Am 17.02.2025 um 2:32 Uhr wurde die Feuerwehr Stockstadt durch die ILS Untermain zu auf die Autobahn A3 alarmiert. Am Schwerlastparkplatz an der Ausfahrt Stockstadt in Fahrtrichtung Würzburg konnte ein Sattelzug vorgefunden werden, der sich vermutlich durch ein auf der Fahrbahn liegendes Teil einen der beiden Dieseltanks beschädigt hatte. Eine größere Menge Kraftstoff war bereits ausgelaufen. Die ersten Kräfte brachten sofort nach Eintreffen eine Auffangwanne in Stellung, um den auslaufenden Diesel aufzufangen. Im weiteren Verlauf wurden die verbliebenen ca. 400 Liter aus den beiden Tanks der Zugmaschine in einen IBC umgepumpt. Der bereits ausgelaufene Kraftstoff wurde mit Ölbindemittel aufgenommen. Nach ca. 3 1/2 Stunden konnten wir die Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei übergeben, welche eine Fachfirma zur Reinigung der Fahrbahn hinzuzog. Der beschädigte LKW wurde durch ein Abschleppunternehmen in eine Werkstatt gebracht.
Die Abfahrt Stockstadt war zeitweise voll gesperrt. Von der Feuerwehr Stockstadt waren 12 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen vor Ort.
Orginalmeldung der Feuerwehr Stockstadt - Autor/Bildautor: Willi Votava


Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 16.02.2025 der bisherige Leiter der Bergwacht Hösbach Florian Geis nach 12 Jahren sehr erfolgreicher Tätigkeit im Beisein von Bundes- und Landtagsabgeordneten, Landrat Dr. Alexander Legler und dem 1. Bürgermeister von Hösbach verabschiedet.
Auch die Blaulichtorganisationen von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei waren hier in Anerkennung der guten Zusammenarbeit mit Florian Geis mit dabei.
Die Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg und die Kreisbrandinspektion, vertreten durch den 1. Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Kreisbrandrat Frank Wissel, bedankten sich ganz herzlich bei Florian Geis für die von Kameradschaft und von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Zusammenarbeit.
Es gab viele gemeinsame Einsätze, bei denen die Feuerwehren und die Bergwacht in unserem Landkreis auf Augenhöhe miteinander zum Wohl des verunfallten Bürgers im unwegsamen Gelände sehr gut zusammenarbeiten – dies ist auch ein großer Verdienst von Florian Geis.
Florian Geis hat auch viele Rettungskonzepte für Mountainbike-Trials in unserem Landkreis entwickelt und dies immer intensiv mit den Feuerwehren abgestimmt.
DANKE Florian für die super Zusammenarbeit!! Wir wünschen dem Nachfolger und neuen Leiter der Bergwacht Hösbach Jan Kunkel alles Gute für seine neue Aufgabe und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.


Auch unser Team Feldküche übt in regelmäßigen Abständen und versucht sich dabei auch an neuen Rezepten für die Feldküche, um unsere Einsatzkräfte im Fall der Fälle gut und schmackhaft zu versorgen. Insbesondere werden dabei zurzeit auch die neuen Mitarbeiter in das Team und in die ganze Ausstattung eingearbeitet.
Am 15.02.2025 wurde im Feuerwehrhaus in Unterafferbach von den Feldköchen mit ihren Helfern geübt und leckere Rouladen zubereitet. Mit dem Kochergebnis kann festgestellt werden: „Übungsziel erreicht!“



Am Wochenende vom 14. bis 16.02.2025 besucht eine Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Hösbach ihre befreundete Feuerwehr im Lichtenfelser Stadtteil Oberlangheim. Schon seit einiger Zeit pflegen beide Feuerwehren eine kameradschaftliche Verbindung, die mit gegenseitigen Besuchen weiter ausgebaut wird.
Im Gepäck hatten die Feuerwehrleute aus Hösbach für alle Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden vorgefertigte Lakefleischportionen, die fertig gegart am Samstagabend auf einem Kameradschaftsabend mit gutem oberfränkischem Bier im Feuerwehrhaus verzehrt wurden. Alle waren vom guten Lakefleisch, einer Fleischspezialität aus dem Spessart und von den wohlgebrauten oberfränkischen Bierspezialitäten begeistert.
Neben dem Kameradschaftsabend unternahmen die Hösbacher Feuerwehrleute noch eine gemeinsame Wanderung und besuchten die Ober Main Therme. Es war ein schöner Ausflug nach Oberfranken und alle freuen sich auf ein nächstes Treffen mit den Kameradinnen und Kameraden der Oberlangheimer Feuerwehr.

