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Sehr geehrte Damen und Herren,

aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass jede Impfung zählt und durchgeführt werden sollte– egal ob 1.,2., oder 3. und egal ob in den Impfzentren oder beim Hausarzt.

Neben einer vorherigen ärztlichen Aufklärung bei jeder Impfung ist bei der ebenfalls schon möglichen 3. Impfung der Mindestabstand von 6 Monaten zur 2. Impfung einzuhalten.

Grundsätzlich empfehlen wir als LFV Bayern allen Kameradinnen und Kameraden für einen möglichst optimalen Impfschutz zu sorgen. Dazu gehört auch, dass jede(r) eigenverantwortlich schaut, ob eine 3. Impfung (auch als „Booster“ bezeichnet) schon möglich ist und diese dann egal ob beim Hausarzt oder in einem Impfzentrum durchgeführt wird.

Neben der vollständigen, ggf. auch mit einer 3. Impfung abgeschlossenen Corona-Impfung, schließen wir uns auch der Empfehlung zur Grippe-Schutzimpfung an.

Weiter gilt selbstverständlich auch, dass die allgemeinen Hygieneregeln beachtet und eingehalten werden.

Seien wir weiter achtsam – für jeden selbst, für unsere Kameradschaft und für unsere Einsatzbereitschaft!

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Johann Eitzenberger
Vorsitzender

LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.
Carl-von-Linde-Straße 42
85716 Unterschleißheim

CO-Vergiftungsgefahr mit Langzeitschäden durch Kamine und Öfen
Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen informiert über Gesundheitsgefahren in der Heizsaison und gibt Verhaltenstipps bei CO-Alarm

Berlin – Mit Beginn der Kamin- und Ofenzeit steigt die Gefahr einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) in den eigenen vier Wänden. Besonders fatal: die Beschwerden einer CO-Vergiftung ähneln anfangs denen einer normalen Erkältung. Betroffene werden vom Hausarzt dann mit Grippe-Medikamenten versorgt oder lassen sich auf COVID-19 testen – und legen sich zuhause schlafen, wo die lautlose Gefahr auf sie wartet. Im schlimmsten Fall wachen die Opfer nicht mehr auf. Viele andere tragen ernsthafte gesundheitliche Schäden davon.

Langzeitschäden bei CO-Vergiftungen
Die Langzeitfolgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind vielfach unbekannt. So erleiden zehn Prozent aller Vergifteten innerhalb von 56 Monaten einen Herzinfarkt, während etwa ein Drittel der mäßig bis schwer vergifteten Patienten Herzfunktionsstörungen aufweist. Auch Psychosen bis hin zu Lähmungen und Parkinson kommen immer wieder vor. Auffällig ist eine erhöhte Langzeitsterblichkeit von rund 8,4 % im Vergleich zur Kontrollgruppe mit rund 1,6 %.

Häufige Ursachen sind verstopfte Abgasrohre und Schornsteine
Jeder vierte Haushalt in Deutschland betreibt einen offenen Kamin, Kaminofen oder Kachelofen. Verstopfte und blockierte Abgasrohre und Schornsteine, eine mangelnde Wartung oder die unsachgemäße Nutzung können lebensbedrohliche CO-Konzentrationen verursachen.

Wie bemerke ich das unsichtbare, gefährliche Kohlenmonoxid?
„Wenn jemand z.B. bereits bewusstlos ist, stellen wir bei einem Notruf oft erst beim Eintreffen vor Ort fest, dass eine gefährliche Kohlenmonoxid-Belastung in der Wohnung vorliegt. Denn Feuerwehren und Rettungsdienste tragen in der Regel ein mobiles CO-Messgerät zum Zwecke des Arbeitsschutzes bei sich, das in einem solchen Fall sofort Alarm schlägt“, erklärt Dr. Holger Wißuwa vom Bundesverband Ärztlicher Leiter Rettungsdienst und ergänzt: „Das Gefährliche an Kohlenmonoxid ist, dass es unsichtbar ist und man es weder riecht noch schmeckt. Ein fest installierter CO-Melder ist daher die einzige Möglichkeit für die Bewohner, die Gefahr rechtzeitig zu erkennen.“

Zum Schutz vor einer lebensgefährlichen Kohlenmonoxid-Vergiftung empfehlen Feuerwehren und Schornsteinfeger allen Eigentümern und Betreibern von Kaminen oder Kachelöfen CO-Melder zuhause zu installieren. Diese warnen rechtzeitig vor dem tödlichen Gas, das auch durch Wände oder Betondecken dringen und sich unbemerkt im Haus verteilen kann.

