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Gemeinsame Leistungsprüfung im Landkreis Aschaffenburg - Die Gruppe im Löscheinsatz

Am Samstag, den 18.10.2025 legten 14 Kameradinnen und Kameraden aus verschiedenen Wehren des Landkreises die Leistungsprüfung "Gruppe im Löscheinsatz" ab. Am 04.10. wurden bereits ein Vormittag lang die Abläufe geübt und am heutigen Samstag erfolgte nach einer "Generalprobe" die finale Abnahme der Leistungsprüfung durch die Schiedsrichter KBI Otto Hofmann, Manuel Spielmann und KBM Norbert Ries a. D.

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Folgende Abzeichen konnten überreicht werden:

Stufe 1 Bronze

FF Heigenbrücken:
Jörg Hackel, Kevin Ritter, Christian Roth & Stefan Imhof

FF Mainaschaff:
Ricardo Martino, Raphael Debes, Milena Debes & Benedikt Schlett

Stufe 2 Silber

FF Schöllkrippen:
Myrjam Spahn

FF Hösbach-Bahnhof:
Christoph Schäfer

Stufe 4 Gold-Blau

FF Schöllkrippen:
Laura Glaser

FF Waldaschaff:
Martin Bahmer 

Stufe 5 Gold-Grün

FF Schöllkrippen:
Daniel Krämer & Christian Kaltwasser

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Abnahme und ein herzliches Dankeschön für die sehr gute Zusammenarbeit an den beiden Terminen.

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Geschrieben von: KBM Martin Bahmer
Veröffentlicht: 18. Oktober 2025

Kontrollierte Sprengung eines Turms auf Industriegelände in Stockstadt – Feuerwehren im Einsatz

Heute Morgen unterstützten Feuerwehrkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Stockstadt und Großostheim mit einem Tanklöschfahrzeug sowie die Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein die kontrollierte Sprengung eines Turms auf einem Industriegelände in Stockstadt.
In Abstimmung mit der Polizei sperrten die Feuerwehren das betroffene Gebiet weiträumig ab, um die Sicherheit der Umgebung zu gewährleisten. Zudem wurde mit mehreren C- und B-Rohren sowie unter Zuhilfenahme von Wasserwerfern und des Großraumlüfters Wassernebel erzeugt, um die Staubentwicklung während der Sprengung wirksam zu reduzieren. Ein weiterer Löschzug der Feuerwehr stand in Bereitschaft, um im Bedarfsfall sofort eingreifen zu können.
Der Sprengvorgang verlief erfolgreich und planmäßig – der Turm wurde kontrolliert zu Boden gebracht, ohne dass es zu Schäden außerhalb des vorgesehenen Bereichs kam.
Nach Abschluss der Sprengung setzte die Drohneneinheit ihre Drohne nochmals zur Luftbilddokumentation der Sprengstelle ein. Dabei stürzte eine landkreiseigene Drohne vermutlich aufgrund eines technischen Defekts ab. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Das Gerät wird nun zur Überprüfung und ggf. Reparatur in eine Fachwerkstatt gebracht.
Kreisbrandrat Frank Wissel war ebenfalls vor Ort und unterstützte das Einsatzgeschehen. Insgesamt waren rund 30 Feuerwehrkräfte mit sechs Fahrzeugen im Einsatz. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Feuerwehren, der Polizei, dem Sprengmeister und weiteren Kräften verlief reibungslos. Die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Verlauf der Maßnahme sehr zufrieden.
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Bilder: Freiwillige Feuerwehr Stockstadt
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. Oktober 2025

Kleinostheim - Feuerwehreinsatz auf Bahnstrecke: Güterzug erfasst Biotonne statt Person

