







Am Mittwochabend, den 17. Dezember 2025, fand die Jahresabschlussübung der Krombacher Jugendfeuerwehr in der Grundschule Krombach statt.
Simuliert wurde eine Einsatzlage mit einem Brand und mit vier noch im Gebäude befindlichen Personen in der Grundschule Krombach.
Nach der ersten Lageerkundung durch die Gruppenführerin wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Menschenrettung eingesetzt. Dabei wurde der Atemschutzeinsatz nur durch das Aufsetzen eines Atemschutzgerätes durch die Jugendlichen simuliert. Das angenommene Feuer konnte sehr schnell und erfolgreich gelöscht werden. Parallel zu den laufenden Rettungsmaßnahmen wurden Abluftöffnungen geschaffen, um eine gezielte Entrauchung des Gebäudes zu ermöglichen.
Eine vermisste Person konnte schnell durch den vorgehenden Trupp gefunden und mithilfe eines Tragetuchs aus dem Gebäude gerettet werden. Kurz darauf entdeckte der Trupp zwei weitere Personen in einem nicht verrauchten Raum. Diese wurden mit Fluchthauben ausgestattet und sicher ins Freie gebracht. Die letzte vermisste Person wurde anschließend von einem weiteren Atemschutztrupp aufgefunden und gerettet.
Nach Abschluss der Menschenrettung wurde das Gebäude vollständig entraucht.
Die Übung verlief sehr erfolgreich und zeigte den guten Ausbildungsstand der Jugendlichen.
Ein herzlicher Dank gilt den Organisatoren der Abschlussübung und allen Mitgliedern der Krombacher Jugendfeuerwehr für ihr Engagement und die hervorragende Leistung bei dieser Jahresabschlussübung.
(Quelle und Bilder FF Krombach)




Am Samstag, den 20.12.2025 wurde gegen 17:15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt zu einem Verkehrsunfall gemeinsam mit dem Rettungsdienst auf die Bundesautobahn BAB A 3 nach dem Seligenstädter Dreieck in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Gemeldet war über eCall-Notruf ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der Hauptspur. Hierzu fuhr die Stockstädter Feuerwehr zunächst in Richtung Frankfurt auf die Autobahn und drehte dann an einer Betriebsumfahrt, um auf die Hauptspur der Autobahn in Richtung Würzburg zu gelangen.



In guter alter Tradition wurde durch die Freiw. Feuerwehr Laufach mit Muskelkraft der Feuerwehrleute auch in diesem Jahr wieder die Laufacher Kirchengemeinde am Donnerstag, den 18.12.2025 beim Transport und dem Auf- und Ausrichten des diesjährigen Weihnachtsbaums im Innern der Thomas Morus Kirche unterstützt.
Danke allen Beteiligten!
(Quelle und Bilder FF Laufach)

Am Samstagmorgen, den 20.12.2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund gegen 08:20 Uhr zu einem THL 2 – Verkehrsunfall mit mehreren PKW nach Reichenbach alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage mit zwei verunfallten Fahrzeugen und insgesamt drei beteiligten Personen. Nach erster Einschätzung gab es glücklicherweise keine schweren Verletzungen.
Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und betreuten die beteiligten Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nach Freigabe durch die Polizei wurden ausgetretene Betriebsstoffe gebunden und die Straße gereinigt.
Über den genauen Unfallhergang sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens können zum derzeitigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.
Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz konnte gegen 09:45 Uhr beendet werden.
(Text und Bilder: Astrid Waldschmitt, FF Mömbris-Hutzelgrund)



