Mit der beigefügten Graphik möchte der Deutsche Wetterdienst darauf hinweisen, dass das Potential für eine gefährliche Wetterlage nach aktuellem Stand der Modellprognosen ab Dienstag, 18.06.2024 ab 12 Uhr gegeben ist.
Der Inhalt der Graphik ist als ein erster Hinweis zu verstehen und stellt noch keine Warnung dar.
Bitte verfolgen Sie daher in den kommenden Tagen aufmerksam die weitere Wetterentwicklung im Internet (www.dwd.de, www.wettergefahren.de) und in der WarnWetter-App des DWD.
Wir haben folgenden freien Lehrgangsplatz für Euch zur Verfügung:
Lehrgangsart: Drehleitermaschinist (Hubrettungsfahrzeuge mit Waagerecht-Senkrecht-Abstützung)
Lehrgangsdauer: 02.09. - 06.09.2024
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Die S-GARD – SAFETY TOUR macht mit dem Thema Technische Hilfeleistung am 09.11.24 von 9:00 – 15:30 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr in Laufach, Raiffeisenstraße 8 halt.
Standards, Strategien und Lösungsansätze: In sechs spannenden Vorträgen a 45 Minuten vermitteln die hochrangigen Feuerwehr-Experten die wichtigsten Kenntnisse auf dem Gebiet Technisch/Medizinische Rettung.
Die Referenten im Überblick:
Eric Lambertz – Feuerwehr Bonn // Technisch/Medizinische Rettung
- Gibt es Standards? Was ist Neu?
- Welche Lösungen haben wir für viele Probleme?
- Schaffen wir die geforderten Rettungszeiten
Stefan Jacob – Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit // Unfallanalyse
- Unfallspuren am Fahrzeug – Welche Verletzungsmuster sind zu erwachten?
- Digitale Unfallspuren – Welche Daten werden gespeichert?
- Rettungsassistent eCall – Rechtslage und Einsatzmöglichkeiten
Jasmin Schöbel – Feuerwehr Bonn // Traumaversorgung?
- Können wir Verletzungen aus Sicht Ersthelfer/Feuerwehr erkennen?
- Nach welchem Algorithmus wird gearbeitet?
- Kann Rettungsdienst und Feuerwehr eine gemeinsame Schnittstelle gewährleisten?
Ralf Schmitz – Feuerwehr Paderborn // MANV – Massenkarambolage auf der A3 Paderborn
- Wir organisiere ich einen Massenanfall von Verletzten unter erschwerten Bedingungen?
- Wie kann ich einen schnellen Abtransport der Verletzten gewährleisten?
- Wie verlässlich ist das Ehrenamt an Feiertagen?
Dirk Stephan – W.L. Gore GmbH // Moderne Schutzkleidung – im Wandel der Zeit
- Wie kann ich sicherstellen, dass die Schutzfunktion der Kleidung gewährleistet ist?
- Warum ist Feuchtigkeit in den Bekleidungslagen im Brandeinsatz so gefährlich?
- Welche Parameter sagen etwas über die Schutzfunktion einer Bekleidung aus
Carsten Stock – Feuerwehr Essen // Motivation in der Führung
- Was macht eine gute Führungskraft aus?
- Wie kann ich konstruktiv jeden Feuerwehrmann mitnehmen?
- Dürfen wir Fehler machen?
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldeschluss ist der 26.10.2024
Teilnahmekosten: 49,90 €
Anmeldungen bitte über die Internetseite: http://www.s-gard.de/safetytour/dialoge/
Veranstaltungsflyer: 240617_Einladung_S-Gard_Safety_Tour_in_Laufach.pdf

Samstag, den 13. Juli 2024
ab 17 Uhr
Am 15.06.2024 wurde gegen 13:30 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff mit dem Verkehrssicherungsanhänger der Freiwilligen Feuerwehr Stockstadt zu einem PKW-Brand auf die Nebenfahrbahn der Bundesautobahn A 3 bei km 207 zwischen Kleinostheim und Stockstadt in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.
Nach dem Eintreffen der mit drei Feuerwehrfahrzeugen ausgerückten Feuerwehr Mainaschaff konnte ein Brand im Motorraum eines am Straßenrand stehenden PKWs festgestellt werden, der von Ersthelfern mit mehreren tragbaren Feuerlöschern bereits gelöscht war.
