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Am Samstag, 08.05.21 hat die Feuerwehr Goldbach erneut eine große Verpackungsaktion für die Ausgabe von Selbsttests an Schulen, Kindergärten, Horte und andere pädagogische Einrichtungen des Landkreises durchgeführt. Insgesamt wurden 101.803 Selbsttests für diese Einrichtungen kommissioniert und zur Abholung verpackt. Am Montag, 10.05.21 und Dienstag, 11.05.21 können die Selbsttests dann im Beschaffungs- und Verteilzentrum des Landkreises abgeholt werden. Die Schulen und Kindergärten haben ihren Bedarf zuvor bei der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landratsamtes Aschaffenburg angemeldet. Die Selbsttests wurden dann bei der Regierung von Unterfranken angefordert und vom THW an das Verteilzentrum ausgeliefert. Am Samstag haben schließlich 5 Feuerwehrleute der Feuerwehr Goldbach von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr die Bestellungen verpackt und für die Abholung bereitgestellt.

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Am vergangen Wochenende (08.-09.05.2021) legten insgesamt 21 Feuerwehranwärter erfolgreich die Ziwschenprüfung der Grundausbildung ab. Nach den 108 Ausbildungsstunden im durchlaufenen MTA Basismodul, sind sie nun bereit für den Einsatzdienst in ihrer Feuerwehr. Nun folgen in den nächsten zwei Jahren noch fünf Zusatzmodule zur Vertiefung des bereits gelernten. Abschließend können die Teilnehmer dann die Prüfung ablegen und sich so als Truppführer qualifizieren.

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Wir gratulieren herzlich den 11 Teilnehmern aus den Feuerwehren Hösbach-Bahnhof, Feldkahl-Rottenberg und Waldaschaff, die am Samstag in Hösbach ihre Prüfung hatten. Ihre MTA begann bereits im Herbst 2020 und musste Corona bedingt einige Monate pausieren.

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Ebenso gehen unsere Glüchwünsche an die 10 Teilnehmer aus den Feuerwehren Haibach, Winzenhohl, Steinbach und Aschaffenburg. Ihre Ausbildung begann bereits im August und wurde teilweise online abgehalten oder musste ebenfalls pausieren. Sie legten am Sonntag ihre Prüfung in Haibach ab.

Herzlicher Dank allen Ausbildern und den Orga-Teams, die trotz aller Widrigkeiten diese Lehrgänge möglich gemacht haben.

Betreff: Umgang mit geimpften Lehrgangsteilnehmern an den SFS

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Teilnahme an Lehrgängen an den Staatlichen Feuerwehrschulen ist abhängig von einem durchgehenden Testkonzept. Dabei wurde bislang nicht berücksichtigt, dass ein beachtlicher Teil der Angehörigen der Feuerwehren in Bayern bereits ein Impfangebot erhalten haben. Da nun vermehrt Anfragen an uns herangetragen wurden, ob sich auch geimpfte und genesene Lehrgangsteilnehmer „freitesten“ müssen, haben wir die Anforderungen angepasst.

Die Staatlichen Feuerwehrschulen haben die überarbeiteten Voraussetzungen auf Ihrer Homepage bereits veröffentlicht.
Den zugehörigen Link sende ich Ihnen mit der Bitte um Kenntnisahme und zur Weiteren Verwendung.

https://www.sfsg.de/aktuelles/detailansicht/achtung-geaenderte-voraussetzungen-zur-teilnahme-an-praesenzlehrgaengen-der-sfsg-1593.html?cHash=8db47a82c038df8b07cff1d4150d238e

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Lidl
Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und für Integration

Digitales Stiftungssymposium war ein voller Erfolg
Bewältigung der Corona-Krise auf verschiedenen Ebenen im Mittelpunkt der Vorträge ¬

Berlin – Das digitale Symposium der Stiftung „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) war ein voller Erfolg! Fast 100 Personen nahmen an der sechsstündigen Fortbildung zum Thema „Stabil bleiben in Coronazeiten – Herausforderungen in einer Dauerkrise“ teil. Die Veranstaltungsreihe wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) organisiert. Karl-Heinz Banse, Vorsitzender der DFV-Stiftung, freute sich über das große Interesse an den praxisorientierten Themen. „Das digitale Format ist aktuell das einzig mögliche – aber trotzdem freue ich mich, wenn ich Sie alle im nächsten Jahr persönlich beim Symposium im Rahmen der RETTmobil-Messe in Fulda begrüßen kann“, blickte er zuversichtlich in die Zukunft.

Prof. Dr. Peter Sefrin, Vorsitzender des Beirats der Stiftung „Hilfe für Helfer“, lobte die Themenauswahl, bei der die Bewältigung der Corona-Krise auf verschiedenen Ebenen im Mittelpunkt steht – nicht nur medizinisch, sondern auch emotional.

Christian Kossmer (Feuerwehr Hamburg) berichtete über „Stabsarbeit und Einsatzführung unter Corona-Bedingungen – Mit Entscheidungsfreude und Kreativität trotz Überlast langfristig gesund bleiben“: „Das Virus kooperiert nicht. Das kann man akzeptieren und resignieren, oder an die Arbeit gehen – immer einen Schritt nach dem anderen“, erklärte er. Die flache Hierarchie, Nutzung von Schwarmintelligenz, Problemlösung in kleinen Schritten und der gemeinsame Wunsch, „die Feuerwehr Hamburg als Organisation durch die Krise zu kriegen“, mache die Arbeit im Stab trotz hoher Belastung auch langfristig leistbar.

Über die Herausforderungen und Erfahrungen, Gespräche in der Psychosozialen Notfallversorgung von Einsatzkräften (PSNV-E) über Videokonferenzen zu führen, referierte Oliver Gengenbach (Vorsitzender der Bundesvereinigung Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen (SbE) e.V. und Fachberater Seelsorge der Feuerwehr Witten). Inhaltlich ging es um die Verarbeitung konkret belastender Einsätze, nicht um Belastungen durch die Corona-Situation. „Eine Videokonferenz bietet durch die visuelle Komponente Vorteile gegenüber einem reinen Telefonat – man kann die Reaktionen des Gegenübers sehr viel besser einschätzen. Wenn die Technik beim ersten Gespräch allerdings nicht funktioniert, werden spätere Angebote nicht mehr angenommen“, berichtete er von Vor- und Nachteilen. Für die generelle Durchführung von Schulungen lobte er die neuen Beteiligungselemente und den Wegfall von Wegzeiten.

Volker Pietsch (Feuerwehr Hamburg) hat in seiner PSNV-E-Funktion im Corona-Krisenstab mit 181 erkrankten Feuerwehrangehörigen (78 Prozent der infizierten Kräfte) Gespräche geführt. Er erklärte, dass hierbei teils sehr persönliche Ängste und Sorgen zur Sprache kamen. Teilweise erfolgte der Kontakt auch über Messenger-Dienste, da bei beatmeten Patienten die Kommunikation nicht anders möglich war. Im Hamburger Corona-Krisenstab ist der Bereich des Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte ein eigener Stabsbereich (S7).

