



Gleich zwei nahezu identische Einsätze musste die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff heute gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Bergwacht abarbeiten.
Um 13:45 Uhr sowie um 15:35 Uhr wurden am 26.10.2025 die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff, die Bergwacht Hösbach und der Rettungsdienst zum Krater-Trail nach Mainaschaff alarmiert. In beiden Fällen stürzte ein Mountainbiker im unwegsamen Gelände und verletzte sich dabei.
Die Feuerwehrsanitäter übernahmen gemeinsam mit dem Rettungsdienst die Erstversorgung der Verunfallten. Anschließend wurden die Patienten mit einer Schleifkorbtrage aus dem Gelände gerettet. Die sich jeweils auf der Anfahrt befindliche Bergwacht konnte beide Male den Einsatz abbrechen.
Der Rettungsdienst brachte die verletzten Personen in beiden Fällen ins Aschaffenburger Klinikum.
Zwischen den beiden Einsätzen wurde die Feuerwehr Mainaschaff um 15:21 Uhr zu einem Unwettereinsatz alarmiert. In der Beringstraße war infolge einer starken Windböe eine Baustellenabsperrung umgestürzt. Diese wurde durch die Einsatzkräfte wieder aufgerichtet.

Text: Kreisbrandmeister Markus Fischer
Die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg verfügen ab sofort über ein neues Hilfsmittel zur tierwohlorientierten Rettung von Großtieren aus schwierigen Situationen. Die bestehende Ausrüstung zur Großtierrettung wurde durch den Landkreis um ein modernes Tierhebeschirr mit Fernauslösung ergänzt.
Mit diesem speziellen Hebegeschirr ist es nun möglich, zum Beispiel Pferde schonend aus Gruben, Senken oder aus dem Schlamm zu befreien. Das neue Gerät ist auf dem Rüstwagen Kran der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff verlastet und wird bei Einsätzen im gesamten Landkreis Aschaffenburg eingesetzt.
Die Traverse des Hebegeschirrs kann an einem Kran, Teleskoplader oder einer Drehleiter befestigt werden. In enger Zusammenarbeit mit einem Tierarzt und speziell geschultem Feuerwehrpersonal wird das Tier behutsam angeschirrt und gegen Herausfallen gesichert. Sobald sich das Tier in einem sicheren Bereich befindet, kann es mittels mechanischer Fernauslösung gefahrlos aus der Bebänderung gelöst werden.
Bereits seit mehreren Jahren hält der Landkreis Aschaffenburg bei den Feuerwehren in Waldaschaff und Alzenau eine umfangreiche technische Ausstattung zur Rettung von Großtieren – etwa Pferden oder Rindern – bereit. Diese spezialisierten Einheiten werden landkreisweit bei Tierrettungen alarmiert und unterstützen die örtlichen Feuerwehren mit Technik, Material und erfahrenem Personal.
Um die sichere und tierwohlorientierte Durchführung solcher Einsätze zu gewährleisten, werden die Einsatzkräfte regelmäßig durch einen zertifizierten Großtierretter (ComCavalo - Technische Großtierrettung) geschult. In diesen Schulungen lernen sie den sachgerechten Umgang mit den Rettungsgeräten, üben verschiedene Rettungstechniken und trainieren an einem speziellen Pferdedummy, um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein.
Auch im aktuellen Jahr 2025 wurden die Helfer bereits zweimal zur Großtierrettung alarmiert. Diese Einsätze unterstreichen eindrucksvoll die wichtige Rolle, die Notwendigkeit und Erforderlichkeit dieser speziellen Ausrüstung für den Landkreis. Ebenso wichtig ist es, über gut geschultes Personal zu verfügen, das die Technik sicher und verantwortungsvoll einsetzen kann.
Mit dem neuen Tierhebeschirr ist der Landkreis Aschaffenburg nun noch besser für tierwohlorientierte und sichere Rettungseinsätze im gesamten Kreisgebiet gerüstet.



