
Am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags mussten die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg zu weiteren Einsätzen ausrücken.
Um 19:10 Uhr ereignete sich auf der B26 bei Goldbach, nahe der Auffahrt zur A3, ein Verkehrsunfall, bei dem zwei PKW mit insgesamt vier Insassen kollidierten. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, betreute die Beteiligten und reinigte die Fahrbahn. Glücklicherweise blieb es bei Sachschäden, und nach einer Sichtung durch den Rettungsdienst konnten alle Insassen unverletzt entlassen werden.
Nur 45 Minuten später, gegen 19:55 Uhr, wurden die Feuerwehren Hösbach, Hösbach-Bahnhof und Hösbach-Winzenhohl zu einem Garagenbrand in Hösbach-Bahnhof alarmiert. Eine aufmerksame Nachbarin hatte ein Feuer in einer Garage bemerkt und den Notruf abgesetzt. Die rund 45 Einsatzkräfte fanden ein brennendes Wintergewächshaus vor, das sie mit einem Trupp unter Atemschutz schnell löschen konnten.
Ein weiterer Einsatz folgte um 20:40 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Dort wurde ein vermeintlicher PKW-Brand gemeldet. Vor Ort wurde festgestellt, dass der vermeintliche Brandrauch lediglich auf einen geplatzten Motor eines PKW zurückzuführen war und keine weitere Gefahr bestand. Der Einsatz konnte zügig beendet werden.


Die Weihnachtsfeiertage 2024 verliefen für die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg insgesamt ruhig. Dennoch waren die 2.677 ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden an mehreren Stellen im Einsatz, um schnelle und professionelle Hilfe zu leisten.
Insgesamt wurden drei technische Hilfeleistungseinsätze registriert. In Eichenberg und Hösbach unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei je einem Patiententransport. In Hösbach musste zudem ein umgestürzter Baum, der einen Verkehrsweg blockierte, mit einer Motorkettensäge beseitigt werden.
Die Feuerwehrsanitäter waren an den Feiertagen ebenfalls gefordert: In Westerngrund, Haibach und Weibersbrunn leisteten sie als First Responder die Erstversorgung von Patienten bei medizinischen Notfällen und überbrückten damit die Zeit, bis der Rettungsdienst oder Notarzt eintraf.
Ein schwerwiegender Einsatz ereignete sich an Heiligabend, Dienstag, den 24.12.2024, in Stockstadt. Um 16:34 Uhr wurde die Feuerwehr Stockstadt zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B26 alarmiert. An der Abzweigung nach Großostheim-Ringheim stießen zwei Fahrzeuge zusammen, wodurch vier Personen verletzt wurden, darunter ein Kind. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, leuchtete diese aus, nahm ausgetretene Betriebsstoffe auf und reinigte die Fahrbahn. Aufgrund des Unfalls war die Abfahrt nach Ringheim für etwa eine Stunde teilweise gesperrt. Gegen 18:00 Uhr konnten die Arbeiten der Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen werden.
Am Abend des 1. Weihnachtsfeiertags kam es in Alzenau zu einem PKW-Brand. Über den Notruf wurde ein brennender Opel Zafira gemeldet, der bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand stand. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Alzenau konnten den Brand schnell und erfolgreich mit einem Trupp unter Atemschutz sowie einem C-Rohr ablöschen. Am heutigen 2. Weihnachtsfeiertag folgte dann noch eine Auslösung einer Brandmeldeanlage in Alzenau. Glücklicherweise handelte es sich vor Ort lediglich um einen technischen Defekt, sodass ein Einsatz der Feuerwehr nicht erforderlich war.
Fazit:
Trotz der Einsätze können die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg auf insgesamt ruhige Weihnachtsfeiertage zurückblicken. Ein herzlicher Dank gilt den ehrenamtlichen Einsatzkräften, die auch an den Feiertagen stets bereitstehen, um in Notsituationen schnell und zuverlässig zu helfen.