Rund 270 Feuerwehrfrauen und -männer fanden sich am 15. Februar 2025 in der Maingauhalle in Kleinostheim ein, um sich in der alljährlichen Winterschulung über breitgefächerte Themen zu informieren.
Nach der Begrüßung durch Kreisbrandinspektor Thilo Happ startete Katastrophenschutzinspekteur des Lkr Bernkastel-Wittlich, Jörg Teusch, mit der Vorstellung eines glücklicherweise nicht alltäglichen Einsatzes.
Im August 2024 waren in einem Hotel in Kröv an der Mosel verdächtigte Geräusche zu hören, so dass sich die Hotelbetreiber entschlossen, das Hotel zu evakuieren. Noch während dieser Aktion stürzte das Hotel ein und neun Personen wurden von den Trümmern begraben. Sieben Personen wurden in Hohlräumen eingeschlossen, zwei Personen starben direkt beim Einsturz. Teusch, der die Einsatzleitung bei der Rettung der Personen innehatte, berichtete von der Komplexität der Rettungsmaßnahmen, die ein Zusammenspiel vieler Hilfs- und Rettungsorganisationen erforderte, wie zum Beispiel Polizei, Rettungsdienst, THW, Rettungshundestaffeln, Pressebetreuung, Seelsorge usw. Er betonte die Wichtigkeit von guter Kommunikation, der Notwendigkeit der politischen Unterstützung. Ein wichtiges Fazit für ihn war, dass stetige und jahrelange Übung und Zusammenarbeit unerlässlich sind, um sich im Einsatzfall aufeinander zu verlassen, die gegenseitigen Fähigkeiten zu kennen und ruhig und besonnen zu kommunizieren und zu arbeiten.
Dass die ersten Entscheidungen an einem Einsatzort über Erfolg und Misserfolg sowie über die Gesundheit und das Leben von Menschen entscheiden können, das konnte Thomas Lembeck, Direktor der Feuerwehr a.D. der Berufsfeuerwehr Essen, sehr eindrucksvoll vermitteln. Im Februar 2022 war auf dem Balkon eines Gebäudekomplexes in Essen ein Brand ausgebrochen, der sich aufgrund der enormen Windverhältnisse rasch ausweitete und spektakuläre Bilder lieferte. Die Entscheidung zweier freiwilliger Feuerwehrmänner, anstatt zum Gerätehaus zu fahren stattdessen Vorbereitungen für eine Evakuierung zu treffen, sowie der Beschluss der ersten Führungskräfte, nicht primär die Brandbekämpfung einzuleiten, sondern alle Wohneinheiten zu evakuieren, auch wenn sie noch gar nicht vom Brand betroffen waren, führte zu dem Ergebnis, dass es lediglich drei Leichtverletzte zu beklagen gab. Der Wohnkomplex brannte in den Stunden nach der Alarmierung völlig aus und konnte nicht gehalten werden.
Das Einsatzspektrum der neuen Löschrobotereinheit der Berufsfeuerwehr Hanau stellte Amtsleiter Hendrik Frese vor. Hintergrund der Beschaffung ist die vermutete hohe Belastung der Hanauer Waldgebiete mit Munition und Blindgängern aus dem zweiten Weltkrieg. Das hat zur Folge, dass bei Waldbränden (die Berufsfeuerwehr Hanau wird zu rund 60 Waldbrandeinsätzen jährlich alarmiert) die Einsatzkräfte entweder unter erhöhter Gefahr oder gar nicht bis zum Brandherd vordringen können. Der Löschroboter soll dieses Problem beheben, da er aus mehreren hundert Metern Entfernung gesteuert werden und somit fast alle Brandstellen erreichen kann. Auch Brände in Lagerhallen oder anderen weitläufigen Gebäuden und Lagerflächen sind das perfekte Einsatzgebiet für den Roboter.
Die zweite Hälfte des Schulungstages leitete Carsten Stock, Brandrat a.D. bei der BF Essen, ein. Er thematisierte, wie vor allem Führungskräfte ihre Kameradinnen und Kameraden motivieren können. So konnte er aus seiner langjährigen Erfahrung berichten, dass in der Regel das Loben zu kurz kommt, Kritik aber sehr leicht geäußert wird. Anhand vieler unterhaltsamer und anschaulicher Beispiele verdeutlichte er, wie man mit wenigen Veränderungen die Stimmung und Motivation in den Feuerwehren positiv beeinflussen kann.
Kerstin Förtig, KFZ-Sachverständige, schloss sich mit ihrem Vortrag über die Analyse von KFZ-Unfällen an. Sie erläuterte insbesondere, wie Feuerwehren dazu beitragen können, Unfallspuren zu erhalten und eine Rekonstruktion eines Unfallhergangs zu ermöglichen.
Rüdiger Mann von der Hochschule Aschaffenburg brachte im vorletzten Vortrag des Infotages die Technik und Gefahren von Energiespeichern beim Löscheinsatz näher. So gab es Einblicke in den Aufbau und die Funktionsweise von Energiespeichern und Erfahrungen, die von Feuerwehren bei Bränden gemacht wurden.
Zum Abschluss der Schulung wurde durch KBM Marco Eich das aktuelle Konzept für Flächenlagen vorgestellt. Dieses kommt dann zum Einsatz, wenn punktuell oder im kompletten Landkreisgebiet ein so großes Einsatzaufkommen herrscht, dass dies von der Leitstelle alleine nicht mehr disponiert und betreut werden kann. Dann werden – je nach Bedarf – die Kreiseinsatzzentrale, die Abschnittsführungsstellen des Landkreises und die gemeindlichen Führungsstellen alarmiert und besetzt, um eine effektive Einsatzabarbeitung zu gewährleisten. Für das aktuelle Jahr sind landkreisweite Schulungen und Übungen geplant, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.
Im Anschluss an die Fachvorträge meldete sich Kreisbrandrat Frank Wissel zu Wort, um für die Teilnahme und insbesondere für die Organisation der Winterschulung zu danken.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Kameradinnen und Kameraden der FF Kleinostheim, die sich für die Bestuhlung der Halle und die Bewirtung der Gäste verantwortlich zeigte, ein Dankeschön geht auch an die Aussteller, die im hinteren Teil der Halle ihre Informationsstände und Ausstellungsobjekte aufgebaut hatten und den interessierten Feuerwehrleuten mit Ratschlägen und Tipps zur Verfügung standen.
Zu diesen gehörten die Firmen Weinhold Feuerwehrbedarf, Die Schlauchwerkstatt, Schimpf Feuerwehrbedarf, ASM, Handelsforum Würzburg.
(Text: Andreas Hausotter; Bilder: Sascha Rheker)





