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Neuer KdoW bei der Freiw. Feuerwehr Großostheim in Dienst gestellt

Die Freiwillige Feuerwehr Großostheim hat ihren neuen Kommandowagen (KdoW) in Dienst gestellt. Der rund 200 PS starke VW Tiguan Allspace ersetzt einen VW Touareg aus dem Jahr 2009, der inzwischen zunehmend technische Probleme bereitet hatte. Den Ausbau zum Feuerwehrfahrzeug hatte die Volkswagen Sachsen GmbH Sonderfahrzeugbau in Zwickau übernommen. Letzte Arbeiten an der Ausstattung wurden jüngst von der Firma Weinhold in Hösbach ausgeführt.

Ein Kommandowagen dient im Einsatz vorrangig zur Anfahrt an die Einsatzstelle und zur Erkundung. Der KdoW kann außerdem zu verkehrssichernden Maßnahmen und zu logistischen Zwecken, beispielsweise dem Transport von Material oder Personal, genutzt werden. Zur wesentlichen Ausstattung zählen neben einem Notfallrucksack und umfangreicher Ausstattung zur Verkehrsabsicherung auch die Kommunikationseinrichtungen (Digital- und Analogfunk, Außenlautsprecher für Durchsagen und Möglichkeiten zur Aufschaltung des Radios mit seinen Digitalanschlüssen nach außen) sowie die Motorweiterlaufschaltung (MWS), die das Weiterlaufen des Motors im verschlossenen Fahrzeug auch ohne Fahrzeugschlüssel im Zündschloss ermöglicht. Das Fahrzeug hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 2,20 t und hat eine Anhängerkupplung. Um jederzeit gute Erkennbarkeit sicherstellen zu können, sind auch in der Heckklappe gelbe und blaue Blitzleuchten integriert, die bei geöffnetem Kofferraum automatisch eingeschaltet werden können.

Die Mannschaft hat inzwischen bereits die Möglichkeit bekommen, sich auf das Fahrzeug einweisen zu lassen, sodass es ab sofort den regulären Einsatzdienst aufnehmen kann.

(Quelle und Bilder FF Großostheim)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 12. Mai 2025

Übung der SRHT-Gruppe der FF Großostheim

Am Samstag, dem 10.05.2025, übte die Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim diesmal zum Thema “Schrägseil”. Dabei geht es nicht nur darum, eine Person aus einer bestimmten Höhe zu retten, sondern auch darum, die Person zu einem Punkt zu bringen, der einen gewissen Abstand zum Gebäude hat. Hierbei wird ein System aus verschiedenen Lastseilen und Sicherungsseilen aufgebaut. Das System kommt dort zum Einsatz wo eine Drehleiter oder andere Rettungsmittel zur Rettung nicht eingesetzt werden können.

Die SRHT-Gruppe (SRHT = Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen) übt monatlich und bildet zusammen mit der Aschaffenburg eine Einheit, die zu allen SRHT-Einsätzen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg alarmiert wird.

(Quelle und Bilder FF Großostheim)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 12. Mai 2025

Verkehrsunfall auf der BAB 45 bei Alzenau

Am Sonntagabend, dem 11. Mai 2025, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Alzenau und Karlstein (Verkehrssicherungsanhänger) um 19:26 Uhr auf die BAB 45 zwischen den Anschlussstellen Alzenau-Mitte und Karlstein alarmiert. Auf Höhe des Kilometers 246 in Fahrtrichtung Aschaffenburg kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache drei Fahrzeuge miteinander. 

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr betreuten die Unfallbeteiligten, bis der Rettungsdienst eintraf, stellten den Brandschutz sicher, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und banden auslaufende Betriebsstoffe. Weiterhin wurden die Bergungsdienste bei der Abholung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge unterstützt. 

Vier der fünf Insassen mussten durch den Rettungsdienst, der mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug an der Unfallstelle war, gesichtet werden. Ein Transport der Betroffenen in ein Krankenhaus war nicht notwendig.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn in Fahrtrichtung Aschaffenburg zeitweise voll gesperrt werden.

