

Am Samstag, den 15.11.2025 lud der Feuerwehrverein Pflaumheim in das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim zum traditionellen Lakefleischessen ein. In einem Teil der Fahrzeughalle wurden die Gäste, insbesondere mit der regionalen Spezialität Lakefleisch, von 11 Uhr bis in den frühen Abend bestens von den Pflaumheimer Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden bewirtet.
Die Freiwillige Feuerwehr Großostheim befindet sich am Ortseingang von Pflaumheim und ist bereits Ende der 1980-er Jahre durch eine Fusion der vormals drei selbständigen Freiwilligen Feuerwehren Großostheim, Pflaumheim und Ringheim entstanden. Die drei Feuerwehrvereine behielten trotz dem Zusammenschluss der drei Feuerwehren ihre Selbständigkeit und repräsentieren in ihren Ortsteilen die Freiwillige Feuerwehr und nehmen dort aktiv am gesellschaftlichen Leben teil.
Der Vereinsvorsitzende Volker Richter freute sich über die erfolgreiche Veranstaltung und die vielen Besucher aus der Bevölkerung und von den befreundeten Nachbarfeuerwehren. Zum Veranstaltungsende waren die vorbereiteten Lakefleischportionen restlos ausverkauft. Volker Richter dankt den vielen Gästen für ihren Besuch und seinen Helferinnen und Helfern für den reibungslose Organisation. Alle freuen sich schon auf das nächste traditionelle Lakefleischessen im Herbst 2026.
Am Samstag, dem 15. November 2025 legten 14 Glattbacher Kinderfeuerwehrleute die „Bayerische Kinderflamme“ in zwei verschiedenen Stufen ab.
Die Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 11 Jahren stellten ihr Können den Prüferinnen und Prüfern, die aus den Reihen der Führungskräfte der Feuerwehr Glattbach gestellt wurden, in den Bereichen Feuerwehrwissen, Brandschutzerziehung und Erste Hilfe unter Beweis. Bei einem Teamspiel wurde die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe gezeigt. Weiterhin musste von den Kindern ein Fragebogen beantwortet werden.
Sechs Kinder legten die Stufe 2 „Orange“ und acht Kinder die Stufe 3 „Tiefblau“ erfolgreich ab.
Die Abzeichen und Urkunden wurden durch "Kreisbrandmeister und Fachbereichsleiter Kinderfeuerwehr“ Volker Hock aus Großostheim und dem Kommandanten der Glattbacher Feuerwehr André Bischof überreicht.
Die Freiwillige Feuerwehr Glattbach ist sehr stolz auf ihre jüngsten Feuerwehrleute und hofft, dass für sie noch viele Jahre im Kreis der Feuerwehrfamilie folgen.
(Quelle und Bilder FF Glattbach)



Die Firma Schimpf führte ein erstes THL-Training mit hydraulischen Rettungsgeräten von LUKAS am 15.11.2025 von 9:00 bis 14:00 Uhr mit einem externen Ausbildern in ihrem Firmensitz in der Von-Cancrin-Straße 2 in Sailauf durch. Am 22.11.2025 wird diese Weiterbildung an gleichen Ort zu gleichen Zeiten ein zweites Mal durchgeführt.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Sailauf, Eichenberg, Großostheim und Westerngrund aus dem Landkreis Aschaffenburg und die Freiwilligen Feuerwehren aus Elsenfeld und Leidersbach aus dem Landkreis Miltenberg besuchen am Samstag die erste der beiden Weiterbildungen.
Die Teilnehmer konnten unter Anleitung eines Ausbilders von Plan B Rescue Training in die Basis-Techniken bei der technischen Rettung bei Verkehrsunfällen üben und sich dabei weiterbilden lassen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer danken der Firma Schimpf Brandschutz für diesen lehrreichen Fortbildungstag.
(Quelle und drei Bilder FF Sailauf, ein Bild Fa. Schimpf)
Die Anzahl der Gebäude, in denen es einen Aufzug gibt, werden auch in unserem Landkreis immer mehr. Nicht nur in Gewerbe und Industrie, sondern auch in Gebäuden mit Publikumsverkehr und in öffentlichen Bereichen wird mit Aufzügen für eine Barrierefreiheit gesorgt. Selbst in kleineren Wohnhäusern gibt es heute schon Lifte und Etagenaufzüge. Daher steigen auch die Alarmierungszahlen für unsere Feuerwehren mit dem Stichwort „Aufzugsrettung“. Die unterschiedlichsten Einsatzszenarien mit Aufzügen sind in keiner Kommune heute mehr auszuschließen.
Wegen des berechtigten Interesse bei den Feuerwehren im Landkreis wurde daher am 14. und 15.11.2025 bei der Freiwilligen Feuerwehr in Großostheim ein weiteres Seminar zum Thema „Grundlagen der Aufzugsrettung“ auf Kreisebene durchgeführt, an dem 13 Feuerwehrleute aus dem ganzen Landkreis teilnahmen. Als Referent stand wieder der Feuerwehrkamerad Christoph Borbe von der Freiw. Feuerwehr Großostheim zur Verfügung, der für ein Unternehmen in der Aufzugsbranche tätig ist und über die entsprechenden Fachkenntnisse verfügt.
Das Seminar begann am Freitagabend und setzte sich den ganzen Samstag weiter fort. Die Ausbildung hatte neben den theoretischen Grundlagen über Aufzüge einen hohen Praxisanteil. Verschiedene Aufzugsanlagen wurden mit den Teilnehmern in Großostheim besichtigt.
Die Ausbildungsinhalte in beiden Tagen gliederten sich im Wesentlichen in:
- Aufzugsarten und deren Wirkungsweise
- Besonderheiten und Unterschiede von Schacht-/Kabinentüren
- Verhalten bei einer Evakuierung / Evakuierung von Aufzügen
- Praxisteil – Feuerwehraufzug - Benutzung und Bedienung
- Praxisteil – Hydraulikaufzug - Benutzung und Bedienung
- Praxisteil – Evakuierung von Aufzügen
Wegen der positiven Rückmeldungen von den Teilnehmern werden auch im Jahr 2026 solche Seminare angeboten werden.
Herzlichen Dank den Teilnehmern für ihr Interesse an dieser Fortbildung. Besonderer Dank an den Referenten Christoph Borbe und den weiteren Helfern von der Freiw. Feuerwehr Großostheim für die Organisation und der Durchführung dieses interessanten Seminars.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)