Möglichkeiten der Emotionsregulation bei der Bewältigung von schwerwiegenden Ereignissen bot Dr. Marion Koll-Krüsmann (Psychologische Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin und Supervisorin) in ihrem Vortrag zur psychologischen Perspektive. Ihre Erfahrungen aus dem Gesundheitswesen brachte sie in Tipps zur Selbstfürsorge ein: So empfahl sie etwa, in einem Team Zeit und Raum für Gespräche finden, die gegenseitige Fürsorge nicht zu vernachlässigen, sich gegenseitig Anerkennung auszusprechen, dem Team Routinen per Video zu ermöglichen und Verständnis füreinander zu haben.

Erneli Martens, DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge sowie Landesfeuerwehrpastorin und Leitung Notfallseelsorge in Hamburg, referierte über Auswege aus dem „Königreich der Angst“. „Der Tod ist aus der Lebensmitte der Gesellschaft verdrängt worden und nicht in das Leben integriert. Menschen sehen ihn als reales Ende des Lebens. Dies bereitet ihnen Angst. Wenn der Tod unerwartet eintritt, haben sie keine Vorstellung, wie sie damit umgehen sollen. Es fehlt an Trauerkultur“, erklärte sie in ihrem Vortrag. Wenn die Ausweglosigkeit der Pandemie nun auf diese gesellschaftliche Grundstimmung treffe, eskaliere die Angst. Martens zeigte Lösungen für den „gelingenden Umgang mit der Angst“ auf.

Innerhalb des Symposiums wurden auch digitale Beteiligungsformen verwendet: So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Umfrage angeben, ob sie bereits Erfahrungen mit PSNV-E per Videokonferenz sammeln konnten. Zuvor war durch das Moderationsteam im Publikum die Häufigkeit der Teilnahme an der Fortbildung erfragt worden. Die Mehrzahl der Expertinnen und Experten hatte bereits an mehr als drei Symposien teilgenommen. Dass die Vorträge und Themen immer wieder fachlich wertvoll und menschlich kompetent dargelegt werden, zeigte sich auch am großen virtuellen Beifall, den die einzelnen Mitwirkenden sowie das Organisationsteam erhielten.

Die zur Verfügung gestellten Präsentationen werden unter https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/symposium-stiftung-hilfe-fuer-helfer/ online gestellt.

Am Sonntagmittag (09.05.21) gegen 14:30 Uhr kam es auf der Staatsstraße 2443 zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Motorradfahrerin. Die Kradfahrerin war von Hohl kommend mit ihrer Maschine in Richtung Hörstein unterwegs. Kurz vor dem Abzweig Rückersbach verlor sie die Kontrolle über ihre Maschine, rutschte über die Gegenfahrbahn und kam an der Leitplanke zum Liegen. Durch das Unfallgeschehen wurde der Fuß der Kradfahrerin zwischen ihrer Maschine und der Leitplanke eingeklemmt. Weitere Verkehrsteilnehmer leisteten sofort Erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurden in Absprache mit dem Rettungsdienst bzw. Notarzt Teile der Leitplanke mit einer Säbelsäge entfernt. Parallel dazu wurde der Brandschutz sichergestellt und die Staatsstraße in Absprache mit der Polizei voll gesperrt. Nachdem die Unfallfahrerin aus ihrer misslichen Lage befreit und an den Rettungsdienst übergeben worden war, halfen die Feuerwehrleute dem Abschleppdienst bei der Bergung des Krads. Die Motorradfahrerin wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Zum genauen Unfallhergang hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehren Hörstein, Hohl und Rothengrund waren mit fünf Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften unter der Leitung von Michael Bott (Kommandant der Feuerwehr Hörstein) im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen vor Ort. Der Feuerwehreinsatz war gegen 16:15 Uhr beendet.

Am Muttertag (09.05.21) um 13:16 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kleinkahl, Schöllkrippen und Westerngrund zu einem Gebäudebrand nach Großkahl alarmiert. An einem Wohngebäude gerieten Sträucher aus ungeklärter Ursache in Brand. Die Flammen drohten auf das Gebäude überzugreifen, Rauch war bereits ins Gebäude eingedrungen. 

Anwohner löschten den Brand mittels Feuerlöschern und Gartenschläuchen bereits vor Eintreffen der Feuerwehr, sodass Schlimmeres verhindert werden konnte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleinkahl kontrollierten die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera und löschten Glutnester mittels Schnellangriff ab. Das Gebäude wurde mit einem Lüfter vom Brandrauch befreit. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Schöllkrippen und Westerngrund, sowie die Vertreter der Kreisbrandinspektion (KBM Trapp und KBM Thoma) konnten die Alarmfahrt abbrechen. Eine Person wurde vom Rettungsdienst untersucht, diese musste jedoch nicht ins Krankenhaus. 

Die Feuerwehr Kleinkahl war unter Leitung von Kommandant Ulf Wirzberger mit 22 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Der Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Schöllkrippen war mit sechs Kräften vor Ort. Die Einsatzstelle konnte nach ca. einer Stunde der Polizei übergeben werden.

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Hannah und Anton aus Laufach berichten wie ihre Mum erfolgreich neben Job und Kindern noch Zeit für die Feuerwehr findet. Natürlich sind die zwei mächtig stolz. Nicht nur, dass ihr Papa als stellvertretender Kommandant aktiv ist, sondern auch ihre Mama die Ausbildung zur Atemschutzgeräteträgerin und Sanitäterin absolviert hat. So ist es fast schon klar, das Hannah bei der Kinderfeuerwehr ganz vorne mit dabei ist und auch schon einige Freund:innen erfolgreich angeworben hat. Anton fiebert nun auch schon auf seinen Geburtstag hin, um endlich mitmachen zu dürfen.


Doch wie bekommt man Familie und Feuerwehr unter einen Hut? Flexibilität ist dabei das A&O. So wechseln sich Elternteile beim ins Bett bringen und Übungsabenden ab. Bei Einsätzen ist dabei auch auf die Kameraden verlass. So wird aus dem Bereitschaftsraum vorübergehend schnell mal eine KITA. Der Rest der Familie, insbesondere die Großeltern, zeigen ebenso viel Verständnis und springen auch kurzfristig mal ein, um die Kids abzuholen oder in Empfang zu nehmen.

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Ähnlich sieht es in Kahl aus. Die zwei Jungs von Jennifer kennen das Spiel auch schon. Aber langweilig war ihnen im Feuerwehrhaus noch nie. Wenn ihre Mama als Maschinistin rausfährt, werden sie von den Kameraden im Bereitschaftsraum offensichtlich bestens bespaßt, denn den zwei gefällt es bei der Feuerwehr sogar so gut, dass sie jetzt selbst bei der Kinderfeuerwehr dabei sind.

Für ihren Einsatz sagen wir heute mal allen Feuerwehrmamas ganz Fett DANKE!

