



An Fronleichnam (19.06.2025), gegen 14:20 Uhr, wurde die Feuerwehr Eichenberg gemeinsam mit der First Responder-Gruppe aus Sailauf auf den Radweg, welcher vom Engländerhaus in Richtung Eichenberg führt, alarmiert. Kurz vor der Alten Ziegelei war ein EBike-Fahrer aus bisher unbekannten Gründen schwer gestürzt. Bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Eichenberg leisteten bereits mehrere Personen dem Schwerstverletzten Erste Hilfe.
Die Feuerwehr Eichenberg sicherte die Unfallstelle umgehend ab und übernahm gemeinsam mit den eingetroffenen Kameraden aus Sailauf – darunter eine Feuerwehrärztin – bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die medizinische Erstversorgung des Verunfallten. Parallel wurde die Landung des mitalarmierten Rettungshubschraubers (RTH) „Christoph 2“ (Frankfurt am Main) vorbereitet. Dieser landete in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes, im vollgesperrten Kreuzungsbereich der Kreisstraßen AB12/AB24.
Nach Abtransport des Patienten, via RTH in eine Klinik, konnte die Sperre der Straße gegen 15:30 Uhr wieder aufgehoben werden.
Insgesamt waren, unter der Einsatzleitung von Max Schmitt (Gruppenführer Feuerwehr Eichenberg), rund 15 Einsatzkräfte der Feuerwehren Eichenberg und Sailauf vor Ort. Ebenfalls am Unfallort befanden sich die Kräfte des Rettungsdienstes, ein weiterer Notarzt, die Besatzung des RTH und eine Streife der Polizei.
Hervorzuheben ist die durchweg gute und koordinierte Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte sowie das vorbildliche Verhalten der Ersthelfer am Unfallort. Zur Unfallursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussagen getroffen werden.


Text und Bilder: Feuerwehr Eichenberg
Bei dem Fahrzeug handelt sich um ein „sonstiges Löschfahrzeug" und hätte somit eigentlich den Funkrufnamen Florian Laufach 49/1. Das Fahrzeug wurde selbst entwickelt und in rund 400 Stunden in Eigenleistung auf einem Handwagen auf- und ausgebaut. Die Beladung ist kindgerecht - also alles ist etwas kleiner und leichter ausgeführt. Außerdem sind die Geräte so gelagert, dass sie auch von den Kleinen leicht entnommen werden können.
Das Fahrzeug dient primär zur Ausbildung aber auch zum Teamwork, dem Materialtransport und selbstverständlich bei Bränden, zur Technischen Hilfeleistung sowie zur Ersten Hilfe.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich inkl. Beladung auf knapp 12.000 Euro. Die Segnung erfolgt -gemeinsam mit dem neuen MZF- am Sonntag, 29. Juni, im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums des Feuerwehrvereins Laufach.









Am Mittwochabend, den 18.06.2025 führte die Freiw. Feuerwehr Großostheim die erste, der über die Sommermonate im Markt Großostheim geplanten Gesamtübungen durch.
Bei der Übung wurde ein Brand in der Abfüllanlage einer Brauerei angenommen, bei dem vier Arbeiter in den Betriebsräumen beim Eintreffen der Feuerwehr noch vermisst wurden. Durch die starke Rauchentwicklung, die sehr gut als Übungsszenario mit künstlichem Rauch dargestellt war, wurde die Suche nach den vermissten Personen in den technischen Betriebsräumen zu einer richtigen Herausforderung für die eingesetzten Atemschutzgeräteträger. Das Übungsziel, also die Rettung der vermissten Personen, wurde trotz der gestellten Schwierigkeiten von den Atemschutztrupps bereits nach kurzer Zeit erreicht. Im Innenangriff wurde der angenommene Brand umfassend bekämpft und die betroffenen Räumlichkeiten entraucht.
Die erfolgreiche Übung wurde mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften der FF Großostheim durchgeführt, die von der Ortsteilfeuerwehr Wenigumstadt mit ihren zwei Fahrzeugen und 8 Einsatzkräften unterstützt wurden.
Die Großostheimer Feuerwehr dankt der Eder & Heylands Brauerei für das zur Verfügung stellen der Übungslocation.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)