Das 2G-Netz, auch als GSM bekannt, wird seit Jahrzehnten für Telefonie, SMS und technische Anwendungen genutzt. In den kommenden Jahren wollen die Netzbetreiber diese Technik schrittweise abschalten.
Die 2G-Netze erreichen in Deutschland eine Abdeckung von fast 100 Prozent. Aus diesem Grund nutzen bisher viele technische Geräte, die nur kleine Mengen an Daten übertragen, das 2G-Netz. Es können daher auch zahlreiche sicherheitsrelevante technische Systeme, wie ältere Alarm- und Gefahrenwarnanlagen, Aufzugnotrufe, GPS-Tracker, Fahrzeug-Telematikmodule oder auch ältere eCall-Notrufsysteme, von einer Abschaltung betroffen sein.
Die Netzbetreiber gehen unterschiedlich vor:
Besonders bei Alarm- und Gefahrenwarnanlagen, Aufzugnotrufen oder anderen sicherheitsrelevanten Meldesystemen in Feuerwehrhäusern oder sonstigen technischen Nutzungen durch die Feuerwehr empfiehlt sich die Übertragungseinrichtungen frühzeitig zu prüfen und eine rechtzeitige Umrüstung auf moderne Standards, wie LTE-M, NB-IoT oder 4G/5G, in den nächsten beiden Haushaltsjahren anzugehen, um Ausfälle zu vermeiden.
(Das Pixabay-Bild dient lediglich der Veranschaulichung und dient nur als Beispiel)
Alleine im Jahr 2025 hat der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) mit dem Onlinefortbildungsformat „DFV direkt“ mehrere Tausend Kameradinnen und Kameraden erreicht. Über das fortwährende Interesse am Format "DFV direkt" sowie an den ausgewählten Inhalten freuen sich die Verantwortlichen des DFV sehr!
Diese Bilanz soll weiter fortgesetzt und ausbaut werden, so sind für das erste Halbjahr 2026 bereits alle Termine festgelegt. Diese können zusammen mit den Themen und Referenten in der beigefügten Übersicht nachgelesen werden. Gerne kann das unten zum Download bereitstehende Dokument auch an alle Interessierten innerhalb der Feuerwehren weitergeleitet werden!
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier: https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/dfv-direkt/
Schon am 14. Januar 2026 geht es weiter mit der nächsten Ausgabe und dem Thema „Brandherd Desinformation: Fake News erkennen, Social Media souverän nutzen, Ehrenamt stärken“!
Die komplette Übersicht für das 1. Halbjahr 2026 kann hier herunterladen werden:
DFV-direkt_1.HJ_2026.pdf
(Quelle DFV)
Leider hat sich mit der Einspielung des letzten Updates ein Fehler eingeschlichen, der nur durch einen Hotfix behoben werden kann.
Die Firma Eurofunk bereitet derzeit den Hotfix vor und prüft dieses ausgiebig. Am Montag 29.12.2025 soll das Hotfix dann eingespielt werden. Die Ausfallzeit der zEN wird dabei höchstens 30 Minuten betragen.
Um die Ausfallzeiten in der Erstellung der Stärkemeldung zu kompensieren, wurden die Abgabefristen nach hinten erweitert.
Erfassungsfrist vom 15.01.2026 auf 25.01.2026
Nacherfassungsfrist vom 21.01.2026 auf 28.01.2026
Korrekturfrist vom 15.02.2026 auf 01.03.2026
(Quelle und Bild Team der zEN bei der SFS G)
Nachdem erhebliche allgemeine Kostensteigerungen durch Corona und den Ausbruch des Ukrainekriegs eine Finanzierung des ersten Architektenentwurfs für ein neues Feuerwehrhaus in Waldaschaff durch die Gemeinde unmöglich machten, wurde mit allen Beteiligten intensiv nach neuen Lösungen gesucht. Nach erheblichen Vorarbeiten und vielen Diskussionen in den vergangenen Monaten wurde nun in Absprache mit den zuständigen Genehmigungsbehörden und Zuschussgebern ein zweistufiges Vergabeverfahren für einen so genannten Totalunternehmer für den Feuerwehrhausneubau in einer Industriebauweise auf den Weg gebracht.
Ein Totalunternehmer ist ein Bauunternehmen, das die Gesamtverantwortung für ein Bauprojekt übernimmt – von der ersten Planung (Entwurf, Genehmigung) bis zur schlüsselfertigen Ausführung und Übergabe an den Bauherrn. Ein Totalunternehmer bietet ein umfassendes "Alles aus einer Hand"-Paket an. Der TU ist der zentrale Ansprechpartner für den Bauherrn und sorgt für Kosten-, Termin- und Qualitätskontrolle über das gesamte Projekt hinweg.
In den vergangenen Tagen hat die Gemeinde Waldaschaff der Firma Gabriel Dressler aus Aschaffenburg den Auftrag als Totalunternehmer für das neue Feuerwehrhaus in Waldaschaff auf einen vorgelegten Entwurf mit einem Pauschlangebot vergeben.
Das Angebot des Totalunternehmers lag durch Nutzung der Industriebauweise mit einem sehr hohen Vorfertigungsgrad nun sehr deutlich (ca. 6 Mio € Auftragssumme) unter der Kostenschätzung des alten, ersten Architektenentwurfs.
In der von der Firma Dressler eingereichten Angebotsplanung wurden sehr gute Ideen eingebracht, die alle Vorgaben der Leistungsbeschreibung vollumfänglich umsetzten.
Damit kommt ein renommiertes lokales Aschaffenburger Bauunternehmen zum Zuge, dass sich durch seine fachliche Kompetenz und Ortsnähe auszeichnet.
Kurze Wege, eigene Produktionsstätten im Landkreis und ein motiviertes Team bieten gute Voraussetzungen, dass nun in zwei Stufen der Auftrag zum Bau eines Feuerwehrhauses in Waldaschaff in einem ambitionierten Zeitplan umgesetzt wird.
Die Stufe 1 mit der Erstellung einer genehmigungsfähigen Entwurfsplanung soll im 1. Quartal 2026 erfolgen. Direkt nach der Freigabe durch die Genehmigungsbehörden soll die Stufe 2 mit der Errichtung eines Feuerwehrhauses mit 13 Stellplätzen begonnen werden und aus heutiger Sicht im Laufe des Jahres 2027 abgeschlossen sein.
Anbei eine Präsentation und Entwurfsansichten des Totalunternehmers:
Präsentation_des_TU_zum_Feuerwehrhaus_Waldaschaff.pdf
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband freuen sich mit dem Kameradinnen und Kameraden der Waldaschaffer Feuerwehr, dass es nun endlich ein Ergebnis gibt und der Anfang des Projektes nun handfest ist.
(Quelle und Präsentation mit Entwurfsansichten - Gemeinde Waldaschaff)



