Am 16.11.2024 wurde gegen 14:10 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain die Freiwillige Feuerwehr Karlstein gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Staatstraße 3308 bei Karlstein alarmiert.
In einem Kreisel im Verlauf der Staatsstraße war ein Motorradfahrer gestürzt.
Der Kradfahrer wurde durch den Rettungsdienst vor Ort durchgecheckt und war augenscheinlich beim Sturz unverletzt geblieben.
Die Feuerwehr aus Karlstein sicherte die Unfallstelle und beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe.
Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet.
(Quelle und Bild FF Karlstein)
Am Samstag, den 16.11.2024 fand das erste Seminar „Gefahrgut Ersteinsatz-Aufbaukurs“ im Atemschutzzentrum in Goldbach statt. Für die neun Teilnehmer begann der Vormittag mit einer Unterrichtseinheit zum Thema Informationsbeschaffung im ABC-Einsatz an. Hier wurde zunächst ein Überblick über einsatzrelevante Stoffeigenschaften gegeben. Im Nachgang konnten die Teilnehmer mit verschiedensten Nachschlagewerken, Datenbanken und Datenblättern selbst in die Informationsbeschaffung einsteigen und die entsprechende Handhabung üben.
Im zweiten Teil des Seminars wurden die verschiedenen Spezialkräfte aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg vorgestellt. Hierzu zählen der ABC-Erkunder (Stockstadt), GW-G (Aschaffenburg), AB-Dekon (Großostheim) und AB-Ölwehr (Goldbach). In den jeweiligen Vorstellungen erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die Beladung der einzelnen Fahrzeuge und Container, sowie deren Einsatzmöglichkeiten und -grenzen.
Vielen Dank an das Team des Atemschutzzentrum Goldbach für die tatkräftige Unterstützung vor, während und nach dem Seminar, an die Fachberater für die fachliche Unterstützung und natürlich an die Teilnehmer für das rege Interesse und die guten Diskussionen während des Seminars. Ebenso ein herzliches Dankeschön an die Kameraden der Feuerwehren aus Aschaffenburg, Goldbach und Stockstadt für das Vorstellen ihrer Fahrzeuge.
Christoph Ostheimer
Kreisbrandmeister ABC-Gefahren




Am 15.11.2024 gegen 11:35 Uhr wurde von der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain die Freiwilligen Feuerwehren Waldaschaff und Bessenbach zu einem PKW-Brand auf die Bundesautobahn A 3 in den Streckenabschnitt zwischen der Kauppenbrücke und der Anschlussstelle Weibersbrunn in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand ein auf dem Standstreifen stehendes Fahrzeug in Vollbrand. Die Insassen des PKW konnten sich bereits unverletzt selbst aus dem Fahrzeug in Sicherheit bringen.
Das Feuer wurde von einem Einsatztrupp der Feuerwehr unter Atemschutz mit einem Strahlrohr schnell abgelöscht.
Von der Feuerwehr wurde zusätzlich zu den Löscharbeiten die komplette Verkehrsabsicherung auf der Autobahn übernommen.
Nach einer Vollsperrung während der Löscharbeiten konnte der Verkehr über die nicht betroffenen Fahrstreifen an der Einsatzstelle vorbei geleitet werden.
Nach der Bergung des PKWs durch einen Abschleppunternehmers wurde die Brandstelle von der Feuerwehr gereinigt und an die Autobahnmeisterei der Autobahn GmbH übergeben.
(Quelle und Bild FF Waldaschaff)
Nach einer Abstimmung mit unserem Landrat Dr. Alexander Legler möchte ich folgende Personalveränderung in der Kreisbrandinspektion bekanntgeben:
Abschied von KBM Norbert Ries nach 34 Jahren Engagement
Kreisbrandmeister (KBM) Norbert Ries, Gebiets-KBM für den Bezirk 3/3 (Oberer Kahlgrund), wird zum 31.12.2024 seine Tätigkeit in der Kreisbrandinspektion beenden. Im Februar 2025 erreicht er mit 65 Jahren die Altersgrenze für den aktiven Feuerwehrdienst. Norbert Ries ist seit 1991 Mitglied der Kreisbrandinspektion und hat in 34 Jahren herausragender Arbeit das Feuerwehrwesen in unserem Landkreis maßgeblich geprägt.
Besonders hervorzuheben ist seine Initiative zur Gründung des Beschaffungsverbands Oberer Kahlgrund. Dieser ermöglichte durch enge Zusammenarbeit aller Feuerwehren im Bezirk 3/3 die Beschaffung wichtiger Sonderfahrzeuge wie eine Drehleiter, ein Tanklöschfahrzeug 4000 und einen Schlauchwagen.
Im Namen der Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg danke ich Norbert Ries von Herzen für seine außergewöhnliche Arbeit und sein unermüdliches Engagement – insbesondere für die Feuerwehren im Oberen Kahlgrund.