Nach einer kurzen Überprüfung der gelöschten Brandstelle im Motorraum konnte die Einsatzstelle der eingetroffenen Polizei übergeben werden.
(Quelle und Bilder: FF Mainaschaff)


Schöllkrippen, 15.6.2024. Elf Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Wehren Schöllkrippen und Blankenbach haben die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ erfolgreich bestanden.
Die Teilnehmer mussten innerhalb einer vorgegebenen Zeit einen simulierten Einsatz meistern, darunter das fachgerechte Betreuen von Patienten, das Bestücken der Geräteablage, das Gewährleisten des Brandschutzes, das Absichern des Verkehrs und Ausleuchten der Einsatzstelle.
Die Schiedsrichter Reinhold Schmitt (Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund), Stefan Gräbner (Feuerwehr Hörstein) und Norbert Ries (Feuerwehr Schöllkrippen) zeigten sich beeindruckt von der Leistung der Feuerwehrleute, die jeweils fehlerlos die Leistungsprüfung in einer sehr guten Zeit ablegten. Kreisbrandmeister und Schiedsrichter Norbert Ries überbrachte die Glückwünsche der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes und betonte die Bedeutung der regelmäßigen Teilnahme an der Leistungsprüfung, die im Wechsel zwischen "Gruppe im Löscheinsatz" und "Gruppe im THL-Einsatz" stattfindet.
Jörg Klingmann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schöllkrippen, beglückwünschte nach der Übergabe der Abzeichen in seiner kurzen Ansprache alle zur bestandenen Leistungsprüfung und für die aufgebrachte Zeit. Es freut ihn besonders, dass erneut zusammen mit den Feuerwehrkameraden aus Blankenbach die Leistungsprüfung abgelegt wurde. Hierdurch wird die Zusammenarbeit, vor allem im Einsatz gestärkt. Er dankte den Ausbildern Christian Kaltwasser und Andreas Hausotter für ihre gute Vorbereitung der Teams, welche sich im Ergebnis widerspiegeln.
Wir gratulieren den Mitgliedern beider Feuerwehren zu dieser sehr guten Leistung.
(Text und Bilder: FF Schöllkrippen)




Mitunter sind es kleine Ursachen, die zu großen Einsätzen führen welche einzelne Feuerwehren überfordern würden. Eine besondere Herausforderung ist der Massenanfall an Verletzten (MANV), bei dem die Zahl der Betroffenen die Kapazitäten des Regelrettungsdienstes und der Kliniken einer Region übersteigt und der es deswegen erfordert diese Menschen an der Einsatzstelle solange medizinisch zu betreuen, bis die Mittel für einen Transport und Klinikplätze organisiert sind.
Ein explodierter E-Bike Akku in einem Regionalzug mit nachfolgendem Brand und ca. 20 Verletzten oder anderweitig betroffenen Personen, war das Übungsszenario, das am Samstag nacheinander in zwei Durchgängen von jeweils ca. 80 Feuerwehrdienstleistenden abgearbeitet werden mußte, wobei auch alle eingesetzten Führungskräfte ins kalte Wasser geworfen wurden und wie bei einem realen Einsatz vor Ort die notwendigen Führungsstrukturen aufbauen mußten.
Für die Übungen auf einem toten Gleis in Karlstein hatten die Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann, Max Asmar und Marco Laske, mit Unterstützung der Notfallmanager der DB, nicht nur einen Dieseltriebzug der Baureihe 642 der DB Regio, wie sie im Landkreis z.B. auf der Strecke Kahl-Schöllkrippen eingesetzt werden, organisiert. Von den Malteser aus Aschaffenburg und Rothenfels unterstützte eine Gruppe aus 20 Verletztendarstellern, die nicht nur mit täuschend echt geschminkten Wunden, sondern vor allem durch die perfekte schauspielerische Darstellung von Verletzen und verängstigten Betroffenen, maßgeblich zum enormen Realismus des Übungszenarios und damit zu echtem Stress bei den Einsatzkräften beitrugen.
Die Einheiten der Feuerwehren aus Niedersteinbach, Mömbris, Michelbach, Königshofen, Alzenau und Kälberau, sowie im zweiten Durchgang den Wehren aus Karlstein, Kahl, Kleinostheim, Alzenau und Hörstein, wickelten den eigentlichen Einsatz bestehend aus Menschenrettung und Brandbekämpfung ab.