Wo sollte man CO-Melder installieren?
Ein Kohlenmonoxid-Melder gehört zunächst in den Raum, in dem sich Kamin oder Ofen befinden, um eine erhöhte Konzentration des gefährlichen Atemgifts rechtzeitig zu erkennen. Idealerweise sollten die Warnmelder aber auch in allen Räumen installiert werden, in denen sich Personen längere Zeit aufhalten, wie Wohnzimmer, Arbeitszimmer und Schlafzimmer. CO-Melder sind jedoch kein Ersatz für Rauchwarnmelder. Sie dienen nicht der Erkennung von Brandrauch und dürfen daher nicht anstelle von Rauchwarnmeldern zur frühzeitigen Warnung vor Wohnungsbränden eingesetzt werden.

Was tun, wenn ein Kohlenmonoxid-Melder Alarm auslöst?
Löst ein CO-Melder Alarm aus oder es gibt einen anderen, offensichtlichen Hinweis auf eine akute Vergiftung, rät die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid Vergiftungen zu folgendem Verhalten:
1. Öffnen Sie Türen und Fenster, sofern möglich.
2. Verlassen Sie umgehend das Gebäude mit allen in der Wohnung anwesenden Personen.
3. Nehmen Sie Ihr Mobiltelefon mit.
4. Rufen Sie Feuerwehr und Rettungsdienst unter dem Notruf 112.
5. Warten Sie draußen auf die Einsatzkräfte.
6. Informieren Sie nach Möglichkeit weitere Bewohner/Nachbarn über die Gegensprechanlage oder telefonisch. Gehen Sie nicht zurück ins Haus.

Weitere Informationen (inklusive Bilddownload) unter www.co-macht-ko.de

Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:
Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde 2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienste (ÄLRD), die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie die Netze BW und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern. Ziel der Initiative ist es, die Öffentlichkeit über die Gefahren von Kohlenmonoxid zu informieren und die Zahl der CO-Vergiftungen zu verringern.
 
Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Immanuelkirchstraße 3–4  
10405 Berlin
www.co-macht-ko.de

Für die Planungen im Jahr 2022:

Vom 20.06.2022 - 25.06.2022 findet die Interschutz in Hannover statt.

Wir wollen von Seiten des Kreisfeuerwehrverbandes eine Tages-Busfahrt am Freitag, 24.06.2022 anbieten.

Die Abfahrt würde um 4.30 Uhr in Hösbach erfolgen - die Rückkehr um ca. 22.00 Uhr.

Kosten ca. 20 Euro je Teilnehmer.

Genauere Infos geben wir euch noch bekannt (Anmeldungen, genaue Kosten usw.)

Am 01.06.2021 startete der erste eigene MTA Basislehrgang der Feuerwehr Gemeinde Karlstein (FGK). Am Samstag den 23.10.2021, wurde dieser erste Basislehrgang nach 125 Ausbildungsstunden von den sechs Teilnehmern erfolgreich beendet.
Vier der Teilnehmer waren absolute Neulinge in der Feuerwehr, so genannte Quereinsteiger, zwei weitere Teilnehmer haben bereits vor diesem Basislehrgang Dienst in der Jugendfeuerwehr geleistet. In den 125 Stunden Ausbildung, wurden viele wichtige Themen angesprochen. Rechtliche Grundlagen, Organisation, Rechte und Pflichten, Knoten & Stiche, Sprechfunk, Technische Hilfeleistung, Brandbekämpfung, Erste Hilfe, PSNV-E, Wasserversorgung, Löschmittel, Beleuchtungsgeräte, tragbare Leitern und noch vieles mehr galt es in dieser Zeit zu erlernen. Den Abschluss bildete dann die schriftliche und praktische Prüfung am vergangenen Samstag.
Kreisbrandmeister für Ausbildung Thilo Happ nahm, unterstützt von vier Führungskräften der FGK, die Prüfung ab. Nach dem der schriftliche Teil von allen bestanden war, ging es in die Praxis. Von 12 möglichen Prüfungsszenarien wurden vier ausgewählt: Knoten & Stiche, Sprechfunk, Löschwasserentnahme und Erste Hilfe standen für alle Prüflinge einzeln und nacheinander auf der Agenda. Auch hier zeigte sich das hohe Ausbildungsniveau der Kameraden, ohne große Schwierigkeiten erledigten alle ihre Aufgaben, zielsicher und ohne große Fehler.
Gegen 12:30 Uhr war es dann geschafft und Lehrgangsleiter Florian Faller durfte die freudige Nachricht überbringen, dass alle die Prüfung bestanden haben. Es gratulierten im Anschluss Kommandant Andreas Emge, 1. Bürgermeister Peter Kreß, KBM Thilo Happ sowie die weiteren anwesenden Prüfer und Kameraden. Neben den Teilnahmebestätigungen erhielten alle noch ihr „Ausbildungsnachweisheft“ in dem sie den weiteren Verlauf der MTA, bis hin zur Abschlussprüfung in zwei Jahren, dokumentieren können. Was nicht fehlen durfte, war die Übergabe eines Meldeempfängers an jeden Teilnehmer. Der erfolgreiche Abschluss des MTA Basislehrgangs, berechtigt ja zur Teilnahme am Einsatzdienst. Dies bedeutet, dass nun die Feuerwehr Gemeinde Karlstein über sechs weitere Kameraden verfügt, welche zum Wohl der Karlsteiner Bevölkerung mit zum Einsatz kommen dürfen und dies freute besonders Bürgermeister Peter Kreß, der sich hierfür nochmals bei jedem Einzelnen bedankte.
Andreas Emge, Kdt. FF Karlstein

