

Am 14.10.2025 wurden von der Integrierten Leitstelle gegen 12:25 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW auf die Kreisstraße AB 4 zwischen Bessenbach und Waldaschaff, auf Höhe von Bessenbach-Weiler, alarmiert.
An der Unfallstelle war ein PKW auf ein Müllfahrzeug aufgefahren und kam anschließend neben der Fahrbahn schwer beschädigt an abgestellten Müllcontainern zum Stehen. Die durch den Aufprall verletzte Fahrerin wurde umgehend durch mehrere Ersthelfer versorgt, eintreffende Feuerwehrsanitäter setzten die Versorgung fort. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die verletzte Frau mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Müllfahrzeugs blieb unverletzt.
Die Feuerwehren unterstützen bei der Patientenversorgung und sicherten die Unfallstelle. Zunächst wurde die Kreisstraße komplett gesperrt. Nach etwa einer Stunde wurde eine Fahrspur freigegeben. Bis zum Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und der Räumung der Unfallstelle übernahm die Feuerwehr noch verkehrsleitende Maßnahmen.
(Quelle und drei Bilder FF Waldaschaff, drei Bilder KBM Rohmann)




Der Landesfeuerwehrverband Bayern leitet eine Umfrage mit der Bitte um Teilnahme an die bayerischen Feuerwehren weiter, in der im Rahmen einer wissenschaftlichen Masterarbeit aktuell bayernweit untersucht wird, wie gut sich das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Berufsleben vereinbaren lässt – aus Sicht von Feuerwehrangehörigen ebenso wie aus Sicht von Arbeitgebern.
Ziel der Studie ist es, Herausforderungen und Chancen der Vereinbarkeit zu erfassen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Feuerwehr, Politik und Wirtschaft abzuleiten.
Die Teilnahme an der Online-Umfrage ist anonym und dauert nur 10-15 Minuten.
Mit einer Teilnahme tragen Sie dazu bei, ein umfassendes Bild der aktuellen Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf zu zeichnen. An diesem Ergebnis hat natürlich auch der Landesfeuerwehrverband ein großes Interesse.
PS: Bitte laden Sie auch Ihre Arbeitgeber, oder Arbeitgeber in Ihrem Bekanntenkreis ein an der Umfrage teilzunehmen.

Am Samstag, den 22.11.2025, findet von 08:30 Uhr bis ca. 13:00 Uhr ein Halbtagesseminar zum Thema Ersteinsatz bei einem Gefahrgutunfall im Feuerwehrhaus in Großostheim statt.
Das Halbtages-Seminar starten mit einer „theoretischen Wiederholung“ zu den Themen Kennzeichnung von Gefahrstoffen, Absperrgrenzen und GAMS-Regel. Im Anschluss wird es in Kleingruppen Erkundungsübungen zum Thema Gefahrgut Einsätze geben.
Das Seminar richtet sich an alle Feuerwehren, denn jede Feuerwehr kann bei einem Einsatz mit Gefahrstoffen die ersteintreffende Feuerwehr sein. Für die Teilnahme wird ein abgeschlossener Gruppenführerlehrgang empfohlen, alle anderen interessierten Einsatzkräfte sind aber dennoch herzlich eingeladen.
Die Anmeldung ist ab sofort über die Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes möglich.
Die Pausengetränke und ein kleiner Imbiss für die Teilnehmer sind kostenfrei und werden vom Kreisfeuerwehrverband übernommen.
Bei Rückfragen steht Fach-Kreisbrandmeister für ABC-Gefahren Christoph Ostheimer unter Telefon 0151 / 25589201 oder E-Mail 
Am Montagabend, den 13.10.2025 fand eine gemeinsame Rettungsübung der Freiwilligen Feuerwehren Heinrichsthal und Wiesen, insbesondere mit den Teams ihrer First Responder Gruppen, statt.
Gemeldetes Übungsszenario war ein Arbeitsunfall in einem landwirtschaftlichen Anwesen.
Da dem Melder keine genaue Adresse bekannt war erfolgte die Alarmierung durch Übermittlung des Standorts per 𝗪𝗵𝗮𝘁3𝗪𝗼𝗿𝗱𝘀 (App-Anwendung zur Georeferenzierung).
Vorort ergab sich nach der Erkundung folgendes Lagebild:
Eine Person war von einer Leiter gestürzt und lag verletzt am Boden. Eine zweite Person befand sich unter Schock auf dem Heuboden und drohte zu springen.
Die Einsatzkräfte übernahmen die Rettung, Versorgung und Betreuung der beiden Patienten, leuchteten die Unfallstelle aus und markierten die Zufahrtsstrecke für nachrückende Kräfte.
Solche gemeinsamen Übungen sind enorm wertvoll. Sie stärken die Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Feuerwehren, die Abläufe und Kommunikation im Einsatz und sorgen dafür, dass im Ernstfall schnell jede Hand weiß, was zu tun ist.
Die Organisatoren der Übung danken allen Beteiligten für das Engagement. Insbesondere Dank an die Mimen und an die Familie Reuß für die Bereitstellung des Übungsgeländes.
Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass dieses Übungsformat definitiv Wiederholungsbedarf hat.
(Quelle und Bilder FF Heinrichsthal)






