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Brandmeldeanlage löst Feuerwehreinsatz in Alzenauer Recyclingbetrieb aus

Am Freitagmorgen (20.06.25) um 6:07 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzenau gemeinsam mit dem zuständigen Kreisbrandinspektor Georg Thoma zu einem Einsatz in einem Recyclingunternehmen in der Siemensstraße alarmiert. Grund war die Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage des Betriebs.

Nach einer kurzen Nacht – der vorherige Einsatz bei einem schweren Verkehrsunfall endete erst um 01:00 Uhr nach dem Aufrüsten der Fahrzeuge – rückten die Einsatzkräfte erneut aus.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Firmengebäude bereits vorbildlich durch die Beschäftigten evakuiert worden. Der Angriffstrupp begab sich unter schwerem Atemschutz umgehend zur Erkundung ins Gebäudeinnere, um die Ursache der Alarmauslösung festzustellen.

Nach kurzer Zeit konnte überhitztes Material in einem Trockenofen als Ursache für die Auslösung identifiziert werden. Im Bereich des Ofens kam es zu einer leichten Rauchentwicklung in der Produktionshalle, jedoch ohne sichtbare Flammenbildung.

Das glühende Material wurde unter schwerem Atemschutz mit zwei CO₂-Löschern kontrolliert heruntergekühlt. Parallel dazu wurde der Ofen kontinuierlich mit einer Wärmebildkamera überwacht, ebenso wie dessen unmittelbares Umfeld und die angeschlossenen Abwärmeleitungen, um eine mögliche Ausbreitung der Hitze frühzeitig zu erkennen und auszuschließen. Die Maßnahmen zeigten schnell Wirkung – die Temperatur im Ofeninneren sank deutlich, sodass eine Entnahme des Materials nicht erforderlich war. Eine maschinelle Entrauchung der Produktionshalle war nicht notwendig.

Durch den schnellen und zielgerichteten Einsatz der Feuerwehr konnte größerer Schaden verhindert werden.

Im Einsatz befanden sich vier Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Alzenau sowie 15 Einsatzkräfte unter der Leitung von Kommandant Timo Elsesser.

 

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 20. Juni 2025

Schwerer Verkehrsunfall mit sechs Verletzten – Fahrzeuge in Vollbrand auf der Strecke zwischen Alzenau und Kahl

Am Donnerstag, den 19. Juni 2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzenau um 20:53 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Alzenau und Kahl alarmiert. Auf der Staatsstraße 2805 kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Skoda Kodiaq, in dem sich eine vierköpfige Familie befand, und einem Peugeot 206 CC, besetzt mit zwei jungen Frauen. Die Unfallursache ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte standen beide Fahrzeuge bereits in Vollbrand. Ersthelfer hatten sich bis dahin bereits um die teils schwer verletzten Insassen gekümmert. Ein Rettungswagen und ein Notarzt waren ebenfalls bereits vor Ort.

Die Feuerwehrsanitäter unterstützten umgehend die medizinische Versorgung der insgesamt sechs verletzten Personen, darunter zwei kleine Kinder im Alter von einem und sieben Jahren. Einige Beteiligte erlitten schwere bis lebensbedrohliche Verletzungen.

Parallel wurde die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz mit zwei C-Rohren und einem Schaumrohr eingeleitet. Für die sichere Landung des Rettungshubschraubers wurde ein geeigneter Landeplatz in unmittelbarer Nähe vorbereitet. Die Staatsstraße 2805 wurde währenddessen im Auftrag der Polizei voll gesperrt. Hierfür wurde die Freiwillige Feuerwehr Kahl nachalarmiert.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der bevorstehenden Landung eines Rettungshubschraubers musste auch der Zugverkehr auf der parallel verlaufenden Bahnstrecke Alzenau–Kahl vorübergehend vollständig eingestellt werden. Nach Abschluss der Löscharbeiten sowie der Lande- bzw. Startphase des Rettungshubschraubers konnte der Bahnverkehr in enger Abstimmung mit dem anwesenden Notfallmanager der Bahn langsam an der Unfallstelle vorbeigeführt werden – bis die Bergungsarbeiten vollständig abgeschlossen waren.

