
Erster Bürgermeister der Stadt Alzenau

Programmablauf

Christian Seeger Trio
“Don’t get around much anymore”, Duke Ellington

Begrüßung durch Moderator Johannes Scherer

Rede des Ersten Bürgermeisters Stephan Noll
- Teil 1 - „Rückblick 2021“

Christian Seeger Trio
“My little suede shoes”, Charlie Parker

Podiumsgespräch

Patricia Groß und Sophia Evertse, Pflegerinnen am Seniorenwohnen Alzenau

Frank Wissel, Kreisbrandrat

Katharina Bott, ALZeit - das Ehrenamtsforum e.V.

Einspieler des Vereins kultBurG e.V.

Rede des Ersten Bürgermeisters Stephan Noll
- Teil 2 - „Ausblick“

Christian Seeger Trio
“Wonderwall”, Noel Gallagher

Get together

​​Landrat Dr. Alexander Legler hat heute (29.12.21) den neuen Kreisbrandrat Frank Wissel offiziell in dessen Amt eingeführt. Frank Wissel erhielt seine Ernennungsurkunde und die Bestätigung der Regierung von Unterfranken im Landratsamt Aschaffenburg. 

Am 8. Oktober haben die Kommandanten der 59 Freiwilligen Feuerwehren und die Leiter der 2 Werkfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg Frank Wissel mit 58 von 59 Stimmen zum Kreisbrandrat gewählt. 

Landrat Dr. Alexander Legler gratulierte dem neuen Kreisbrandrat herzlich und freut sich auf die Zusammenarbeit.  Auch die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg, der Kreisfeuerwehrverband sowie die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg beglückwünschen Frank Wissel zum Amtsantritt. Wir wünschen unserem neuen Kreisbrandrat für die anstehenden Aufgaben alles erdenklich Gute.

LR KBR1

LR KBR2

Die Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Glattbach zur Finanzierung der Beschaffung eines Gerätewagens Logistik GW-L2 für die Freiwillige Feuerwehr Glattbach eine Zuwendung in Höhe von 38.900,00 Euro.

Somit kann die Gemeinde Glattbach bzw. die FF Glattbach die Beschaffung jetzt konkret angehen.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat uns auf die ab dem 1. Januar 2022 geltenden EU-Schwellenwerte für die Vergabe öffentlicher Aufträge hingewiesen. Diese wurden am 11.11.2021 im Amtsblatt der EU (OJ L 398, 19 ff., Link: EUR-Lex - L:2021:398:TOC - DE - EUR-Lex (europa.eu), dort: Seite 23) veröffentlicht; eine Bekanntmachung im Bundesanzeiger ist bislang nicht erfolgt.

Ab dem 1. Januar 2022 gelten damit folgende neue EU-Schwellenwerte:

  • Für öffentliche Liefer- und Dienstleistungsaufträge:           215.000 € (bisher:     214.000 €)
  • Für öffentliche Bauaufträge:                                           5.382.000 € (bisher: 5.350.000 €).

Am Montagmittag (27.12.21, 14:09 Uhr) wurde der Leitstelle Bayerischer Untermain eine Ölspur gemeldet. Die Erkundung der Feuerwehr ergab, dass sich die Verunreinigung über mehrere Kilometer von Biebergemünd – Bamberger Mühle - Kleinkahl bis nach Schöllkrippen zog.

Aufgrund der festgestellten Lage wurden die Feuerwehren aus Wiesen, Kleinkahl und Schöllkrippen alarmiert. Seitens der Kreisbrandinspektion machte sich der designierte, zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma ein Bild vom Geschehen. Durch die Einsatzkräfte wurde die Ölspur abgestreut und das verunreinigte Ölbindemittel aufgenommen. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die 35 Einsatzkräfte mit ihren sieben Fahrzeugen beendet.