Am Samstag, den 11. und Sonntag, den 12.10.2025 veranstaltete die Regierung von Unterfranken die jährliche Herbstdienstversammlung der unterfränkischen Kreis- und Stadtbrandräte und Kreis- und Stadtbrandinspektoren im Landkreis Aschaffenburg. Die Veranstaltung wird reihum jedes Jahr in einem anderen der neun Landkreise und der drei kreisfreien Städte durchgeführt.
Traditionell richtet der jeweilige Austragungsort am Samstagabend einen Kameradschaftsabend für die Versammlungsteilnehmer und ihre Begleitungen aus. Als eine geeignete Örtlichkeit für diesen Abend wurde das Dorfgemeinschaftshaus in Eichenberg gewählt. Schnell waren sich die Organisatoren der Kreisbrandinspektion mit der Freiwilligen Feuerwehr Eichenberg und der bei der Freiwilligen Feuerwehr Unterafferbach stationierten Feldküche einig, dass die Versorgung der Gäste durch die Feuerwehr selbst durchgeführt wird.
Die Freiw. Feuerwehr Eichenberg übernahm die gesamte Getränkeversorgung und bediente die ca. 150 Gäste des Kameradschaftsabends mit allerlei Getränken aus der Region. Die Feldküche begann schon am Freitag mit Einkauf und Vorbereitungen für das Festmenü ihre Arbeit. Am Samstag, wurde gekocht und abends folgende Speisen serviert:
Vorspeise:
Fränkische Hochzeitssuppe
Hauptgang:
Fränkischer Tafelspitz mit Meerrettichsoße, dazu Bandnudeln
oder
Lachs mit Penne
oder
Indisches Curry mit Reis
Nachspeise als Dessert vom Buffet
Pana Cotta mit Erdbeerspiegel
Kuchenauswahl mit Kaffee
Es war eine tolle Teamarbeit den ganzen Abend und die Gäste aus ganz Unterfranken fühlten sich rundum gut versorgt.
Einen ganz herzlichen Dank nochmals an die Kameradinnen und Kameraden von der Eichenberger Feuerwehr und den Helferinnen und Helfern des Feldküchenteams, die alle als ein tolles Team mit einer professionellen Leistung bei der Bewirtung der Gäste einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen dieses schönen und gelungenen Kameradschaftsabends beigetragen haben. Ebenso nochmals danke den Feuerwehren und den Fahrern der Mannschaftstransportwagen, die für den reibungslosen Transfer der Gäste zwischen Hotel und Veranstaltungsort sorgten. Auch sie trugen mit ihrer reibungslosen Organisation erheblich zu diesem schönen Abend bei. Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband sind stolz auf die herausragende Leistungen und der vertrauensvoller Zusammenarbeit aller beteiligter Feuerwehrleute an diesem Abend.