Darüber hinaus kamen auch die First Responder Züge 76 (Westerngrund, Kleinkahl, Wiesen, Heinrichsthal, Heigenbrücken und Schöllkrippen) und 71 (Albstadt, Geiselbach-Omersbach, Hofstädten, Mömbris, Schimborn, Hutzelgrund, Michelbach) des Landkreises zum Einsatz, welche die 20 in Sicherheit gebrachten Verletzten (davon zwei reanimationspflichtig) und sonstigen, hilfsbedürftigen Betroffenen medizinisch versorgten bzw. betreuten, bis ein Transport in eine Klinik durchgeführt werden kann.
Im Rahmen der vier First Responder Züge können die First Responder Einheiten der Feuerwehren aus den vier „Ecken“ des Landkreises – die im Einsatzalltag eingesetzt werden, um zum Beispiel bei Reanimationen die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken – gebündelt alarmiert werden, um bei der Versorgung großer Mengen an Verletzten zu unterstützen. Die Alarmierung erfolgt hier jeweils „über Kreuz“, so daß diejenigen First Responder Züge alarmiert werden, deren Feuerwehren nicht ohnehin schon an der Abarbeitung des Einsatzes beteiligt sind. Als zusätzliche logistische Komponente kann einer der beiden SAN Material Züge alarmiert werden, die jeweils Material zur Versorgung von 50 Patienten heranführen. Diese Funktion wurde bei der Übung durch die Feuerwehr Großostheim mit dem Abrollbehälter (AB) Rettung des Landkreises gestellt.
Nach den Übungsdurchgängen folgte jeweils eine kurze Übungskritik durch die Übungsbeobachter der Kreisbrandinspektion und auch Landrat Dr. Alexander Legler ließ es sich nicht nehmen den Teilnehmern für ihr Engagement zu danken.
Bilder, Video und Text: Sascha Rheker im Auftrag der Pressestelle der Kreisbrandinspektion
















Link zum Video:
https://www.facebook.com/100064808763571/videos/pcb.861152372721714/995561458824783
Am 15.06.2024 wurde gegen 13:40 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain die Freiwillige Feuerwehr Haibach gemeinsam mit dem Rettungsdienst in die Würzburger Straße in Haibach alarmiert. Der Unfall wurde über eCall aus einem der beteiligten Fahrzeuge automatisch gemeldet.
Am Ortsausgang Richtung Aschaffenburg waren auf der Staatstraße 2312 im Begegnungsverkehr zwei jeweils mit nur einem Fahrer besetzte PKW seitlich miteinander zusammengestoßen.
Die beiden Fahrer wurden dabei verletzt und nach einer ersten Versorgung vor Ort vom Rettungsdienst in Krankenhäuser transportiert.
Während der Versorgung der Verletzten war die Staatstraße zunächst vollständig gesperrt, danach wurde der Verkehr wechselweise einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Die Haibacher Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, reinigte nach Abschluss der Unfallaufnahme durch die Polizei die Fahrbahn und führte verkehrslenkende Maßnahmen durch.
Am 15.06.2024 fand in Filderstadt das 11. Fachsymposium „Wipfelfeuer“ statt, an dem auch einige Feuerwehrleute aus dem Landkreis Aschaffenburg teilnahmen, um sich in der Vegetationsbrandbekämpfung weiterzubilden.
Das Symposium bot eine Reihe von Fachvorträgen, bei denen internationale Referenten ihr Expertenwissen über die Vegetationsbrandbekämpfung teilen. Ergänzend dazu werden Workshops angeboten, die den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, praktische Erfahrungen zu sammeln. Eine Ausstellung von spezialisierten Herstellern und Ausrüstern rundet das Programm ab und bietet Gelegenheit zum Netzwerken und zum Austausch.
Die Veranstaltung wird von @fire - Internationaler Katastrophenschutz organisiert, einer gemeinnützigen Hilfsorganisation. Das 11. Fachsymposium „Wipfelfeuer“ fand 2024 in Kooperation mit der Feuerwehr in Filderstadt und unter der Schirmherrschaft des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg statt.