In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde die Feuerwehr Kleinostheim zu einem vermeintlich schweren Unfall auf der Bahnstrecke Frankfurt Süd – Aschaffenburg alarmiert. Gegen 03:29 Uhr lautete die Einsatzmeldung: „Person vom Zug erfasst“.
Neben der Feuerwehr rückte auch Kreisbrandmeister Thorsten Frank an die Einsatzstelle am Bahnhof Kleinostheim aus. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte begann sofort eine umfassende Absuchaktion entlang der Gleise.
Zur Erleichterung aller Beteiligten stellte sich der Alarm jedoch rasch als Fehlalarm heraus: Anstatt einer verletzten Person fanden die Helfer lediglich eine vollständig zerstörte Biotonne, die offenbar vom vorbeifahrenden Güterzug erfasst worden war.
Kurios: Bereits am 2. Oktober war es an derselben Bahnstrecke zu einem identischen Vorfall gekommen. Auch damals hatte eine Mülltonne auf den Gleisen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Nach Abschluss der Erkundung konnten die Einsatzkräfte gegen 04:15 Uhr den Einsatz beenden. Verletzt wurde niemand, der Bahnverkehr war nur kurzzeitig beeinträchtigt.
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. Oktober 2025

Freiwillige Feuerwehr Westerngrund rückt zu Verkehrsunfall auf der Frankenstraße aus – Einsatzleiter unterbricht eigene Geburtstagsfeier

Gegen 11:20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Westerngrund am Freitag zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw auf der Frankenstraße in Unterwestern alarmiert. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr übernahmen die Feuerwehr-Sanitäter sofort die Betreuung der Verletzten, bis der Rettungsdienst eintraf. Beide Betroffenen konnten nach einer ambulanten Versorgung durch den Rettungsdienst vor Ort wieder entlassen werden. Neben der medizinischen Erstversorgung regelte die Feuerwehr auch den Verkehr im Auftrag der Polizei, um die Unfallstelle abzusichern. Insgesamt waren elf Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Westerngrund im Einsatz.
Einsatzleiter und Gruppenführer Klemens Lückel, der heute seinen 60. Geburtstag feiert, leitete den Einsatz. Er verließ dafür kurzzeitig seine Feier zu Hause, um zu helfen.
 
𝗗𝗶𝗲 𝗞𝗮𝗺𝗲𝗿𝗮𝗱𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗮𝗺𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗿𝗲𝗶𝘄𝗶𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿 𝗪𝗲𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻𝗴𝗿𝘂𝗻𝗱 𝘀𝗼𝘄𝗶𝗲 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗸𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗔𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝗲𝗻𝗯𝘂𝗿𝗴 𝗴𝗿𝗮𝘁𝘂𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗿𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂𝗺 𝟲𝟬. 𝗚𝗲𝗯𝘂𝗿𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴.
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 17. Oktober 2025

Brand in Industriegebiet Zeche Gustav – Akku-Box gerät in Brand

Am Freitagnachmittag gegen 14.20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Karlstein zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage ins Industriegebiet Zeche Gustav alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass auf dem Firmengelände eine Box in Palettengröße mit Akkus in Brand geraten war. Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens hatten geistesgegenwärtig reagiert und die brennende Box bereits aus der Produktionshalle ins Freie gebracht, bevor das Feuer größeren Schaden anrichten konnte.
Ein Trupp der Feuerwehr Karlstein löschte den Brand unter Atemschutz mit einem Strahlrohr ab. Durch das umsichtige Handeln der Belegschaft konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden. Allerdings war die Produktionshalle durch die Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen, weshalb zur Entrauchung die Feuerwehr Kahl am Main mit einem Großraumlüfter nachalarmiert wurde.
Insgesamt waren sechs Fahrzeuge und 22 Einsatzkräfte unter der Leitung von Einsatzleiter Martin Brendel, dem stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Karlstein, im Einsatz. Kreisbrandmeister Thorsten Frank unterstützte die Einsatzleitung beratend vor Ort.
Dank des schnellen Eingreifens der Mitarbeiter und der Feuerwehren blieb der Brand auf die Akku-Box beschränkt. Personen kamen nicht zu Schaden.
 