In der vergangenen Woche konnten 10 Personen am Motorsägenlehrgang Modul A und B in Schimborn teilnehmen. Nach einem Tag Theorie konnte man gut vorbereitet in die vier Tage Praxis starten. Erst am Sannungssimulator und am "Stock", anschließend im Wald um alle erlernten Teilabschnitte zusammenzuführen.







Am vergangenen Wochenende fand auf Einladung der Regierung von Unterfranken im Landratsamt Aschaffenburg die diesjährige Dienstversammlung der Kreis- und Stadtbrandräte sowie der Kreis- und Stadtbrandinspektoren Unterfrankens statt. Gastgeber war der Landkreis Aschaffenburg.
Die zweitägige Veranstaltung diente dem Informationsaustausch der Führungskräfte und stand ganz im Zeichen aktueller Themen des Brand- und Katastrophenschutzes. Eröffnet wurde die Tagung am Samstag, dem 11. Oktober, von Abteilungsdirektor Johannes Hardenacke, Bereichsleiter 1 – Sicherheit, Kommunales und Soziales – der Regierung von Unterfranken, der die verhinderte Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer vertrat.
Die Informationen zum Tagesverlauf übernahm zunächst Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, der den gastgebenden Kreisbrandrat Frank Wissel vertrat. Wissel befand sich am Samstagvormittag gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Legler auf der Beerdigung des plötzlich und unerwartet verstorbenen Feuerwehrkommandanten Patrik Gries aus Sommerkahl-Vormwald. Beide stießen anschließend zur Versammlung dazu, wo Dr. Legler die Teilnehmer herzlich begrüßte. Nach seiner kurzweiligen und treffenden Ansprache lud er die anwesenden Führungskräfte zu einem Eintrag in das Goldene Buch des Landkreises Aschaffenburg ein, um die Bedeutung des Engagements der Feuerwehrführungskräfte für die Sicherheit in Unterfranken zu würdigen.
Nach der offiziellen Eröffnung folgten unter der Leitung von Regierungsdirektor Thomas Albert die thematische Einführung, das Totengedenken an verstorbene Feuerwehrkameraden sowie ein personeller Überblick über Veränderungen innerhalb der unterfränkischen Feuerwehrführung.
Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Fachvorträge und Berichte. Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration, des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg informierten über aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte ihrer Arbeit.
Das Ministerium wurde durch Ministerialrat Matthias Ott, Leiter des Sachgebiets D2 – Brand- und Katastrophenschutz, Rettungswesen – im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, vertreten. Er berichtete über landesweite Entwicklungen im Brand- und Katastrophenschutz und zeigte aktuelle Herausforderungen im Bereich der Gefahrenabwehr auf.
Polizeivizepräsident Holger Baumbach stellte die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr heraus und ging auf sicherheitsrelevante Themen im Regierungsbezirk ein.
Von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg präsentierte Ltd. Branddirektor Michael Bräuer aktuelle Ausbildungsinhalte, Projekte und Weiterentwicklungen im Bereich der Feuerwehrschule.
Ein weiterer Fachvortrag am Samstag beschäftigte sich mit dem Thema „ABC-Konzept Bayern – Handlungsempfehlung Unterfranken“, das von Brandrat Florian Pernpeintner vorgestellt wurde. Er erläuterte die Strukturen, Abläufe und Zuständigkeiten im Gefahrstoffwesen und ging dabei auf die unterfränkische Umsetzung der bayernweiten Handlungsempfehlung ein.
Johann Eitzenberger, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbands Bayern, sprach über aktuelle Themen auf Landesebene, während Kreisbrandrat Ralf Dressel, Vorsitzender des Bezirksfeuerwehrverbands Unterfranken, über die Arbeit und Entwicklungen im Bezirk informierte.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf praxisorientierten Themen. Stadtbrandrat Mark Weigandt (Freiwillige Feuerwehr Aschaffenburg) berichtete über den Großbrand eines Recyclingbetriebs in Aschaffenburg und beleuchtete dabei Einsatzabläufe und Erfahrungen aus der Praxis.