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Die Feuerwehr Daxberg war im Rahmen des Hilfeleistungskontingentes in Ahrweiler beim Abpumpen von Kellern mit verschiedenen Pumpen eingesetzt. Hier war es oft so, dass neben Wasser auch immer mehr Schlamm abgepumpt werden musste. Um hier für die Zukunft Tipps und Tricks von einem Fachmann zu bekommen, nahm von von Seiten der FF Daxberg Kontakt mit Herrn Stefan Timm vom Pumpencenter Nord auf.

Stefan Timm testet für die Firma Mast-Pumpen alle Produktentwicklungen und gilt als Profi für den Bereich von Tauch- und Schlammpumpen.

Am Samstag, 23.10.2021 kamen auf Einladung der FF Daxberg und der Landkreisinspektion 25 Feuerwehrleute (darunter viele Gerätewarte) zu einer Schulung zum Thema "Pumpen" nach Daxberg. Nach einem theoretischen Teil - hier wurden taktische Grundlagen zum Einsatz von Tauchpumpen vermittelt - ging es dann in den praktischen Teil. Unter anderem fand die Ausbildung an einem Anglersee statt.

Es konnten sehr viele Tipps und Kniffe vermittelt werden, die den Einsatz von Tauchpumpen in der Praxis deutlich erleichtern, schneller und effektiver machen. Eine sehr gelungene Ausbildung nach dem Motto: Aus der Praxis - für die Praxis.

Vielen Dank an die FF Daxberg für die Vorbereitung und Durchführung.

Wir werden im Jahr 2022 weitere Ausbildungen mit Stefan Timm bei uns im Landkreis zu diesem Thema (Einsatz Pumpen) anbieten.

Frank Wissel, Kreisbrandinspektor

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Der laute Knall einer zerborstenen Fensterscheibe hat in der vergangenen Nacht (25.10.21, 0:55 Uhr) die vier Anwohner eines Wohnhauses in Kleinostheim in der Straße „Im Rothen“ aus dem Schlaf gerissen und somit größeren Sachschaden verhindert.

Die starke Hitzeentwicklung eines auf dem Balkon in Brand geratenen Sofas ließ die Fensterscheibe zerbersten, sodass die vier Bewohner auf das Brandgeschehen aufmerksam gemacht wurden. Durch die beschädigte Scheibe zog der hochtoxische Brandrauch ins Gebäude und löste zuverlässig die Rauchwarnmelder aus.

Nach dem Absetzen des Notrufs 112 begannen die Bewohner die Löscharbeiten mit Wassereimern. Durch die eingetroffene Feuerwehr wurden die Maßnahmen intensiviert. Zwei Trupps unter Atemschutz mit je einem C-Rohr löschten das Feuer endgültig ab. Weiterhin wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen gestartet. Nach Abschluss der Lösch- und Belüftungsarbeiten wurde die Brandstelle nochmals mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und eingedrungenes Löschwasser mit einem Wassersauger entfernt.

Die Feuerwehren aus Kleinostheim und Mainaschaff waren mit sechs Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften unter der Leitung von Torsten Eisert (stellv. Kommandant der Feuerwehr Kleinostheim) vor Ort. Kreisbrandinspektor Frank Wissel war als Vertreter der Kreisbrandinspektion im Einsatz. Zur Absicherung der Feuerwehrleute waren ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau sowie der Rettungswagen der BRK Bereitschaft Kleinostheim an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 2.30 Uhr beendet.

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In Laufach besteht das First Responder/Helfer vor Ort System heuer 25 Jahre. Am 13. November 1996 haben die FEUERWEHR Gemeinde Laufach und die BRK Bereitschaft Laufach diese Aufgabe gemeinsam übernommen und bis heute erfolgreich und zum Wohle unserer Bevölkerung fortgeführt. Die Laufacher First Responder waren eine der ersten, wenn nicht sogar die erste First Responder-Einheit in Nordbayern - zumindest aber am Bayerischen Untermain. Bei der Gründung wurde damals regelrechte Pionierarbeit geleistet. Mittlerweile, 25 Jahre später, wurden in Laufach 1.509 Einsätze (Stand: 30.09.2021) absolviert, und das System ist in ganz Bayern etabliert und nicht mehr wegzudenken.