Auf der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Goldbach wurde der bishierige 2. Kommandant Fabian Hein für weitere 6 Jahre in seinem Amt bestätigt.
Herzlichen Glückwunsch an Fabian Hein im Namen der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes und weiterhin viel Erfolg und Freude in der Führung der FF Goldbach.
Das Jubiläumsfest anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens findet am 31.05. bis 01.06.2025 statt.
Zum Abschluss dankte die Vorsitzende allen für ihre Treue zum Verein. Anschließend gab es für alle Gäste ein leckeres Essen und Getränke auf Vereinskosten.
(Quelle und Bilder FF Hösbach)





Am Dienstagabend, 11.02.2025 hatten wir die Gelegenheit eine Einsatzübung im Fertigteilewerk der Dreßler Bau GmbH in Stockstadt durchzuführen. Bereits letztes Jahr konnten wir das Gelände bei einer Begehung kennenlernen. Übungen in industriellen Objekten durchzuführen ist nur selten möglich, daher freut es uns um so mehr, dass die Firma Dreßler die Einsatzübung ermöglicht hat.
Angenommen war ein Brand in einer Elektroverteilung einer Leitwarte. Zwei Mitarbeiter wurden vermisst, ein weiterer Mitarbeiter hatte sich auf das Dach gerettet. Somit waren auch die Aufgaben für die Feuerwehr klar. Mit der Drehleiter wurde der Mitarbeiter vom Dach gerettet, die Besatzungen des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF20) und Tanklöschfahrzeuges (TLF3000) hatten den Auftrag den Brand zu bekämpfen und die beiden vermissten Werker zu finden und zu retten.
Das Übungsobjekt hatte dabei einige industrietypische Besonderheiten zu bieten, welche Feuerwehrleute immer wieder vor besondere Herausforderungen stellen. Als Beispiel seien verwinkelte Zugänge, enge und steile Treppen sowie Produktionseinrichtungen genannt, die auf dem Weg zum Brandherd passiert werden müssen. Das Vorankommen ist für die Feuerwehrleute deutlich mühsamer als bei einem typischen Wohnungsbrand. Es besteht die Gefahr, dass sich Schläuche verkeilen oder sogar beschädigt werden.
Bei der anschließenden Übungsbesprechung wurde das Vorgehen in der Übung aus den unterschiedlichen Sichtwinkeln der Teilnehmer erörtert und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Einsatzabwicklung erarbeitet. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals herzlich bei der Firma Dreßler Bau GmbH für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und für die Genehmigung, die Übungsfotos hier zu veröffentlichen.
Orginalmeldung der Freiwiliigen Feuerwehr Stockstadt - Text und Fotos von Armin Lerch








