Am Dienstagmorgen, den 25. Februar 2024, wurde die Feuerwehr gegen 10:10 Uhr zu einem Brandmeldeanlagenalarm im Industriegebiet Alzenau-Süd alarmiert. In einem Versuchslabor eines ortsansässigen Unternehmens kam es während Versuchsarbeiten zu einem Entstehungsbrand.
Das Betriebspersonal reagierte umgehend und konnte den Brand mit einem CO2-Löscher erfolgreich ablöschen. Durch das akustische Räumungssignal wurden die anwesenden Mitarbeiter auf die Situation aufmerksam. Sie verließen diszipliniert das Gebäude und begaben sich zum vorgesehenen Sammelplatz.
Während des Ablöschens kam es zu einer chemischen Reaktion. Die Feuerwehr entsandte nach ihrem Eintreffen sofort einen Trupp unter Atemschutz mit Chemikalienschutzanzügen zur Erkundung. Zusätzlich wurden Messgeräte und eine Wärmebildkamera eingesetzt. Parallel dazu wurde vor dem Gebäude ein Dekontaminationsplatz eingerichtet.
Die vier anwesenden Mitarbeiter des Versuchslabors wurden vorsorglich vom Rettungsdienst ambulant untersucht. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht notwendig.
Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren Hörstein, Alzenau und Wasserlos im Einsatz. Kreisbrandinspektor Georg Thoma verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage und unterstützte Einsatzleiter Michael Bott, Kommandant der Feuerwehr Hörstein, bei den Maßnahmen.
Nach rund zwei Stunden war der Feuerwehreinsatz erfolgreich beendet, und die Einsatzkräfte konnten in ihre Gerätehäuser zurückkehren.















