Die Deutsche Feuerwehrzeitung, Ausgabe 07/2025 kann hier heruntergeladen werden:
Deutsche_Feuerwehrzeitung_Ausgabe_07-2025.pdf
In den Jahren 2023 bis 2025 wurden die Atemschutzgeräte aller Feuerwehren im Markt Mömbris ausgetauscht. Im Juni 2025 erfolgte der Abschluss der Beschaffungsmaßnahme mit der offiziellen Übergabe der letzten neu beschafften Geräte durch Bürgermeister Felix Wissel an den federführenden Kommandanten der Feuerwehren im Markt Mömbris, Marco Grünewald.
Bisher wurden verschiedene Modelle von Atemschutzgeräten durch die 8 Feuerwehren des Marktes Mömbris genutzt. Bereits seit Jahren erfolgt die Wartung zentral durch die Feuerwehr Mömbris und die Geräte werden in einem „Pool“ von allen Feuerwehren des Marktes Mömbris genutzt.
Da für einzelne Modelle der bisher genutzten Geräte bereits heute keine Ersatzteile mehr zur Verfügung stehen und die neueren Modelle nicht mehr lange mit Ersatzteilen versorgt werden, wurde der Entschluss gefasst, den gesamten Bestand an Atemschutzgeräten der Feuerwehren zu erneuern.
Mit dem Abschluss der Beschaffungsaktion 2025 wird in Kürze die letzte der 8 Feuerwehren im Markt Mömbris auf die neue Atemschutztechnik der Firma MSA umgestellt.
Für den Markt Mömbris und die Feuerwehren ergeben sich durch die einheitliche Ausstattung insbesondere in der Vorhaltung von Ersatzteilen erhebliche Erleichterungen und Kostenvorteile. So mussten in der Vergangenheit Ersatzteile für drei verschiedene Modelle von Atemschutzgeräten und zwei verschiedene Masken Modelle vorgehalten werden.
Finanziell betrachtet ist die Investition des Marktes Mömbris in die Ausstattung seiner 8 Feuerwehren nicht unerheblich und stellt sicherlich abgesehen von Fahrzeugbeschaffungen und dem Bau von Gerätehäusern die größte Investition der letzten Jahre in die Feuerwehren dar.
Es wurden insgesamt 80 Atemschutzgeräte und 160 Masken für die Feuerwehren beschafft. Die Gesamtkosten für diese Anschaffung belaufen sich auf rund 280.000,00 EUR, verteilt über die Jahre 2023 bis 2025.
Marco Grünewald, federführender Kommandant der Feuerwehren im Markt Mömbris bedankte sich stellvertretend für alle Feuerwehren des Marktes Mömbris bei Bürgermeister Felix Wissel für die große Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Markt Mömbris.
Hintergrund:
Der Markt Mömbris unterhält für seine 18 Ortsteile insgesamt 8 Feuerwehren an derzeit noch 11 Standorten im Marktgebiet. Die beschafften Atemschutzgeräte werden auf 10 Löschfahrzeugen, 3 Sonderfahrzeugen, sowie einem Nachschubfahrzeug verlastet. Weitere Atemschutzgeräte werden im Feuerwehrhaus Mömbris einsatzbereit vorgehalten, um nach Einsätzen sofort wieder über einsatztaugliche Atemschutzgeräte auf allen Lösch- und Sonderfahrzeugen zu verfügen.
von links nach rechts: Florian Zimmer, Fa. Weinhold, Thomas Geis, Leiter der Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Mömbris, Marco Grünewald, federführender Kommandant, Felix Wissel, 1. Bürgermeister Markt Mömbris
Text und Bilder: FF Mömbris
Der Bayerische Landtag hat in seiner Plenar-Sitzung am 02.07.2025 einstimmig! die Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes beschlossen. Das Gesetz mit seinen Änderungen tritt zum 16. Juli 2025 in Kraft.
Die jetzt beschlossene Gesetzesnovelle zum Bayerischen Feuerwehrgesetz umfasst folgende Änderungen, die als Entwurf vor der Beschlussfassung durch den Landtag vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, Sport und Integration in der nachfolgenden Broschüre als Arbeitspapier zusammengefasst wurden:
Änderungspunkte_zum_Bayer._Feuerwehrgesetz.pdf
Sobald uns eine Textversion vom neuen Bayerischen Feuerwehrgesetz (BayFwG) vorliegt, werden wir diesen sofort hier zum Herunterladen veröffentlichen.
Samstag, 05. Juli 2025 | 36 Standorte in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Am Dienstag (02.07.2025) wurden die Feuerwehren Heimbuchenthal und Mespelbrunn-Hessenthal um 17:57 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage (BMA) in einem Hotelbetrieb im Ortsgebiet alarmiert. Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich ein Brand im Kellergeschoss, woraufhin das Alarmstichwort sofort auf B3 erhöht wurde.
Im Bereich der Hotelwäscherei war ein gasbetriebener Wäschetrockner in Brand geraten. Das Feuer hatte sich auf das gesamte Gerät ausgedehnt, aus dem Trockner schlugen bereits sichtbar Flammen. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit einem umfangreichen Löschangriff unter Atemschutz. Zum Einsatz kamen zwei Löschrohre sowie sechs Atemschutztrupps im Wechselbetrieb.
Die Evakuierung der rund 80 Hotelgäste war zu diesem Zeitpunkt bereits durch das Hotelpersonal nach dem betrieblichen Räumungskonzept vorbildlich eingeleitet worden. Die Feuerwehr musste nur kurzzeitig unterstützend eingreifen, wodurch die Brandbekämpfung ohne Verzögerung aufgenommen werden konnte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Im Anschluss an die Löscharbeiten führten die Einsatzkräfte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, um den Brandrauch aus dem Kellerbereich zu entfernen. Dabei kamen vier Lüfter der Feuerwehr zum Einsatz. Die hohen Außentemperaturen stellten eine zusätzliche körperliche Belastung für alle Einsatzkräfte dar – insbesondere für die unter Atemschutz arbeitenden Kräfte.
Der Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Heimbuchenthal konnte auf rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Heimbuchenthal, Mespelbrunn-Hessenthal, Dammbach und Waldaschaff sowie auf unterstützendes Personal des Atemschutzzentrums des Landkreises Aschaffenburg zurückgreifen.
Zur rettungsdienstlichen Absicherung waren die Helfer vor Ort Heimbuchenthal sowie ein Rettungswagen der IMS Rettungsdienst GmbH im Einsatz.
Der Einsatzleiter wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Pressesprecher Fabien Kriegel seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg unterstützt.
Zur Schadenshöhe und Ursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.



