





Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der beschädigte Tank umgehend mit den vorhandenen Mitteln der Feuerwehr gegen ein weiteres Auslaufen abgedichtet. Der bereits ausgelaufene Dieselkraftstoff wurde mit Bindemittel abgebunden und aufgenommen.
In enger Abstimmung mit der ebenfalls verständigten Polizei wurde eine Fachfirma hinzugezogen, die das kontaminierte Erdreich fachgerecht ausbaggern und entsorgen wird.
Um den Einsatzkräften – insbesondere den nachrückenden – die Orientierung zur abgelegenen Einsatzstelle im Wald zu erleichtern, wurden entlang des Zugangswegs Leitkegel ausgelegt.
Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit drei Fahrzeugen und insgesamt 18 Einsatzkräften unter der Leitung von Kommandant Michael Edelmann im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Winzenhohl stellte am 16. Juni 2025 ihr neues Mehrzweckfahrzeug (MZF) in Dienst. Bereits Anfang April wurde das Fahrzeug beim Fahrzeugbauer Fa. Martin Schäfer GmbH in Oberderdingen abgeholt. Nach der entsprechenden Einweisungs- und Einarbeitungszeit konnte das Fahrzeug nun seiner Bestimmung übergeben werden.
Das neue Fahrzeug ersetzt das bisherige, vormals vom Feuerwehrverein beschaffte Mehrzweckfahrzeug. Die Beschaffung des neuen Fahrzeuges wurde gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Hösbach-Bahnhof geplant und durchgeführt, die ebenfalls aktuell ein baugleiches MZF im Markt Hösbach erhalten hat. Die Finanzierung beider Fahrzeuge erfolgte über den Markt Hösbach und durch staatliche Zuschüsse.
Ein großes Dankeschön gilt den Verantwortlichen des Marktes Hösbach. Sie haben die Ersatzbeschaffungen der beiden MZF von Anfang an proaktiv unterstützt.
Technische Daten des neuen Mehrzweckfahrzeugs:
Typ: VW Crafter Kastenwagen Hochdach
Getriebe: 8-Gang Automatikgetriebe
Motorleistung: 130 KW Frontantrieb
Zulässiges Gesamtgewicht: 4.000 kg
Radstand: 3640mm
Besatzung: 1 + 7
Aufbau-Details:
- 8-Sitzer
- 6 Einzelsitze im Mannschaftsraum herausnehmbar
- Feststehende Zwischenwand, magnetisch und beschreibbar
- Klimaanlage und Standheizung im Fahrer- und Mannschaftsraum
- Umfassende Umfeld- und Geräteraumbeleuchtung
- Rückfahrkamera
- Lardis System
- Beladung nach der Techn. Baubeschreibung für MZF in Bayern
- Anhängerkupplung, Wechselbar Kugelkopf und Maulkupplung
- Intuitives CAN Bus Bedienpanel in Fahrer- und Mannschaftsraum
- Zusatzbeladung für First Responder Einsätze
(Quelle und Bilder FF Winzenhohl)



Dr. Marina Wieluch, LFV-Fachbereichsleiterin des FB 6 – Öffentlichkeitsarbeit und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im LFV Bayern gibt im Online-Seminar Impulse für die Mitgliedergewinnung: Wie finden Freiwillige Feuerwehren neue Zielgruppen? Und wie können diese erreicht und für das Ehrenamt gewonnen werden? Das Seminar gibt Tipps und Werkzeuge an die Hand, um eine für die eigene Feuerwehr passende Strategie zur Mitgliedergewinnung zu entwickeln.
Teile des Seminars beziehen sich auf Inhalte aus dem Projekt „#team112: Willkommen in der Freiwilligen Feuerwehr!“, gefördert durch die Deutsche Stiftung Engagement und Ehrenamt (DSEE).
Jetzt anmelden zum kostenlosen Online-Seminar unter: https://lfvbayern.idloom.events/feuerwehr-mittwoch-0725
ETCS, kurz für European Train Control System, ist ein einheitliches europäisches Zugbeeinflussungssystem, das Teil des European Rail Traffic Management System (ERTMS) ist. Ziel von ETCS ist es, verschiedene nationale Zugsicherungssysteme zu ersetzen und so den grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr zu vereinfachen.
Hierfür werden zukünftig Lokomotiven und auch ICE-Triebköpfe mit ETCS-Fahrzeugsystem ausgestattet. Im Gleisbett zwischen den Gleisen wird das dazu gehörende Streckensystem installiert.
Unter dem Schienenfahrzeug ist am Fahrzeugboden eine ETCS-Antenne befestigt, die eine sehr energiereiche elektromagnetische Strahlung emittiert. Vom verbauten Gegenstück im Streckensystem geht keine elektromagnetische Strahlung aus.