Am Samstag, den 18.10.2025, fand der Ehrungsabend der Freiwilligen Feuerwehr Alzenau statt. An diesem Abend werden Vereinsmitglieder für ihr langjähriges Engagement im Feuerwehrverein geehrt und Beförderungen der aktiven Einsatzkräfte durchgeführt. Vorstandsvorsitzender Oliver Bartella begrüßte alle Anwesenden im Gerätehaus und dankte herzlich für die in diesem Jahr geleistete Arbeit sowie für die stets verlässliche Unterstützung, die der Grundstock für das gemeinschaftliche und kameradschaftliche Vereinsleben bei der Alzenauer Feuerwehr ist. Weiterhin sagte er: „Für mich ist Gemeinschaft mehr, denn Gemeinschaft ist vor allem auch – ein gemeinsames Ziel zu haben. Und ich denke, wir bei der Feuerwehr haben dieses gemeinsame Ziel. Wir wollen uns sinnstiftend in die Gesellschaft einbringen, wir wollen für andere da sein, wir wollen helfen …“. Ebenso betonte Oliver Bartella die Wichtigkeit einer Gemeinschaft und hob die besondere Gemeinschaft der Feuerwehr Alzenau und insbesondere des Feuerwehrvereins hervor. „Die Gemeinschaft zeigt sich nicht nur im Einsatz, sie zeigt sich auch bei uns im Verein. Sie zeigt sich in den vielen gemeinsamen Stunden zwischen den Einsätzen. Denn eine Gemeinschaft entsteht nicht durch Zufall, sondern sie wächst. Sie wächst, wenn Menschen sich füreinander interessieren, einander zuhören, helfen und ermutigen …“. Oliver Bartella dankte allen aktiven Feuerwehrleuten und Vereinsmitgliedern für die vielen Arbeitsstunden und aufgebrachte Zeit in diesem Jahr. Unter anderem wurden in diesem Jahr in Eigenleistung ein Grillplatz gepflastert und eine Gartenhütte für das kameradschaftliche Beisammensein errichtet. Auch verlangte ein Besuch der Kameraden aus der französischen Partnergemeinde Thaon-les-Vosges, ein Jugendzeltlager in Thaon sowie das alljährliche Stadtfest den Kameraden viel Arbeitseinsatz ab. Ebenso schloss Oliver Bartella alle Familienangehörigen, Partnerinnen und Partner der Feuerwehrangehörigen in diesen Dank mit ein, denn nur durch die familiäre Unterstützung und das aufgebrachte Verständnis für dieses zeitintensive Ehrenamt ist die enorme und wichtige Arbeit der Feuerwehr überhaupt erst möglich. Hierauf ehrte der Vorsitzende die Mitglieder: Max Krebs für langjährige Arbeit als Jugendwart und Mitglied in der Vorstandschaft. Herbert Knoth, Frank Höfler, Udo Eizenhöfer, Martin Ritter wurden für jeweils 40 Jahre im Feuerwehrverein geehrt. Uwe Kersten konnte für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt werden. Bei allen Geehrten bedankte er sich und sagte, diese Ehrungen zeugten von viel Verbundenheit zum Verein, aber eben auch von dem überaus hohen Maß an Engagement und Einsatz für unsere Gemeinschaft. Ebenso bedankte er sich bei Frank Kühn und Quamil Krasnici für ihren Dienst in Vereinsraum und -küche, der oft im Hintergrund stattfindet, aber für die Kameradschaft ein sehr wichtiger Teil ist.
Die Leiterin der Kinderfeuerwehr Katrin Stutz-Engel konnte, wie bereits in den vergangenen Jahren, auf ein sehr erfolgreiches Jahr für die Kinderfeuerwehr, der momentan 28 Kinder unter 12 Jahren angehören, zurückblicken. So konnten 4 Mädchen und 2 Jungen an die Jugendfeuerwehr überstellt werden. Ganz besonderer Höhepunkt war jedoch die Versteigerung des ausgemusterten „Kinderfeuerwehr-Bollerwagens“, der die stolze Summe von 1.400 € erbrachte. Das Geld stammt aus den großzügigen Spenden der Eltern und kommt dem „Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Aschaffenburg e. V.“ zugute. Katrin Stutz-Engel bedankte sich auch bei ihrem Team, das sie bei ihrer Arbeit kräftig unterstützt.
Jugendwart Lucas Zeller berichtete, dass die Jugendfeuerwehr aktuell aus 7 Mädchen und 18 Jungen besteht – eine richtig tolle Truppe, auf die wir alle stolz sein können! Aktivitäten waren außer den wöchentlichen Ausbildungsabenden: Winterwanderung und Jugendzeltlager mit den Stadtteiljugendfeuerwehren, Teilnahme an der Aktion Sauberer Landkreis, am Ortsvereinsschießen sowie am Festumzug zum Stadtfest. Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Zeltlager mit der Jugendfeuerwehr Thaon in der französischen Partnerstadt. Ebenso dankte er seinen Vorgängern Max Krebs sowie Steven Czart für deren viele und gute Arbeit und deren Engagement bei der Ausbildung unserer Feuerwehrjugend.