(Quelle: FF Daxberg, von der auch zwei Kameraden am Symposium teilnahmen)

2023 - einsatzreichstes Jahr der Feuerwehren
Rückblick anlässlich der 38. Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg
Heinrichsthal. Auf der 38. Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes des Landkreises Aschaffenburg verbunden mit der Dienstversammlung der Kommandanten ließ Kreisbrandrat Frank Wissel das Jahr 2023 Revue passieren. Zuvor gedachten die anwesenden Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie die zahlreich erschienenen Bürgermeister und politischen Würdenträger der verstorbenen Einsatzkräfte. Das Gedenken galt insbesondere dem bei der Hochwasserlage in Bayern verstorbenen Feuerwehrmann und dem in Mannheim getöteten Polizeibeamten.
Zu Beginn seines Berichtes gab der Verbandsvorsitzende Frank Wissel einen umfassenden Bericht über den kürzlich stattgefundenen Einsatz des Hilfeleistungskontigentes im Landkreis Aichach-Friedberg. 178 Feuerwehrdienstleistende aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg waren mit mehr als 40 Fahrzeugen nach Schwaben aufgebrochen um die dortigen Einsatzkräfte zu unterstützen.
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 5434 Einsätze im Landkreis Aschaffenburg abgewickelt, so viele wie nie zuvor. Das waren im Schnitt knapp 15 Einsätze pro Tag – sieben Tage die Woche – 365 Tage im Jahr. Darin enthalten waren rund 780 First-Responder-Einsätze, in denen qualifizierte Erste-Hilfe geleistet wurde und somit die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sinnvoll überbrückt wurde.
Wissels Dank galt den 2677 aktiven Mitgliedern in den Feuerwehren in unserem Landkreis. Erfreulich sei, dass der Anteil der Frau auf 16,8 % gestiegen ist. Dies ließe sich aber bestimmt noch weiter ausbauen. Hinzu kommen noch 632 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, sowie 697 Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren. Diese Nachwuchsarbeit ist enorm wichtig, schließlich sichert sie den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren.
Ferner dankte Frank Wissel in seinem Bericht auch den Angehörigen und den Arbeitgebern. Ohne einen entsprechenden Rückhalt in Familie und Beruf ließe sich das Ehrenamt Feuerwehr nicht schultern.
Der hohe Standard im Brand- und Katastrophenschutz in unserem Landkreis kostet auch Geld. Dies spüren aktuell insbesondere der Landkreis und die Kommunen, die gerade Investitionen in Fahrzeuge, Gerätehäuser und weitere Ausrüstungsgegenstände tätigen oder getätigt haben. Dennoch ist es sehr erfreulich, dass notwendige Ausgaben, trotz oft angespannter Haushaltslage, vorgenommen werden.
Von enormen Ausgaben berichtete auch die Schatzmeisterin Nicole Jeschke in ihrem Kassenbericht. So wurde unter anderem für die Aus- und Fortbildung der Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis ein hoher fünfstelliger Betrag investiert. Auch der Haushaltsplan 2024 sieht wieder eine solche hohe Summe dafür vor. Die erfolgreiche Kassenprüfung durch Marco Grünewald und Roland Albert sorgte für eine einstimmige Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung.
Landrat Dr. Alexander Legler ließ es sich in seiner Ansprache ebenfalls nicht nehmen, allen Feuerwehrdienstleistenden zu danken. Insbesondere denen, die darüber hinaus im Ehrenamt zusätzliche Tätigkeiten übernehmen und Verantwortung tragen. Neben den vielen Ausbildern, auf örtlicher und überörtlicher Ebene, dankte er auch den Kommandanten und Vereinsvorständen. Ohne diese Arbeiten im Hintergrund würde vieles nicht funktionieren. Auch die überregionale Hilfe mit dem Hilfeleistungskontigent musste im Hintergrund geplant und organisiert werden. Stellvertretend für all diejenigen, die sich hier einbringen, dankte er dem Ehrenkreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, der vor Jahren diese Kontingentstruktur mit Weitblick angestoßen hatte.
Nach knapp 90 Minuten schloss Kreisbrandrat und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Frank Wissel die Versammlung mit den Worten „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“ und „Einer für alle und alle für Einen“.
von links nach rechts: stv. Vorsitzender Peter Kernhof, KBM Jugend Eva Freudenberg, KBR Frank Wissel, Schatzmeisterin Nicole Jeschke, Landrat Dr. Alexander Legler