Am Samstag, 13. November informieren die First Responder gemeinsam mit den Helfern vor Ort der BRK Bereitschaft Laufach im Rahmen eines Aktionstags über die Anfänge und ihre Arbeit: Mit einem kurzen Videoclip erhalten Bürgerinnen und Bürger über den ganzen Vormittag auf der Lenne einen kleinen Einblick vom Notruf, über die Alarmierung bis hin zur Arbeit der First Responder/Helfer vor Ort.
 
Bei kurzen Vorträgen erfahren Bürgerinnen und Bürger die wichtigen Infos: Jeweils zur vollen Stunde, um 9.00, 10.00, 11.00 und 12.00 Uhr berichten Zeitzeugen von Feuerwehr und BRK Laufach über die zunächst noch belächelte Idee, die Anfänge, die damaligen Hürden und Erfahrungen. Um 9.20, 10.20, 11.20 und 12.20 Uhr beleuchtet mit Hubert Staab ein Leitstellenmitarbeiter aus Laufach die Arbeit der First Responder/HvO, gibt Tipps für den Notruf und zur besseren Sichtbarkeit von Einsatzstellen. Um 9.40, 10.40, 11.40 und 12.40 Uhr können Interessierte den First Respondern und den Helfern vor Ort bei einer Reanimation über die Schulter schauen und sich auch selbst an der Trainingspuppe versuchen. Außerdem steht der Feuerwehrarzt, Andreas Grein, für Rückfragen zur Verfügung.
 
Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach und die BRK Bereitschaft Laufach freuen sich auf interessante Gespräche und einen regen Austausch!

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Reger Betrieb herrschte in der vergangenen Woche in den Feuerwehrhäusern Hofstädten, Feldkahl, Glattbach, Rothenbuch, Königshofen und Michelbach. Insgesamt 296 Mitglieder aus 41 Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Landkreis Aschaffenburg hatten sich dort eingefunden, um den Jugendwissenstest 2021 abzulegen. In diesem Jahr drehte sich alles um die Organisation der Feuerwehr und den Jugendschutz. Alle Teilnehmer haben die Prüfung in ihrer jeweiligen Altersstufe mit Erfolg abgelegt.

Der Kreisfeuerwehrverband und die Kreisbrandinspektion gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und wünschen weiterhin viel Spaß und Erfolg in der Jugendfeuerwehr.

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Liebe Leserinnen und Leser,

heute darf ich mich speziell an alle wenden, die sich bisher noch nicht gegen Corona haben impfen lassen. Schreiten Sie bitte jetzt zur Tat und lassen Sie sich beim Hausarzt oder einem Impfzentrum umgehend einen Impfstoff verabreichen!

Dies zu tun oder zu unterlassen liegt natürlich ausschließlich in Ihrer Hand und ist Ausdruck unserer Freiheitsrechte. Aber bei Abwägung aller Chancen und Risiken ist der Verzicht auf eine Corona-Schutzimpfung ganz sicher nicht die beste Entscheidung. Und wenn Sie es nicht für Ihre eigene Gesundheit tun wollen, dann lassen Sie sich zum Schutz Ihrer Familienangehörigen, Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen impfen! Denn Ihre Immunisierung senkt das Risiko Ihres persönlichen Umfeldes signifikant, sich mit COVID-19 zu infizieren.

Sicherlich haben Sie den Medien entnommen, dass aktuell die Zahlen der Corona-Neuinfektionen im Freistaat wie im Bund wieder deutlich ansteigen. So melden das Robert-Koch-Institut und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit für den heutigen Freitag für Bayern 4.503 Neuinfektionen, das sind über 1.830 mehr als vor einer Woche, und für ganz Deutschland knapp 19.600 Neuinfektionen, das sind im Wochenvergleich über 8.000 mehr. Diese Zahlen liegen im Trend der letzten Wochen, die vierte Corona-Welle nimmt also wieder deutlich an Fahrt auf.

Glücklicherweise bilden sich die Steigerungsraten der Neuinfektionen nicht in gleichem Maße auf den Normal- und Intensivstationen der Kliniken in Bayern ab, aber auch hier steigen die Zahlen und werden wahrscheinlich noch weiter steigen. Denn es gilt ganz generell, dass die Zahl der schweren und schwersten Infektionsverläufe immer in einem statistischen Zusammenhang mit den vorangegangenen Neuinfektionen stehen. Höhere Infektionszahlen bedeuten mit einem gewissen zeitlichen Nachlauf steigende Klinikbelegungen, sinkende Neuansteckungen entsprechend eine nachfolgende Entlastung. Aktuell liegen ca. 1.300 Personen mit einer Corona-Diagnose im Krankenhaus, davon knapp 1.000 auf einer Normalstation und mehr als 300 auf „Intensiv“. Zum Vergleich: Am 20. August mussten insgesamt lediglich knapp 430 Patientinnen und Patienten das Krankenbett in einer Klinik hüten und davon nur 80 auf einer Intensivstation.