Kommandant Timo Elsesser sprach allen Aktiven Dank und Anerkennung aus und sagte: „Wir ehren heute diejenigen, die durch ihr Engagement, ihre Einsatzbereitschaft und ihren Mut einen ganz besonderen Beitrag für unsere Feuerwehr und damit für unsere Gemeinschaft leisten. Denn Feuerwehrdienst ist mehr als nur ein Ehrenamt – es ist eine Berufung. Ob bei Tag oder Nacht, bei Wind und Wetter – auf unsere Kameradinnen und Kameraden ist stets Verlass“.
Es wurden folgende Einsatzkräfte befördert.
Zum Feuerwehrmann – Marc Heilos (Übernahme aus der Jugendfeuerwehr) und Alexander Nuhn (Quereinsteiger).
Zum Oberfeuerwehrmann – Yannik Ritter, Michael Engel, Niklas Flaschenträger.
Zum Löschmeister und Gruppenführer – Lucas Zeller
Zum Oberlöschmeister und Zugführer – Daniel Buchholz.
Ebenso bedankte sich Timo Elsesser bei Kameraden, die besonders aktiv am Einsatz- bzw. Ausbildungsgeschehen teilnahmen, und lud Steffen Knoth, Christian Bartella, Yannik Ritter, Markus Fischer, Timo Leissner, Steven Czart und Fabian Roßkamp zu einem Ausflug mit u. a. einem Besuch bei der Werkfeuerwehr im Industriepark Höchst im kommenden Jahr ein.
Bürgermeister Noll überbrachte die Grüße und den Dank der Stadt Alzenau und ehrte anschließend ebenfalls Max Krebs für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst und Uwe Kersten für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.
Anschließend bedankte sich Kreisbrandinspektor Georg Thoma auch im Namen der Kreisbrandinspektion bei den Alzenauer Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit und berichtete über Aktuelles aus der Kreisbrandinspektion.
Vereinsvorsitzender Oliver Bartella schloss darauf den offiziellen Teil und lud zu einem gemütlichen Beisammensein mit Abendessen ein.



















Am 19.10.2025 starte am frühen Morgen um 7:30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Kleinkahl zu ihrem diesjährigen Vereinsausflug. Mit Michels Busreisen ging es gut gelaunt in Richtung Würzburg.
Nach einer angenehmen Busfahrt stärkte sich die Reisegruppe am Würzburger Käppele mit einem leckeren Frühstück und heißem Kaffee - natürlich mit bester Aussicht über die Stadt.
An der prachtvollen Würzburger Residenz wartete eine spannende Führung durch das historische Gebäude und anschließend blieb noch Zeit, das beeindruckende Gelände auf eigene Faust zu erkunden.
Um 13:30 Uhr hieß es dann: Leinen los! - Bei einer entspannten Schifffahrt über den Main genossen die Kleinkahler Feuerwehrleute die herrliche Landschaft, bis sie den Anleger in Veitshochheim erreichten. Dort konnte jeder den Nachmittag ganz nach Lust und Laune gestalten, sei es bei einem Spaziergang durch den Rokokogarten oder bei einer gemütlichen Pause in einem der Cafés.
Zum Abschluss bildete die Einkehr in Weibersbrunn im Restaurant Jägerhof - der perfekte Ausklang für einen rundum gelungenen Tag in guter Feuerwehrkameradschaft.
Ausflüge als Gemeinschaftsveranstaltungen in den Freiwilligen Feuerwehr stärken die Kameradschaft unter der Feuerwehrleuten und fördern das gute und lebendige Miteinander in den Feuerwehren, auch unter Einbeziehung der ganzen Familie. Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband danken den Organisatoren solcher Aktivitäten, da auch sie damit nicht unerheblich dazu beitragen, dass die Freiwilligen Feuerwehren starke Gemeinschaften sind und bleiben.
(Quelle und Bilder FF Kleinkahl)







Am 5. und 6. Dezember 2025 lädt der LFV Bayern zum ersten Feuerwehrgeschichtelehrgang nach Herrsching am Ammersee ein.