Pressemitteilung 73/2021 vom 27. Dezember 2021

Deutscher Feuerwehrverband begrüßt Böller-Verkaufsverbot

Berlin – In diesem Jahr gilt erneut ein generelles Verkaufsverbot für Böller – mit dieser Änderung der Sprengstoffverordnung soll die Zahl der Unfälle rund um Silvester reduziert werden, damit Rettungsdienst und Kapazitäten in den Krankenhäusern entlastet werden. „Wir begrüßen das Böllerverbot aus fachlicher Sicht“, erklärt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der letzte Jahreswechsel habe gezeigt, dass hierdurch die Feuerwehren und insbesondere die Notaufnahmen in der Silvesternacht entlastet werden. „Es gibt deutlich weniger Kleinbrände und weniger Verletzungen durch Böller – wie etwa Amputationen, Knalltraumata oder Verbrennungen. Hinzu kommt die wesentlich verringerte Rauchentwicklung. Ebenso berichten die Kräfte vor Ort von deutlich reduzierten Angriffen auf Einsatzkräfte“, resümiert der DFV-Präsident die Erfahrungen.

An publikumsträchtigen Plätzen, die durch die jeweilige Kommune definiert werden, gilt generell Feuerwerksverbot. Pyrotechnik ist auch in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen untersagt; das Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser.

Hinzu kommen vielerorts Versammlungsverbote, die föderal geregelt worden sind. „Wird bei der Feier im engsten Familienkreis Kleinstfeuerwerk verwendet, das ganzjährig verkauft werden darf, mahnen wir trotzdem zur Vorsicht: Beachten Sie die Verwendungshinweise. Wunderkerzen etwa gehören nicht unbeaufsichtigt in die Hände kleiner Kinder“, so Banse. Er warnt zudem vor dem Kauf illegaler Pyrotechnik oder dem Versuch der eigenen Herstellung: „Feuerwerk ist Sprengstoff!“

Der DFV-Präsident äußert auch Verständnis dafür, dass das gemeinsame Feiern an Silvester neben der gesellschaftlichen Funktion auch für die pyrotechnische Industrie eine große wirtschaftliche Rolle gespielt hätte. „Vielleicht gibt es ja im nächsten Jahr, wenn die pandemiebedingten Umstände besser sind, einen Anlass für sichere Feiern mit professionellem Feuerwerk?“, schlägt Banse vor.

Um die Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren zu schützen, rät der DFV-Präsident, Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen zu entfernen. „Halten Sie Fenster und Türen geschlossen! Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst“, so Banse.

Mehr als eine Million Feuerwehrangehörige, die überwiegende Mehrheit davon ehrenamtlich, gewährleistet auch an Silvester die Sicherheit der Menschen in Deutschland.

Brennender Adventskranz ruft Feuerwehr auf den Plan

Ein Adventskranz geriet am Heiligabend (19:27 Uhr) in Brand, so dass die Feuerwehren aus Hösbach und Wenighösbach sowie der Kreisbrandinspektor Otto Hofmann nach Hösbach in die Haslauerstraße gerufen werden mussten. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte quoll dichter Rauch aus der Wohnung. Die Hausbewohner hatten bereits ihre Wohnungen verlassen. Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zutritt und konnten das Feuer schnell löschen. Das Gebäude wurde gelüftet. Personen kamen nicht zu Schaden.

Verkehrsunfall auf der BAB 45

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 45 wurden die Feuerwehren Hörstein und Karlstein sowie der Kreisbrandinspektor Frank Wissel um 19:34 Uhr alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Karlstein und Alzenau-Mitte (Fahrtrichtung Gießen) kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache fünf Fahrzeuge. Nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle war schnell klar, dass bei dem Unfall mehrere Personen verletzt wurden. Von Seiten der Feuerwehr wurde die Unfallstelle gegen den nachfolgenden Verkehr abgesichert, der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel aufgefangen sowie abgebunden und an den Unfallfahrzeugen die Batterien abgeklemmt. Weiterhin wurde der Rettungsdienst bei der Versorgung der neun Betroffenen unterstützt. Nachdem eine verletzte Person abtransportiert worden war, unterstützten die Feuerwehrleute die Abschleppunternehmen bei der Bergung der verunfallten Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung. Die Autobahn war für die Rettungs- und Aufräumarbeiten sowie für die Unfallaufnahme voll gesperrt.