Nach der notärztlichen Erstversorgung wurden alle Verletzten zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken gebracht.

Im Einsatz waren unter der Leitung von Einsatzleiter Rettungsdienst Florian Ewald vom Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg insgesamt sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Rettungshubschrauber sowie der Helfer vor Ort (HvO) Alzenau.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Kommandant Timo Elsesser, konnte auf rund 50 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Georg Thoma unterstützte ihn bei der Einsatzführung.

Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei sowie einen von der Staatsanwaltschaft hinzugezogenen Gutachter wurde die Fahrbahn gereinigt und die ausgebrannten Fahrzeuge durch ein Bergungsunternehmen abtransportiert.

 

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 20. Juni 2025

Mainaschaff: Von der Feststimmung zum Einsatz

Nachdem heute die letzten Überbleibsel unseres Festes verräumt waren, freuten wir uns eigentlich auf einen entspannten Abend im Kreise unserer Familien. 
Doch dazu kam es nicht – um 17:36 Uhr  wurden wir mit dem Stichwort „B 3 im Gebäude – Garage“ alarmiert.
Laut ILS Untermain sollte eine an ein Wohnhaus angrenzende Garage brennen, in der sich noch ein Fahrzeug befand.
Noch auf der Anfahrt teilte uns die Leitstelle mit, dass die Anwohner das Feuer bereits mit einem Gartenschlauch gelöscht hatten. 
Vor Ort kontrollierten wir die Brandstelle mit der Wärmebildkamera und belüfteten die Garage gründlich.
Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch unsere Einsatzkräfte medizinisch betreut.
Nach rund 45 Minuten konnten wir wieder einrücken.
Ein Dank an die aufmerksamen Anwohner – durch ihr schnelles Handeln konnte Schlimmeres verhindert werden.
 
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Bericht und Bilder: Tim Langrock
Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 19. Juni 2025

Schwerer Sturz vom EBike - Feuerwehr Eichenberg und First Responder Sailauf im Einsatz

An Fronleichnam (19.06.2025), gegen 14:20 Uhr, wurde die Feuerwehr Eichenberg gemeinsam mit der First Responder-Gruppe aus Sailauf auf den Radweg, welcher vom Engländerhaus in Richtung Eichenberg führt, alarmiert. Kurz vor der Alten Ziegelei war ein EBike-Fahrer aus bisher unbekannten Gründen schwer gestürzt. Bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Eichenberg leisteten bereits mehrere Personen dem Schwerstverletzten Erste Hilfe.


Die Feuerwehr Eichenberg sicherte die Unfallstelle umgehend ab und übernahm gemeinsam mit den eingetroffenen Kameraden aus Sailauf – darunter eine Feuerwehrärztin – bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die medizinische Erstversorgung des Verunfallten. Parallel wurde die Landung des mitalarmierten Rettungshubschraubers (RTH) „Christoph 2“ (Frankfurt am Main) vorbereitet. Dieser landete in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes, im vollgesperrten Kreuzungsbereich der Kreisstraßen AB12/AB24.


Nach Abtransport des Patienten, via RTH in eine Klinik, konnte die Sperre der Straße gegen 15:30 Uhr wieder aufgehoben werden.
Insgesamt waren, unter der Einsatzleitung von Max Schmitt (Gruppenführer Feuerwehr Eichenberg), rund 15 Einsatzkräfte der Feuerwehren Eichenberg und Sailauf vor Ort. Ebenfalls am Unfallort befanden sich die Kräfte des Rettungsdienstes, ein weiterer Notarzt, die Besatzung des RTH und eine Streife der Polizei.


Hervorzuheben ist die durchweg gute und koordinierte Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte sowie das vorbildliche Verhalten der Ersthelfer am Unfallort. Zur Unfallursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussagen getroffen werden.