Sowohl bei den Neuinfektionen, als auch bei den Intensivpatientinnen und -patienten ist der statistische Zusammenhang eindeutig: Die große Masse derer, die sich neu anstecken, ist ungeimpft. Und von denen, die mit einer Corona-Diagnose auf die Intensivstation müssen, sind es sogar ca. 95 Prozent. Die allermeisten diese Menschen hätten sich diese körperlich und seelisch äußerst unangenehme Erfahrung, die meist ein künstliches Koma und künstliche Beatmung beinhaltet, mit zwei kleinen Pieksen ersparen können.

Lassen Sie sich bitte auch nicht von Fakenews verunsichern, die aktuell wieder vermehrt von militanten Impfgegnern verbreitet werden. Impfdurchbrüche sind kein Beleg für eine Wirkungslosigkeit der Schutzimpfungen. Nachdem kein Impfstoff – egal, gegen welche Erkrankung er schützt – zu 100 Prozent wirkt, wird es immer in gewissem geringem Maße Impfdurchbrüche geben. Deren absolute Zahl steigt deshalb mit der Zahl der Verabreichten Impfungen automatisch, ohne dass dies auf einen systemischen Mangel der Vakzine hindeuten würde. Ich darf dies an einem simplen fiktiven Rechenbeispiel verdeutlichen. Nehmen wir an, wir hätten eine Durchbruchquote von 1 Prozent: Dann wären das bei 1.000 Impfungen 10 Fälle, bei 100.000 Verabreichungen 1.000 Durchbrüche. Natürlich sind in absoluten Zahlen 1.000 viel mehr als 10. Was die Impfgegner aber verschweigen, ist, dass in der erstgenannten Variante nur 990 Personen einen Impfschutz haben, in der zweiten Variante aber 99.000.

In der Realität bewegen sich die Impfdurchbrüche im Verhältnis zur Gesamtzahl der Impfungen in einem absoluten Promillebereich. Bei derzeit nach den Zahlen des RKI bundesweit ca. 55 Millionen Personen mit vollständiger Corona-Impfung sind mit Stand 13.10. etwa 80.000 Impfdurchbrüche bekannt geworden: 80.000 zu 55.000.000. Das ist eindeutig.

Und diejenigen, die von einem Impfdurchbruch betroffen sind, zeigen in der großen Masse allenfalls leichte Symptome, so dass sich auch für diese Menschen die Impfung in jedem Fall gelohnt hat.

Vielfach wird von militanten Impfgegnern suggeriert, es würden massenhaft schwere Impfschäden auftreten, bis hin zu zahlreichen Todesfällen. Für alles dies gibt es nicht auch nur ansatzweise seriöse, wissenschaftlich fundierte Belege.

Ja, die Impfentscheidung ist Ausdruck der persönlichen Freiheit, die unser Grundgesetz garantiert. Freiheit geht aber auch mit der Verantwortung einher, vernünftig zu handeln. Sich und andere wirksam zu schützen bei einem eigenen Risiko, das gegen Null geht, ist nicht nur verantwortungsvoll, sondern verleiht auch ein gutes Gefühl! Gehen Sie deshalb bitte jetzt zur Corona-Schutzimpfung!

Mit besten Grüßen

Ihr

Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister

Beim Seminar "Vorstandsamt" am Freitag, 29.10.2021 um 19.30 Uhr im Geräehaus in Sailauf sind aktuell noch 3 Plätze frei.

Anmeldungen bitte über die Homepage.

Der erste Herbststurm des Jahres 2021 sorgte am heutigen Tag von heute früh ab ca. 05.00 Uhr bis in die späten Vormittagsstunden für 90 sturmbedingte Einsätze der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. Aufgrund des erhöhten Einsatzaufkommens wurde das Personal in der Integrierten Leitstelle vorsorglich erhöht. Die Feuerwehrleute beseitigten hauptsächlich Bäume und Äste von den Straßen, sicherten umgestürzte Bauzäune und Dachziegel und entfernten lose Gegenstände, die von Dächern abzustürzen drohten. Auf der Bundesstraße 469 zwischen den Anschlussstellen Niedernberg und Großostheim-Mitte geriet in der Baustelle der Anhänger eines Lkw durch eine Sturmböe in die Leitplanke. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde durch den Sturm niemand verletzt. Gegen 11.00 Uhr beruhigte sich die Wetterlage, die letzten Einsätze waren gegen 12.30 Uhr beendet.

Feuerwehr im Einsatz

Fortbildung Einsatzfahrten-Simulator (EFaSi)

Für die Fortbildung EFaSi am 22.10.21 von 14:00 - 17:00 Uhr stehen noch 3 freie Plätze zur Verfügung.

Interessierte melden sich per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Liebe Feuerwehrkameradinnen, liebe Feuerwehrkameraden,

nachdem in den letzten Monaten große Anstrengungen unternommen wurden unsere Bürgerinnen und Bürger gegen das Corona Virus zu impfen, um nicht nur einen persönlichen Impfschutz, sondern auch einen Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, steht in den Diskussionen rund um die Schutzimpfung die Frage der sog. Auffrischimpfung (Drittimpfung) ganz weit oben.

