„Einer für alle – alle für einen.“
In stillem Gedenken –
Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg

Bild: Pixabay-Anemone123
„Einer für alle – alle für einen.“
In stillem Gedenken –
Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg

Bild: Pixabay-Anemone123
Auf dem Übungsabend am 30.10.2025 stand bei der Freiw. Feuerwehr Mainaschaff das Thema „Einsätze mit Fahrzeugen mit Elektroantrieben“ als Fortbildung für die Einsatzkräfte auf dem Plan.
Nach einem theoretischen Unterricht ging es in die Praxis. Dabei konnten die Feuerwehrleute den Umgang mit den verschiedenen Fahrzeugtypen üben – vom Mild-Hybrid über den Plug-in-Hybrid bis hin zum vollelektrischen Fahrzeug.
Die Mainaschaffer Feuerwehr sagt ein herzliches Dankeschön an alle, die ihr Fahrzeug zur Verfügung gestellt haben und an die anwesenden Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für ihre engagierte Teilnahme! Nur so sind die Feuerwehren für Einsätze mit moderner Fahrzeugtechnik bestens vorbereitet.
(Quelle und Bilder FF Mainaschaff)
Erläuterung:
Mild-Hybrid-Fahrzeuge kombinieren einen Elektromotor und eine 48-V-Lithium-Ionen-Batterie mit einem Verbrennungsmotor. Der Elektromotor arbeitet mit dem Motor zusammen und nutzt gespeicherte Energie, um zusätzliches Drehmoment bereitzustellen.
Ein Plug-in-Hybrid ist ein Fahrzeug, das einen Verbrennungs- und einen Elektromotor kombiniert. Der Hauptunterschied zu herkömmlichen Hybriden besteht darin, dass die größere Batterie extern über eine Steckdose, eine Wallbox oder eine Ladestation aufgeladen werden kann. Dadurch können kürzere Strecken rein elektrisch und lokal emissionsfrei zurückgelegt werden, während der Verbrennungsmotor für längere Fahrten eingesetzt wird.
Ein vollelektrisches Fahrzeug wird nur mit elektrischer Energie angetrieben und hat keinen Verbrennungsmotor.





Am 30.10.2025 fand die zweite durch den Landkreis Aschaffenburg im Jahr 2025 organisierte Abschlussprüfung zur Modularen Truppausbildung (MTA) im Feuerwehrhaus in Goldbach statt.
Hierbei stellten sich gesamt 58 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises einer schriftlichen sowie drei praktischen Prüfungen.
In einem 110-stündigen MTA-Basismodul bekamen sie zu Beginn ihrer MTA-Ausbildung Grundlagenwissen vermittelt, das sie in den zwei darauf folgenden MTA-Ausbildungsjahren mit jeweils mind. 40 Ausbildungsstunden je Jahr bei MTA-Zusatzmodulen des Landkreises und bei ihrer jeweils örtlichen Feuerwehr weiter verfestigt und vertieft haben.
In allen Prüfungen konnten die Teilnehmer ihr erlerntes Wissen über die letzten Jahre unter Beweis stellen. Unter der Aufsicht der anwesenden Prüfer, haben alle 58 Feuerwehrleute ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden.
Sie können jetzt als Truppmann oder auch als Truppführer unter der Leitung eines Einheitsführers bei Feuerwehreinsätzen in Feuerwehreinheiten eingesetzt werden.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband gratulieren allen 58 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern zu ihrer erfolgreichen Prüfung. Das Lernen in der Feuerwehr wird aber für die Feuerwehrleute damit nicht beendet sein. Das Aus-, Fort- und Weiterbilden und das Üben werden sie auch nach dieser grundlegenden Feuerwehrprüfung auch zukünftig regelmäßig in der Feuerwehr begleiten, um erfolgreich und sicher in den Einsätzen arbeiten und helfen zu können. Dank geht an alle Ausbilder und Ausbildungshelfer, die während der gesamten MTA-Ausbildung zu diesem guten Erfolg beigetragen haben und an die Prüfer, sowie an die Freiwillige Feuerwehr Goldbach für die Unterstützung bei der Prüfung.
(Quelle und Bilder KBI Thilo Happ)