Am heutigen Volkstrauertag gedachten zahlreiche Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror. In vielen Gemeinden nahmen Kameradinnen und Kameraden an den örtlichen Gedenkfeiern und Kranzniederlegungen teil und setzten damit ein sichtbares Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und demokratische Werte.
Auch Mitglieder der Kreisbrandinspektion waren an verschiedenen Orten vertreten, um gemeinsam mit den Feuerwehren, den Kommunen, Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern innezuhalten und der Vergangenheit zu gedenken.
Der Volkstrauertag erinnert uns jedes Jahr daran, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen – füreinander, für unsere Gemeinschaft und für eine friedliche Zukunft.
Danke an alle Feuerwehren, die heute gezeigt haben, wie stark unser Zusammenhalt ist – und dass Einsatzbereitschaft auch bedeutet, gemeinsam für Frieden, Respekt und ein Miteinander einzustehen.

Die Feuerwehrvereine aus Laufach, Frohnhofen und Hain nahmen an der zentralen Gedenkfeier am Ehrenmal in Hain teil. Wie in vielen Orten im Landkreis beteiligen sich auch hier die Feuerwehren an den Gedenkfeiern. Links stehen die drei Bürgermeister und die Geistlichen, rechts die Feuerwehr. Vorne die Fahnenabordnungen, unter anderem der Feuerwehrvereine.
Foto: Christian Münstermann, FF Laufach
Die Feuerwehr Goldbach sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Anschließend wurde die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen und Trümmerteilen gereinigt. Eine technische Rettung war nicht erforderlich.
Im Einsatz war die Feuerwehr Goldbach und wurde durch Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann vor Ort unterstützt. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
𝘛𝘦𝘹𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘉𝘪𝘭𝘥𝘦𝘳: 𝘍𝘦𝘶𝘦𝘳𝘸𝘦𝘩𝘳 𝘎𝘰𝘭𝘥𝘣𝘢𝘤𝘩


