Hier kann die aktuelle Ausgabe von "Florian kommen" herunter geladen werden:
Gegen 03:00 Uhr wurden heute (05.06.25) die Freiwilligen Feuerwehren aus Heimbuchenthal, Weibersbrunn und Dammbach mit dem Einsatzstichwort „Straße reinigen – Straße verschmutzt, sehr glatt, vermutlich durch Gülle“ auf die Staatsstraße 2317 zwischen Dammbach und Rohrbrunn alarmiert.
Bei der Erkundung der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass es sich nicht um Gülle, sondern um Klärschlamm handelte, der großflächig aus einem Lkw auf die Fahrbahn ausgelaufen war. Die Staatsstraße war auf einer Länge von rund 11 Kilometern stark verunreinigt, spiegelglatt und äußerst gefährlich.
Noch vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte ereignete sich ein Verkehrsunfall im Dammbacher Ortsteil Neuhammer – ein Zusammenhang mit der Klärschlammbelastung der Straße liegt nahe und wird derzeit geprüft.
Die Einsatzleitung übernahm der Kommandant der Feuerwehr Dammbach, Benjamin Schäfer. Die Fahrbahn wurde umgehend voll gesperrt. Zur Unterstützung der aufwändigen Reinigungsarbeiten wurden Radlader und Kehrmaschinen der Bauhöfe sowie des Staatlichen Bauamts eingesetzt. Zusätzlich kam der landkreiseigene Teleskoplader, stationiert bei der Feuerwehr Großostheim, zum Einsatz.
Im weiteren Verlauf wurde eine Fachfirma mit Spezialmaschinen zur professionellen Reinigung hinzugezogen.
Auch Bürgermeisterin Waltraud Amrhein war vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
Insgesamt waren die Feuerwehren mit 9 Fahrzeugen und 56 Einsatzkräften im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandrat Frank Wissel und Kreisbrandmeister Marco Laske an der Einsatzstelle.
Die Feuerwehren Heimbuchenthal und Weibersbrunn konnten ihren Einsatz gegen 07:00 Uhr beenden. Die Feuerwehr Dammbach ist weiterhin vor Ort und unterstützt die laufenden Reinigungsarbeiten.







Pressemeldung des Polizeipräsidium Unterfranken:
Massive Fahrbahnverschmutzung durch Klärschlamm auf Staatsstraße 2317 – Feuerwehren im Großeinsatz
DAMMBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht zum Donnerstag ging bei der Leitstelle der Feuerwehr die Mitteilung über eine stark verschmutzte Fahrbahn auf der Staatstraße 2317 ein. Nach ersten Reinigungsarbeiten bis in die Morgenstunden bleibt die Fahrbahn noch bis voraussichtlich Donnerstagmittag gesperrt.
Gegen 02:30 Uhr ging die Mitteilung bei der Integrierten Leitstelle ein. Über eine Strecke von rund 11 Kilometern wurde der zentimeterhohe Klärschlamm auf der Fahrbahn der Staatsstraße 2317 festgestellt. Dies hatte eine Sperrung der Fahrbahn und umfangreiche Reinigungsarbeiten durch die örtlichen Feuerwehren und das Straßenbauamt zur Folge.
Die Aschaffenburger Polizei war ebenfalls vor Ort und hat und die Ermittlungen zur möglichen Ursache aufgenommen. Eine Gesundheitsgefahr geht von dem Klärschlamm nicht aus.
Zeugen, die Hinweise zu einem möglichen Verursacher machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2230 zu melden.

Waldbrände stellen eine besondere Herausforderung für Feuerwehr und Forst dar. Was dies für die Zukunft bedeutet und wie alle beteiligten Organisationen ganzheitlich effektiv agieren und reagieren können, zeigt eine Wissenssammlung auf der Website www.vegetationsbraende.de auf.
Die Branddirektion Frankfurt am Main sowie die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) erstellten in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ein umfassendes Nachschlagewerk zum Thema, das in seinen Modulen auf dieser Website Zug um Zug zum Download bereitsteht.
Vor einiger Zeit hatten wir hier über diese Wissenssammlung berichtet und angekündigt, dass wir über den weiteren Fortgang hier informieren werden.
Mittlerweile stehen 13 der insgesamt 17 Module zum Download bereit und es ist sicherlich empfehlenswert wieder mal auf der Website zum Download der neuen Module vorbeizuschauen.
www.vegetationsbraende.de

Die Deutschen Kinder- und Jugendfeuerwehren wachsen weiter: Über 372.000 Kinder und Jugendliche waren 2024 Teil der Deutschen Jugendfeuerwehr – so viele wie noch nie!
Besonders stark: die Kindergruppen mit einem Plus von über 10 %.
Rund 21.000 ehemalige Jugendfeuerwehr-Mitglieder sind in den aktiven Feuerwehrdienst gewechselt.
Ein riesiges Dankeschön an alle, die Kinder- und Jugendfeuerwehr möglich machen – jeden Tag, überall.
(Quelle und Bild DJF)
Immer wieder hören wir nach Unwetterwarnungen: „War doch gar nichts gewesen“ oder „die Warnungen waren vollkommen übertrieben“.
Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes basieren auf Wahrscheinlichkeiten - und sie dienen dazu, Leben zu schützen und Sachschäden zu verhindern.
Die Warnmeldungen vor einer möglichen Unwettergefahr sollen den Bürgerinnen und Bürger frühzeitig die Möglichkeit geben, sich auf die möglichen Gefährdungen ausreichend vorzubereiten. Sie sollen sie in keinem Fall erschrecken.
Viele Unwetter, gerade starke Gewitter, treten oft lokal sehr begrenzt auf. Ob ein Gewitter mit seinem Starkregen oder seinen Sturm- oder gar Orkanböen einen bestimmten Ort oder gar eine Straße betrifft, das ist im Regelfall nicht genau vorher zu sagen.
Während ein Ort von einem Unwetter schwer getroffen wird, bleibt der Nachbarort verschont. Ob eine abstrakte Wettergefahr in ihrer Region für sie an ihrem Ort zu einer konkreten Gefährdung führt, lässt sich trotz möglichst präziser Vorhersagen schwierig einschätzen – aber die Gefahr ist für sie nicht weniger real.
Die rechtzeitigen Warnungen versetzen sie aber in die Lage alle notwendigen Maßnahmen rechtzeitig zu ergreifen – z. B. Gartenmöbel und Sonnenschirme sichern, Kellerfenster schließen, Fahrten verschieben u. v. m. – und das ist genau der Sinn solcher Warnungen.
Und wenn das Unwetter dann doch nicht zu ihnen kommt und vorbeizieht, ist das kein Fehlalarm.
Deshalb unser Appell: Nehmen Sie Unwetterwarnungen ernst – nicht jede trifft sie, aber jede kann sie treffen.
Wir haben einen Platz beim nachfolgenden Lehrgang frei:
Lehrgangsart: Drehleitermaschinist (Hubrettungsfahrzeuge mit Waagerecht-Senkrecht-Abstützung)
Lehrgangsdauer: 15.09. - 19.09.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Aufgrund der erfreulich großen Nachfrage bieten wir zwei weitere Seminare „Erste Hilfe bei Kindernotfällen“ im laufenden Jahr 2025 anbieten.
Die beiden Seminare können ab 11.06.2025 um 18.00 Uhr über Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des KFV gebucht werden.
Für Fragen zu den Seminaren steht KBM Tobias Brinkmann gerne zur Verfügung.
Download des Einladungsschreibens: Einladung_für_zwei_weitere_Schulungen_Kindernotfälle_in_2025.pdf


