
Am 24. April empfingen wir feierlich unser neues Löschgruppenfahrzeug LF10 in Wenighösbach. Zahlreiche Gäste aus Feuerwehr, Politik sowie viele Bürgerinnen und Bürger des Ortes nahmen an dem Empfang teil und unterstrichen damit die Bedeutung der Neuanschaffung für die örtliche Gefahrenabwehr.
Unter den Gästen befanden sich Bürgermeister Frank Houben mit den Stellvertretern Harald Sauer und Monika Kluger sowie der stellvertretende Landrat Michael Baumann, Kreisbrandrat Frank Wissel sowie einige Mitglieder der Kreisbrandinspektion.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das neue Löschgruppenfahrzeug LF10. Das Fahrzeug basiert auf einem MAN TGM 13.320 Fahrgestell und wurde von der Firma Rosenbauer ausgebaut. Zur feuerwehrtechnischen Beladung gehört unter anderem eine leistungsstarke Pumpe mit einer Förderleistung von 3.500 Litern pro Minute bei 10 bar. Der eingebaute Wassertank fasst 2.000 Liter und gewährleistet eine schnelle Erstversorgung bei Brandeinsätzen. Zusätzlich ist umfangreiches Material zur technischen Hilfeleistung verlastet.
Zur Vorbereitung auf das neue Fahrzeug nahmen bereits im Vorfeld acht Kameraden an einer eintägigen Einweisung bei der Firma Rosenbauer in Luckenwalde teil. Dort wurden sie umfassend mit der Technik und den Einsatzmöglichkeiten vertraut gemacht.
Mit der Indienststellung des neuen LF10 ist die Feuerwehr Wenighösbach künftig noch besser für die vielfältigen Einsatzaufgaben gerüstet. Das neue Fahrzeug ersetzt das bisherige LF 8/6 aus dem Jahr 1992.
Unsere Mannschaft macht sich nun an diversen Ausbildungsabenden und Wochenenden mit dem neuen Fahrzeug vertraut, damit die Indienststellung in den nächsten Wochen erfolgen kann.
Wir wünschen den Kameraden allzeit gute Fahrt und dass alle wieder gesund von den Einsätzen mit dem neuen Fahrzeug zurückkehren.
Die Segnung des LF10 wird am 05.09.2026 mit einem Fest begangen.







Bilder und Text: Lukas Wagner, Kommandant, Freiwillige Feuerwehr Wenighösbach

Alzenau/Wasserlos – In der Nacht von Sonntag auf Montag (04.05.2026) wurde eine 83-jährige Bewohnerin eines Alzenauer Seniorenheims gegen 3:00 Uhr im Bereich des Wasserloser Auerpfads durch Einsatzkräfte der Feuerwehr wohlbehalten aufgefunden. Die Dame galt seit den Abendstunden als vermisst, woraufhin eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet wurde.
Seit etwa 1:00 Uhr suchten zahlreiche Einsatzkräfte nach der Seniorin. Beteiligt waren die Feuerwehren aus Alzenau, Wasserlos, Hörstein, Albstadt und Karlstein sowie die Bergwacht. Unterstützung erfolgte zudem durch mehrere Rettungshundestaffeln, darunter Einheiten des BRK-Kreisverbandes Aschaffenburg, des DRK Offenbach sowie der Feuerwehr Hobbach.
Durch das Landratsamt Aschaffenburg wurde im Verlauf der Suchmaßnahmen zudem eine Katwarnmeldung zur Unterstützung der Bevölkerung ausgestrahlt.
Die Einsatzleitung befand sich im Gerätehaus der Feuerwehr Alzenau. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte in die großangelegte Suchaktion eingebunden.

Sommerkahl-Vormwald, 3.5.2026. Um 11.11 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Sommerkahl-Vormwald und Schöllkrippen zu einem Verkehrsunfall mit Motorrad alarmiert. Ca. 100 Meter hinter dem Ortsschild auf der Kreisstraße AB 19 in Richtung Engländerhaus war ein Motorradfahrer aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gestürzt. Weitere Verkehrsteilnehmer waren am Einsatz nicht beteiligt.
Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte wurde der Verletzte bereits von der Besatzung eines Rettungswagens untersucht und nach der ersten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf die Sperrung der Fahrbahn, das Sicherstellen des Brandschutzes und das Abbinden von Betriebsstoffen.
Dem Einsatzleiter Florian Crössmann, Kommandant der FF Sommerkahl - Vormwald, standen rund 20 Feuerwehrleute in vier Fahrzeugen zur Verfügung. Ebenfalls vor Ort war der Rettungsdienst mit einem RTW, eine Streife der Polizei sowie ein Abschleppunternehmen zur Bergung des Motorrades.
Zur Unfallursache, Schwere der Verletzungen und Höhe des Sachschadens können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.