Dieser Lehrgang richtet sich an Interessierte, die sich in ihrer Feuerwehr mit der Feuerwehrgeschichte beschäftigen (möchten).
Termin und Ort
Inhalte des Lehrgangs
Lehrplan_Feuerwehrgeschichte_2025.pdf
Hinweise zur Teilnahme
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 20. November 2025 verbindlich an.
Bei der Anmeldung bitten wir um Angabe von Name, Feuerwehrzugehörigkeit, Rechnungsadresse und ggf. besonderen Wünsche bezüglich Ernährung.
Es fahren bereits mehrere Personen aus unserem Landkreis auf diese Tagung - von daher bitte eine Info an KBR Frank Wissel, wenn jemand auf diesen Lehrgang gehen möchte (wegen Fahrgemeinschaften).
Am Freitagnachmittag, dem 24.10.2025, wurde der Integrierten Leitstelle eine Rauchentwicklung aus einem Dienstleistungsbetrieb in der Aschaffenburger Straße in Goldbach gemeldet.
Um 16:08 Uhr wurden daraufhin die Feuerwehren Goldbach, Unterafferbach und Hösbach zum Stichwort „B3 im Gebäude – Zimmer“ alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass Gegenstände im Innenbereich in Brand geraten waren. Ein technischer Defekt im Bereich einer Elektro-Verteilerdose kann als mögliche Ursache nicht ausgeschlossen werden. Die genaue Brandursache ist derzeit jedoch unklar; eine Ursachenermittlung obläge der zuständigen Polizei.
Der Entstehungsbrand wurde zügig mittels Kleinlöschgerät abgelöscht. Das Brandgut wurde ins Freie verbracht, wo abschließende Nachlöscharbeiten durchgeführt wurden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Goldbach und Unterafferbach. Die Kräfte der Feuerwehr Hösbach sowie der alarmierte Kreisbrandmeister Marco Eich konnten auf der Anfahrt abbestellt werden. Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort.
𝘛𝘦𝘹𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘉𝘪𝘭𝘥𝘦𝘳: 𝘍𝘳𝘦𝘪𝘸𝘪𝘭𝘭𝘪𝘨𝘦 𝘍𝘦𝘶𝘦𝘳𝘸𝘦𝘩𝘳 𝘎𝘰𝘭𝘥𝘣𝘢𝘤𝘩


Die Freiwillige Feuerwehr Wiesen unternahm am vergangenen Sonntag, den 19.10.2025 einen erlebnisreichen Vereinsausflug. Insgesamt 42 Teilnehmer, darunter aktive Kameradinnen und Kameraden, Vereinsmitglieder und Kinder und Jugendliche der Kinder- und der Jugendfeuerwehr, nahmen an der Fahrt nach Fulda und in die Rhön teil.
Kurz nach 8:00 Uhr startete der Bus in Wiesen. Das erste Ziel war die Barockstadt Fulda. Dort stand der Besuch des Deutschen Feuerwehrmuseums auf dem Programm. Alle Teilnehmer, von Groß bis Klein, erhielten einen informativen Einblick in die Geschichte und Entwicklung des Brandschutzes der vergangenen Jahrhunderte. Die historischen Fahrzeuge und die ausgestellten Gerätschaften sorgten für großes Interesse.
Zur Mittagszeit kehrte die Reisegruppe im Brauhaus Wiesenmühle ein, wo in geselliger Runde das Mittagessen genossen wurde. Im Anschluss nutzten einige historisch interessierte Mitglieder die Gelegenheit, den prachtvollen Fuldaer Dom St. Salvator zu besichtigen.
Am Nachmittag führte die Fahrt auf die Wasserkuppe, den höchsten Berg Hessens und ein bekanntes Freizeitgebiet. Die Mitglieder konnten hier die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten nutzen, wie etwa eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn.
Wegen der vorherrschenden Bedingungen fand an diesem Tag kein regulärer Flugbetrieb der Segelflieger statt. Es konnten lediglich einige Gleitschirmpiloten beim Starten beobachtet werden. Ein besonderes Highlight war die Besichtigung des markanten Radom-Turms auf dem Gipfel, welcher einen beeindruckenden Panoramablick über die Rhön ermöglichte.
Der gelungene Ausflug bot der gesamten Vereinsgemeinschaft eine willkommene Abwechslung und trug zur Stärkung der Kameradschaft bei. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck trat die Reisegruppe am Abend die Heimreise an.
(Quelle und Bilder FF Wiesen)