Text und Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher Kreisbrandinspektion
Das Übungsszenario stellte einen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Linienbus im Baustellenbereich dar. Durch den Unfall wurden zwei Personen unter dem Bus eingeklemmt.
Zur Rettung der eingeklemmten Personen kamen verschiedene Geräte für die technische Hilfeleistung zum Einsatz. Die beiden Fahrzeugführer bzw. der Einsatzleiter konnten sämtliche Führungsaufgaben – von der Lageerkundung bis zur Befehlsgabe – trainieren. Innerhalb der Mannschaft wurde die Kommunikation bzw. die Absprache zwischen den eingesetzten Trupps durchgespielt. So konnten die beiden eingeklemmten Puppen nach kurzer Zeit befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.
In einer kurzen Nachbesprechung zählte KBM Tobias Brinkmann alle Punkte auf, die gut gelaufen sind – aber auch jene, die sich noch optimieren lassen.
Zur Belohnung gab es nach der Übung natürlich noch ein leckeres Eis.
Ein besonderer Dank gilt der Kreisbrandinspektion und insbesondere KBM Tobias Brinkmann, der die Übung zusammen mit dem stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Heinrichsthal, Matthias Mann, vorbereitet und beobachtet hat.
Bilder und Text: Bastian Mann, FF Heinrichthal






Die Freiwillige Feuerwehr Johannesberg freut sich ihren neuen Mannschaftstransportwagens (MTW). Am Mittwoch konnte das moderne Einsatzfahrzeug mit dem Funkrufnamen Florian Johannesberg 14/1 in Empfang genommen werden.
Der neue MTW ergänzt ab sofort den Fuhrpark der Wehr und wird künftig bei Einsätzen, Ausbildungsdiensten sowie Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Mit seiner Ausstattung entspricht das Fahrzeug modernen Anforderungen und bietet mehr Sicherheit und Komfort für die Einsatzkräfte.
Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Johannesberg für die finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung. Ebenso würdigt die Feuerwehr das Engagement zahlreicher Kameradinnen und Kameraden, die in Planung, Organisation und Abholung des Fahrzeugs eingebunden waren.
Auch der Firma Hensel wird für den fachgerechten und bedarfsgerechten Ausbau des Fahrzeugs herzlich gedankt.
„Mit dem neuen MTW sind wir für zukünftige Aufgaben noch besser aufgestellt – zum Schutz der Bevölkerung, Tag für Tag“, so die Feuerwehr Johannesberg.
Weitere Informationen zum neuen Fahrzeug finden Interessierte demnächst auf der Website der Feuerwehr unter: www.feuerwehr-johannesberg.de.







Bilder und Text: FF Johannesberg
Am 30.06.2025 wurde gegen 17:25 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain die Freiwillige Feuerwehr Sailauf gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die als Engländer-Hochstraße benannte Kreisstraße AB 2 alarmiert.
In einer Rechtskurve war es im Begegnungsverkehr zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Motorrad gekommen.
Die Sailaufer Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, übernahmen die Verkehrslenkung und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung und Betreuung der am Unfall beteiligten Personen. Abschließend wurden ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt.
Die Engländer-Hochstraße wurde zunächst voll gesperrt. Nach einiger Zeit konnte der Verkehr bis zum Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge durch Abschleppunternehmen auf einem Fahrstreifen wechselweise an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Die Sailaufer Feuerwehr war mit drei Feuerwehrfahrzeugen und insgesamt 14 Einsatzkräften etwa 1,5 Stunden im Einsatz.
(Quelle und Bilder FF Sailauf)