Einsatzleiter und Kommandant Timo Elsesser (Freiwillige Feuerwehr Alzenau) leitete die Maßnahmen und konnte dabei auf insgesamt 33 Einsatzkräfte und sieben Einsatzfahrzeuge zurückgreifen.

Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 11. Mai 2025

Erfolgreiche MTA-Zusatzmodul-Ausbildung zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung in Jakobsthal

Am Samstag, den 10. Mai 2025, fand bei besten Wetterbedingungen das MTA-Zusatzmodul „Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung“ in Jakobsthal statt. Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heigenbrücken begrüßte die Feuerwehr Jakobsthal insgesamt 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Landkreis Aschaffenburg.

Nach einem theoretischen Teil folgte die praktische Ausbildung im Gelände, bei der an vier Stationen der Umgang mit Handwerkszeugen, Feuerpatschen, Löschrucksäcken und Wärmebildkameras geübt wurde. Zudem wurde das Waldbrandmodul des Landkreises Aschaffenburg vorgestellt.

An der Ausbildung nahmen Feuerwehren aus Laufach, Geiselbach-Omersbach, Westerngrund, Hörstein, Hösbach, Weibersbrunn, Waldaschaff, Heigenbrücken, Haibach, Sailauf, Jakobsthal, Heinrichsthal und Schöllkrippen teil. Gleichzeitig wurden neue Ausbilder aus Jakobsthal und Heigenbrücken für diese spezielle Ausbildung qualifiziert.

Zum Abschluss bedankte sich Andreas Kerber, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Jakobsthal, bei allen Teilnehmenden für das Engagement und die Motivation. Auch die Ausbilder erhielten Anerkennung für ihren Einsatz und die praxisnahe Vermittlung ihres Fachwissens an die Teilnehmenden. Die Verpflegung im Feld, organisiert mit Unterstützung des Dorfmetzgers aus Wiesen, rundete die erfolgreiche Ausbildungsmaßnahme ab.

Text FF Jakobsthal - Öffentlichkeitsarbeit / KBM Markus Fischer
Bilder: FF Jakobsthal - Öffentlichkeitsarbeit
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 11. Mai 2025

PKW-Brand auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt – Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Kleinostheim, Mainaschaff und Stockstadt

Am gestrigen Samstag wurden um 14:36 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Kleinostheim, Mainaschaff und Stockstadt zu einem PKW-Brand auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich zwischen der Anschlussstelle zur B469 und dem Seligenstädter Dreieck.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Renault in Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Glücklicherweise konnte die Fahrerin den PKW rechtzeitig und unverletzt verlassen. Aufgrund zahlreicher Notrufe mit unterschiedlichen Kilometerangaben wurden vorsorglich die drei Feuerwehren alarmiert, um eine schnelle und zielgerichtete Brandbekämpfung einzuleiten.

Unter schwerem Atemschutz leiteten die Einsatzkräfte umgehend einen Löschangriff mit zwei C-Rohren ein. Der schnelle und gezielte Einsatz zeigte bereits nach kurzer Zeit Wirkung: Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch ungeklärt und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Für die Dauer der Löscharbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. 

Pressemeldung der FF Mainaschaff, Benedikt Schlett / KBM Markus Fischer - Bilder: Benedikt Schlett, FF Mainaschaff

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 11. Mai 2025

Haibach - Brandübung unter realistischen Bedingungen

Am Samstagnachmittag des 10. Mai 2025 führte die Freiwillige Feuerwehr Haibach gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach eine groß angelegte Einsatzübung am Marienkindergarten in Haibach durch. Der Kindergarten befindet sich derzeit in der Kernsanierung, was den Übungseinsatz unter besonders realistischen und herausfordernden Bedingungen ermöglichte. Angenommen wurde ein Brandausbruch im Inneren des Gebäudes mit einer zunächst unklaren Anzahl vermisster Personen.