Fotos: Kreisbrandinspektion/FF Kahl

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Am Samstag, 08.05.2020 nahmen rund 170 Teilnehmer an einer virtuellen Fortbildung für First Responder und Feuerwehr-Sanitäter im Landkreis Aschaffenburg teil. Der Corona Pandemie geschuldet, konnte die Fortbildung nicht wie gewohnt als Präsenzveranstaltung in Laufach durchgeführt werden.

Pünktlich um 9 Uhr eröffnete Sarah Seiler vom ProMedic Bildungszentrum aus Karlsruhe die Veranstaltung. Nach ein paar organisatorischen Hinweisen ging es anschließend in den ersten Onlinevortrag.

Michael Böttcher (Notfallsanitäter & Praxisanleiter) referierte kurzweilig über das Thema der Reanimation einschließlich Einsatz des AED´s und des Larynxtubuses. Sämtliche Aspekte und Besonderheiten der „Erwachsenenreanimation“ wurden dabei erarbeitet und erläutert.

Anschließend berichtete Andreas Grein (Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie, Oberarzt der COVID Isolierstation der Asklepios Klinik Seligenstadt und Feuerwehrarzt der FF Laufach) den Teilnehmern aus der Praxis zum Thema „Covid-19 - Was wissen wir über den Krankheitsverlauf?“ Ausführlich und sehr anschaulich berichtete der Mediziner einerseits über den fachlichen Wissensstand aber auch über seine Praxiserfahrungen. Er wagte ebenso einen Ausblick, was uns vermutlich zukünftig bezüglich Long-Covid beschäftigen wird.

Als letzter Referent des Tages sprach Dr. Alexander Krauth (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin sowie Feuerwehrarzt) zum Thema „Basismaßnahmen und erweiterte Maßnahmen zur Reanimation von Kindern“. Dr. Krauth verstand es, in seinem Vortrag die Verbindung zwischen der Feuerwehr und der Medizin herzustellen und viele bildliche Darstellung im Feuerwehrwesen zu finden. So verglich er den Erhalt des Blutkreislaufs bei der Reanimation mit der Bedienung einer Kübelspritze, indem er ausführte: „Hört man auf zu pumpen, gibt es keinen Wasser- bzw. Blutfluss mehr.“

Abschließend dankte Tobias Brinkmann (Fachreferat Gesundheit/Soziales/Seelsorge im Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg) Sarah Seiler, Michael Böttcher und Dr. Alexander Krauth vom ProMedic Bildungszentrum sowie Andreas Grein für die interessanten Vorträge. Weiterhin dankte Brinkmann den Teilnehmern, die sich an diesem Tag in medizinischen Themen für sich selbst und für das Wohl der Bevölkerung fort- und weitergebildet haben.

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„Kontakt halten in der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Zeiten von Corona“

Beschreibung

Dazwischengefunkt – die Austauschrunde ist ein moderierter Erfahrungsaustausch zu einem speziellen Thema. In diesem Format steht der Austausch untereinander im Mittelpunkt. Es gibt viel Platz für Gespräche und Diskussionen. Die Austauschrunde wird durch die Jugendfeuerwehr Bayern organisiert. Die Durchführung und Moderation wird von Sarah Altmann, Jugendreferentin Jugendfeuerwehr Bayern, übernommen.

In dieser ersten Austauschrunde geht es um das Thema Kontakt halten mit den Mitgliedern der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Zeiten von Corona. Unser Alltag wird seit über einem Jahr von der Pandemie, den Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen bestimmt. Das betrifft natürlich auch die Übungen und Gruppenstunden der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Im Zentrum dieser Austauschrunde steht die Frage: Wie schafft man es während der aktuellen Zeit mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben. 

Ablauf/
Organisation:

Die Austauschrunde wird online über die Plattform Microsoft-Teams stattfinden.

 

Teilnehmerzahl

 

 

12 Personen

Termin

Mittwoch, den 02.06.2021 von 18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

Zielgruppe

Kinderfeuerwehrbetreuer*innen, Jugendwart*innen, Ausbildungs- und Gruppenleiter*innen,

 

Anmeldung

E-Mail mit Nennung der E-Mail-Adresse, Funktion und der Feuerwehr an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldeschluss: 28.05.2021

 

Die Ausschreibung findet ihr hier: https://kurzelinks.de/lo1o

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Am Freitag (08.05.21) gegen 23:20 Uhr steckten zwei Jugendliche die Terrassenmöbel eines Einfamilienhauses Am Bahnhof in Brand und beschädigten im Anschluss einen im Mühlweg geparkten Pkw. Letzteres konnte durch eine 27 Jährige beobachtet werden, die die Polizei verständigte und mit ihrem Lebensgefährten im Anschluss die Verfolgung aufnahm. Dabei bemerkten beide glücklicherweise den Brand der Terrassenmöbel. Die hinzugerufenen freiwilligen Feuerwehren Schöllkrippen und Schneppenbach löschten der Brand und verhinderten rechtzeitig einem Übergriff auf das Einfamilienhaus. Die beiden Jugendlichen wurden zudem gestellt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Gartenmöbel wurden durch den Brand komplett zerstört. Zudem platzte aufgrund der Hitzeentwicklung eine Scheibe und der Putz wurde beschädigt. Der hierbei entstandene Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. An dem Pkw wurde die Seitenscheibe verkratzt sowie ein Außenspiegel beschädigt. Der Schaden beträgt ca. 1.000 Euro. Beide Jugendliche wurden vorläufig festgenommen und nach polizeilicher Sachbearbeitung den Eltern übergeben. Sie erwartet nun ein Verfahren wegen Sachbeschädigung und schwerer Brandstiftung.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Alzenau vom 08.05.21

112 Newsletter vom 6. Mai 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

wie jede Woche steht auch heute die Daten- und Faktenlage am Beginn meines Corona-Newsletters. Heute, Donnerstag, 6. Mai, 08:00 Uhr, verzeichnen wir für Bayern insgesamt
607.087 bestätigte Covid-19-Infektionen. Im Vergleich zum Donnerstag der letzten Woche, bis zu dem 589.832 Infektionen gezählt worden waren, sind dies 17.255 mehr. Für die zurückliegenden sieben Tage ergibt sich daraus über die Woche hinweg ein rechnerischer Schnitt von
2.465 Neuinfektionen pro Tag, nachdem dieser Wert vergangenen Donnerstag bei 3.212 und in den Wochen davor bei 3.558, 3.560, 2.492, 2.664, 2.305, 1.888, 1.496, 1.320, 1.104, 1.093, 1.263, 1.646, 1.909, 2.366, 3.265, 3.143, 3.203, 3.912, 4.172, 3.638, 3.475, 3.606, 3.432, 3.597, 2.918, 2.153, 1.243, 652 bzw. 372 lag. Der leichte Optimismus der Vorwoche ist damit deutlich gewachsen und ich hege die Hoffnung, dass die dritte Welle im Abschwung begriffen ist. Das ist aber kein Selbstläufer! Das haben wir uns hart erarbeitet und dürfen den Erfolg über die kommenden Öffnungsschritte, auf die ich noch genauer zu sprechen komme, nicht aufs Spiel setzen. Diese Einschätzung gilt auch für das Bundeslagebild. Dieses wies in der vergangenen Woche im Tagesdurchschnitt 16.598 und damit gut 3.300 Neuinfektionen weniger als vor einer Woche aus. Aber auch an dieser Stelle lehrt der Blick auf die Zeitreihe, dass Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist. Denn mit dem heutigen Wert von ca. 16.600 sind wir nur auf die Lage von vor vier Wochen zurückgefallen.