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Text und Bilder: Feuerwehr Eichenberg 

 

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 19. Juni 2025

Einladung der Freiw. Feuerwehr in Hohl zur Hohler Kerb vom 05. bis 07.07.25 auf dem Festplatz

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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2025

Premiere für das Fahrzeug der Kinderfeuerwehr Laufach

Am gestrigen Mittwochabend wurde erstmals das neue Feuerwehrfahrzeug der Laufacher Kinderfeuerwehr öffentlich präsentiert. Neben den offiziellen Vertretern wie z.B. den Leiter des Fachreferats Kinderfeuerwehr, Volker Hock, richtete sich die Präsentation, verbunden mit einem Dank, an die Spender und Gönner, welches das Projekt -sei es mit KnowHow, dem Bau aber auch dank großzügiger Sach- und Geldspenden unterstützt haben. Nach einem kurzen bebilderten Rückblick durch die Leiterin der Kinderfeuerwehr, Susanne Laske, auf Projektierung, Planung und die einzelnen Bauphasen, konnte das Fahrzeug live und in Betrieb besichtigt werden.

Bei dem Fahrzeug handelt sich um ein „sonstiges Löschfahrzeug" und hätte somit eigentlich den Funkrufnamen Florian Laufach 49/1. Das Fahrzeug wurde selbst entwickelt und in rund  400 Stunden in Eigenleistung auf einem Handwagen auf- und ausgebaut. Die Beladung ist kindgerecht - also alles ist etwas kleiner und leichter ausgeführt. Außerdem sind die Geräte so gelagert, dass sie auch von den Kleinen leicht entnommen werden können.

Das Fahrzeug dient primär zur Ausbildung aber auch zum Teamwork, dem Materialtransport und selbstverständlich bei Bränden, zur Technischen Hilfeleistung sowie zur Ersten Hilfe.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich inkl. Beladung auf knapp 12.000 Euro. Die Segnung erfolgt -gemeinsam mit dem neuen MZF- am Sonntag, 29. Juni, im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums des Feuerwehrvereins Laufach.

𝘛𝘦𝘹𝘵 𝘶. 𝘉𝘪𝘭𝘥𝘦𝘳: 𝘊𝘩𝘳𝘪𝘴𝘵𝘪𝘢𝘯 𝘔ü𝘯𝘴𝘵𝘦𝘳𝘮𝘢𝘯𝘯, 𝘴𝘵𝘷 𝘒𝘰𝘮𝘮𝘢𝘯𝘥𝘢𝘯𝘵 - 𝘓𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳 𝘛𝘦𝘢𝘮 Ö𝘧𝘧𝘦𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘬𝘦𝘪𝘵𝘴𝘢𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵 - 𝘍𝘳𝘦𝘪𝘸𝘪𝘭𝘭𝘪𝘨𝘦 𝘍𝘦𝘶𝘦𝘳𝘸𝘦𝘩𝘳 𝘓𝘢𝘶𝘧𝘢𝘤𝘩
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 19. Juni 2025

Übung der FF Großostheim in einer Abfüllanlage

Am Mittwochabend, den 18.06.2025 führte die Freiw. Feuerwehr Großostheim die erste, der über die Sommermonate im Markt Großostheim geplanten Gesamtübungen durch.  

Bei der Übung wurde ein Brand in der Abfüllanlage einer Brauerei angenommen, bei dem vier Arbeiter in den Betriebsräumen beim Eintreffen der Feuerwehr noch vermisst wurden. Durch die starke Rauchentwicklung, die sehr gut als Übungsszenario mit künstlichem Rauch dargestellt war, wurde die Suche nach den vermissten Personen in den technischen Betriebsräumen zu einer richtigen Herausforderung für die eingesetzten Atemschutzgeräteträger. Das Übungsziel, also die Rettung der vermissten Personen, wurde trotz der gestellten Schwierigkeiten von den Atemschutztrupps bereits nach kurzer Zeit erreicht. Im Innenangriff wurde der angenommene Brand umfassend bekämpft und die betroffenen Räumlichkeiten entraucht.