Dr. Ulrich Cimolino, Leiter des Arbeitskreises Waldbrand des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), nimmt angesichts der bisherigen und erwarteten Wetterlage anlässlich einiger Brände aus den letzten Wochen zur Vegetationsbrandlage wie folgt Stellung:
1. Bisherige Wetterlage und dadurch bedingte allgemeine Gefahrenlage in der Vegetation
Nach einem in weiten Teilen Deutschlands zu warmen und zu trockenen Winter 2024/2025 folgte bisher ein Frühjahr, das nach anfangs viel zu wenig Niederschlag in den letzten Wochen durch einige Regenfälle in vielen Bereichen die Wasserspeicher wieder etwas auffüllen konnten. Das sieht man normalerweise zum Beispiel im Helmholtz-Dürremonitor (aktuell nicht in Funktion, da Wartungsarbeiten!). Insbesondere in Teilen Nord- und Ostdeutschlands herrscht in weiten Bereichen seit längerem und immer noch eine deutliche Dürre im Oberboden.
Der Graslandfeuerindex (GFI) ist für die kommenden Samstag fast flächendeckend bei 4 (von 5), fällt vor allem im Westen und Norden meist auf 3 oder 2 (mit wenigen 1) ab, während er in Teilen vom Osten, Mitte und Süden bei 4 (von 5) bleibt. Er ist damit etwas unkritischer als der Waldbrandgefahrenindex (WGI), der bis kommenden Samstag praktisch flächendeckend mit 4 und großen Teilen vor allem im Osten Deutschlands sogar in 5 (von 5) ausgewiesen wird!
Da bei durchschnittlich in den nächsten Wochen wärmeren Temperaturen in der Langfristprognose (s. unten) relativ wenig Niederschlag erwartet wird, kann in den nächsten Wochen natürlich weitere Verschärfung der Lage eintreten!
Das Risiko von Feuern in tieferen Bodenschichten (trockene Moore, Humusschichten mit hohen organischen Bestandteilen) ist aufgrund der Bodenfeuchte durch die letzten Niederschläge in den meisten Gebieten aktuell eher noch gering.
2. Erwartete Wetterlage – inkl. der Langfristprognose
Die nächsten Wochen werden in Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit weitgehend trocken und (etwas zu) warm bleiben.
Die Langfristprognose des European Weather Forecast System (EFFIS) reicht aktuell bis ins letzte Drittel des Juli 2025. Es sagt im Durchschnitt zu warm und zu trocken für Deutschland voraus!
Sollte das so eintreffen, wird es in den meisten Teilen Deutschlands bis Ende Juni bei kaum Niederschlägen zu warm. In Südeuropa werden in den nächsten Wochen etwas zu warme Temperaturen mit eher zu wenig Niederschlag erwartet.
Dies bedeutet mehr Brandgefahren als im Durchschnitt. Insgesondere das kommende Wochenende kann in Teilen sogar „Red-Flag-Status“ erreichen, das bedeutet:
Damit steigen die Gefahren einer schnellen bzw. leichten Entzündung der bodennahen Vegetation wie auch die der schnellen Brandausbreitung. Windböen können Spotfeuer schnell weitertragen! Dies hängt im Detail dann örtlich von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel tatsächliche Temperaturen und Regenmengen, Trockenheit der Vegetation(sreste = Totholz), regionaler Wind usw.
3. Grundsätzliche Gefahren bei Änderungen der Wetterlage
Aktuell ist eher von einer langsamen Verschärfung der Vegetationsbrandgefahren als von deren Reduzierung auszugehen!
4. Empfehlungen zum Verhalten für die Bevölkerung
In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass es grundsätzlich unvernünftig ist, in Deutschland überall vom 1. März bis 31. Oktober, in einigen Bundesländern teils sogar ganzjährig, verboten ist, im Wald offenes Feuer zu verwenden oder zu rauchen! Das gilt auch und insbesondere für Brauchtumsfeuer – wie Sonnenwendfeuer, Osterfeuer etc.. Derartige Feuer können natürlich regional gefahrlos möglich sein, wenn dort in den letzten Wochen genug Niederschläge gefallen sind, um eine wachsende, „feuchte“ Vegetationsschicht am Boden zu haben. Überall wo sich allerdings v.a. trockene Pflanzenreste am Oberboden finden, muss sehr sorgfältig mit offenem Feuer (auch Grillstellen um Häuser oder in Wiesen) umgegangen werden.