Ein Wildunfall hat am späten Samstagabend auf der A45 zwei weitere Verkehrsunfälle nach sich gezogen. Zwei der vier Unfallbeteiligten wurden verletzt und in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Gegen 22:00 Uhr war ein 19-jähriger Fahrer mit seinem Mercedes auf der A45 in Fahrtrichtung Aschaffenburg unterwegs, als plötzlich ein Reh die Fahrbahn querte. Trotz eingeleiteter Bremsung konnte eine Kollision nicht mehr verhindert werden. Das Fahrzeug kam anschließend auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Aufgrund des Wildunfalls kam es beim Abbremsen des nachfolgenden Verkehrs zu zwei Auffahrunfällen zwischen einem Mercedes und einem Seat sowie einem Audi und einem Motorrad.
Die Freiwilligen Feuerwehren Kleinostheim und Karlstein trafen wenig später an der Einsatzstelle ein. Sie sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten den Einsatzbereich aus und betreuten die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Zudem wurden zwei Fahrzeuge von der Fahrbahn entfernt. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz. Die verletzten Personen wurden nach der Erstversorgung in Krankenhäuser transportiert.
Die Verkehrspolizei Aschaffenburg nahm alle drei Unfälle auf und koordinierte die weiteren Maßnahmen an der Einsatzstelle. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die A45 zeitweise nur eingeschränkt befahrbar.



Ein umfangreicher Sucheinsatz nach einer vermissten Person konnte am heutigen Sonntag in Bessenbach erfolgreich abgeschlossen werden. Die seit den frühen Morgenstunden vermisste Person wurde im Umfeld eines Seniorenheims durch einen eingesetzten Polizeihubschrauber lokalisiert. Zur Unterstützung der Maßnahmen wurde zudem über das Landratsamt Aschaffenburg eine Katwarnmeldung an die Bevölkerung herausgegeben.
Unmittelbar nach der Sichtung machten sich die am Boden eingesetzten Einsatzkräfte auf den Weg zur Fundstelle. Die Person wurde durch Einsatzkräfte medizinisch versorgt und anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Nach der Erstversorgung erfolgte der Transport in ein Krankenhaus. Zum aktuellen Gesundheitszustand können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Zuvor war eine großangelegte Suchaktion angelaufen: Neben mehreren Fußtrupps waren auch Rettungshundestaffeln im Einsatz. Parallel unterstützten Drohnen mit Wärmebildtechnik die Suche aus der Luft. Die Einsatzleitung hatte das betroffene Gebiet systematisch in Suchabschnitte unterteilt, die anschließend koordiniert und strukturiert abgesucht wurden.
An dem Einsatz beteiligt waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren, der Bergwacht, Rettungshundestaffeln sowie weitere Hilfsorganisationen. Durch das koordinierte Zusammenwirken aller Beteiligten konnte die vermisste Person zügig aufgefunden werden.
Der Einsatz wurde nach erfolgreichem Abschluss beendet.

Am 02.05.2026 haben 16 Kinder der Stockstädter Kinderfeuerwehr erfolgreich die Prüfung zur Kinderflamme abgelegt.
Die Kinderflamme ist eine Auszeichnung für Mitglieder der Kinderfeuerwehren in Bayern in Form eines Pins und einer Urkunde in drei Stufen. Die Kinderflamme ist abgestimmt auf die Leistungsfähigkeit und das Alter der Kinder. In jeder Stufe müssen fünf verschiedene Aufgabenbereiche absolviert werden: Feuerwehraufgabe, Brandschutzerziehung, Erste Hilfe, Teamaufgabe und ein schriftlicher Teil.
Fünf Kinder haben in ihrer Altersklasse das Abzeichen „Orange“ und elf Kinder das Abzeichen „Tiefblau“ erreicht. Stellvertretender Kommandant Willi Votava und Vereinsvorstand Jan Bott überreichten die Urkunden und die Pins. Nach der großartigen Leistung gab es gemeinsam mit Eltern, Geschwistern, Ausbildern und allen Helfern noch eine große Grillfeier im Hof der Feuerwehr.
Die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt ist stolz auf eine so tolle Leistung ihrer Kinderfeuerwehr und sagt: „Herzlichen Glückwunsch! Macht weiter so!“.
(Quelle und Bilder FF Stockstadt)