Herausforderungen durch Bauweise, Sichtverhältnisse und Alarmsystem

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigten sich die besonderen Schwierigkeiten des Objekts: Die stark verwinkelte Bauweise des Kindergartens, kombiniert mit den langen Wegstrecken, Spiel- und Klettergelegenheiten sowie zahlreichen Versteckmöglichkeiten für Kinder innerhalb des Gebäudes, stellte höchste Anforderungen an Orientierung, Kommunikation und Koordination im Innenangriff. Während der Ausbildung wurde das Gebäude massiv verraucht, was die Sichtverhältnisse stark einschränkte und die Suche nach vermissten Personen bei Nullsicht erheblich erschwerte. Als zusätzliche psychische Belastung ertönte permanent der hausinterne Brandalarm deutlich hörbar im gesamten Objekt bis in den Außenbereich.

Realitätsnahe Personensuche mit Unterstützung der nächsten Generation

Im Inneren des Gebäudes und im dazugehörigen Außengelände befanden sich rund 20 Personen – dargestellt von Mitgliedern der Kinderfeuerwehr Haibach, den aktiven Feuerwehrleuten der übernächsten Generation, und der Malteser Jugend Aschaffenburg. Die realitätsnahe Darstellung von Verletzungen und Verhaltensweisen durch die Malteser Jugend ermöglichte eine besonders intensive Ausbildung der Such- und Rettungseinheiten. Die Kinderfeuerwehr Haibach unterstützte mit vollem Engagement bei der Darstellung der zu rettenden Personen und zeigte dabei eindrucksvoll, wie wertvoll frühzeitige Einbindung in das Einsatzgeschehen sein kann.

Nach der Rettung durch die Feuerwehr übernahmen Kräfte der Malteser Jugend die notfallmedizinische Erstversorgung und psychologische Betreuung der geretteten Personen. Auch dieser Übungsanteil wurde realitätsgetreu umgesetzt und verdeutlichte das reibungslose Zusammenspiel der verschiedenen Hilfsorganisationen im Einsatzfall.

Öffentlichkeitswirksamer Einsatz – Vertrauen durch Transparenz

Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner sowie Zaungäste verfolgten die Übung aufmerksam. Für sie bot sich ein eindrucksvoller Einblick in die Leistungsfähigkeit und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte. Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen wurde insbesondere durch die Einbindung des motivierten Nachwuchses anschaulich demonstriert und unterstrich das hohe Ausbildungsniveau der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Hier können wir dank starker Jugendarbeit positiv in die Zukunft blicken.

Dank an die Anwohner

Ein besonderer Dank gilt den Anwohnern rund um den Marienkindergarten, die an diesem, sonst ruhigen Samstagnachmittag die Lärmkulisse und die temporären Bewegungseinschränkungen durch Straßensperrungen, erhöhte Fahrzeugbewegungen und das Einsatzgeschehen geduldig in Kauf genommen haben. Ihr Verständnis und ihre Unterstützung ermöglichen solche realitätsnahen Übungen überhaupt erst – zum Wohle der Sicherheit in unserer Gemeinde.

Pressemeldung der FF Haibach - Stefan Xhonneux, stv. Kommandant

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 11. Mai 2025

Feuerwehr und Muttertag

Am heutigen Muttertag möchten wir innehalten und Danke sagen. Danke an alle Mütter, die uns unterstützen – ob als Partnerin, Mutter oder Feuerwehrfrau. Ihr seid das Herzstück unseres Alltags, immer mit einem offenen Ohr, helfenden Händen und unermüdlichem Engagement.

Mütter und die Feuerwehr haben viel gemeinsam: Beide sind immer bereit, wenn es darauf ankommt. Beide sorgen dafür, dass Sicherheit, Schutz und Hilfe immer da sind, wenn sie gebraucht werden – oft ganz still im Hintergrund, aber immer zuverlässig. Sie sind die ersten, die da sind, wenn es brennt – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Wie die Feuerwehr für die Gemeinschaft, so sind Mütter die verlässlichen Schutzengel ihrer Familien.

Ein besonderer Dank gilt denen, die uns den Rücken freihalten, Verständnis zeigen und uns stärken – Tag für Tag. Auch wenn ein einziger Tag im Jahr kaum ausreicht, um all das zu würdigen, möchten wir diesen Moment nutzen, um unsere Wertschätzung auszudrücken.

Ein herzlicher Gruß an alle Mütter – heute und an jedem anderen Tag. Ihr seid unsere stillen Heldinnen, die immer da sind, wenn man sie braucht.