Im Vergleich der Bundesländer liegt Bayern heute mit einer 7-Tage-Inzidenz von 124 – nach 161, 180, 178, 119, 142, 114, 96, 77, 68, 58 und 55 an den vorangegangenen Donnerstagen – weiterhin auf Platz 7 des Negativ-Rankings. Auch bei diesem Parameter zeigt sich die mittlerweile bundesweit eingetretene Entspannung der Lage. Zum einen stimmen die in absoluten Zahlen deutlich gesunkenen Werte hoffnungsfroh, zumal dies für das nach wie vor am stärksten belastete Thüringen (207, nach 215) ebenso gilt wie für den Top-Performer Schleswig-Holstein (55, nach 67 letzten Donnerstag) sowie den Bundesschnitt, der heute bei 129 liegt. Zum anderen ermutigt aber auch der Umstand, dass nunmehr wieder vier Bundeländer unter der 100er-Marke liegen. So kann es gerne weitergehen.

Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele weitere Personen ein Infizierter statistisch ansteckt, ehe er gesundet oder verstirbt, schwankt die letzten Tage zwischen 0,74 und 0,83. Damit sind auf die Woche gesehen statistisch täglich mehr Menschen aus dem Infektionsgeschehen ausgeschieden, als neu dazukommen. Auch das ein schöner Lichtblick.

Die Positivrate – also die Zahl der laborpositiven PCR-Tests im Verhältnis zu deren Gesamtzahl – schwankte in Bayern in den zurückliegenden Tagen zwischen 4,8 und 5,8 Prozent (Vorwoche: 5,3 und 6,5) bei einem 7-Tages-Mittel von 5,04 (6,16) und sinkt damit neuerlich, diese Woche sogar deutlich. Die Nachfrage nach PCR-Tests bleibt weiterhin hoch und bewegt sich im 7-Tages-Mittel bei ca. 61.200 Tests. Insoweit ist der Rückgang der Positivrate nicht nur einem statistischen Effekt geschuldet, sondern zeigt eine „echte“ strukturelle Entlastung an. Im Vergleich dazu liegt die bundesweite Positivrate nunmehr bei 11,20 Prozent (12,41), was die Entwicklung in Bayern umso wertvoller macht.

Ich komme nun zum Blick in die bayerischen Regionen und auch auf diesem Feld entwickeln sich die Kerndaten positiv. Zwar verzeichnet mit dem Landkreis Coburg, für den eine 7-Tage-Inzidenz von 302 zu Buche steht, wieder eine bayerische Gebietskörperschaft ein Wert jenseits der 300er-Marke. Aber in allen darunterliegenden Korridoren setzt sich der erfreuliche Trend fort, dass immer mehr Landkreise und kreisfreie Städte in ein niedrigeres Segment absteigen. Im Einzelnen heißt dies: Im Korridor zwischen 300 und 200 reihen sich aktuell noch 7 Landkreise bzw. kreisfreie Städte ein, vor einer Woche waren das noch satte 26.

Zwischen 200 und 100 finden sich aktuell 52 Gebietskörperschaften, vergangenen Donnerstag waren es noch 59. Und unterhalb der magischen Marke von 100 rangieren heute 37 Kommunen, nach nur 11 in der letzten Woche und gar nur vier vor zwei Wochen. Den besten Wert darf sich heute die Stadt Passau auf die Fahnen schreiben mit einer 7-Tage-Inzidenz von lediglich 34,1. Der Drei-Flüsse-Universitäts-Bischofs-Euregio-Stadt kann man zu diesem Erfolg nur von Herzen gratulieren, sah es doch dort vor einigen Wochen extrem düster aus. Aber mit einer Kombination aus einem sehr diszipliniert-konsequenten kommunalen Vorgehen und massiver staatlicher Unterstützung beim Impfen konnte die Lage gedreht werden.

Der positive Gesamttrend scheint nun – endlich – auch in den Kliniken anzukommen. Denn die Gesamtzahl der hospitalisierten Corona-Patientinnen und -Patienten entfernt sich langsam von der über Wochen wie zementiert starren Marke von 3.000, heute auf 2.716 (3.030). Entsprechendes spiegelt sich auf den Intensivstationen, für die der bisherige statistische Fixpunkt von 800 Patienten sich mit dem heutigen Wert von 728 nun langsam in Richtung 700 verschiebt. Ich hoffe also, dass es bald der Vergangenheit angehört, dass planbare Operationen verschoben werden, um für Corona-Intensivpatienten Kapazitäten freizuschaufeln.

Ein echter Quell der Freude ist die aktuelle Impflage. Gestern gab es einen neuen bayerischen Tagesrekord von 181.036 verabreichten Injektionen, mit denen die Gesamtzahl auf knapp
5,15 Millionen „Nadelstichen gegen Corona“ angestiegen ist. Diese verteilen sich auf ca. 4,1 Millionen Erst- und ca. 1,06 Millionen Zweitimpfungen. Das entspricht einer Impfquote von 31,1 (26,7) Prozent der Bevölkerung bei den Erst- und 8,0 (7,1) Prozent bei den Zweitimpfungen.
Ca. 1,1 Millionen Impfungen wurden in Arztpraxen verabreicht, gut vier Millionen in den kommunalen Impfzentren, deren Dienste wir sicherlich noch einige Zeit benötigen werden, um die Impfmaschinerie auf Höchstleistung zu trimmen.

Liebe Leserinnen und Leser, endlich mal seit Langem wieder eine Woche, von der man mit Fug und Recht sagen kann, dass die Entwicklung der Pandemie-Lage einen größeren Schritt in die richtige Richtung genommen hat! Oft genug war man schon froh, wenn man von einer „stabilen Seitwärtsbewegung“ auf noch irgendwie beherrschbarem Niveau ausgehen durfte, weil dann jedenfalls kein exponentielles Wachstum und damit auch nicht der Schritt in den klinischen Abgrund zu befürchten war. Jetzt aber gehen die Neuinfektionen deutlich zurück und das freut mich sehr!! Natürlich dürfen persönliche Befindlichkeiten keinen entscheidenden Einfluss auf die Erledigung der Aufgaben haben, das gilt für den Minister ebenso wie für die mit der Pandemiebekämpfung befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: was zu tun ist, muss getan werden. Aber glauben Sie mir, auch mir hängt die Corona-Thematik gelegentlich gründlich zum Hals heraus. Und auch wenn wir längst noch nicht Entwarnung geben können, so macht es mir heute doch eine umso größere Freude, von einer sich bessernden Lage und möglich werdenden Erleichterungen zu berichten.