Die erfolgreiche Übung wurde mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften der FF Großostheim durchgeführt, die von der Ortsteilfeuerwehr Wenigumstadt mit ihren zwei Fahrzeugen und 8 Einsatzkräften unterstützt wurden.

Die Großostheimer Feuerwehr dankt der Eder & Heylands Brauerei für das zur Verfügung stellen der Übungslocation.

(Quelle und Bilder FF Großostheim)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2025

Glauben sichtbar machen – Freiwillige Feuerwehren begleiten katholische Fronleichnamsprozessionen im Landkreis Aschaffenburg

An Fronleichnam feiern Katholikinnen und Katholiken die Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie. Ausdruck findet dieser Glaube in feierlichen Prozessionen durch Straßen und Orte.

Auch in diesem Jahr sind vielerorts im Landkreis Aschaffenburg die freiwilligen Feuerwehren dabei – nicht nur zur Absicherung der Wegstrecken und zur Regelung des Verkehrs, sondern auch als aktive Teilnehmer: Viele Feuerwehrleute besuchen in Uniform den Gottesdienst und begleiten die Prozession mit.

Ihr Einsatz steht für gelebten Glauben, Gemeinschaft und ein starkes Ehrenamt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die heute für Sicherheit und Zusammenhalt sorgen!
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 19. Juni 2025

DFV - Aktuelle Hinweise zur Vegetationsbrandgefahr

Dr. Ulrich Cimolino, Leiter des Arbeitskreises Waldbrand des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), nimmt angesichts der bisherigen und erwarteten Wetterlage anlässlich einiger Brände aus den letzten Wochen zur Vegetationsbrandlage wie folgt Stellung:

1. Bisherige Wetterlage und dadurch bedingte allgemeine Gefahrenlage in der Vegetation

Nach einem in weiten Teilen Deutschlands zu warmen und zu trockenen Winter 2024/2025 folgte bisher ein Frühjahr, das nach anfangs viel zu wenig Niederschlag in den letzten Wochen durch einige Regenfälle in vielen Bereichen die Wasserspeicher wieder etwas auffüllen konnten. Das sieht man normalerweise zum Beispiel im Helmholtz-Dürremonitor (aktuell nicht in Funktion, da Wartungsarbeiten!). Insbesondere in Teilen Nord- und Ostdeutschlands herrscht in weiten Bereichen seit längerem und immer noch eine deutliche Dürre im Oberboden.

Der Graslandfeuerindex (GFI) ist für die kommenden Samstag fast flächendeckend bei 4 (von 5), fällt vor allem im Westen und Norden meist auf 3 oder 2 (mit wenigen 1) ab, während er in Teilen vom Osten, Mitte und Süden bei 4 (von 5) bleibt. Er ist damit etwas unkritischer als der Waldbrandgefahrenindex (WGI), der bis kommenden Samstag praktisch flächendeckend mit 4 und großen Teilen vor allem im Osten Deutschlands sogar in 5 (von 5) ausgewiesen wird!
Da bei durchschnittlich in den nächsten Wochen wärmeren Temperaturen in der Langfristprognose (s. unten) relativ wenig Niederschlag erwartet wird, kann in den nächsten Wochen natürlich weitere Verschärfung der Lage eintreten!

Das Risiko von Feuern in tieferen Bodenschichten (trockene Moore, Humusschichten mit hohen organischen Bestandteilen) ist aufgrund der Bodenfeuchte durch die letzten Niederschläge in den meisten Gebieten aktuell eher noch gering.

2. Erwartete Wetterlage – inkl. der Langfristprognose

Die nächsten Wochen werden in Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit weitgehend trocken und (etwas zu) warm bleiben.