Text: KBM Frank
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 17. Oktober 2025

Freiwillige Feuerwehr Alzenau im Einsatz nach Verkehrsunfall – Fußgängerin verletzt, Fahrradfahrer flüchtig

Am Freitagmittag um 13:11 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzenau mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall – Trauma – Vitale Bedrohung“ in den Mühlweg, unweit der Alzenauer Mittelschule, alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am dortigen Zebrastreifen zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fahrradfahrer und einer Fußgängerin.
Beim gleichzeitigen Eintreffen der Feuerwehr und des Notarztes befand sich nur noch die verletzte Fußgängerin an der Einsatzstelle. Der Fahrradfahrer hatte sich augenscheinlich, nach Aussagen von Zeugen ebenfalls verletzt, zuvor von der Unfallstelle entfernt. Ersthelfer versorgten die Schülerin vorbildlich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte.
Die Feuerwehr sicherte umgehend die Einsatzstelle ab, sperrte den Mühlweg zeitweise vollständig und leitete den Verkehr um. Dies führte im Mittagsverkehr zu erheblichem Verkehrschaos in der Alzenauer Innenstadt. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes unterstützte die Feuerwehr den Notarzt bei der Versorgung der verletzten Schülerin. Zur weiteren Behandlung wurde die nicht lebensbedrohlich verletzte Fußgängerin mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
Parallel suchten Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei in den angrenzenden Wohngebieten nach dem flüchtigen Fahrradfahrer, jedoch ohne Erfolg. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und zum flüchtigen Fahrradfahrer aufgenommen.
Die Feuerwehr unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme und betreute mehrere Schülerinnen und Schüler, die den Unfall beobachtet hatten, mit einer speziell für psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildeten Einsatzkraft.
Im Einsatz waren zwölf Feuerwehrkräfte mit zwei Fahrzeugen unter der Leitung von Kommandant Timo Elsesser. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort.
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 17. Oktober 2025

Pressemeldung aus dem Landratsamt Aschaffenburg: Neuer Gerätewagen für Gefahrgut im Feuerwehrdienst

<Landkreis Aschaffenburg> Der Landkreis Aschaffenburg konnte ein neues Spezialfahrzeug für Einsätze mit gefährlichen Stoffen in seinen Fuhrpark aufnehmen. Die Firma Heraeus in Hanau hatte dem Landkreis Aschaffenburg den so genannten Gerätewagen Gefahrgut 1 - kurz GW-G 1 - übergeben. Künftig wird das Fahrzeug bei der Freiwilligen Feuerwehr in Kahl am Main stationiert sein.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen gebrauchten und sehr gut erhaltenen Mercedes-Benz Vario mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen und einem Automatikgetriebe aus dem Baujahr 2005. Der robuste LKW bietet eine ideale Grundlage für den geplanten Ausbau zu einem vollwertigen Gefahrgutfahrzeug.

Das Fahrzeug wurde zunächst ohne feuerwehrtechnische Beladung übergeben. In den kommenden Monaten erhält der GW-G 1 die feuerwehrtypische Beklebung und wird mit umfangreicher Ausrüstung zur Bewältigung von Gefahrguteinsätzen ausgestattet. Ziel ist es, das Fahrzeug schrittweise für den Einsatzdienst vorzubereiten sowie die Einsatzkräfte entsprechend zu schulen.

Zur geplanten Beladung gehören unter anderem:

  • vier Chemikalienschutzanzüge - kurz CSA
  • verschiedene Auffangbehälter für Flüssigkeiten und Gefahrstoffe
  • Atemschutzgeräte
  • Mehrere Leck- und Rohrdichtkissen
  • eine Handmembranpumpe sowie eine Umfüllpumpe
  • ein explosionsgeschütztes Messgerät

Damit wird der Gerätewagen künftig optimal gerüstet sein, um gefährliche Flüssigkeiten und Stoffe sicher aufzufangen, abzudichten oder umzupumpen.

Der Beginn des offiziellen Einsatzdienstes des GW-G 1 ist für Anfang 2026 vorgesehen. Bis dahin sollen die technische Ausstattung, die vollständige Beladung sowie die Ausbildung der Einsatzkräfte abgeschlossen sein.

Der Landkreis Aschaffenburg und seine Feuerwehren bedanken sich herzlich bei der Firma Heraeus, die das Fahrzeug als Spende zur Verfügung gestellt hat. Durch diese großzügige Geste wird die Gefahrgutkomponente des Landkreises sinnvoll ergänzt und die Einsatzbereitschaft bei Gefahrguteinsätzen noch weiter verbessert.