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Fotos: Marc Webersinn - 5vision.media

Weiterer Verkehrsunfall auf der BAB 3

Gegen 20:50 Uhr kam es auf der BAB 3 (Zwischen der Anschlussstelle Bessenbach / Waldaschaff und dem Parkplatz Birkenhain in Fahrtrichtung Frankfurt) zu einem Verkehrsunfall mit drei Pkws. Als die Einsatzkräfte aus Bessenbach und Waldaschaff eintrafen stellte sich heraus, dass niemand eingeklemmt war. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab und versorgten drei verletzte Unfallbeteiligte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Weiterhin wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen bzw. abgebunden. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm die Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Die Autobahn war im Auftrag der Polizei für rund 1,5 Stunden durch die Feuerwehr voll gesperrt.

Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst in Rothenbuch

Um 22:30 Uhr musste in Rothenbuch für den Rettungsdienst durch die Feuerwehr eine Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Weiterhin unterstützen die Einsatzkräfte den Rettungsdienst beim Transport des Patienten in den Rettungswagen.

Medizinischer Notfall in Edelbach

Zu einem medizinischen Notfall wurden die First Responder der Feuerwehr Kleinkahl gegen 22:45 Uhr alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr versorgten den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Pressemitteilung Nr. 72/2021 vom 22. Dezember 2021

Deutscher Feuerwehrverband gibt Tipps / Brandschutzerziehung pandemiebedingt oft eingeschränkt

Berlin – „Pandemiebedingt konnten viele Stunden an Brandschutzerziehung, die normalerweise durch die Feuerwehren in ganz Deutschland geleistet werden, nicht oder nur eingeschränkt stattfinden. Daher ist es in der Weihnachts- und Silvesterzeit umso wichtiger, Kindern den sicheren Umgang etwa mit Kerzen und Wunderkerzen beizubringen. Erwachsene sollten hierbei als gutes Vorbild vorangehen!“, erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Durch das hohe Engagement und die große Kreativität der vielen Menschen, die sich in den Feuerwehren für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung einsetzen, konnten etliche Maßnahmen immerhin digital stattfinden“, erläutert Frieder Kircher, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses für Brandschutzerziehung und -aufklärung von DFV und vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes).

Die beiden Experten geben folgende Tipps für die Sicherheit von Kindern:

  • Erläutern Sie Kinder die Gefahren von offenem Feuer. Üben Sie das Verhalten im Notfall (Gefahr erkennen, Erwachsene alarmieren, Wohnung verlassen, Notruf absetzen).
  • Üben Sie den altersgerechten Umgang ein – etwa durch das sichere Entzünden und Auspusten eines Teelichts.
  • Lassen Sie Kinder nicht ohne Aufsicht mit brennenden Kerzen (Adventskranz, Weihnachtsbaum) alleine.
  • Stellen Sie passende Löschmittel bereit. Auch Kinder können motorisch in der Lage sein, Funken oder kleine Flammen mit einer Blumenspritze, einer Gießkanne oder einem Löschspray zu löschen, wenn sie sich dabei nicht in Gefahr begeben.
  • Achten Sie bei erlaubtem Tischfeuerwerk, Knallfröschen oder Wunderkerzen stets auf die richtige Handhabung und helfen Sie den Kindern beim Verwenden. Funken von Wunderkerzen etwa sind sehr heiß und können Verbrennungen bewirken.
  • Lassen Sie Ihre Kinder nicht mit nicht explodierten Raketen oder ähnlichen Pyrotechnik-Resten spielen: Feuerwerk ist Sprengstoff und kann plötzlich explodieren!
  • Beachten Sie bei Verbrennungen: Wunde bis zu 15 Minuten mit lauwarmem Wasser kühlen, kein Eis verwenden. Bei großflächigen Verbrennungen Rettungsdienst rufen.
  • Im Notfall die Feuerwehr unter Notruf 112 alarmieren. Auch an den Feiertagen und zwischen den Jahren sind mehr als eine Million Menschen in den Feuerwehren bereit für den Ernstfall.