Die Langfristprognose des European Weather Forecast System (EFFIS) reicht aktuell bis ins letzte Drittel des Juli 2025. Es sagt im Durchschnitt zu warm und zu trocken für Deutschland voraus!
Sollte das so eintreffen, wird es in den meisten Teilen Deutschlands bis Ende Juni bei kaum Niederschlägen zu warm. In Südeuropa werden in den nächsten Wochen etwas zu warme Temperaturen mit eher zu wenig Niederschlag erwartet.

Dies bedeutet mehr Brandgefahren als im Durchschnitt. Insgesondere das kommende Wochenende kann in Teilen sogar „Red-Flag-Status“ erreichen, das bedeutet:

  • Mehr als 30 °C Lufttemperatur
  • Weniger als 30 % Luftfeuchtigkeit
  • Mehr als 30 km/h Windgeschwindigkeit

Damit steigen die Gefahren einer schnellen bzw. leichten Entzündung der bodennahen Vegetation wie auch die der schnellen Brandausbreitung. Windböen können Spotfeuer schnell weitertragen! Dies hängt im Detail dann örtlich von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel tatsächliche Temperaturen und Regenmengen, Trockenheit der Vegetation(sreste = Totholz), regionaler Wind usw.

3. Grundsätzliche Gefahren bei Änderungen der Wetterlage

Aktuell ist eher von einer langsamen Verschärfung der Vegetationsbrandgefahren als von deren Reduzierung auszugehen!

4. Empfehlungen zum Verhalten für die Bevölkerung

  • Der DFV weist darauf hin, dass insbesondere nach einigen Tagen Sonnenschein die trockenen Pflanzenreste in Bodennähe relativ leicht zu entflammen sind! Das gilt auch, wenn regional „nur“ ein Graslandfeuerindex von 3 gelten sollte.
  • Ein Feuer breitet sich dann mit dem Wind und hangaufwärts schnell aus.
  • Alarmieren Sie schon beim Verdachtsfall auf einen Vegetationsbrand die Feuerwehr unter 112.
  • Geben Sie eine möglichst genaue Orts- bzw. Anfahrtsbeschreibung an; sofern möglich, gern auch mit den GPS-Koordinaten aus Ihrem Smartphone, oder unter Verwendung der Angabe zum Beispiel aus den Forstrettungspunkten .
  • Falls notwendig, weisen Sie die ersten Einheiten der anrückenden Feuerwehr ein, damit der Brandherd schneller bekämpft werden kann.
  • Sofern es sich um einen Entstehungsbrand handelt, versuchen Sie ihn mit etwas Wasser oder durch Ausstreichen mit einem feuchten Tuch oder einem Ast klein zu halten, wenn das noch gefahrlos möglich ist.

In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass es grundsätzlich unvernünftig ist, in Deutschland überall vom 1. März bis 31. Oktober, in einigen Bundesländern teils sogar ganzjährig, verboten ist, im Wald offenes Feuer zu verwenden oder zu rauchen! Das gilt auch und insbesondere für Brauchtumsfeuer – wie Sonnenwendfeuer, Osterfeuer etc.. Derartige Feuer können natürlich regional gefahrlos möglich sein, wenn dort in den letzten Wochen genug Niederschläge gefallen sind, um eine wachsende, „feuchte“ Vegetationsschicht am Boden zu haben. Überall wo sich allerdings v.a. trockene Pflanzenreste am Oberboden finden, muss sehr sorgfältig mit offenem Feuer (auch Grillstellen um Häuser oder in Wiesen) umgegangen werden.

Die trockenen, losen Vegetationsreste können entweder entfernt oder eingeackert werden, um die Zündgefahr zu reduziert. Das Einnässen bringt recht wenig, weil die Verdunstung am Tag durch die Sonne bzw. durch das Feuer recht hoch ist. Grundsätzlich sollten ausreichend Löschmittel schnell verfügbar vorgehalten werden. Hier bietet sich vor allem Wasser an. Bei Brauchtumsfeuern sollte sowieso immer eine Absprache mit den Ordnungsbehörden und der Feuerwehr erfolgen. Dies gilt umso mehr für trockene Wetterlagen. Eine Untersagung kann leider die Konsequenz aus trockener (und ggf. sogar noch windiger) Wetterlage, kritischer Umgebung oder anderen zusätzlichen Risikofaktoren sein.