Ob tatsächlich eine zusätzliche, dritte Dosis (bei Johnson & Johnson eine Zweitdosis) nötig wird, um optimalen Impfschutz zu erzielen, ist eigentlich längst geklärt. Damit der Körper weiterhin gut geschützt ist, muss ein Impfschutz mitunter aufgefrischt werden. Das überrascht auch nicht sonderlich, denn von vielen Impfungen, nicht zuletzt Kinderimpfungen, kennen wir bereits das Dreifachschema. Dieses Schema wirkt mit einer Auffrischung (Drittimpfung) am effektivsten und deutlich länger. Das gilt auch beim Kampf gegen das Corona Virus.

Eine dritte Impfung (Auffrischung) gegen das Corona Virus mit 6 bis 8 Monaten Abstand zur vorherigen Impfserie, ergibt auch aus immunologischer Sicht Sinn, da das Immunsystem in der Lage ist, die Immunantwort zu verbessern, wenn es immer wieder auf den gleichen Erreger trifft. Das heißt, die Antikörper als Immunantwort werden nicht nur verstärkt gebildet, sie passen sich auch besser an den Erreger an und es bildeten sich noch mehr sog. Gedächtniszellen. Diese Zellen „erinnern“ sich an das Corona Virus und sorgen dafür, dass der Körper rasch wieder mit der Bildung von Antikörpern startet, sobald diese Zellen dem Virus begegnen.

Da die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren bereits Anfang dieses Jahres frühzeitig geimpft wurden, ist es wichtig, dass man bei ihnen die Corona Schutzimpfung jetzt auffrischt. Gerade angesichts steigender Infektionszahlen sollten die Einsatzkräfte für den Herbst und Winter gut geschützt sein. Deshalb werden diese Auffrischimpfungen gerade jetzt angeboten und regelhaft mit einem mRNA Impfstoff durchgeführt – egal welchen Impfstoff sie im Frühjahr erhalten haben. Den Hintergrund dieser Maßnahme möchte ich ihnen kurz erläutern:

Wenn sie erst eine Impfung mit dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca und anschließend eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (BionTech oder Moderna) erhalten haben, war diese Kombination der Impfserie mit Blick auf die Schutzwirkung bisher am erfolgreichsten. Der Grund ist, dass der Vektor-Impfstoff eine Grundlage legte, auf der der mRNA-Impfstoff die Immunabwehr noch mehr stärkte. Das funktioniert aber nur in dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt. Wer also schon zweimal mit einem mRNA-Impfstoff geimpft wurde, dem würde eine dritte Impfung mit einem Vektor-Impfstoff nicht so viel bringen wie eine dritte mRNA-Impfung. Wer hingegen bisher nur zweimal den Impfstoff von Astrazeneca- oder einmal jenen von Johnson & Johnson bekommen hat, erhält durch die dritte Impfung mit dem mRNA-Impfstoff ebenfalls den besten Impfschutz. Daher die Entscheidung regelhaft mit einem mRNA Impfstoff zu impfen.

Nach dem Beschluss der Gesundheitsminister sollen die Auffrischimpfungen bei niedergelassene Ärztinnen und Ärzten, in Impfzentren oder im Betrieb verabreicht werden. In der Praxis kommt es aber beim Betriebsarzt oder Hausarzt gelegentlich zu Schwierigkeiten einen geeigneten Termin zu erhalten. In diesen Fällen steht den Feuerwehren des Landkreises das Impfzentrum in Hösbach gerne helfend zur Seite.

Schützen sie sich, schützen sie andere und schützen sie ihre Liebsten durch eine zeitige Auffrischimpfung!

Mit freundlichen Grüßen

Luxem, Kreisfeuerwehrarzt

Dr. Dr. Jürgen Luxem
Landratsamt Aschaffenburg
Bayernstr. 18
63739 Aschaffenburg

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Am heutigen frühen Mittwochmorgen (20.10.2021) hat am Heraeus Standort in Kleinostheim aus bisher ungeklärter Ursache eine Maschine gebrannt. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde bei dem Brand niemand verletzt. Das Ereignis wurde um ca. 1.48 Uhr bekannt. Binnen weniger Minuten waren die lokalen Freiwilligen Feuerwehren aus Kleinostheim, Karlstein und Hörstein im Einsatz. Sie wurde durch Vertreter der Werkfeuerwehr Heraeus vor Ort beraten.
Die genaue Ursache und der Schaden werden noch untersucht. Heraeus arbeitet eng mit allen zuständigen Behörden zusammen, um eine restlose Aufklärung sicherzustellen.