Die Fachberater der Regierung von Unterfranken, Brandrat Steffen Weber und Brandrat Florian Pernpeintner, gaben darüber hinaus Einblicke in aktuelle Fragen zu Lehrgangsverwaltung, Förderung, Geräte- und Fahrzeugwesen sowie Unfallversicherung und ergänzten die Fachvorträge durch praktische Hinweise aus Verwaltungsperspektive.
Am Abend kamen die Teilnehmer beim traditionellen Kameradschaftsabend im Dorfgemeinschaftshaus Eichenberg (Gemeinde Sailauf) zusammen. Der kameradschaftliche Austausch ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil der jährlichen Zusammenkunft.
In diesem Rahmen wurden die neu in die Reihen der Kreis- und Stadtbrandräte sowie der Kreis- und Stadtbrandinspektoren Unterfrankens aufgenommenen Kollegen durch Kreisbrandrat Frank Wissel feierlich mit einem symbolischen „Ritterschlag“ in den Kreis aufgenommen – eine humorvolle, aber zugleich traditionsreiche Geste, die den Zusammenhalt unter den Feuerwehrführungskräften unterstreicht.
Parallel zur Fachtagung fand an beiden Tagen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm statt, das von Kreisbrandinspektor a. D. Roland Albert gemeinsam mit seiner Ehefrau Susanne ausgearbeitet wurde. Am Samstag stand eine Besichtigung des Kupferbergwerks „Grube Wilhelmine“ in Sommerkahl auf dem Programm. Nach dem Mittagessen folgte ein Spaziergang durch die Wasserloser Weinberge mit Informationen zum regionalen Weinbau und einer kleinen fränkischen Weinprobe im Weinberg.
Am Sonntag erkundeten die Teilnehmerinnen den Kulturweg des Archäologischen Spessartprojekts „Ritter, Fürst und Wellekipper“ in Haibach mit einem Besuch der kurfürstlichen Brunnenstube von 1525 und der hochmittelalterlichen Ketzelburg, einst Sitz eines Ministerialen und seiner Familie.
Der zweite Tag der Dienstversammlung stand im Zeichen des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie der zivilen Verteidigung, über die Regierungsdirektor Thomas Albert referierte. Er informierte über aktuelle Entwicklungen im Bevölkerungsschutz und betonte die wachsende Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Katastrophenschutzbehörden, Hilfsorganisationen und der Bundeswehr bei Großschadens- und Krisenlagen.
Fachkreisbrandmeister Christoph Ostheimer stellte das Dekon-Konzept des Landkreises Aschaffenburg vor. Hierbei wurde auch der landkreiseigene Abrollbehälter Dekon auf dem Parkplatz des Landratsamts den Teilnehmern präsentiert. Der AB-Dekon ist ein wichtiger Bestandteil der Gefahrenabwehr im Bereich Dekontamination.
Einen weiteren Einsatzbericht präsentierte Christian Müller (Fachberater Elektrizität, Landkreis Bad Kissingen). Er schilderte den Brand mit Explosion in einem Trafohaus im Münnerstädter Ortsteil Windheim und ging dabei auf die besonderen Herausforderungen im Umgang mit elektrischen Anlagen im Feuerwehreinsatz ein.
Zum Abschluss der Versammlung fasste Regierungsdirektor Thomas Albert die Ergebnisse der zweitägigen Zusammenkunft zusammen, bedankte sich bei allen Vortragenden und Beteiligten für die fachlich wertvollen Beiträge und die gute Zusammenarbeit.
Kreisbrandrat Frank Wissel sprach abschließend allen Dank aus, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen hatten. Sein besonderer Dank galt Matthias Amrhein, Fachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Aschaffenburg, den Feuerwehren, die mit ihren Mehrzweckfahrzeugen für den Transport der Teilnehmer sorgten, sowie seinen Kollegen der Kreisbrandinspektion, die vor und hinter den Kulissen zum erfolgreichen Ablauf der Veranstaltung beitrugen.
Auch der Feuerwehr Eichenberg dankte er herzlich für die Unterstützung beim Kameradschaftsabend – ebenso der Feldküche, die die Teilnehmer kulinarisch verwöhnte.
Fotos: Kristin Hofmann / KBM Bahmer / KBM Fischer



























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