<Landkreis Aschaffenburg> Das Landratsamt wird am Montag, den 10. November 2025 gemeinsam mit den Feuerwehren des Landkreises wieder routinemäßig das Leuchtturm-Konzept proben. Zudem sind auch alle Interessierten im Landkreis dazu eingeladen, zwischen 18:30 Uhr und 20:00 Uhr den in ihrem Wohnort nächstgelegenen Leuchtturm zu besuchen. So wüsste man im Ernstfall, wenn digitale Infrastrukturen ausfallen würden, wo man vor Ort Hilfe für individuelle Notfälle erhalten könnte.
Insgesamt soll die Übung zeigen, wie gut der Katastrophenschutz und die Feuerwehren auf Stromausfälle und den noch viel unwahrscheinlicheren Fall eines langhaltenden und flächendeckenden Blackouts vorbereitet sind.
Hier werden insbesondere die Notstromaggregate für alle Leuchttürme getestet. Die Feuerwehren erproben diese auch unabhängig voneinander in einem regelmäßigen Turnus. Zudem wird der Analogfunk, der im Landkreis Aschaffenburg als Rückfallebene zum Digitalfunk dient, überprüft.
Abseits eines unwahrscheinlichen Stromausfall-Szenarios wird die Gelegenheit auch genutzt, landkreisweit den Digitalfunk vollumfänglich zu testen sowie die vom Landkreis zentral beschaffte und nun in allen Feuerwehren einheitlich genutzte Einsatz-Software, die zur Koordination, Dokumentation und Kommunikation dient.
Das Leuchtturmkonzept ist Teil des Bevölkerungsschutzes im Katastrophenfall. Sollte im unwahrscheinlichen Fall eines flächendeckenden und länger anhaltenden Stromausfalls kritische Infrastruktur nicht verfügbar sein, sind die Leuchttürme und Notfall-Infopunkte Anlaufstellen für Information, Kommunikation und Notfälle der Bürgerinnen und Bürger.
Leuchttürme sind Gebäude - größtenteils die örtlichen Feuerwehrgerätehäuser - welche mit Notstrom versorgt sind. Besonders in Orten oder Ortsteilen ohne Feuerwehrhaus übernehmen diese Funktion auch Feuerwehrfahrzeuge, die mit eingeschaltetem Blaulicht an markanten Stellen parat stehen. Sie sind über den gesamten Landkreis verteilt, im Dunkeln gut erkennbar und zu Fuß zu erreichen. Eine Übersicht aller Standorte findet sich auf der digitalen Landkreiskarte unter www.kreiskarte-ab.de sowie auf der Homepage des Landkreises unter www.kats-ab.de.
Für die individuelle Vorbereitung auf verschiedene Katastrophenszenarien hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gerade erst im Oktober 2025 eine grundlegend überarbeitete Broschüre veröffentlicht. Darin enthalten sind konkrete Anleitungen und Listen, welche Vorräte und Ausrüstung sich für den eigenen Haushalt empfehlen. Zu finden ist sie auch auf der Website des Landkreises unter www.kats-ab.de.
Grundsätzlich empfiehlt das Landratsamt, vorsorglich Warn-Apps zu installieren und die Push-Benachrichtigungen zu aktivieren, um im Ernstfall aktuelle Meldungen vor möglichen Gefahren direkt auf dem Smartphone angezeigt zu bekommen. Warn-Apps wie beispielsweise NINA oder KATWARN dienen nicht nur dafür, die Bevölkerung vor akuten Gefahren wie Bränden, Unwettern oder Schadstoffbelastungen zu warnen, sondern ermöglichen auch eine zuverlässige und schnelle Entwarnung.

