Die Firma Zieger – Technik für Feld und Garten GmbH in Großostheim veranstaltet am 28.05.2025 um 17 Uhr eine Vorführung der neue Motortechnologie von Stihl bei der Feuerwehr in Großostheim.
Es sind noch 10 Plätze frei !
Um die Anmeldung einer Teilnahme wird unter 
Am frühen Montagmorgen (05.05.25) wurde die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff gemeinsam mit der Feuerwehr Stockstadt um 5:22 Uhr zu einem gemeldeten Fahrzeugbrand auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich kurz hinter der Ausfahrt Mainaschaff/Kleinostheim.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stellte sich die Lage dramatischer dar als zunächst gemeldet: Aus bislang ungeklärter Ursache war es zu einem Auffahrunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw gekommen. Infolge der Kollision geriet eines der Fahrzeuge in Brand.
Vier Personen aus dem Pkw wurden durch das Unfallgeschehen verletzt. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahmen Feuerwehrsanitäter der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff die Erstversorgung der Verletzten. Parallel dazu wurde der Fahrzeugbrand unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr abgelöscht. Nach der Erstbehandlung durch den Rettungsdienst und den Notarzt mussten alle Verletzten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Während der Rettungs- und Löschmaßnahmen musste die BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt vollständig gesperrt werden, was im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Mainaschaff und Stockstadt waren mit insgesamt 17 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen unter der Einsatzleitung von Marian Bauer, stv. Kommandant der Feuerwehr Mainaschaff, vor Ort. Die Feuerwehr Stockstadt unterstützte die Maßnahmen mit ihrem Verkehrssicherungsanhänger. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, einem Notarzt sowie einem Einsatzleiter (Florian Ewald, Malteser Aschaffenburg) an der Unfallstelle.






Fotos: Tim Langrock, FF Mainaschaff
Wir haben für euch, kurzfristig nachfolgende Lehrgangsplätze im Angebot:
Lehrgangsart: Tagesseminar Zusammenarbeit der Feuerwehren mit dem Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienst (online)
Lehrgangsdauer: 18.06.2025
Schulungsort: Online
Lehrgangsart: Aufbaulehrgang für Führungskräfte - Ölwehr
Lehrgangsdauer: 24.06.2025 - 26.06.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Lehrgangsart: Ölwehrgeräte - Technik
Lehrgangsdauer: 08.07.2025 - 11.07.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Am heutigen Internationalen Tag der Feuerwehrleute (4. Mai) rücken die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren in den Fokus, die im Landkreis Aschaffenburg tagtäglich Großartiges leisten. Ob bei Bränden, technischen Hilfeleistungen oder medizinischen Notfällen – auf sie ist stets Verlass. Ihr Engagement erfolgt dabei ehrenamtlich, oftmals unter Einsatz der eigenen Gesundheit und in ihrer Freizeit.
„Die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Sicherheitsstruktur. Ihr Einsatz verdient höchste Anerkennung und tiefen Respekt“, betont Kreisbrandrat Frank Wissel. „Wir sind stolz auf die Schlagkraft, Professionalität und den Teamgeist unserer Feuerwehrfrauen und -männer.“
Der 4. Mai ist nicht zufällig gewählt: Er ist auch der Gedenktag des Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr. Sein Sinnbild für Mut, Hilfsbereitschaft und selbstlosen Dienst am Nächsten lebt bis heute in allen Feuerwehrangehörigen weiter.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg danken allen Feuerwehrleuten des Landkreises – für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Bereitschaft zur Hilfe und ihre tägliche Bereitschaft, für andere da zu sein.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der Funksprechverkehr immer mehr Einzug in das deutsche Feuerwehrwesen. Ende der 1940-er Jahre tauchten bei großen Feuerwehren die ersten Funkgeräte auf. Anfangs gab es dafür keine einheitlichen Regelungen. Die vier Besatzungszonen mit vier unterschiedlichen Militärverwaltungen erschwerten Einheitlichkeit. Erste größere Feuerwehren verwendeten gleich zu anfangs als Kennwort schon Florian, die Berliner Feuerwehr funkte z. B. aber zunächst mit dem Kennwort Friedrich (Friedrich stand für F und F für Feuerwehr).
Das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen schlug 1952 zur Vereinheitlichung der Arbeitsgemeinschaft Feuerschutz (AGF) vor, bundesweit für ortsfeste sowie fahrbare Funksprechgeräte FLORIAN und für tragbare Funksprechgeräte FLORENTINE verbindlich einzuführen. Dieser Vorschlag führt 1953 zu einem Antrag beim Bundesinnenministerium. Dem Antrag wurde entsprochen und Florian ist seither unsere einheitliche Funkkennung.