5. Empfehlungen zum Verhalten der Land- und Forstwirtschaft

  • Maschinen bzw. Arbeiten der Land- und Forstwirtschaft sind leider oft selbst Zündquelle.
  • Moderne Fahrzeugkabinen sind gedämmt und klimatisiert, der Fahrer bemerkt einen Schaden am Fahrzeug daher oft sehr spät.
  • Beachten Sie die Anzeigen im Fahrzeug, insbesondere in Bezug auf die Überhitzung oder Überlastung der Motoren und Aggregate.
  • Warten Sie die Fahrzeuge und Geräte rechtzeitig nach den Herstellervorgaben bzw. Betriebserfahrungen, damit es möglichst nicht zu heiß gelaufenen Lagern, verschmutzten Kühlern, oder durchgescheuerten Hydraulikschläuchen kommt.
  • Versuchen Sie bei einem Schaden am Fahrzeug eine befestigte Fläche mit nicht brennbarem Untergrund, zum Beispiel einen Forstweg, zu erreichen. Das verhindert eine schnelle Ausbreitung und erleichtert der Feuerwehr die Erreichbarkeit der Einsatzstelle.
  • Vor allem bei Arbeiten in weit abgelegenen Gebieten mit längerer Anfahrt der Feuerwehren: Führen Sie eigenes Löschgerät mit!

6. Empfehlungen für die Feuerwehren

Die Lufttemperaturen sind die nächsten Tage über 20, zum Teil sogar über 30 Grad und die Winde werden in den meisten Landesteilen moderat bis böig erwartet. Daher ist es die Aufgabe, die Feuer schon im Bereich des Entstehungsbrand einzudämmen und zu löschen – wenn sie rechtzeitig gemeldet wurden.

Die Winde können allerdings lokal auch Böen bis Windstärke 6 (Starker Wind) erreichen. Das kann dort zur Beschleunigung und auch zu Richtungsänderungen in der Brandausbreitung führen – sowie nicht vollständig gelöschte Glutnester wieder anfachen! (Böen können in 45° um die Hauptwindrichtung scheren, auch topographische Strukturen können lokale Windrichtungsänderungen zur Folge haben, ebenso größere Gewässer!)

Die Feuerwehren sollten daher vorsorglich die lokale Wetterlage und -entwicklung auch im Einsatz beachten. Die Nachlöscharbeiten müssen wie immer sorgfältig durchgeführt und mit einer Brandnachschau verbunden werden.
Aufgrund der Temperaturen von in der Regel deutlich über 20 Grad (im Schatten) ist auf geeignete leichte Schutzkleidung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten!

Der DFV gibt für seine Mitglieder auch zu diesem Thema Fachempfehlungen heraus, diese umfassen zum Beispiel den Einsatz bei Vegetationsbränden und den Einsatz von Luftfahrzeugen.

Wir bitten im Einklang mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die Einsatzkräfte, die Empfehlungen insbesondere zur Anwendung der richtigen PSA zu beachten, um Verletzungen zu vermeiden.

(Quelle und Bild DFV)
Cimolino DFV



Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2025

LFV Bayern - 1. Bayerischer Landesfeuerwehr-Leistungswettbewerb am 13.09.2025 in Amberg

Warum es sich lohnt bei dem Feuerwehr-Leistungswettbewerb dabei zu sein?

Teamwork, Fitness und jede Menge gute Laune – habt in Amberg eine gute Zeit mit den Kameradinnen und Kameraden aus Bayern, Deutschland und ganz Europa!

Jetzt anmelden und am 13.09.2025 in Amberg dabei sein, wenn erstmalig das Wettbewerbsabzeichen des LFV Bayern erlangt werden kann!

Infos und Tipps für neue Gruppen findet ihr auf der LFV Website: https://www.lfv-bayern.de/landesbewerb2025/

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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2025

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