Traditionell verzichtet Framatome auf Weihnachtsgeschenke an Geschäftskunden und unterstützt stattdessen örtliche Einrichtungen. Der Standortleiter von Framatome in Karlstein Stefan Rosenberger übergab gemeinsam mit ANF-Standortleiter Matthias Gutjahr einen symbolischen Scheck in Höhe von 4.500 Euro an den Feuerwehr Verein Karlstein e.V. Der Scheck wurde von Kommandant Andreas Emge, Bürgermeister Peter Kreß sowie Vertretern der Kinder- und Jugendfeuerwehr entgegengenommen. Die Spende soll zu der Anschaffung von Ausrüstung zur Ausbildung der Kinder- und Jugendfeuerwehr verwendet werden. „Für Framatome steht die Sicherheit in allen Lebenssituationen an vorderster Stelle.“ sagte Stefan Rosenberger bei der Übergabe. „Gerade durch den schnellen Einsatz der überwiegend ehrenamtlichen Feuerwehren werden häufig Leben gerettet“. Matthias Gutjahr ergänzte: "Das ist nur mit einer guten Ausbildung, regelmäßiger Weiterbildung und Übung möglich. Mit unserer Spende möchten wir die Feuerwehr Karlstein in der Beschaffung der dazu erforderlichen Ausrüstung unterstützen“ „Das Engagement, das unsere Kleinen mit Begeisterung an den Tag legen ist es jeden Tag wert, in deren Aus- und Weiterbildung zu investieren. Wir sind stolz auf sie und freuen uns sehr über die großzügige Spendenunterstützung unserer Kinder- und Jugendarbeit“, erläuterte Andreas Emge. Auch Karlsteins Bürgermeister, Peter Kreß, dankt Framatome für die jährlichen Spendenübergaben, die meist dem Karlsteiner Nachwuchs zugutekommen: „Die Unterstützung heuer geht an unsere Lebensretter von morgen – Da kann man gar nichts falsch machen!“, so Kreß.

Der Kernenergiespezialist Framatome hat in Karlstein zwei Standorte. An der Seligenstädter Straße arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Neubau- und Modernisierungsprojekte weltweit, konzipieren Sicherheitssysteme und betreiben Teststände für Großkomponenten. Hier befindet sich auch die Fertigung von High-Tech-Komponenten für Kernkraftwerke sowie ein Schulungszentrum. Das Framatome-Tochterunternehmen ANF (Advanced Nuclear Fuels) produziert am Kieswerk mechanische Komponenten wie Abstandhalter sowie Kopf- und Fußteile zur Brennelementfertigung. Framatome ist ein international führender Hersteller in der kerntechnischen Industrie. Dank seiner internationalen Expertise, durchgängig hoher Qualität und innovativer Technologien genießt das Unternehmen seit vielen Jahren einen ausgezeichneten Ruf und steht für Zuverlässigkeit und exzellente Leistung. Auf dieser Basis entwickelt, fertigt und installiert Framatome Komponenten und Brennstoffe sowie Leittechniksysteme für Kernkraftwerke und bietet umfassende Serviceleistungen für Reaktoren. Rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in aller Welt tragen jeden Tag dazu bei, die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit kerntechnischer Anlagen stetig weiter zu verbessern, um sauberen, mit geringem CO2- Ausstoß erzeugten Strom bereitzustellen.

spendeFFKarl

Framatome-Spende-Dez2021-GK_PMBogen.pdf

Wir haben die Kapazitäten im Impfzentrum in Hösbach deutlich hochgefahren - Boosterimpfungen werden bereits nach 3 Monaten nach der Zweitimpfung durchgeführt.

Anfang Januar 2022 sind wieder viele Termine frei - diese Termine können über BayIMCO gebucht werden.