Im Landkreis Aschaffenburg wurden erst gegen Ende der 1960-er Jahre die ersten Funksprechgeräte für die Feuerwehren beschafft. Erst im Laufe der 1970-er Jahren nahm der Funksprechverkehr bei unseren Feuerwehren so richtig Fahrt auf.
Die gängigen Sprechfunkgeräte der ersten Stunde waren bei uns im Landkreis das Telefunken FuG 7b, das Telefunken Telecar TS und das Telefunken Teleport 6.

Am Samstag, den 3. Mai 2025, begingen die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein ihren traditionellen jährlichen Kirchgang zum Gedenktag ihres Schutzpatrons, des Heiligen Florian. Kaplan Napoleon Savariraj zelebrierte an diesem Abend die Heilige Messe und begrüßte die Kameradinnen und Kameraden der örtlichen Feuerwehr herzlich am Portal der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Standesgemäß erschienen die Feuerwehrleute in Uniform. Angeführt wurden sie von der Fahnenabordnung mit der Vereinsfahne. Auch die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr waren mit einer eigenen Fahne vertreten. Gemeinsam zog die gesamte Wehr geschlossen in die Kirche ein.
Zum Einzug wurde ein Lied zu Ehren des Heiligen Florian gesungen. Kaplan Savariraj begrüßte die Feuerwehr noch einmal offiziell – vor und mit der gesamten Gemeinde – und brachte seine Freude zum Ausdruck, den Gottesdienst gemeinsam feiern zu dürfen.
Bereits vor Beginn des Gottesdienstes deutete sich ein Wetterumschwung am Himmel an. Während des Tagesgebets kurz vor der Lesung wurde das heraufziehende Unwetter deutlich spürbar: Hagelkörner prasselten lautstark auf Fenster und Kirchendach, Donner war zu hören, Blitze zuckten über den dunkler gewordenen Himmel.
In seiner Predigt dankte Kaplan Savariraj mehrfach für den ehrenamtlichen Dienst der Feuerwehr – das ganze Jahr über, bei Tag und Nacht. Er ging auf den Heiligen Florian ein und zog Parallelen zwischen dem selbstlosen Einsatz der Feuerwehr in jeder Notlage und den Eigenschaften Gottes. Er ermutigte alle dazu, sich in den Dienst des Nächsten zu stellen.
Kaum waren diese Worte gesprochen, wurde die Feuerwehr tatsächlich alarmiert: Die Einsatzbenachrichtigungen gingen auf den Pagern und Smartphones ein. Getreu dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Mensch zur Wehr“ sprangen die Kameradinnen und Kameraden auf und begaben sich sofort in den Einsatz. Die laufenden Fürbitten wurden spontan an ein anderes Feuerwehrmitglied weitergereicht. Weitere Kräfte rückten aus, um einen durch das Unwetter umgestürzten Baum von der Straße zu entfernen.
Dieses eindrucksvolle Ereignis führte der Gemeinde deutlich vor Augen, dass ein Einsatz jederzeit notwendig werden kann – unabhängig vom Datum, selbst an Feiertagen wie Weihnachten.
Nach getaner Arbeit kehrte die Mannschaft noch während des Gottesdienstes wieder in Uniform in die Kirche zurück – ein Zeichen großer Verbundenheit und Einsatzbereitschaft und keine Selbstverständlichkeit.
Am Ende der Messe dankte Kaplan Savariraj der Wehr erneut herzlich und stellte sie unter den Segen Gottes.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Fototermin auf der Kirchentreppe statt. Das Wetter hatte sich wieder beruhigt. Eine Pauke gab der Feuerwehr den Takt für einen Marsch in Dreierreihen durch den Ort in das Feuerwehrhaus. Der Abend klang dort in einem wohlverdienten, gemütlichen Beisammensein aus.
(Quelle: Pastoraler Raum Alzenau; Bild Dominik Schaack)
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren mussten in mehreren Orten umgestürzte Bäume von Straßen entfernen. In Kälberau fiel ein Baum auf die Schienen der Kahlgrundbahn, was eine Unterbrechung des Zugverkehrs zur Folge hatte. Die Strecke musste für rund 45 Minuten gesperrt werden, damit der Baum mit Kettensägen sicher beseitigt werden konnte.
Gegen 19:15 Uhr beruhigte sich die Wetterlage, und das Notrufaufkommen in der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain ging für den Landkreis Aschaffenburg deutlich zurück.
Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften, die an der Bewältigung der Unwettereinsätze beteiligt waren, für ihren schnellen und professionellen Einsatz.