Am Dienstagabend, den 28.10.2025, fand im Feuerwehrhaus Glattbach ein Treffen von Brandschutzerzieherinnen und -erzieher des Landkreises Aschaffenburg statt. Anlass war der Wunsch nach einer besseren Vernetzung, der im Rahmen einer Umfrage des im Kreisfeuerwehrverband zuständigen Fachbereichs Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung geäußert worden war.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der kollegiale Austausch: Die Teilnehmenden teilten praktische Erfahrungen aus dem Alltag der Brandschutzerziehung und gaben sich gegenseitig Tipps zu bewährten Materialien und Methoden. Dabei wurden verschiedene Ansätze besprochen, wie Kinder und Jugendliche für das Thema Brandschutz sensibilisiert werden können.
Zukünftig sollen auch die Themen „Brandschutzerziehung mit Menschen mit Behinderung“ sowie „Brandschutzaufklärung mit Senioren“ im Fokus stehen.
Das Treffen wurde von den Beteiligten aus den Freiwilligen Feuerwehren Mömbris-Hutzelgrund, Glattbach, Großostheim, Sailauf, Stockstadt, Kleinostheim, Winzenhohl und Waldaschaff als hilfreiche Gelegenheit gesehen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Das Treffen soll daher nun jährlich fortgeführt werden.
(Quelle Katja Stenger, KFV Fachbereichsleitung Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung mit Bericht von Elisa Ostheimer)
Wie bereits hier berichtet, hat die Freiwillige Feuerwehr Heinrichsthal aktuell ein neues Mehrzweckfahrzeug in Dienst gestellt.
Das neue Fahrzeug wurde hier schon ausführlich vorgestellt:
https://www.kfv-ab.de/index.php/news/nachrichten/nachrichten/neues-mehrzweckfahrzeug-der-feuerwehr-heinrichsthal
Das bisherige Mehrzweckfahrzeug, ein Mercedes Vito Allrad aus dem Baujahr 2006, das 2014 als Gebrauchtfahrzeug für die Feuerwehr in Heinrichsthal beschafft wurde, wird nun als Mannschaftstransportwagen (MTW) weiter genutzt. Es hat den Funkrufnamen Florian Heinrichsthal 14/1 erhalten.
(Quelle und Bilder FF Heinrichsthal)
Florian Heinrichsthal 11/1 Florian Heinrichsthal 14/1