An Heiligabend, Dienstag, 24.12.2024 wurde die Feuerwehr Stockstadt um 16:34 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße B26 alarmiert. An der Abzweigung nach Großostheim-Ringheim war es zu einem Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen gekommen.
Vier Personen wurden verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Unter den Verletzen war auch ein Kind. Von Seiten der Feuerwehr wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet und abgesichert. Ausgetretene Betriebsstoffe wurden aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Durch den Unfall war die Abfahrt nach Ringheim für etwa eine Stunde teilweise gesperrt.
Gegen 18:00 Uhr waren die Arbeiten der Feuerwehr beendet. Nach dem Herstellen der Einsatzbereitschaft konnten die Frauen und Männer der Feuerwehr zu ihren Familien, um mit etwas Verspätung die Heiligabend-Feierlichkeiten zu begehen.
Text: Armin Lerch
Fotos: Willi Votava





An der Unfallstelle waren zwei PKW im Kurvenbereich frontal kollidiert. Der beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte bereits anwesende Rettungswagen von der hessischen Rettungswache Somborn versorgte bereits die Insassen beider Fahrzeuge und wurde im weiteren Verlauf durch den Feuerwehrarzt und Feuerwehrsanitäter der Albstädter Feuerwehr bis zum Eintreffen eines zweiten Rettungswagens und eines Notarzteinsatzfahrzeuges unterstützt.
Da eine technische Rettung nicht erforderlich war und sich die Tätigkeiten der Feuerwehr im Weiteren auf die Absicherung und Sicherstellung des Brandschutzes, das Aufnehmen von ausgelaufenen Betriebsstoffen und die Sperrung der Straße beschränkten, konnte das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 der Michelbacher Feuerwehr sehr schnell aus dem Einsatz entlassen werden und ins Feuerwehrhaus zurückkehren.
Die gesamte Fahrbahn war durch die beiden Unfallfahrzeuge blockiert. Für die weiteren Bergungs- und Aufräumungsarbeiten und die polizeiliche Unfallaufnahme musste die Staatsstraße zwischen Albstadt und dem Abzweig nach Somborn für die gesamte Einsatzdauer über zwei Stunden voll gesperrt bleiben.
Diese Vollsperrung wurde gegen 14.15 Uhr, nachdem die beiden Fahrzeuge abgeschleppt waren und die Fahrbahn vom Straßenbaulastträger abschließend wieder freigegeben war, wieder aufgehoben.
(Quelle und Bilder FF Albstadt)




Die vor Ort mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 eingetroffene Karlsteiner Feuerwehr konnte bei ihrer Erkundung einen deutlichen „Brandgeruch“ schon im Treppenraum des Mehrfamilienhauses feststellen, in der Wohnung war der Rauchwarnmelder weiterhin zu hören. Trotz starkem Klopfen und lautem Rufen war kein Kontakt in die Wohnung herzustellen. Sofort wurde ein weiteres Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 sowie die Drehleiter DLA (K) 23/12 aus dem Feuerwehrhaus an die Einsatzstelle nachbestellt und der weitere Einsatz vorbereitet.
Ein Trupp öffnete zerstörungsfrei die Wohnungstür und ging zur weiteren Erkundung in die verrauchte Wohnung vor. Zum einen konnte eine Person im Schlafzimmer schlafend auf dem Bett, sowie ein Kochtopf auf dem eingeschalteten Herd mit angebranntem Essen in der Küche vorgefunden werden. Die Person wurde geweckt und schaute nicht schlecht wer da plötzlich alles in seinem Zimmer stand. Der Topf wurde vom Herd genommen und im Waschbecken abgelöscht, der Herd wurde abgeschaltet und die Fenster zur Lüftung geöffnet.
Die weiteren Einsatzkräfte brauchten somit nicht mehr tätig werden. Alle Einsatzkräfte konnten sehr schnell die Rückfahrt ins Feuerwehrhaus wieder angetreten.
In Bayern besteht gemäß der Bayer. Bauordnung für alle Wohnungen ein Rauchwarnmelderpflicht.
(Quelle FF Karlstein)

Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg und seine Feuerwehren sind zu tiefst erschüttert über die Ereignisse auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Mit unseren Gedanken sind wir bei den verletzten und getöteten Menschen und zeigen unsere aufrichtige Anteilnahme.
Besonders schmerzt uns der Verlust eines sehr jungen Feuerwehrangehörigen aus Niedersachsen. André von der Kinderfeuerwehr Warle im Landkreis Wolfenbüttel wurde nur 9 Jahre.
Unser Mitgefühl und Anteilnahme gelten insbesondere seiner Familie und allen die André in der Kinderfeuerwehr kannten.
Unsere Gedanken gelten auch allen Einsatzkräften und insbesondere den Feuerwehrangehörigen, die diesen schweren Einsatz bewältigen mussten. Den Verletzten wünschen wir baldige Genesung.