Am Freitagnachmittag kam es in der Tunneleinhausung der A3 bei Goldbach zu einem Pkw-Brand, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Um 16:45 Uhr wurden die Feuerwehren Goldbach, Hösbach und Waldaschaff in die Südröhre der Einhausung alarmiert. In Fahrtrichtung Würzburg geriet ein silberner BMW SUV aus bislang ungeklärter Ursache im Motorraum in Brand. Das Feuer breitete sich rasch auf das Fahrzeug aus und sorgte für eine starke Rauchentwicklung.
Aufgrund des Brandereignisses und der Rauchentwicklung schalteten die Ampelanlagen der Tunneleinhausung auf Rot, wodurch die A3 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt wurde. Dies führte insbesondere im Feierabend-, Wochenend- sowie beginnenden Ferienverkehr zu massiven Verkehrsbehinderungen, die auch nach Abschluss der Arbeiten bis in die Abendstunden anhielten.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Goldbach wurde umgehend die Brandbekämpfung mit einem Schnellangriffsrohr sowie einem C-Rohr eingeleitet. Der Fahrer des Fahrzeugs konnte dieses selbstständig verlassen und blieb unverletzt. Während der Löscharbeiten löste die Brandmeldeanlage der Tunneleinhausung aus. Abkömmliche Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin in der Tunnelzentrale die ausgelösten Melder und konnten nach Überprüfung Entwarnung geben.
Die Feuerwehr Waldaschaff unterstützte in Absprache mit der Autobahnmeisterei bei der Absicherung der Einsatzstelle. Nachdem der Brand vollständig gelöscht, die Tunnelröhren vom Rauch befreit und die Brandmeldeanlage zurückgesetzt worden war, konnte die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Frankfurt wieder freigegeben werden. In Fahrtrichtung Würzburg wurde der Verkehr über zwei freigegebene Fahrspuren an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.
Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Goldbach, Hösbach und Waldaschaff. Kreisbrandmeister Marco Laske stand dem Goldbacher Einsatzleiter und Kommandanten Max Asmar beratend zur Seite.