Der Aufenthalt unter einem Schienenfahrzeug mit eingeschaltetem ETCS-System ist in der Nähe der Antenne gesundheitsgefährlich.
Informationen zu einem möglicherweise vorhandenen ETCS-System hat der jeweilige Lok- bzw. Triebwagenführer oder können aus den Merkblättern für Eisenbahnfahrzeugen unter Einsatzmerkblätter für Eisenbahnfahrzeuge (EMB) entnommen werden.
Der Aufenthalt unter einem Schienenfahrzeug sollte nur erfolgen, wenn vor den Arbeiten geklärt ist, ob ein ETCS-System vorhanden ist. Insbesondere die ICE-Baureihen sind bereits mit einem ETCS-System ausgerüstet! Auch bei stromlosem Schienenfahrzeug kann die Antenne aktiv sein. Das ETCS-System muss bei einem Einsatz unter dem Schienenfahrzeug in allen Führerständen ausgeschalten sein und gegen ein Wiedereinschalten gesichert werden.
Personen mit Herzschrittmacher sollten sich in keinem Fall dem eingeschalteten System unter dem Schienenfahrzeug nähern. Solange das System noch aktiv ist, kann man sich nur sehr kurzzeitig der Antenne, z.B. für eine Menschenrettung, nähern. Der Sicherheitsabstand von mehr als 1,0 Meter sollte möglichst auch bei einem kurzzeitigen Einsatz eingehalten werden.
Gefahrenhinweis der Bundespolizei zu ETCS-Antennen: Einsatz_BPOL_Gefahrenhinweise_ETCS.pdf
Bsp. eines Einsatzmerkblattes ICE 1 Baureihe 401 (siehe Punkt 3): ICE-DB-401_03-2023.pdf
Der bevorstehende kalendarische Sommeranfang bringt mit maximaler Sonnenscheindauer und hochsommerlichen Temperaturen sowie der seit Frühjahr schon vorhandenen strukturelle Trockenheit dem gesamten Regierungsbezirk Unterfranken hohe und in vielen Teilen sogar sehr hohe Waldbrandgefahr. Flächendeckend herrscht auch nach dem Grasland-Feuerindex hohe und regional sogar sehr hohe Brandgefahr. Der Grasland-Feuerindex beschreibt die Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.
Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken, im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken, vom 19.06.2025 bis 22.06.2025 die Luftbeobachtung für ganz Unterfranken an.
Auf Grund des schönen Wetters ist an Fronleichnam und dem für viele Bürger verlängerten Wochenende mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.
Für die Luftbeobachtung kommen bei uns über die Westroute zum Einsatz:
Donnerstag, 19.06.2025 ab 15:00 Uhr
Luftbeobachter Oliver M. Jäger von Mainbullau aus mit dem „Kater Unterfranken 15/3“
Freitag, 20.06. 2025 ab 17:00 Uhr
Luftbeobachter Timo Elsesser von Hettstadt aus mit dem „Kater Unterfranken 15/2“
Samstag, 21.06.2025 ab 15:00 Uhr
Luftbeobachter Ulrich Müller von Mainbullau aus mit dem „Kater Unterfranken 15/3“
Sonntag, 22.06.2025 ab 15:00 Uhr
Luftbeobachter Oliver M. Jäger von Hettstadt aus mit dem „Kater Unterfranken 15/2“
Zusätzlich steht, wie seit dem 29.03.2025 bereits, täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, das am Flugplatz Giebelstadt in Dienst gestellte Schnelle Einsatzflugzeug (SEF) bereit. Es trägt den Funkrufnamen „Kater Unterfranken 15/5“ und kann über die Integrierte Leitstelle angefordert werden.
Am 13.06.2025 wurde gegen 13:45 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Glattbach zu einer unbekannten Schlange nach Glattbach in die Straße Am Linsenberg alarmiert. In einem Garten wurde von Anwohnern eine für sie unbekannte, ca. ein Meter lange Schlange gesichtet und die Feuerwehr zur Hilfe gerufen.
Das heimische Wildtier konnte von der Glattbacher Feuerwehr schnell eingefangen werden und es wurde nach einem kurzen Transport in einer Kiste im heimischen Wald an geeigneter Stelle wieder ausgesetzt.
(Quelle und Bilder FF Glattbach)
KBM Tobias Brinkmann bittet mit einem Anschreiben um eine Meldung der Ärzten bei unseren Feuerwehren, um die Liste der Feuerwehrärzte zu aktualisieren.
Die Abfrage kann online von der jeweiligen Feuerwehr oder vom Arzt direkt unter folgendem Link beantwortet werden: https://forms.office.com/r/gARJxyU8sT
Das Anschreiben von KBM Tobias Brinkmann kann hier heruntergeladen werden:
Schreiben_zur_Abfrage_der_Ärzte_in_den_Feuerwehren.pdf