Die politischen Weichenstellungen wurden sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene vollzogen. Dreh- und Angelpunkt für die Lockerungsentscheidungen ist hier wie dort neben der Entwicklung der Neuinfektionen vor allem auch der sehr beachtliche Impffortschritt. Entscheidend ist auch die Kernaussage eines RKI-Gutachtens, wonach vollständig Geimpfte nicht nur selbst sehr gut vor einer ernsten Corona-Erkrankung geschützt sind, sondern das mittels Impfung ertüchtigte Immunsystem auch die Virenlast so weit eindämmt, dass Geimpfte nur noch unter sehr ungünstigen Umständen zur gefährlichen Virenschleuder werden.

Vor diesem Hintergrund hat der bayerische Ministerrat am Dienstag weitreichende Lockerungen beschlossen, ohne darüber den Blick für die nach wie vor lauernden Corona-Gefahren zu verlieren. Eines der zentralen Besorgnisse ist die Möglichkeit des Auftretens neuer, womöglich gegen die verfügbaren Impfstoffe weitgehend immuner Mutationen. Das wäre großes Pech und in der Wirkung fatal, denn dann ginge das ganze Elend von vorne los. Die Gefahr ist real. So sagen uns namhafte Virologen, dass wir die Pandemie in ihren schweren Auswirkungen längst hinter uns hätten und es keine dritte Welle gegeben hätte, wäre es beim Wildtyp des Corona-Virus geblieben. Dann aber kam die britische Mutation B.1.1.7, das Ergebnis ist bekannt. Die Gefahr des Auftretens schwer problematischer Mutationen ist umso größer, je mehr Infektionen stattfinden, weil dann die statistische Wahrscheinlichkeit steigt, dass rein zufällig ein solches Ungetüm entsteht. Dem Pech-Rad kann man jedoch durch weniger Ansteckungen in die Speichen greifen. Das ist der Grund, warum die Fallzahlen trotz Impffortschritt und stabiler Lage auf den Intensivstationen gerade JETZT weiter runter müssen. Deshalb beobachte ich auch den Pandemieverlauf in Indien mit Sorge. Neben dem unendlichen Elend, das dort gerade Millionen Menschen erleiden und zu dessen Linderung es völlig richtig ist, dass die Bundeswehr und die EU große Mengen an Beatmungsgeräten, Sauerstoffaufbereitungsanlagen und auch Medikamenten auf den Subkontinent schaffen, ist es vor allem auch die Mutationsgefahr, die die Fachleute bekümmert. Zwar scheinen die in der EU zugelassenen Impfstoffe gegen die indische Variante gut zu wirken. Aber sehr schnell würde es sehr problematisch, entstünde bei den täglich millionenfachen Ansteckungen in Indien eine „Supermutation“, gegen die unsere verfügbaren Mittel nicht helfen. Deshalb ist es richtig, Indien als Virusvariantengebiet einzustufen und den Flugverkehr zwischen Indien und Europa mit einem generellen Personenbeförderungsverbot zu belegen.

Wegen all dieser Zusammenhänge hat bei aller Euphorie, die da und dort ob der verbesserten Situation zu verspüren ist, der Ministerrat selbstverständlich nicht die beschränkenden Maßnahmen tutto completo aufheben können. Deshalb ist allen Lockerungsschritten die Kernbotschaft vorangestellt, dass sowohl die 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
(12. BayIfSMV) als auch die Einreisequarantäneverordnung (EQV) zunächst bis zum 6. Juni verlängert werden. Damit bleibt es bei vielen bekannten Grundsätzen wie der „roten Linie“, die viele Kontakt- und Mobilitätseinschränkungen einschließlich einer vom Bundesverfassungsgericht gestern in einem Eilverfahren gehaltenen nächtlichen Ausgangsbeschränkung zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr bei stabilen 7-Tage-Inzidenzen jenseits der 100, dass bestimmte Dienste der Vorlage eines aktuellen Testergebnisses bedürfen oder dass bei einer Rückkehr aus einem Risikogebiet der unterschiedlichen Kategorien im Grundsatz eine zeitlich befristete Quarantäne fällig wird und anderes mehr.

Allerdings hat der Verordnungsgeber diese Vorschriften mit Wirkung ab heute so verändert, dass unter bestimmten Voraussetzungen und zeitlich gestaffelt deutliche Erleichterungen eintreten. Einen zentralen Fortschritt bringt der Grundsatz „vollständig Geimpfte sowie von Corona Genesene werden negativ getesteten Personen gleichgestellt“. Ab sofort gilt, dass fast überall dort, wo die 12. BayIfSMV oder die EQV eine bestimmte Ausnahme von der Regel an die Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses knüpfen, voller Impfschutz oder eine überstandene Corona-Infektion den Test ersetzen. „Fast“ deshalb, weil Krankenhäuser, Pflegeheime und andere Einrichtungen, für die spezielle Besuchs- und Schutzregelungen gelten, ausgenommen sind. Zudem finden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, etwa im Zuge der zulässigen Ausübung von Sport auf vollständig Geimpfte und Genesene keine Anwendung. So einfach die Faustformel klingt, so sehr kommt es doch auf die Details an. Beispielsweise besteht der volle Impfschutz im Sinne der Verordnung nicht bereits im Moment der abschließenden Injektion, sondern erst mindestens 14 Tage danach. Denn zunächst muss der Körper auf die hoffentlich möglichst nebenwirkungsfreie und damit „milde Gabe“ reagieren, ehe das Immunsystem entsprechend ertüchtigt ist. Zudem liegt der Teufel im Detail. So bedarf es bei der Mehrzahl der in der EU zugelassenen Impfstoffe – und nur für diese gelten die Erleichterungen, nicht jedoch für die noch nicht zugelassenen chinesischen Präparate bzw. den russischen „Sputnix V“ – für den vollen Impfschutz einer zweiten Dosis. Demgegenüber entfaltet das Serum von Johnson & Johnson bereits nach einer Injektion die volle Wirkung, sodass hier die Formel nicht I+I+14 Tage = Erleichterung, sondern J&J+14 Tage = Erleichterung lautet. Und nach wie vor ist nicht abschließend geklärt, was für unter 60-Jährige gilt, die zunächst eine Impfung mit AstraZeneca erhalten haben, das aber für diese Altersgruppe nicht mehr empfohlen ist.

Ähnlich vielschichtig ist die Situation in Bezug auf Genesene. Denn behaupten kann man eine durchgemachte COVID-Erkrankung ja leicht, aber wie wird sie nachgewiesen? Der Verordnungsgeber lässt den Nachweis über einen POSITIVEN PCR-Test genügen, der mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Die genannten Fristen stützen sich auf den aktuellen Erkenntnisstand der Wissenschaft. So wirkt nach einer überstandenen Erkrankung der ausschließlich körpereigene Schutz wohl nur dann längerfristig ausreichend fort, wenn dieser durch eine einmalige Impfung aufgefrischt wird.

Die Impfungen müssen nicht zwingend in Deutschland verabreicht und die relevanten Bescheinigungen auch nicht hier ausgestellt sein. Es kommt allein auf die qualitativen Anforderungen wie die EU-Zulassung des Impfstoffs, eines im Labor vorgenommenen PCR-Tests – POC-Antigen-Schnell- oder Selbsttests genügen nicht – und die Abfassung der Belege in einer der weit verbreiteten Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch an.