Pressemeldung der Firma Heraeus vom 20.10.21

Feuerwehr im Einsatz

Am Dienstag, 19.10.2021 ist gegen 11.00 Uhr ein Baustellen-Lkw aus bislang ungeklärter Ursache im Steinbruch Schmerlenbach in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand das Führerhaus des Lkw bereits im Vollbrand und der Fahrer hatte das Fahrzeug unverletzt verlassen. Zwei Atemschutztrupps brachten den Brand mit zwei C-Rohren schnell unter Kontrolle, das Führerhaus ist jedoch komplett ausgebrannt. Die Feuerwehren Hösbach-Winzenhohl, Hösbach-Bahnhof, Hösbach und Aschaffenburg waren mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Kreisbrandmeister Markus Rohmann war als Vertreter der Kreisbrandinspektion im Einsatz. Zur Absicherung der Feuerwehrleute war auch ein Rettungswagen des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 12.00 Uhr beendet.

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Bis 1990 verfügte die Bundesrepublik Deutschland für den Zivilschutz im Verteidigungsfall zur Warnung der Bevölkerung ein vom Bund finanziertes und betriebenes System mit zehn Warnämter, die im ganzen Bundesgebiet über das Telefonleitungsnetz Sirenen mit verschiedenen Sirenensignalen auslösen und Warnmeldungen verbreiten konnten. Die Länder konnten dieses System für die Warnung der Bevölkerung im friedensmäßigen Katastrophenschutz mitnutzen. Den Gemeinden wurde zugestanden mit zusätzlichen gemeindlichen Auslöseeinrichtungen die bundeseigenen Sirenen für ihre eigene Feuerwehralarmierung zu verwenden.

Mit der Wende 1990 stellt der Bund nach einer vermeintlich geänderten Bedrohungslage seinen eigenen Warndienst ein. Den Gemeinden wurden die bundeseigenen Sirenen zur kostenlosen Übernahme für die Feuerwehralarmierung angeboten. Alle Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg nahmen dieses Angebot an und übernahmen zur Sicherung ihrer Feuerwehralarmierung die vorhandenen Sirenen in den Gemeindebesitz. Dies geschah nicht überall so, dort wo die Sirenen von den Gemeinden nicht übernommen wurden, sind sie auf Kosten des Bundes abgebaut worden.         

Seit nunmehr drei Jahrzehnten ist in den Bundesländern die vom Bund aufgegebene Sirenenwarnung der Bevölkerung in der Diskussion. Das nun aufgelegte Sonderförderprogramm wurde schon vor den verheerenden Hochwasserkatastrophen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf den Weg gebracht. Das Thema „Warnen der Bevölkerung“ ist aktuell jetzt, insbesondere mit den Ereignissen im Ahrtal, ganz stark auch in den Fokus der Bürgerinnen und Bürger gerückt.

Im Anhang übersenden wir Euch ein Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Sport und Integration zu einem vom Bund finanzierten Sonderförderprogramm für Sirenen zur Verbesserung der Warnstruktur in Bayern. Diese Information ist auch heute an alle Gemeinden im Landkreis verschickt worden. Weitere Förderungen sind in Folge auf Landesebene in Aussicht gestellt.

Wir bitten darum, für dieses Sonderförderprogramm Sirenen in Eurer Gemeinde zu werben und möchten einige Punkte herausstellen:

Eine sinnvolle und umfassende Gefahrenabwehr ist in bestimmten Fällen nur mit Einbeziehung der Bevölkerung möglich und dafür müssen unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Gemeinde erreicht werden. Unter Umständen ist für unseren Einsatzerfolg auch eine rasche Information der Bevölkerung erforderlich und daher ist dieses Sonderförderprogramm Sirenen auch in unserem Sinne.    

Das Sonderförderprogramm umfasst die Neuerrichtung von elektronischen Sirenen – aber auch den Ersatz bereits bestehender Sirenenanlagen.

Bitte überprüft gemeinsam mit Eurer Verwaltung kritisch die Wirksamkeit und die Betriebssicherheit der vorhandenen gemeindlichen Sirenenanlagen.

Als erstes stellt sich die Frage, wie wirksam ist aktuell die Sirenenbeschallung der Gemeinde?

Die motorbetriebenen Sirenen vom Typ E 57 wurden um 1960 aufgebaut. Die Ortsbebauung ist seit her gewachsen, neue Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete kamen hinzu. Die Gebäude sind aufgrund energetischer Sanierungen dichter und damit auch schalldichter geworden.

Werden in unserer Gemeinde möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit den vorhandenen Sirenen auch tatsächlich noch erreicht? Ich gleichen Masse spielt diese Frage auch bei der Sirenenalarmierung der Feuerwehr eine Rolle.

Es können mit Hilfe dieses Sonderförderprogramms jetzt Versorgungslücken durch den Austausch von vorhandenen motorbetriebenen Sirenen durch leistungsfähigere elektronische Sirenenanlagen und/oder durch den Aufbau weiterer zusätzlicher elektronischer Sirenenanlagen geschlossen werden.