Kreisbrandrat Frank Wissel betont: „Der Gerätewagen Gefahrgut 1 wird unseren Fuhrpark als wertvolles Einsatzmittel bestens ergänzen, unsere Feuerwehren bei Gefahrguteinsätzen gezielt unterstützen und die Sicherheit im Landkreis noch weiter erhöhen. Diese Spende ist ein starkes Zeichen für gelebte Mitverantwortung und die hervorragende Kooperation zwischen Industrie und Feuerwehrwesen.“

 

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Bildunterschrift 1: Gerätewagen Gefahrgut 1

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Bildunterschrift 2 (v.l.n.r.): stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr von Heraeus Andreas Pietzner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kahl am Main Alexander Reuß, Leiter der Gefahrenabwehr bei Heraeus Frank Fiegert und Kreisbrandrat Frank Wissel

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 17. Oktober 2025

Absage Lehrgang "Absturzsicherung 02-2025"

Leider müssen wir kurzfristig den für heute geplanten Lehrgang "Absturzsicherung" bei der FF Schimborn absagen. Uns haben in den letzten 48 Stunden eine Vielzahl von krankhetsbediengten Absagen erreicht, weshalb die Mindesteilnehmerzahl deutlich unterschritten ist.

Wir bitten diese Entscheidung zu entschuldigen und verweisen auf einen Termin des Lehrgangs im kommenden Jahr.

Geschrieben von: KBI Thilo Happ
Veröffentlicht: 17. Oktober 2025

Einladung an alle aktiven Feuerwehrfrauen zu einem Lehrgang für „Feuerwehr-Motorsägenführerin - Modul A“ am 28. und 29.11.25 in Gunzenbach

In Zusammenarbeit mit dem Fachreferat Frauen des Kreisfeuerwehrverbandes lädt die Kreisbrandinspektion gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband zu einem Lehrgang für „Feuerwehr-Motorsägenführerinnen - Modul A“ ein.

Die Ausbildung gemäß dem Modul A erfolgt nach der Richtlinie DGUV 214-095 und beinhaltet insgesamt 16 Stunden (je 45 min.) Diese erfolgreiche Ausbildung nach Modul A berechtigt dann zum Bearbeiten/Entfernen von liegendem Holz und zur Fällung von Schwachholz bis 20 cm Brusthöhendurchmesser.

Der Lehrgang findet im Feuerwehrhaus Gunzenbach an folgenden Terminen statt:

Freitag, den 28.11.2025 von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Samstag, den 29.11.2025 von 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Angeboten werden insgesamt 12 Lehrgangsplätze. Das Lehrgangsangebot wurde vom Fachreferat Frauen angeregt, um den Ausbau eines Netzwerkes unter den aktiven Feuerwehrfrauen voran zu bringen und richtet sich daher an alle aktiven Feuerwehrfrauen in unserem Landkreis.

Für die Ausbildung ist von jeder Teilnehmerin die für Motorsägenführer komplette persönliche Schutzausrüstung, einschließlich Schnittschutzausrüstung (Waldarbeiterhelm, Schnittschutzhose,-stiefel oder -gamaschen) sowie evtl. Wechselkleidung (bei schlechtem Wetter) mitzubringen. Außerdem ist ein Gerätesatz Motorsäge der eigenen Feuerwehr mitzubringen (ein Satz jeweils für maximal zwei Teilnehmerinnen).

Teilnahmevoraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahre sowie die erfolgreiche Zwischenprüfung eines MTA-Basismoduls oder die vergleichbare Qualifikation nach FwDV 2.

Pro Teilnehmerin wird im Nachgang eine Gebühr von 140,00 € durch den KFV Aschaffenburg in Rechnung gestellt. Eine Absage/Rückgabe des Lehrgangsplatzes ist bis 14 Tage vor Beginn kostenfrei möglich, danach werden 50% der Teilnahmegebühr berechnet.