Ich hoffe sehr, dass diese Regelungen ausreichend klar sind. Denn viele Zuschriften, die mich im Kontext der längst laufenden Gerechtigkeitsdebatte erreicht haben, lassen geradezu verbissene Diskussionen und damit auch schwierige Kontrollsituationen für die Polizei erwarten, wenn es vor Ort etwa darum geht, ob dieser oder jener Nachweis ausreichend oder eine Frist richtig berechnet sind. Ich verstehe ja, dass viele nach Monaten des Verzichts einfach nicht mehr warten wollen. Ich möchte aber dennoch an alle appellieren, sich in dieser positiven Zwischenphase nicht in missgünstigen Debatten zu verfangen. Denn alle auf einmal zu impfen ist objektiv unmöglich, Warten ist also unausweichlich. Zudem reden wir nur noch über einige Wochen, ehe jeder, der es möchte, die erste Impfung haben kann.

Ich möchte aber nicht nur mit Fakten an den Verstand, sondern auch an unser aller Herz appellieren, Geduld und Contenance zu bewahren. Welche Menschen sind denn aktuell überhaupt in der Situation, doppelt geimpft zu sein? Es sind im Wesentlichen Menschen der Prioritätsgruppen 1 und 2. Das sind zum einen besonders vulnerable, also alte und/oder kranke Menschen, zum anderen ärztliches Personal, Pflegekräfte. Wer bitte wollte um des kurzfristigen Vorteils willen, vielleicht vier Wochen früher als andere ohne Test in den Biergarten zu dürfen, mit den besonders Gefährdeten und ihrer speziellen Lebenssituation tauschen? Und wer wollte gerade denen, die den Corona-Kranken Tag und Nacht beigestanden sind, bis zur totalen Erschöpfung gearbeitet haben und oft genug Schwerkranken hilflos beim Sterben zusehen mussten, den ihnen nun zuwachsenden „Vorteil“ absprechen, um ihn auf sich selbst zu lenken? Und so wird es nach und nach weitergehen. Wer möchte den in einigen Wochen mit einer zweiten Impfung versehenen Polizistinnen und Polizisten, die sich oft gerade mit gefahrenvergessenen Corona-Leugnern herumschlagen müssen und dabei einer besonderen Gefahr ausgesetzt sind, ihr Recht absprechen? Oder den Feuerwehrfrauen und -männern, den Dienstkräften des THW und der Rettungsdienste, die trotz Corona auch als Ehrenamtliche im Alarmfall alles liegen und stehen lassen, um blutende Unfallopfer zu bergen?

Es wäre schön, wenn diejenigen, die jetzt in eine leicht günstigere Lage kommen, sich dafür nicht auch noch rechtfertigen oder gar schief anschauen lassen müssten. Dies umso mehr, als auch viele andere Erleichterungen in Aussicht haben. Denn glücklicherweise steigt die Zahl der Landkreise und kreisfreien Städte zusehends an, die eine stabile 7-Tage-Inzidenz unter 100 aufweisen. Heute sind dies, wie erwähnt, 37 von 96 Gebietskörperschaften, Tendenz stark steigend. In diesen Kommunen können die Kreisverwaltungsbehörden ab kommendem Montag, 10. Mai, unter bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen die Außengastronomie, den Betrieb von Theatern, Kinos, Konzert- und Opernhäusern sowie sportliche Betätigungen wieder zulassen, soweit das Gesundheitsministerium sein Einvernehmen erteilt hat. Mit einem solchen Neustart wird im Gastgarten, im Lichtspielhaus oder im Konzertsaal noch längst nicht alles wie früher sein, denn es wird erhebliche zahlenmäßige Begrenzungen, Hygieneregularien und Testerfordernisse geben. Es ist aber ein Anfang, der den Anbietern wie ihren Gästen und Kunden Mut macht, dass es auch unter den nach wie vor herrschenden Bedingungen der Pandemie Schritt für Schritt vorwärts gehen kann.

Bayern ist nicht nur High-Tech-Standort, sondern Deutschlands Tourismusland Nr. 1. Das ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein Segen und in der pandemischen Betrachtung eine Herausforderung, weil Tourismus sehr viel Mobilität erzeugt, die mit einer Vielzahl von Kontakten einhergeht, über die sich Ansteckungen ereignen können. Um diesen Spannungsbogen aufzulösen, hat der Ministerrat beschlossen, dass ab dem 21. Mai in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 touristische Angebote insbesondere in Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Campingplätzen wieder zugelassen werden. Aber auch hier gilt: Das ist noch längst nicht das ersehnte Zurück auf Anfang, sondern eine pandemiebezogene Zwischenphase. Deshalb sind das Gesundheits- und das Wirtschaftsministerium beauftragt, bis zur Kabinettsitzung am kommenden Montag ein tragfähiges Konzept vorzulegen, das die infektiologische Gesamtlage berücksichtigt und ausdrücklich eine Rücknahme der Öffnungen bei entsprechender Inzidenzlage vorsieht.

Mit diesen Regelungen hat die Staatsregierung für Bayern vieles von dem bereits aufgegriffen, was die morgen im Bundesrat abschließend zu beratende COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung sowie die ebenfalls in der bundesgesetzgeberischen Pipeline befindliche Neufassung der Corona-Einreiseverordnung bringen werden. Letztere wird als wesentliche Neuerung bringen, dass die Einreisequarantäneregeln auf bundesrechtliche Beine gestellt und insoweit die 16 Einreisequarantäneverordnungen der Länder ersetzen werden. Sollten sich in diesen Verfahren quasi auf den letzten Metern noch überraschende Wendungen ergeben, werde ich hierüber im nächsten Newsletter berichten.

Zum Schluss möchte ich noch ein Thema aufgreifen, das ich letztes Wochenende gesetzt habe, das einige mediale und politische Aufmerksamkeit erlangt hat und ausweislich vieler Zuschriften die Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen bewegt. Aus den Beratungen der Integrationsministerkonferenz, deren Mitglied ich als Bayerischer Integrationsminister bin, hatte ich mitgenommen, dass auch bundesweit das gilt, was wir in Bayern beobachten und uns viele Ärzte bestätigen. Auf den Intensivstationen der Kliniken liegen überproportional viele Menschen mit niedrigem sozio-ökonomischem Status, zudem längst nicht nur, aber überdurchschnittlich oft mit Migrationshintergrund, sei es als vergleichsweise kurz aufhältiger Asylbewerber oder sei es nach oft langjährigem Aufenthalt in Deutschland. Zudem belegen die Kontrollerfahrungen der Polizei, dass sich Menschen aus eben jenen Milieus ebenfalls überdurchschnittlich oft nicht an infektionsschutzrechtliche Vorschriften halten. Und wir wissen, dass es wiederum oft Menschen aus den genannten Kreisen sind, die die Infektionen als solche weniger ernst nehmen und gleichzeitig in überdurchschnittlichem Maße die größten Vorbehalte gegen das Impfen haben. Dies auch, weil teilweise ausgehend von den Ursprungsländern wirre Theorien verbreitet werden. Eine gängige, die Menschen aber umso stärker verunsichernde Märchengeschichte behauptet, die Impfung mache Männer und Frauen gleichermaßen unfruchtbar, diene der Implantierung von Mikrochips oder solle die Menschen manipulierbar machen. Welch ein Blödsinn! Aber derlei Behauptungen sind in der Welt und die skizzierte Situation der Kliniken, die geringere Akzeptanz von Einschränkungen oder die Impfvorbehalte sind nun mal Tatsachen. Das hat mich bewogen, die hier in Rede stehenden Personengruppen anzusprechen und sie zu motivieren, sich impfen zu lassen.

