

Das Sonderkonto des Landesfeuerwehrverbandes Bayern zugunsten verunfallter und geschädigter Feuerwehraktiver und deren Angehörigen hilft den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden und deren Familien z. B. bei Unfällen oder bei Sterbefällen im Feuerwehrdienst.
Wollen Sie eine Spende für verunfallte und geschädigte Feuerwehrangehörige und deren Familien überweisen, verwenden Sie bitte die folgenden SEPA-Angaben für Ihre Überweisung:
Kontoinhaber: Landesfeuerwehrverband Bayern
IBAN: DE34700202700039609576
BIC: HYVEDEMMXXX
Bank: HypoVereinsbank München
Wenn Sie über das Sonderkonto gezielt die Familie des Verstorbenen aus dem aktuellen Hochwassereinsatz unterstützen möchten, können Sie zweckgebunden an das Sonderkonto spenden. Geben Sie dazu bitte bei Ihrer Überweisung als Verwendungszweck „Todesfall Ehrenberg-Pfaffenhofen“ an.
Mehr Informationen zum Sonderkonto des LFV Bayern finden Sie hier.
Mit dem 1. Bayerischen Landes-Feuerwehrleistungsbewerb am 08. Juni in Amberg wollte der Landesfeuerwehrverband Bayern einen Rahmen für ein fröhliches Fest beim sportlichen Wettkampf unter Kameradinnen und Kameraden aus Bayern, Deutschland und Europa schaffen.
Aufgrund der aktuellen Hochwasserlage in weiten Teilen Bayerns und während die Feuerwehrfamilie um einen Kameraden trauert und um einen vermissten Kameraden bangt, sieht sich der LFV Bayern trotz der perfekten Vorbereitung der FF Amberg und unserem Landesbewerbsleiter nicht in der Lage einen solchen Rahmen zu bieten.
Der LFV Bayern hat sich daher schweren Herzens dazu entschieden, den Landesbewerb am 08. Juni in Amberg abzusagen.
Alle Gruppen werden vom LFV über die Einzelheiten zur Abwicklung, einen neuen Termin etc. so zeitnah wie möglich informiert.
Der Landesfeuerwehrverband bittet hier um Ihr/Euer Verständnis.
Mehr zum 1. Bayerischen Landes-Feuerwehrleistungsbewerb unter https://www.lfv-bayern.de/landesbewerb2024/