Der Lehrgang kann am 17.10.2025 ab 09:00 Uhr über die Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des KFV gebucht werden. Es wird nach einer erfolgreichen Anmeldung kein separates Einladungsschreiben verschickt.
Bekanntmachung 1

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 15. Oktober 2025

Lehrgang „Ausbilder für Eisenbahntunnelbrandbekämpfung“ an der SFSG Geretsried und der ifa Balsthal (CH) - Feuerwehrausbilder trainieren als Multiplikatoren für den Ernstfall im Eisenbahntunnel

Vom 01. bis 06. September 2025 nahmen Dejan Bobic und Luca Rasch von der Freiw. Feuerwehr Goldbach und Andre Stürmer von der Freiw. Feuerwehr Laufach gemeinsam mit weiteren 21 anderen Feuerwehrangehörige aus ganz Bayern am anspruchsvollen Lehrgang „Ausbilder für Eisenbahntunnelbrandbekämpfung“ teil. Der Kurs wurde in zwei Teilen durchgeführt, zunächst an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried (SFSG) und anschließend an der International Fire Academy (ifa) im schweizerischen Balsthal.

Bereits in Geretsried wurden im ersten Teil des Ausbilderlehrgangs ab Montag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl theoretisch als auch praktisch auf die besonderen Herausforderungen von Brandeinsätzen in Tunneln vorbereitet. Schnell wurde klar: Die Tunnelbrandbekämpfung hat mit einem herkömmlichen Feuerwehreinsatz nur wenig gemein. Unter der Leitung von Fabian Fiegler und seinem engagierten Ausbilderteam der SFSG erhielten die Lehrgangsteilnehmenden einen tiefen Einblick in Taktik, Technik und Sicherheit bei Einsätzen unter extremen Bedingungen.

Am Mittwochmorgen, dem 3. September, ging es nach einem frühen Frühstück weiter mit einem Bus der Feuerwehrschule Geretsried zum zweiten Teil des Lehrgangs in die Schweiz. Nach rund sechs Stunden Fahrt erreichte die Gruppe Balsthal, wo die ifa, eines der modernsten Trainingszentren Europas für Eisenbahntunnelbrandbekämpfung, bereits auf sie wartete. Nach einer kurzen Begrüßung und einer typischen Schweizer Stärkung startete das abendliche Ausbildungsprogramm mit Theorie und taktischer Schulung. Trotz der langen Anreise arbeiteten alle hochmotiviert und als Team zusammen.

In den folgenden Tagen wurde das Training zunehmend intensiver: tägliche Realbrandausbildungen, mehrere Einsatzübungen pro Tag und stundenlange Tätigkeiten unter schwerem Atemschutz mit Doppelflaschengeräten verlangten den Teilnehmenden alles ab sowohl körperlich als auch mental. Durchschnittlich verbrachten die Lehrgangsteilnehmer bis zu sieben Stunden täglich unter Atemschutzbedingungen, um für die besonderen Anforderungen in Tunneln bestens gewappnet zu sein.

Trotz des enormen Pensums kamen Motivation, Teamgeist und Kameradschaft nie zu kurz. Die Ausbilder verstanden es, eine Balance zwischen Leistungsanspruch, Lernerfolg und Spaß an der Ausbildung zu schaffen.

Ein besonderer Dank der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gilt Lehrgangsleiter Fabian Fiegler, der gemeinsam mit seinem Team der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried den Lehrgang hervorragend vorbereitete und begleitete.
Gemeinsam mit Maximilian Schneider von der SFSG unterstützte er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch während des Praxisteils in der Schweiz und sorgte damit für eine durchgängig professionelle und kameradschaftliche Betreuung.
Ebenso geht großer Dank an Kurs-Kommandant Sandro Stramonio und das engagierte Team der International Fire Academy (ifa) in Balsthal für die eindrucksvollen praktischen Trainings unter realitätsnahen Bedingungen.

Der Lehrgang war für alle Beteiligten nicht nur eine intensive Ausbildung, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für zukünftige Einsätze und die Ausbildung in den eigenen Feuerwehren für Einsätze in den Eisenbahntunnels an den jeweiligen Standorten der Teilnehmer.

(Quelle: Text und Bilder von Dejan Bobic, FF Goldbach)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 15. Oktober 2025

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