Die Kritiker von der einen Seite halten einen solchen Aufruf für rassistisch, jedenfalls stigmatisierend. Die von der anderen Seite halten ihn für ungeheuerlich, weil er Migranten gegenüber „Inländern“ oder sozial Schwächere gegenüber „fleißigen Steuerzahlern“ in einen ungerechten Impfvorteil bringen würde. Unrecht haben beide Seiten. Fakten zu benennen, ist nicht stigmatisierend, sondern notwendig, um die Dinge zum Besseren zu wenden. Zum Besseren für die Menschen, die nach einer Impfung nicht mehr auf die Intensivstation oder gar sterben müssen. Zum Besseren für das Gesundheitssystem, das nach einer Entlastung der Kliniken von COVID-Patienten eher zum Normalbetrieb zurückkehren kann. Ich habe ausdrücklich nicht verlangt, Migranten oder sozial Schwache in irgendeiner Weise zu bevorzugen. Ich habe dazu aufgerufen, dass sich die Adressaten meines Appells mit ihren individuellen Kriterien, die für alle und unabhängig von der Nationalität, Herkunft oder der Steuerlast gelten, überhaupt erst mal registrieren, damit sie geimpft werden, wenn sie nach dem allgemeingültigen System dran sind.

Wir können sicherlich noch mehr tun, um gerade die hier in Rede stehenden Gruppen besser und intensiver aufzuklären, daran arbeiten wir bereits. Aber die Mehrheitsgesellschaft muss schon auch aufpassen, nicht in vorurteilsgetriebene Stereotype zu verfallen, die den Blick auf den Kern eines Anliegens verstellen und stattdessen die Gesellschaft spalten.

Immer schön die Kirche im Dorf lassen!

Mit besten Grüßen
Ihr


Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister

112 Newsletter vom 6. Mai 2021

Liebe Leserinnen und Leser,
heute haben wir die wesentlichen Eckpunkte des neuen Bayerischen Rettungsdienstgesetztes (BayRDG) der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Kern regelt die BayRDG-Novelle zwei wegweisende, digitale Projekte: Die bayernweite Einführung des Telenotarztes und die Errichtung eines Notfallregisters.


Stichwort Telenotarzt: Die Telemedizin ermöglicht dem Rettungsdienstpersonal vor Ort, mittels modernster Telekommunikationstechnik schnell einen Telenotarzt „zuzuschalten“ und so von seinem Expertenwissen zu profitieren, auch wenn dieser nicht persönlich am Einsatzort ist. Für den Freistaat sind insgesamt drei Telenotarzt-Standorte geplant, die jeweils für mehrere Landkreise und kreisfreie Städte zuständig sind. Gerade bei stetig steigenden Einsatzzahlen und gleichzeitig angespannten Ressourcen stellen telemedizinische Systeme eine wichtige Unterstützung dar, nachdem der Rettungsdienst nicht selten vor dem Notarzt an der Unfall- oder Einsatzstelle eintrifft.

Die Vorbereitungen für die bayernweite Einführung des Telenotarztes laufen derzeit auf Hochtouren. Dabei werden u.a. Einsatzfahrzeuge technisch aufgerüstet und Rettungsdienstpersonal geschult. Der flächendeckende Rollout soll Ende 2028 abgeschlossen sein. Ganz wichtig: Mit dem Telenotarzt wird das bestehende Notarztsystem unterstützt und nicht ersetzt.

Ein echter Quantensprung ist die Schaffung eines bayerischen Notfallregisters. Mit dem Notfallregister möchten wir systematisch Erkenntnisse über Qualität und Ergebnisse im Rettungsdienst gewinnen. Dazu werden über die gesamte Rettungskette hinweg einschließlich der nachfolgenden Behandlung des Patienten im Krankenhaus die Behandlungsdaten erfasst, zusammengeführt und ausgewertet. Daraus können allgemeingültige Schlussfolgerungen abgeleitet werden, auf deren Basis nicht nur Optimierungen im Rettungsdienst möglich werden, sondern auch medizinische Versorgungsforschung betrieben werden kann.

Selbstverständlich beachten wir dabei den Datenschutz gerade im Hinblick auf die besonders sensiblen Gesundheitsdaten der Patientinnen und Patienten vollumfänglich. Wir haben daher alle Belange des Datenschutzes von Experten prüfen lassen. Dieses sechzig-seitige Gutachten ist auch Teil des Gesetzeswerkes, welches dem Bayerischen Landtag als Gesetzgeber zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Damit leistet Bayern erneut bundesweit einmalige Pionierarbeit bei der Verbesserung der Patientenversorgung.

Mit der Gesetzesänderung setzen wir außerdem eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs bei der Vergabe rettungsdienstlicher Leistungen um. Das Gericht hatte entschieden, dass eine europaweite Ausschreibung für die Notfallrettung und den Krankentransport in einem förmlichen Vergabeverfahren dann nicht mehr verpflichtend ist, wenn die Leistungen ausschließlich von gemeinnützigen Organisationen oder Vereinigungen erbracht werden (sog. Bereichsausnahme). Alle freiwilligen Hilfsorganisationen in Bayern erfüllen diese Anforderungen. Aber auch private Rettungsdienstunternehmen können zum genannten Kreis zählen, wenn sie die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit erfüllen. Auswahlverfahren, an deren Ende sich entscheidet, welcher Anbieter in einem Rettungsdienstbereich regelmäßig für 10 Jahre den Rettungsdienst übernimmt, können künftig schneller und einfacher durchgeführt werden.
Der Entwurf zur Novelle des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes wurde diese Woche vom Ministerrat beschlossen und wird in einem nächsten Schritt den betroffenen Verbänden zur Anhörung zugeleitet, ehe sich der Bayerische Landtag mit dem Gesetzesvorhaben befassen wird. Mit der Novellierung des Rettungsdienstgesetzes zielen wir auf eine weitere Verbesserung des herausragenden Standards des bayerischen Rettungsdienstes und stellen gleichzeitig die Weichen für eine zukunftsfähige und optimale präklinische Versorgung im gesamten Freistaat. Damit sorgen wir auch künftig für bestmöglichen Schutz von Leben und Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger.