 

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 11. Mai 2025

15 neue Maschinisten bei den Freiw. Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg

Am 10.05.2025 beendeten 15 Feuerwehrleute in Großostheim erfolgreich den Lehrgang „Maschinist für Tragkraftspritze und Löschfahrzeuge“.

In der Zeit vom 22.03. bis zum 10.05.2025 führte die Freiw. Feuerwehr Großostheim an fünf Samstagen diesen Lehrgang mit insgesamt 40 Ausbildungsstunden in Theorie und Praxis durch. Die Teilnehmer, die alle schon den entsprechenden Führerschein für die an ihrem Standort vorhandenen Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzenfahrzeuge besitzen, wurden in dem Lehrgang intensiv in der Bedienung und dem Umgang mit den in Feuerwehrfahrzeugen  festeingebauten Pumpen und mitgeführten Tragkraftspitze geschult.

Die Teilnehmer kamen von den Freiwilligen Feuerwehren Geiselbach-Omersbach (4 TN), Glattbach (1 TN), Haibach (1 TN), Heigenbrücken (2 TN), Kleinostheim (1 TN), Waldaschaff (1 TN), Wenighösbach (2 TN), Wenigumstadt (2 TN) und Steinbach (1 TN).

Der Lehrgang fand erstmals unter der Leitung von Tim Kuhn statt, der diese Aufgabe vom langjährigen Maschinistenausbilder Christian Moßdorf übernommen hat. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von seinem Stellvertreter Dominik Kuhn und weiteren Großostheimer Maschinistenausbilder und Ausbildungshelfer.  

Ein besonderer Dank der Lehrgangsleitung gehen an den Bayernhafen in Aschaffenburg, wo an einem Hafenbecken ein Großteil der praktischen Pumpenausbildung stattfinden konnte, an das Großostheimer Küchenteam, das den Lehrgang an den fünf Ausbildungstagen vorzüglich verpflegte und natürlich insbesondere an die 15 Teilnehmer für ihr Interesse und ihre tolle Mitarbeit.

Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband danken der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim für die Organisation und Durchführung dieses Lehrgangs und gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung.

(Quelle und Bilder FF Großostheim)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 10. Mai 2025

150+5 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schöllkrippen: Ein Fest der Freundschaft mit unseren polnischen Partnern

Mit großer Freude und Stolz durften wir vom 03. bis 04. Mai 2025 das 150+5-jährige Bestehen unserer Freiwilligen Feuerwehr Schöllkrippen feiern. Besonders erfreulich war, dass unsere Freunde der Freiwilligen Feuerwehr aus der polnischen Partnergemeinde Kochanowice den weiten Weg auf sich genommen haben, um dieses besondere Ereignis mit uns zu feiern.

Eine Freundschaft über Grenzen hinweg

Die Partnerschaft zwischen dem Markt Schöllkrippen und der Gemeinde Kochanowice hat ihre Wurzeln im Jahr 2005, als zunächst eine Zusammenarbeit zwischen den Schulen beider Orte aufgebaut wurde. Nach gegenseitigen Besuchen unterzeichneten die damaligen Bürgermeister Reiner Pistner und Irek Czech im Jahr 2007 einen Intentionsbrief zur Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden. Zwei Jahre später folgte die offizielle Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde. Seitdem finden fast jährlich Besuche zwischen den beiden Gemeinden statt, wodurch sich tiefe Freundschaften zwischen den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vereinen entwickeln konnten.

Auch zwischen unseren Feuerwehren hat sich eine besondere Verbindung entwickelt. Bereits 2018 durften wir als Delegation der Feuerwehr Schöllkrippen am 120-jährigen Jubiläum der OSP (Ochotnicza Straż Pożarna) Kochanowice teilnehmen. Damals wurden wir herzlich empfangen und erlebten unvergessliche Tage in Polen, bei denen wir unter anderem die polnische Hauptstadt Warschau besichtigen konnten.