Nachfolge: Jörg Klingmann übernimmt die Aufgabe als Gebiets-Kreisbrandmeister
Die Nachfolge von Norbert Ries tritt Jörg Klingmann an, der bisher als Kreisbrandmeister Technik tätig war. Jörg Klingmann bringt als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schöllkrippen wertvolle Erfahrung und umfassendes Wissen über die Feuerwehren im Oberen Kahlgrund mit. Er wird die erfolgreiche Arbeit von Norbert Ries nahtlos fortführen. Ich danke Jörg Klingmann für seine bisherige hervorragende Unterstützung der Feuerwehren im technischen Bereich und freue mich auf seine weitere Tätigkeit.
Alexander Reuß wird neuer Kreisbrandmeister-Technik
Mit der Berufung von Jörg Klingmann zum Gebiets-KBM wird die Position des Kreisbrandmeisters Technik neu besetzt. Diese Aufgabe übernimmt Alexander Reuß, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kahl. Alexander Reuß bringt durch seine Tätigkeit als Gerätewart der FF Kahl sowie als hauptberuflicher Mitarbeiter im Bereich Feuerwehr der Gemeinde Kahl hervorragende Qualifikationen mit. Ich wünsche ihm viel Erfolg in seiner neuen Rolle und freue mich auf die Zusammenarbeit.
Ich danke allen für ihre Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und wünsche ihnen für ihre zukünftigen Aufgaben alles Gute!

Am 14.11.2024 wurde gegen 17 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayer.Untermain die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn BAB 3 zwischen der Kauppenbrücke und der Anschlussstelle Waldaschaff/Bessenbach in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.
Die Feuerwehr aus Waldaschaff traf gleichzeitig mit der Polizei und dem Rettungsdienst an der Unfallstelle beim Autobahnkilometer 226 ein. Bei einer ersten Erkundung wurde festgestellt, dass vier Fahrzeuge am Unfall beteiligt und zwei Personen leicht verletzt waren.
Der Unfall hatte ein großflächiges Trümmerfeldes auf der Autobahn verursacht, was eine Vollsperrung der Autobahn zu Folge hatte.
Von der Feuerwehr wurde neben der Verkehrslenkung, dem Sicherstellen des Brandschutzes bei den vier Unfallfahrzeugen, darunter ein gasbetriebener PKW, die Unfallstelle ausgeleuchtet, auslaufende Betriebsstoffe gebunden und nach der Unfallaufnahme durch die Polizei die Einsatzstelle gereinigt.
Die Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Autobahn war für eine Stunde komplett gesperrt, dann konnte der Verkehr während den abschließenden Arbeiten der Verkehr die Unfallstelle einspurig passieren.
(Quelle und Bild FF Waldaschaff)
Am letzten Freitag (07.11.24) endete die diesjährige Saison im holzbefeuerten Brandübungscontainer in Stockstadt mit dem 9. Durchgang in diesem Jahr. Damit haben in diesem Jahr 71 Teilnehmer, davon 38 im Rahmen ihrer Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger, an den durch die Feuerwehr Stockstadt durchgeführten Realbrandausbildungen teilgenommen.
Gerade vor dem Hintergrund der sinkenden Zahlen von Brandeinsätzen, u.a. durch die frühe Erkennung von Bränden durch Rauchmelder, und die gleichzeitig steigenden Risiken durch Änderungen in der Gebäudebauweise und der Zunahme von Kunststoffen in der Einrichtung, ist die Ausbildung der Einsatzkräfte mit der thermischen Beaufschlagung durch reales Feuer, im seit 2008 vom Landkreis und der Stadt Aschaffenburg betriebenen Brandübungscontainer, wichtiger denn je.
Von Rainer Griesemer und Michael Kleinheinz von der Freiwilligen Feuerwehr Stockstadt wurden mit den 10 Teilnehmern zuerst in einem theoretische Teil die Themen Einsatztaktik, Rauchlesen, Strahlrohrführung und persönliche Schutzausrüstung aufgefrischt und eine Sicherheitsunterweisung für den Durchgang durchgeführt. Im nächsten Schritt wurde mit den Teilnehmern am Container ein Strahlrohrtraining durchgeführt, bei dem die Teilnehmer nochmal in den praktischen Gebrauch des Hohlstrahlrohrs zur Brandbekämpfung und Rauchkühlung eingewiesen wurden.
Im Anschluss ging es dann in den Brandübungscontainer wo mit einem Stapel brennende Paletten ein Zimmerbrand simuliert wurde, dessen Entwicklung die Teilnehmer in allen Phasen miterleben konnten. Ein besonderes Augenmerk lag auch hierbei auf der Bewegung und Höhe der Rauchschicht, sowie auf den Anzeichen für eine Rauchgasdurchzündung. Denn in den nächsten Schritten hieß es dann für die Teilnehmer reihum als Strahlrohrführer den Zimmerbrand zu bekämpfen. Den Abschluss bildeten eine Wärmegewöhnungsübung, um die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Schutzkleidung zu kommen und das Auskleiden nach dem Einsatz.
Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg bedankt sich herzlich beim Ausbilderteam des holzbefeuerten Brandübungscontainers für die engagierte und praxisnahe Ausbildung. Diese Lehrgänge bilden einen wesentlichen Grundstock für sicheres und effizientes Arbeiten unter Atemschutz und sind eine unverzichtbare Vorbereitung für Einsätze, bei denen Wissen und Können entscheidend sind.
Ebenso möchten wir allen Teilnehmenden danken, die mit ihrer Bereitschaft zur Weiterbildung einen wertvollen Beitrag leisten. Gut ausgebildete Feuerwehrleute sind für unsere Gemeinschaft von unschätzbarem Wert und sorgen dafür, dass im Ernstfall Leben gerettet und Gefahren erfolgreich bewältigt werden können.









Bilder: Sascha Rheker im Auftrag der Pressestelle der Kreisbrandinspektion
Derzeit sind in der Integrierten Leitstelle (ILS) Bayerischer Untermain in Aschaffenburg alle ein- und ausgehenden E-Mail-Verbindungen aufgrund einer technischen Störung nicht verfügbar .
Die Dauer der Störung ist momentan noch nicht absehbar .
Bitte nutzen Sie nicht den Weg der E-Mail zur Übermittlung zeitkritischer Informationen oder Einsätze!
Sobald die Störung behoben ist, stehen alle Systeme wieder in gewohnter Weise zur Verfügung. Wir informieren Sie, sobald uns neue Informationen vorliegen.

Bild: ILS Untermain
Die Entscheidung über den Standort der zweiten Telenotarztzentrale in Bayern ist gefallen. Auf Vorschlag des Bayerischen Innenministeriums hat der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg auf seiner gestrigen Verbandsversammlung beschlossen, dass der Standort für den Zuständigkeitsbereich Nord im Rettungsdienstbereich Würzburg eingerichtet wird. „Damit kann der sukzessive Ausbau des Telenotarztes im Freistaat zügig vorangetrieben werden", freute sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. "Da der Zuständigkeitsbereich in großen Teilen ländlich geprägt ist, wird dieser in besonderem Maße vom Telenotarzt profitieren." Nach aktueller Planung ist der Beginn des Rollouts am zweiten Standort zum Jahreswechsel 2026/2027 vorgesehen, die Vorbereitungen laufen jedoch bereits jetzt an. Herrmann betonte: "Im Fokus steht zunächst die erfolgreiche Inbetriebnahme des ersten Telenotarzt-Standorts in Bogen." Dort soll der technische Testbetrieb noch vor Weihnachten 2024 eingeleitet werden.
Der neue Standort Nord in Würzburg wird für zehn Rettungsdienstbereiche zuständig sein (Bamberg-Forchheim, Bayreuth/Kulmbach, Coburg, Hochfranken, Ansbach, Mittelfranken Süd, Nürnberg, Bayerischer Untermain, Schweinfurt, Würzburg). „Der Standort im Rettungsdienstbereich Würzburg bietet die idealen Voraussetzungen dafür, eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Fachärzten für eine Tätigkeit als Telenotarzt zu gewinnen. Zudem werden die technischen Anforderungen an die Auswahl des konkreten Standorts in der Region unproblematisch erfüllt werden können“, so Herrmann.
In einem weiteren Schritt wird nun vorrausichtlich ab dem ersten Quartal 2025 die Ausschreibung eines Standortbetreibers durch den Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg vorbereitet. Fachlich wird dieser dabei vom Bayerischen Innenministerium als oberster Rettungsdienstbehörde und einer von ihr beauftragten Firma für Projektmanagement unterstützt. Der Standortbetreiber wird dann insbesondere auch für die Auswahl der Standort-Liegenschaft und die Rekrutierung der Telenotärzte zuständig sein.
In Bayern wird nach und nach der Telenotarzt als neues Rettungsmittel eingeführt. Insgesamt sind drei Telenotarzt-Standorte geplant, für deren Festlegung nach dem Bayerischem Rettungsdienstgesetz das Bayerische Innenministerium zuständig ist. Als Erstes wird derzeit ein Standort im Rettungsdienstbereich Straubing (Standort Ost in Bogen) eingerichtet, der planmäßig zum Jahreswechsel 2024/2025 in Betrieb gehen soll.
(Quelle: Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration)
Wir haben folgenden Lehrgangsplatz für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Gerätewart
Lehrgangsdauer: 18.11. - 22.11.2024
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120
Es gibt für das Seminar "Gefahrgut Ersteinsatz - Aufbaukurs" am 16.11.2024 noch drei freie Plätze.
Das Seminar beginnt am 16.11.2024 um 08:30 Uhr im Atemschutzzentrum in Goldach, die Dauer beträgt ca. 5 Unterrichtseinheiten. Weiter Infos können der Lehrgangsverwaltung entnommen werden.
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120.