Mit besten Grüßen

Ihr                                                                                  Ihr


Joachim Herrmann, MdL                                               Gerhard Eck, MdL
Staatsminister                                                               Staatssekretär

Symbolbild HLF Großostheim.web

Großostheim - Donnerstagfrüh (06.05.2021) gegen 04:30Uhr wurde die Feuerwehr aus Großostheim zu einem Zimmerbrand in die Haarstraße alarmiert. Ein Wäschetrockner war in Brand geraten und hatte die Wohnung einer achtköpfigen Familie verraucht. Beim selbstständigen Verlassen des Gebäudes zogen sie geistesgegenwärtig die Sicherungen und verhinderte somit Schlimmeres. Zwei Bewohner kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Sofort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einer Wärmebildkamera in den Brandraum vor und konnte den bereits erloschenen Brand bestätigen. Durch die zuvor geöffneten Fenster zog der Brandrauch ebenfalls rasch ab, sodass die Wohnung nach kurzer Zeit rauchfrei war. Die Feuerwehr war mit insgesamt 21 Feuerwehrfrauen und -männern und fünf Fahrzeugen vor Ort. Einsatzleiter war Kommandant Alan Friedreich. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann konnte die Einsatzfahrt abbrechen. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen vor Ort. Einsatzende war gegen 5:20Uhr.

Bild: Symbolfoto

DFV-Präsident und DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge danken für Einsatz

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Berlin – Am 4. Mai 304 starb – so die Legende – Florian von Lorch für seine Überzeugungen. Er ist als Sankt Florian der Schutzpatron der Feuerwehr. Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), und Erneli Martens, DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge, wenden sich anlässlich des Florianstags an die 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen in Deutschland und danken für deren Einsatz.
 
„Das letzte Jahr ist von ungewöhnlichen Lagen, viel Unsicherheit, Sorgen und Ängsten bestimmt gewesen. Bei vielen sind die Kräfte erschöpft. Statt bei Übungsdiensten oder Dienstabenden die persönlichen Energiereserven wieder zu stärken, müssen Kontakte unterbleiben. Bei aller Wertschätzung für Abstandsregeln und Onlineformate, einen richtigen Handschlag können sie nicht ersetzen. Wir hoffen, dass es anders wird. Wir bitten um Ermutigung und Stärkung.“, so Erneli Martens, die als Feuerwehrpastorin in Hamburg tätig ist.
 
DFV-Präsident Karl-Heinz Banse wünscht, dass die Feuerwehrangehörigen am Florianstag Kraft schöpfen können: „Kameradschaft und Zusammengehörigkeit sind wichtig in dieser langen, belastenden Lage. Viele soziale Bereiche liegen nun seit mehr als einem Jahr brach; in jahrelanger Arbeit aufgebaute Werke verfallen. Die Feuerwehr erfüllt nicht nur öffentlich-rechtliche Aufgaben, sondern ist über die Vereinstätigkeit auch Kulturträger – etwa mit Veranstaltungen zum Florianstag. Ich hoffe, dass wir hier bald wieder sicher aktiv werden können. Ich danke allen Feuerwehrangehörigen, ihren Familien und dem Umfeld dafür, dass wir uns in Deutschland auch weiterhin darauf verlassen können, dass jeder notwendige Einsatz kompetent abgearbeitet wird. Die hohe Einsatzbereitschaft beweisen alle Feuerwehrangehörigen an jedem Tag.“, erklärt Banse.
 
 
Hintergrund: Rund 1,3 Millionen Angehörige in Freiwilligen, Jugend-, Berufs- und Werkfeuerwehren in bundesweit 30.000 Feuerwachen und Feuerwehrhäusern – damit sind die Feuerwehren eine starke Gemeinschaft und ein verlässlicher Partner für Sicherheit. Die flächendeckende Gefahrenabwehr trägt der dichten Besiedlung Deutschlands Rechnung und bringt den Bürgern schnelle Hilfe an jedem Ort.

Guten Morgen

wir haben zusätzliche Kontingentplätze für den Lehrgang : Auffrischungskurs für Motorsägen 17.05 - 18.05.2021 bekommen.

Bitte umgehen bei Thomas Rollmann melden!

Am 29. Mai 2021 findet der 3. „Mitmach-Tag“ für Kinder statt, zu dem die Deutsche Jugendfeuerwehr einlädt. Diesmal dreht sich alles um das Thema Feuer. Der bundesweite, dezentrale Event-Tag, an dem Kindergruppen und Kinderfeuerwehren für alle Kinder einen „Mitmach-Tag“ anbieten können (auch mit Angeboten für zu Hause, je nach aktueller Lage), wurde gemeinsam mit der DFV-DJF-Projektgruppe „Kinder in der Feuerwehr“ entwickelt und zusammengestellt.

Die Deutsche Jugendfeuerwehr hofft auf rege Beteiligung von Feuerwehren mit ihren Kinder-Abteilungen, um allen Kindern vor Ort zu zeigen, wie viel Spaß es in Kindergruppen macht und was dort gelernt werden kann. Ende Mai 2021 sollen unter dem Hashtag #FeuerwehrKindertag überall entsprechende Aktionen zum „Mitmach-Tag“ in unterschiedlicher Art und Weise pandemiekonform erfolgen und in den sozialen Medien gepostet werden.

Auch 2021 wird es neben der Konzeption mit Ablaufplan und Anleitungen, Materialien geben, die für eine Präsenzveranstaltung genutzt werden können. Im Ablaufplan sind eine Vielzahl an Experimenten und Spielen enthalten, die erneut daheim durchgeführt werden können, falls keine Präsenzveranstaltungen möglich sein sollten. Das begleitende Material ist online abrufbar unter https://jugendfeuerwehr.de/schwerpunkte/kinder-in-der-feuerwehr/mitmach-tag-fuer-kinder/

20210428 Strahlrohrtrainig

Kann man mit einem D-Strahlrohr eigentlich auch einen größeren Brand bekämpfen? Sind Hohlstrahlrohre tatsächlich effektiver als Kegelstahlrohre? Was gilt es bei der Handhabung und Beschaffung zu beachten? Wie funktioniert der Fenster Impuls? Was ist die Up- and Down-Methode? Und wofür brauche ich im Brandeinsatz eine Ampel?

20210428 Strahlrohrtrainig 4

Um Antworten auf diese Fragen im Selbstversuch zu finden, trafen sich am vergangenen Donnerstagabend (29.04.2020) rund 18 Feuerwehrleute am Atemschutzzentrum in Goldbach. Unter der Leitung dreier Ausbilder konnten die Teilnehmer mit diversen (Hohl-)Strahlrohren die verschiedensten Löschtechniken ausprobieren. Selbstverstädnlich durfte auch jeder mal testen, was er sich schon immer gefragt hat. So bekam jeder die Gelegenheit den ein oder anderen Kniff mit nach Hause zu nehmen. Auch wenn an diesem Abend das Feuer sich manchmal schon von selbst bekämpfte.;P Besonders die Gestaltung als "try and error" Workshop wurde sehr gelobt. Weitere Seminare dieser Art sind noch als Atemschutznotfalltrainig (buchbar ab heute) und für das Thema Schlauchmanagement geplant.

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