Jugendfeuerwehren als Brückenbauer

Ein ganz besonderes Kapitel dieser Partnerschaft schreiben die Jugendfeuerwehren beider Gemeinden. Schon seit 2007 pflegen die Jugendgruppen einen regelmäßigen Austausch, der längst zu einer festen Tradition geworden ist. Im Wechsel besuchen sich die Jugendlichen aus Schöllkrippen und Kochanowice – mal in Polen, mal in Deutschland. Gemeinsame Übungen, Ausflüge und Freizeitaktivitäten stehen dabei ebenso auf dem Programm wie kameradschaftliche Abende und das Kennenlernen von Land und Leuten.

Diese Begegnungen bieten den jungen Feuerwehrleuten die Möglichkeit, internationale Freundschaften zu schließen, voneinander zu lernen und gemeinsam über den Tellerrand zu blicken. Sie stärken nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern fördern auch die Motivation und Begeisterung für das Ehrenamt Feuerwehr. Viele der Jugendlichen bleiben der Feuerwehr treu und wechseln später in die aktive Mannschaft. Die gegenseitigen Besuche der Jugendfeuerwehren sind ein wichtiger Baustein der gelebten Partnerschaft und zeigen, wie Völkerverständigung und Zusammenarbeit schon im jungen Alter gelingen kann.

Weitere Informationen sowie weitere Bilder gibt es auf der Website der FF Schöllkrippen zu entdecken:

https://www.ff-schoellkrippen.de/aktuelles/nachrichten/1505-jahre-feuerwehr-markt-schollkrippen-ein-fest-der-freundschaft-mit-unseren-polnischen-partnern/

(Quelle für Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Schöllkrippen)

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Geschrieben von: Andreas Hausotter Pressesprecher
Veröffentlicht: 10. Mai 2025

Kinderfeuerwehr Goldbach – Erfolgreiche Teilnahme an der Kinderflammenprüfung

Am Samstag, den 10. Mai 2025, stellten 16 Kinder der Kinderfeuerwehr Goldbach ihr Können unter Beweis und nahmen erfolgreich an der Kinderflammenprüfung teil. Die Kinderflamme der Jugendfeuerwehr Bayern und des Landesfeuerwehrverbandes Bayern ist eine besondere Auszeichnung für die jüngsten Mitglieder der Feuerwehr in Bayern. Sie wird in drei Stufen verliehen:
  • Stufe 1 (hellblau): Für Kinder im Alter von 6 bis 7 Jahren

  • Stufe 2 (orange): Für Kinder im Alter von 8 bis 9 Jahren

  • Stufe 3 (tiefblau): Für Kinder im Alter von 10 bis 11 Jahren

In jeder Stufe müssen fünf Aufgabenbereiche erfolgreich gemeistert werden: Feuerwehraufgaben, Brandschutzerziehung, Erste Hilfe, Teamaufgaben sowie ein mündlicher oder schriftlicher Teil. Die Stufen können unabhängig voneinander absolviert werden – jedes Kind hat die Möglichkeit, sie in seinem eigenen Tempo abzulegen.

Nach der bestandenen Prüfung folgte der feierliche Höhepunkt: die Übergabe der Urkunden und der Kinderflamme-Pins in der jeweils erreichten Farbe. Mit leuchtenden Augen nahmen die jungen Feuerwehranwärter ihre Auszeichnungen entgegen und präsentierten stolz ihre hellblauen, orangenen oder tiefblauen Anstecker. Der Applaus der Eltern, Betreuerinnen und Betreuer zeigte deutlich, wie stolz alle auf die Leistungen der Kinder waren.

Auch die Kreisbrandmeister Marco Laske und Volker Hock überbrachten die Glückwünsche der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes.

Jürgen Walter, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Goldbach, sowie Kommandant Max Asmar gratulierten den jungen Prüflingen ebenfalls herzlich zu ihren großartigen Leistungen. Beide zeigten sich beeindruckt von dem Engagement und dem Wissen der Kinder und betonten, wie wichtig die Nachwuchsförderung für die Feuerwehr ist.

Ein besonderer Dank galt der Leiterin der Kinderfeuerwehr, Eva Rußmann, und ihren Betreuerinnen und Betreuern, die mit viel Engagement die Kinder auf diesen Tag vorbereitet hatten.

Auch den Eltern, die ihre Kinder mit großer Unterstützung begleiteten, wurde herzlich gedankt.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

 

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 10. Mai 2025

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