Die trockenen, losen Vegetationsreste können entweder entfernt oder eingeackert werden, um die Zündgefahr zu reduziert. Das Einnässen bringt recht wenig, weil die Verdunstung am Tag durch die Sonne bzw. durch das Feuer recht hoch ist. Grundsätzlich sollten ausreichend Löschmittel schnell verfügbar vorgehalten werden. Hier bietet sich vor allem Wasser an. Bei Brauchtumsfeuern sollte sowieso immer eine Absprache mit den Ordnungsbehörden und der Feuerwehr erfolgen. Dies gilt umso mehr für trockene Wetterlagen. Eine Untersagung kann leider die Konsequenz aus trockener (und ggf. sogar noch windiger) Wetterlage, kritischer Umgebung oder anderen zusätzlichen Risikofaktoren sein.
5. Empfehlungen zum Verhalten der Land- und Forstwirtschaft
6. Empfehlungen für die Feuerwehren
Die Lufttemperaturen sind die nächsten Tage über 20, zum Teil sogar über 30 Grad und die Winde werden in den meisten Landesteilen moderat bis böig erwartet. Daher ist es die Aufgabe, die Feuer schon im Bereich des Entstehungsbrand einzudämmen und zu löschen – wenn sie rechtzeitig gemeldet wurden.
Die Winde können allerdings lokal auch Böen bis Windstärke 6 (Starker Wind) erreichen. Das kann dort zur Beschleunigung und auch zu Richtungsänderungen in der Brandausbreitung führen – sowie nicht vollständig gelöschte Glutnester wieder anfachen! (Böen können in 45° um die Hauptwindrichtung scheren, auch topographische Strukturen können lokale Windrichtungsänderungen zur Folge haben, ebenso größere Gewässer!)
Die Feuerwehren sollten daher vorsorglich die lokale Wetterlage und -entwicklung auch im Einsatz beachten. Die Nachlöscharbeiten müssen wie immer sorgfältig durchgeführt und mit einer Brandnachschau verbunden werden.
Aufgrund der Temperaturen von in der Regel deutlich über 20 Grad (im Schatten) ist auf geeignete leichte Schutzkleidung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten!
Der DFV gibt für seine Mitglieder auch zu diesem Thema Fachempfehlungen heraus, diese umfassen zum Beispiel den Einsatz bei Vegetationsbränden und den Einsatz von Luftfahrzeugen.
Wir bitten im Einklang mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die Einsatzkräfte, die Empfehlungen insbesondere zur Anwendung der richtigen PSA zu beachten, um Verletzungen zu vermeiden.
(Quelle und Bild DFV)
Warum es sich lohnt bei dem Feuerwehr-Leistungswettbewerb dabei zu sein?
Teamwork, Fitness und jede Menge gute Laune – habt in Amberg eine gute Zeit mit den Kameradinnen und Kameraden aus Bayern, Deutschland und ganz Europa!
Jetzt anmelden und am 13.09.2025 in Amberg dabei sein, wenn erstmalig das Wettbewerbsabzeichen des LFV Bayern erlangt werden kann!
Infos und Tipps für neue Gruppen findet ihr auf der LFV Website: https://www.lfv-bayern.de/landesbewerb2025/





Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der beschädigte Tank umgehend mit den vorhandenen Mitteln der Feuerwehr gegen ein weiteres Auslaufen abgedichtet. Der bereits ausgelaufene Dieselkraftstoff wurde mit Bindemittel abgebunden und aufgenommen.
In enger Abstimmung mit der ebenfalls verständigten Polizei wurde eine Fachfirma hinzugezogen, die das kontaminierte Erdreich fachgerecht ausbaggern und entsorgen wird.
Um den Einsatzkräften – insbesondere den nachrückenden – die Orientierung zur abgelegenen Einsatzstelle im Wald zu erleichtern, wurden entlang des Zugangswegs Leitkegel ausgelegt.
Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit drei Fahrzeugen und insgesamt 18 Einsatzkräften unter der Leitung von Kommandant Michael Edelmann im Einsatz.