Der kreisförmige Schallpegel einer alten E57-Sirene beträgt 101dB (A) in 30 m Entfernung. Elektronische Sirenen gibt es heute auch mit höherem Schallpegel und ggf. auch mit einer asymmetrischen Ausbreitung.     

Als zweite Frage muss man die Betriebssicherheit der Sirenenanlagen auf den Prüfstand stellen.

In unseren Gemeinden stehen noch sehr viele Motorsirenen (Typ E 57), die im Regelfall um die 60 Jahre alt sind. Diesen Sirenen funktionieren nicht bei einem Stromausfall. Die Betriebssicherheit ist damit nicht sehr hoch. Dies ist auch ein Problem, das unsere Feuerwehralarmierung beeinträchtigt. Während immer wieder auftretenden Stromausfällen in unseren Gemeinden ist eine sichere Alarmierung der Feuerwehr und eine Warnung der Bevölkerung über die Sirenen nicht umfänglich sichergestellt.

Hier ist zu überlegen, diese alten Sirenen mit Starkstromanschluss durch elektronische Sirenen auszutauschen. Die elektronischen Sirenen haben einen Akkupuffer, so dass diese auch noch bei einem Stromausfall mehrfach ausgelöst werden können.

Elektronische Sirenen benötigen einen 230 V Stromanschluss zum ständigen Laden des Akkus. Es sind aber auch alternative Stromversorgungen wie z. B. Solarpanels möglich.

Bei einem Alter der Motorsirenen von rund 60 Jahren stellt sich bei Schäden auch immer mehr die Frage nach einer gesicherten Ersatzteilversorgung. 

Evtl. kann, auch in Verbindung mit einem Schallgutachten einer Fachfirma, das Sirenensystem der Gemeinde Zug um Zug modernisiert und die Sirenenstandorte optimiert werden. Mit dem diesem Sonderförderprogramm kann hier ein erster Anfang gemacht werden.

Bitte achtet darauf, dass Sirenenansteuerungen neuer Sirenen auch in der Lage sind zusätzlich zu den Signalen „Bevölkerungswarnung“ und „Entwarnung“ auch den „Feueralarm“ zu emittieren. Das aktuelle Sonderförderprogramm sieht das in seiner Beschreibung nicht automatisch vor.

Die Sirenenansteuerungen aller vorhandenen Sirenen werden im Zuge der Einführung des Digitalfunks auf die neue Auslösetechnik umgestellt. Dafür haben alle Gemeinden in unserem Landkreis über das Sonderförderprogramm Digitalfunk bereits Zuschüsse beantragt.

Es kommen daher nur die Variante A (Dachsirene, neu oder im Tausch) und die Variante B (Mastsirene, neu oder im Tausch) des Sonderförderprogramms Sirene bei uns in Frage. Die Variante C des Sonderförderprogramms Sirenen kommt in unserer Region im Normalfall nicht zur Anwendung, da sie eine Doppelförderung darstellen würde.

Die Bauarbeiten für die neuen Sirenen müssen bis zum 31.12.2022 abgeschlossen sein.

Wir empfehlen den Gemeinden dringend, die Anträge sehr kurzfristig zu stellen, da auch die Gesamtsumme der Förderung beschränkt ist.

Für weitere Auskünfte und Hilfen steht die Kreisbrandinspektion jederzeit gerne zur Verfügung und wir hoffen auf Eure lokale Unterstützung.

Sonderförderprogramm-Sirenen_2021.pdf

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie führte am Samstag, 16.10.2021 das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg ein Grundseminar für neue Betreuerinnen und Betreuer von Kinderfeuerwehren durch. Unter Berücksichtigung der 3-G-Regel konnte Fachreferatsleiter Volker Hock insgesamt 21 Kameradinnen und Kameraden in der Feuerwache Großostheim begrüßen. 18 von ihnen kamen aus dem Landkreis Aschaffenburg und drei aus dem Landkreis Miltenberg. Im Laufe des Tages wurde durch verschiedene Referenten zu folgenden Themen Wissen vermittelt:
Rechtsgrundlagen, Versicherungsschutz, Spiele zur Gruppenstärkung, Didaktik – Wie lernen Kinder, Brandschutzerziehung in der Kinderfeuerwehr, UVV – Das sichere Feuerwehrhaus und Gestalten von Gruppenstunden. So konnten in der Zeit von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele Hinweise, Tipps und Anregungen auf den Weg gegeben werden, die ihre zukünftige Arbeit in der jeweiligen Kinderfeuerwehr erleichtert und ihnen auch Sicherheit im Umgang mit dem jüngsten Feuerwehrnachwuchs gibt.

Wir wünschen allen jederzeit viel Spaß und Erfolg in den Kinderfeuerwehren!

Volker Hock (KBM)
Leiter Fachreferat

SeminarKiFeu 01