Der Wasserförderzug 21 des Landkreises Aschaffenburg hat am vergangenen Wochenende die Löschwasserversorgung eines fiktiven Brandes auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Eckert in Schmerlenbach beübt. Im angenommenen Szenario sollte für einen bereits laufenden Löscheinsatz der Feuerwehr Winzenhohl eine zusätzliche Wasserversorgung aus dem etwa 600 Meter entfernten Klosterhof aufgebaut werden. Nach dem Eintreffen des Zugs im Bereitstellungsraum und der entsprechenden Abstimmung der Zugführung, die durch das Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg gestellt wurde, mit der örtlichen Einsatzleitung begann der koordinierte Aufbau der Wasserversorgung.
Als Wasserentnahmestelle diente eine Zisterne im Klosterhof mit einem Fassungsvermögen von rund 100 Kubikmetern, an der das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 der Feuerwehr Eichenberg eingesetzt wurde. Parallel dazu begann der Schlauchwagen SW 2000 der Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg mit dem Verlegen der Schlauchleitung vom Klosterhof in Richtung Eckert-Hof. Die Feuerwehr Hösbach-Bahnhof verlegte ab dem Eckert-Hof in entgegengesetzter Richtung etwa 180 Meter B-Schläuche aus den Schlauchkassetten des LF 20 KatS und positionierte die erste Förderpumpe. Nachdem die Schlauchleitung vom SW 2000 vollständig zwischen der Entnahmepumpe und der ersten Förderpumpe verlegt war, konnte der Befehl „Wasser Marsch!“ gegeben werden, womit die Wasserversorgung für den laufenden Einsatz sichergestellt war.
Die Feuerwehr Heinrichsthal unterstützte die Übung mit ihrem ATV und kümmerte sich unter anderem um die Bereitstellung von Ersatzschläuchen entlang der Förderstrecke. Um realistische Bedingungen zu schaffen, wurde während der Wasserförderung bewusst mit unterschiedlichen Wasserabnahmemengen gearbeitet, um Druckschwankungen in der Leitung zu provozieren. So bot sich für die Maschinisten eine gute Gelegenheit, ihre Kenntnisse gezielt und wirksam einzusetzen und zu vertiefen.
Nach Übungsende galt es, die verlegte Förderleitung gemeinschaftlich zurückzubauen und die Schlauchkassetten wieder ordnungsgemäß zu bestücken. Die Abschlussbesprechung fand im Feuerwehrhaus in Hösbach-Bahnhof statt, wo neben einer kurzen Nachbesprechung auch einige Verbesserungsvorschläge eingebracht wurden. Beim anschließenden kameradschaftlichen Umtrunk hatten die Einsatzkräfte zudem Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.
Insgesamt handelte es sich um eine gut vorbereitete und professionell durchgeführte Übung, durch die der Wasserförderzug 21 des Landkreises Aschaffenburg seine Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft unter Beweis stellte. Damit ist man für künftige Aufgaben bestens gerüstet. Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Winzenhohl für die Teilnahme an der Übung sowie der Familie Eckert für die Bereitstellung des Übungsobjekts. Der Wasserförderzug 21 des Landkreises Aschaffenburg setzt sich aus folgenden Einheiten zusammen: der Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg mit MZF und SW 2000, der Feuerwehr Eichenberg mit dem LF 16/12, der Feuerwehr Hösbach-Bahnhof mit dem LF 20 KatS sowie der Feuerwehr Heinrichsthal mit ATV und Anhänger.
Bilder und Text: Christian Prakesch, Kommandant - FF Hösbach-Bahnhof
Am Donnerstagmittag (30.10.25) wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzenau um 12:37 Uhr gemeinsam mit der Feuerwehr Michelbach-Kälberau zu einem Garagenbrand in der Brentanostraße in Alzenau alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits schwarzer Rauch aus einer Garage einer ortsansässigen Firma.
Unter schwerem Atemschutz öffnete die Feuerwehr das Garagentor und drang mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in die Garage vor. Als Brandursache konnte ein brennender Elektrostapler festgestellt werden. Das Feuer wurde zügig gelöscht, sodass ein Übergreifen der Flammen auf weitere angebaute Garagen verhindert werden konnte. Auch weiteres in der Garage gelagertes Material konnte vor den Flammen geschützt werden.
Um die Rauchgase aus dem Gebäude zu entfernen, wurde anschließend ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Mit dessen Hilfe konnte der Brandrauch sicher aus der Garage geblasen und die Einsatzstelle rauchfrei gemacht werden. Während der Löschmaßnahmen standen weitere Atemschutztrupps in Bereitschaft, um bei einer möglichen Brandausbreitung oder Nachlöscharbeiten sofort eingreifen zu können.
Da der Elektrostapler nach dem Brand nicht mehr fahrbereit war, wurde er mit der Winde des Rüstwagens aus der Garage gezogen und ins Freie befördert.
Nach der abschließenden Kontrolle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle an den Firmeneigentümerübergeben. Gegen 14:00 Uhr konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge war der Einsatz beendet.
Insgesamt standen dem Einsatzleiter und Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Alzenau, Timo Elsesser, 35 Einsatzkräfte zur Verfügung. Unterstützt wurde er in der Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor Georg Thoma. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war ein Rettungswagen der BRK-Rettungswache Mömbris vor Ort, der jedoch nicht eingesetzt werden musste.





Bilder und Text: KBM Markus Fischer
