













Mittwoch, 12. März 2025
18:00-19:00 Uhr, kostenlose Onlinefortbildung
𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮: Evakuierungsübungen in Schulen und Kindertagesstätten
Referent: Lars Inderthal, federführender Autor der Fachempfehlung Evakuierungsübungen in Schulen und Kindertagesstätten, Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung von vfdb und DFV
Vorbereitung rettet Leben: Evakuierungsübungen in Schulen und Kindertagesstätten sind entscheidend, um Kindern und Jugendlichen sowie den dort arbeitenden Menschen die nötigen Fähigkeiten und das Vertrauen zu vermitteln, in Notfällen schnell und sicher zu handeln. Um sowohl Verantwortlichen an Schulen und Kindertageseinrichtungen als auch den Feuerwehren die Planung und Durchführung von Evakuierungsübungen zu erleichtern, gibt es nun eine neue Fachempfehlung.
Der praxisnahe Leitfaden wurde durch Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) unter Beteiligung des Fachausschusses Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren erstellt.
Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit dem Ticket als Anmeldebestätigung (ggf. Spamordner beachten) sowie den Zugangslink für den virtuellen Veranstaltungsraum.
Die Onlinefortbildung ist kostenfrei und beinhaltet ein Teilnahmezertifikat (im Nachgang per E-Mail, an alle, die angemeldet sind und teilgenommen haben).
Link zur Anmeldung:
https://www.eventmanager-online.com/de/event/fachempfehlung-zu-evakuierungsuebungen-in-schulen-und-kitas-1

Die aktuelle Fassung der Bayer. Schallzeichenverordnung kann hier herunter geladen werden:







Gegen 19:15 Uhr konnte die Ursache für die in mehreren Orten des Landkreises Aschaffenburg in der Stadt Aschaffenburg wahrgenommene Geruchsbelästigung ermittelt werden.
Ursächlich ist vermutlich ein Produktaustritt in einem benachbarten Landkreis bei dem es am heutigen Morgen zu einer kleinen Leckage die kurzfristig behoben werden konnte mit Odorierungsmitteln kam. Odorierungsmittel werden dem Erdgas beigemischt, um diesem den typischen, wahrnehmbaren Geruch zu verleihen und so Leckagen frühzeitig erkennbar zu machen. Dieser Geruch kann im Freien auch noch einige Stunden wahrgenommen werden.
Nach der Klärung der Ursache können die Maßnahmen der Feuerwehr eingestellt werden. Die eingesetzten Kräfte kehren zu ihren Standorten zurück.
Kreisbrandrat Frank Wissel bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften für ihr engagiertes Handeln zur Bewältigung dieser Lage.
Nachdem sich das Einsatzaufkommen zwischenzeitlich etwas entspannt hatte, werden die Feuerwehren aus Aschaffenburg, Mainaschaff, Kleinostheim, Karlstein, Steinbach und Hörstein erneut zu Einsätzen gerufen, die im Zusammenhang mit der anhaltenden Geruchsbelästigung stehen.
Parallel zu den laufenden Maßnahmen werden weiterhin Luftproben durch das Analytische Task Force (ATF) Team untersucht, um die Ursache der Geruchsbelästigung zu ermitteln.



Aufgrund des erhöhten Koordinierungsbedarfs im Rahmen des aktuellen Einsatzgeschehens wurde Kreisbrandrat Frank Wissel von Landrat Dr. Alexander Legler nach Artikel 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes gegen 11:30 Uhr zum örtlichen Einsatzleiter bestellt.
Bereits zuvor, gegen 10:58 Uhr, erreichte ein weiterer ernst zu nehmender Notruf die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Aus einer Grundschule in Kahl am Main wurde gemeldet, dass 30 Kinder über Übelkeit und Unwohlsein klagten. Unverzüglich wurden umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet: zwei Rettungswagen, zwei Notärzte, ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Florian Ewald), ein organisatorischer Leiter (Sven Oster) des Rettungsdienstes sowie ein leitender Notarzt (Daniel Merten) wurden zur Einsatzstelle entsandt.
Vor Ort erfolgte die Sichtung der betroffenen Kinder durch die Notärzte. Nach eingehender Untersuchung konnten alle 30 Kinder in die Obhut ihrer Eltern entlassen werden. Derzeit kann kein Zusammenhang zwischen den aufgetretenen Symptomen der Kinder und dem Gasgeruch nachgewiesen werden. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes sowie des Malteser Hilfsdienstes im Einsatz. Die Feuerwehr Kahl führte Messungen im Bereich der Schule durch. Mit den Messgeräten der Feuerwehr konnte kein Gefahrstoff festgestellt werden. Kreisbrandinspektor Georg Thoma unterstützte den Einsatzleiter Alexander Reuß in der Einsatzführung.
Parallel zu diesen Maßnahmen wurde von der Berufsfeuerwehr Mannheim die Analytische Task Force (ATF) angefordert. Die ATF ist eine Spezialeinheit zur Detektion, Identifikation und Beurteilung von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen (CBRN) Gefahrenlagen. Sie unterstützt die lokalen Einsatzkräfte mit hochspezialisierter Messtechnik und Expertise. Die Fachkräfte werden gegen 15:00 Uhr erwartet.