Am Samstag, den 15. November 2025, veranstaltete das Fachreferat Kinderfeuerwehr nach längerer Pause wieder einen Kinotag für die Kinderfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg.
Der Einladung folgten 22 Kinderfeuerwehren mit insgesamt 331 Kindern und Betreuern ins Kinopolis Aschaffenburg. Ab 10:15 Uhr war Einlass und schon strömten die Kinder Richtung Kasse. Auch Kreisbrandrat Frank Wissel ließ es sich nicht nehmen und war anwesend.
Nachdem jedes Kind mit Getränk und Knabberzeug ausgestattet war, konnte mit etwas Verspätung um 11:30 Uhr der Film „Pumuckel und das große Missverständnis“ in zwei Kinosälen beginnen. Nach rund 98 Minuten öffneten sich die Türen und alle verließen mit einem Lächeln das jeweilige Kino und traten zufrieden ihre Heimreise an. Es hat allen sichtlich großen Spaß gemacht und die Kinder und die Betreuer waren der Meinung, so ein Kinotag muss unbedingt im nächsten Jahr wieder stattfinden.
Vielen Dank dem Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg für die supertolle finanzielle Unterstützung des Kinotages!
Ebenfalls bedanken wollen wir uns beim Kinopolis Aschaffenburg für die professionelle und sehr freundliche Abwicklung der Veranstaltung.
Wir kommen wieder!
(Text: Volker Hock; Bild: Jürgen Abt)
Für die im Jahr 2024 vom Landkreis beschafften Utility Transport Vehicle, kurz UTV (Nutzfahrzeug) samt Anhänger, veranstaltete die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg mit der Unterstützung von Friedolin Kerber (KBM Technik a.D.), Johannes Körner von der Feuerwehr Laufach und Manuel Spielmann (firetrux.com) ein Fahrertraining für Kräfte der Feuerwehren mit UTV, Johannesberg, Hemsbach und Heinrichsthal.
Am Samstag, dem 15.11.2025, trafen sich die Einsatzkräfte im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Winzenhohl.
Im Theorieteil wurde der Einsatzzweck der Fahrzeuge besprochen: diese sind beispielsweise für Kontingenteinsätze eingeplant und können dann per LKW an den Einsatzort transportiert werden. Innerhalb des Landkreises werden sie zu bestimmten Schlagworten oder auf Anforderung, z.B. bei Waldbränden oder Personensuchen, alarmiert und erreichen dann aus eigener Kraft die Einsatzstelle.
Danach fand eine Stoffsammlung mit anschließendem Gruppeninterview zu den Stichworten Fahrzeug, Gelände, Fahrer und gesetzlichen Grundlagen statt. Hier gab es regen Austausch der einzelnen Wehren und es konnte von unterschiedlichen Erfahrungen in den Einsätzen und Übungen der vergangenen Monate partizipiert werden.
Ergänzt von den Praxistipps der Kameraden Kerber und Körner, welche privat das gleiche UTV-Modell betreiben und den Hinweisen von Fahrlehrer Manuel Spielmann, konnten die Gedanken zusammengefasst und visualisiert werden, sodass die heute geschulten Fahrer die Inhalte als Multiplikatoren an den eigenen Standorten nutzen können.
Nach der Verlegung in den Schmerlenbacher Wald begann der Praxisteil mit fünf Stationen.
Station Selbstbergung
Zunächst wurde eine Selbstbergung an einer Steigung im Wald simuliert. Hier konnte sich jeder Teilnehmer einmal selbst mit der am Fahrzeug angebauten Winde selbst bergen.
Station Personentransport
Hier wurde der Fokus zunächst auf das Fahren auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen gelegt. Jeder Fahrer durfte jeweils den Parcours einmal als Fahrer, Beifahrer und als Person auf dem Anhänger absolvieren. Schotter, Schlamm, bergauf, bergab, Feldweg und Asphalt galt es zu erfahren.
Station schweres Gelände
Der Schmerlenbacher Wald ist durchzogen von tiefen Gräben und ordentlichen Steigungen. Hier sind auf kurzen Strecken zwischen 60 und 80 Höhenmeter zu überwinden. Steine, Wurzeln, Stämme, Äste, Schlammlöcher, scharfe Richtungswechsel und vieles mehr galt es während der Passagen zu bedenken und bewusst zu befahren. Die Zusammenarbeit mit dem Beifahrer und das händische Beseitigen von etwaigen Hindernissen führten hier zu professionellem Fahren.
Station Hohlweg
Als Abschluss wurde an einem steilen Hohlweg das bergauf und bergab Fahren trainiert. Grobe Steine, ausgewaschene Rinnen und kleinere Erdhügel forderten die Fahrer.
Beim Abschlussgespräch wurde neben der äußerst guten Verpflegung durch den Gasthof Sonne in Winzenhohl auch der sehr hohe Praxisanteil der Veranstaltung gelobt. Jedem Fahrer stand ausreichend Fahrzeit zur Verfügung. Es konnten neue Eindrücke mitgenommen und bekannte Fertigkeiten gefestigt werden.
Besonderer Dank geht an Jochen Jahres für das Mulchen der befahrenen Hänge, Ute Nagel vom Gasthof Sonne in Winzenhohl für die besten Schnitzelweck, auch an die Feuerwehr Winzenhohl für die Bewirtung im Gerätehaus und im Wald. Herzlichen Dank ebenfalls an Gerhard Renner, den Förster im Schmerlenbacher Wald, für die Erlaubnis, dort fahren zu dürfen!
(Textvorlage: Manuel Spielmann, Bilder: Sascha Rheker und Manuel Spielmann)