112 aktuell | Ausgabe vom 4. Juni 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
die Hochwasserlage bleibt weiterhin angespannt. Zahlreiche Landkreise und Städte haben den Katastrophenfall ausgerufen. Rund 60.000 Helferinnen und Helfer sind bislang im Einsatz und kämpfen gegen die Wassermassen. Circa 6.600 Personen mussten seit Beginn der Hochwasserlage evakuiert werden.
Das Engagement der vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist unbeschreiblich! Heute und in den vergangenen Tagen konnten wir uns gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder bei mehreren Besuchen in den betroffenen Gebieten ein Bild von der Situation und der Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort machen. Dabei haben wir auch ausführlich mit den Einsatzkräften gesprochen.
Imponiert haben uns vor allem der Zusammenhalt, der große Teamgeist und die gegenseitige Unterstützung. Dass viele Helferinnen und Helfer bereits dutzende Stunden im Einsatz sind und trotz bereitstehender Ablöse weiterhelfen möchten, ist beeindruckend!
Wir sind alle entsetzt von den schrecklichen Schäden, die durch diese Überschwemmungen in den letzten Tagen entstanden sind. Besonders betroffen sind wir vom Verlust mehrerer Menschenleben, darunter auch ein Kamerad der Feuerwehren. Zudem werden mehrere Menschen immer noch vermisst, darunter ebenfalls ein Feuerwehrmann.
Diese Menschen haben selbstlos alles gegeben, um andere zu retten. In unseren Gedanken sind wir bei ihren Familien und Angehörigen.
Jetzt ist es vor allem wichtig, Menschenleben und Sachwerte vor den Fluten zu schützen. Anschließend werden die Schäden erfasst, damit wir schnell und zielgerichtet helfen können. Dabei lassen wir die Betroffenen nicht im Stich: Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, in einem ersten Schritt bis zu 100 Millionen Euro zur Linderung der akuten Notlage und zur Beseitigung der entstandenen Schäden bereitzustellen. Damit unterstützen wir die Geschädigten durch Soforthilfen für Privathaushalte, Unternehmen und Freiberufler sowie Landwirtschaft und Fischerei. Bei drohender Existenzgefährdung steht ein Härtefonds für Hilfeleistungen je nach finanzieller Leistungskraft der Geschädigten bereit. Damit stellen wir sicher, dass niemand in seiner Existenz gefährdet wird. Für betroffene Kommunen sind Förderungen nach dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz möglich.
Angesichts der zunehmend häufiger auftretenden Großschadensereignisse und Naturkatastrophen empfehlen wir allen Bürgerinnen und Bürgern erneut dringend, künftig zu ihrem eigenen Schutz entsprechend umfassende Versicherungen abzuschließen. Wir sprechen uns außerdem für die Einführung einer verpflichtenden Elementarschadenversicherung aus.
Die aktuellen Hochwasser- und Wetterprogosen zeigen: Wir sind noch nicht über den Berg. Insbesondere in Regensburg wurde heute Vormittag der erwartete Höchststand erreicht, für Passau wurde die Scheitelwelle heute Nachmittag erwartet. Unsere Fachleute der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Innenministerium stehen dauerhaft mit den Organisationen, dem Hochwassernachrichtendienst, dem Deutschen Wetterdienst und dem Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Kontakt. Alle notwendigen Vorbereitungen werden getroffen.
Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen der Katastrophenschutzbehörden, allen Kameradinnen und Kammeraden der Feuerwehren, der Hilfs- und Rettungsorganisationen, der Polizei, der Bundeswehr, des THW sowie allen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Sie alle tragen seit Tagen dazu bei, das Schlimmste zu verhindern!
Ein herzliches Vergelt’s Gott und kommen Sie wohlbehalten von Ihren Einsätzen nachhause zurück!
Mit besten Grüßen
Ihr Ihr
Joachim Herrmann, MdL Sandro Kirchner, MdL
Staatsminister Staatssekretär
Nach der letzten Nacht im Deutschherren-Gymnasium in Aichach verabschiedete der Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg, Dr. Klaus Metzger, die Einsatzkräfte des Hilfeleistungskontingents der Stadt und des Landkreises Aschaffenburg nach dem Frühstück. Dr. Metzger dankte den Einsatzkräften für ihren Einsatz im Wittelsbacher Land und wünschte ihnen einen guten Nachhauseweg.
Gemeinsam wurde die Unterkunft aufgeräumt und das Material verladen. Gegen 10:30 Uhr machten sich dann die 180 Einsatzkräfte mit ihren 40 Fahrzeugen auf den Weg Richtung Heimat.
Am Autohof Gollhofen wurde ein technischer Halt eingeplant. Hier hatten die Einsatzkräfte die Möglichkeit, sich die Füße zu vertreten und die Fahrzeuge aufzutanken.
Auf dem Hösbacher Festplatz empfing Kreisbrandrat Frank Wissel die Einsatzkräfte gegen 16:15 Uhr. Wissel überbrachte neben den Grußworten von Landrat Dr. Alexander Legler auch die herzlichsten Grüße vom Aschaffenburger Oberbürgermeister Herzing. Der Kreisbrandrat dankte ausdrücklich den Feuerwehrdienstleistenden für ihren außerordentlichen Einsatz, wünschte einen schönen Nachmittag und eine gute Woche.
Danke für das Verständnis!

Unser Hilfeleistungskontingent Hochwasser/Pumpen ist am heutigen Dienstag, den 04.06.2024, nach der Beendigung aller ihrer Einsatzaufträge von der dortigen lokalen Einsatzleitung aus dem Katastropheneinsatz im Landkreis Aichach-Friedberg entlassen worden.
Die Einsatzkräfte räumen ihre Gerätschaft zusammen, bauen die Unterkunft der letzten Tage in einen besenreinen Zustand zurück und beladen wieder ihre Einsatzfahrzeuge für den Abmarsch.
Der Marschverband wird so zusammengestellt, dass gegen 10 Uhr die Rückfahrt in die Heimat erfolgen kann.
An der Bundesautobahn A 7 ist am Autohof Gollhofen ein technischer Halt des Verbandes geplant.
Die Rückkehr unserer Einsatzkräfte wird gegen 15:30 Uhr auf dem Festplatz in Hösbach An der Maas erwartet.
An den einzelnen Standorten wird danach die volle Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte möglichst schnell wieder hergestellt.




